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JuraForum.deUrteileSchlagwörterBbandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule 

bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule

Entscheidungen der Gerichte




BSG – Urteil, B 2 U 4/06 R vom 30.10.2007

Rechtsgebiete:BKV, SGB VII
Schlagworte:Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule - arbeitstechnische Voraussetzung -Mainz-Dortmunder-Dosismodell - Mindestbelastungswert -Orientierungswert - Deutsche Wirbelsäulenstudie - Mindesttagesdosis -Grenzwert - Bestimmtheitsgebot - Präzisierung - Ärztlicher Sachverständigenbeirat
Stichwort:bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule
Leitsatz:Zur Bestimmung des Ausmaßes der erforderlichen Einwirkungen bei der Berufskrankheit Nr 2108 der Anlage zur BKV auf der Basis der Deutschen Wirbelsäulenstudie (Fortführung von BSG vom 18.3.2003 - B 2 U 13/02 R = BSGE 91, 23 = SozR 4-2700 § 9 Nr 1).
Volltext: BSG - Urteil, B 2 U 4/06 R



BSG – Urteil, B 2 U 13/05 R vom 27.06.2006

Rechtsgebiete:BKV, BKVO
Schlagworte:gesetzliche Unfallversicherung, Berufskrankheit, bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule, Kausalzusammenhang, wesentliche Bedingung, Anlageleiden, Wahrscheinlichkeit, belastungskonformes Schadensbild, belastungsadaptive Reaktionen, medizinischer Erfahrungssatz, neuester medizinischer Stand, Gesamtbetrachtung, Hamburger Konsens, Hamburger Formel, Offsetdrucker
Stichwort:bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule
Leitsatz:1. Stützt sich die Beurteilung des Ursachenzusammenhangs zwischen Einwirkungen und Erkrankung bei einer Berufskrankheit auf medizinische Erfahrungssätze (hier: "belastungskonformes Schadensbild" bei einer bandscheibenbedingten Erkrankung der Lendenwirbelsäule), so ist darzulegen, dass diese dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechen.

2. Dem aktuellen Erkenntnisstand entsprechen solche Erfahrungssätze, die von der großen Mehrheit der auf dem betreffenden Gebiet tätigen Fachwissenschaftler anerkannt werden, über die also, von vereinzelten, nicht ins Gewicht fallenden Gegenstimmen abgesehen, Konsens besteht.
Volltext: BSG - Urteil, B 2 U 13/05 R

BSG – Urteil, B 2 U 9/05 R vom 27.06.2006

Rechtsgebiete:BKV, BKVO, SGB VII
Schlagworte:gesetzliche Unfallversicherung, Berufskrankheit, arbeitstechnische Voraussetzung, bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule, mehrere Berufskrankheiten, Einwirkung, Zusammenwirken, Synergie, Kausalität, Verursachungsanteile, Untrennbarkeit, gemeinsame MdE
Stichwort:bandscheibenbedingte Erkrankung der Lendenwirbelsäule
Leitsatz:1. Wirken bei der Entstehung einer bandscheibenbedingten Erkrankung der Lendenwirbelsäule berufliche Einwirkungen im Sinne der Nr 2108 und der Nr 2110 Anl BKV (juris Abkürzung: BKV Anl 1 Nr 2108, BKV Anl 1 Nr 2110) zusammen, können beide Berufskrankheiten nebeneinander vorliegen, auch wenn bei gesonderter Betrachtung die Orientierungswerte für die jeweiligen schädigenden Einwirkungen nicht erreicht sind.

2. Erfüllt eine Krankheit die Tatbestände mehrerer Berufskrankheiten, so ist für alle Berufskrankheiten eine gemeinsame MdE festzusetzen.
Volltext: BSG - Urteil, B 2 U 9/05 R


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