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BVERWG – Urteil, BVerwG 8 C 3.98 vom 28.04.1999

Rechtsgebiete:VermG
Schlagworte:Baulandgesetz, Enteignung nach dem - , Entschädigung, diskriminierende Entschädigungsregelung, Bodenpreissenkung, 100 M-Preisregelung, Gebietsfremde, Nichtbeteiligung gebietsfremder Eigentümer am Enteignungsverfahren.
Stichwort:Baulandgesetz
Leitsatz:Leitsätze:

1. Die durch den Beschluß des Präsidiums des Ministerrats der DDR vom 28. Juli 1977 angeordnete Senkung der höchstzulässigen Bodenpreise für Bauland in Berlin, Leipzig und Erfurt auf 100 M/qm stellt keine diskriminierende Entschädigungsregelung im Sinne von § 1 Abs. 1 Buchst. b VermG dar.

2. In der Nichtbeteiligung des damals in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Eigentümers am Enteignungsverfahren nach dem Baulandgesetz der DDR liegt in der Regel keine unlautere Machenschaft im Sinne von § 1 Abs. 3 VermG (wie BVerwGE 104, 186).

Urteil des 8. Senats vom 28. April 1999 - BVerwG 8 C 3.98 -

I. VG Berlin vom 21.11.1997 - Az.: VG 31 A 316.94 -
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 8 C 3.98




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