JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > B > bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule
| Rechtsgebiete: | BKV, SGB VII |
| Schlagworte: | Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule - arbeitstechnische Voraussetzung -Mainz-Dortmunder-Dosismodell - Mindestbelastungswert -Orientierungswert - Deutsche Wirbelsäulenstudie - Mindesttagesdosis -Grenzwert - Bestimmtheitsgebot - Präzisierung - Ärztlicher Sachverständigenbeirat |
| Stichwort: | bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule |
| Leitsatz: | Zur Bestimmung des Ausmaßes der erforderlichen Einwirkungen bei der Berufskrankheit Nr 2108 der Anlage zur BKV auf der Basis der Deutschen Wirbelsäulenstudie (Fortführung von BSG vom 18.3.2003 - B 2 U 13/02 R = BSGE 91, 23 = SozR 4-2700 § 9 Nr 1). |
| Volltext: BSG - Urteil, B 2 U 4/06 R | |
| Rechtsgebiete: | BKV, BKVO |
| Schlagworte: | gesetzliche Unfallversicherung, Berufskrankheit, bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule, Kausalzusammenhang, wesentliche Bedingung, Anlageleiden, Wahrscheinlichkeit, belastungskonformes Schadensbild, belastungsadaptive Reaktionen, medizinischer Erfahrungssatz, neuester medizinischer Stand, Gesamtbetrachtung, Hamburger Konsens, Hamburger Formel, Offsetdrucker |
| Stichwort: | bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule |
| Leitsatz: | 1. Stützt sich die Beurteilung des Ursachenzusammenhangs zwischen Einwirkungen und Erkrankung bei einer Berufskrankheit auf medizinische Erfahrungssätze (hier: "belastungskonformes Schadensbild" bei einer bandscheibenbedingten Erkrankung der Lendenwirbelsäule), so ist darzulegen, dass diese dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechen. 2. Dem aktuellen Erkenntnisstand entsprechen solche Erfahrungssätze, die von der großen Mehrheit der auf dem betreffenden Gebiet tätigen Fachwissenschaftler anerkannt werden, über die also, von vereinzelten, nicht ins Gewicht fallenden Gegenstimmen abgesehen, Konsens besteht. |
| Volltext: BSG - Urteil, B 2 U 13/05 R | |
| Rechtsgebiete: | BKV, BKVO, SGB VII |
| Schlagworte: | gesetzliche Unfallversicherung, Berufskrankheit, arbeitstechnische Voraussetzung, bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule, mehrere Berufskrankheiten, Einwirkung, Zusammenwirken, Synergie, Kausalität, Verursachungsanteile, Untrennbarkeit, gemeinsame MdE |
| Stichwort: | bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule |
| Leitsatz: | 1. Wirken bei der Entstehung einer bandscheibenbedingten Erkrankung der Lendenwirbelsäule berufliche Einwirkungen im Sinne der Nr 2108 und der Nr 2110 Anl BKV (juris Abkürzung: BKV Anl 1 Nr 2108, BKV Anl 1 Nr 2110) zusammen, können beide Berufskrankheiten nebeneinander vorliegen, auch wenn bei gesonderter Betrachtung die Orientierungswerte für die jeweiligen schädigenden Einwirkungen nicht erreicht sind. 2. Erfüllt eine Krankheit die Tatbestände mehrerer Berufskrankheiten, so ist für alle Berufskrankheiten eine gemeinsame MdE festzusetzen. |
| Volltext: BSG - Urteil, B 2 U 9/05 R | |
"bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule - Urteile" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum