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Bahncard

Entscheidungen der Gerichte




HESSISCHER-VGH – Urteil, 2 UE 922/07 vom 21.10.2008

Rechtsgebiete:PBefG
Schlagworte:Abwägung, Bahncard, Fahrpreis, Kraftfahrzeug, Linienverkehr
Stichwort:Bahncard
Leitsatz:1. Es kann rechtlich nicht beanstandet werden, wenn die Genehmigungsbehörde im Rahmen einer der gerichtlichen Überprüfung nur begrenzt zugänglichen, gem. § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG zu treffenden, abwägenden Entscheidung die gegenüber dem vorhandenen Verkehr deutlich günstigere Fahrpreisgestaltung des beantragten neuen Verkehrs deshalb zum ausschlaggebenden Kriterium seiner Genehmigungsentscheidung macht, weil damit eine an einen anderen Kundenkreis gerichtete, neue Verkehrsaufgabe wahrgenommen werde.

2. Ein Fahrpreisvergleich ist nur bei tatsächlich auch vergleichbaren Tarifen und Vergünstigungen ohne weiteres möglich; im Übrigen kann ein Vergleich der Fahrtkosten nur auf der Grundlage des finanziellen Aufwandes erfolgen, der für die Berechtigung zur Nutzung eines Verkehrsmittels insgesamt anfällt.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 2 UE 922/07



OLG-FRANKFURT – Beschluss, 18 W 24/06 vom 03.05.2006

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Kosten, Kostenfestsetzung, Fahrtkosten, Bahncard, Bahncard 100, Bundesbahn, Bahn, Zug, Erstattung, Erstattungsfähigkeit
Stichwort:Bahncard
Leitsatz:Zur Erstattungsfähigkeit von Kosten einer Bahncard 100, die anteilig für eine konkrete Reise zur Terminswahrnehmung verwendet wird, im Rahmen des Kostenfestsetzungsverfahrens.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 18 W 24/06

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 2 Ta 117/04 vom 28.06.2004

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Kostenerstattung, Bahncard, fiktive Kosten
Stichwort:Bahncard
Leitsatz:Nimmt ein Prozessbevollmächtigter einen auswärtigen Termin wahr, wobei er eine durch den Erwerb einer Bahncard verbilligte Fahrkarte erwirbt, so sind nur die tatsächlich für den Erwerb der Fahrkarte entstandenen Kosten zu erstatten.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 2 Ta 117/04

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 10 A 10575/03.OVG vom 15.08.2003

Rechtsgebiete:BRKG, TGV
Schlagworte:Reisekostenvergütung, Fahrkostenerstattung, Reisebeihilfe, Dienstreise, Heimfahrten, BahnCard, Fahrpreisermäßigungen
Stichwort:Bahncard
Leitsatz:Stellt der Dienstherr dem Beamten bzw. Soldaten mit Blick auf alle voraussichtlichen Fahrten mit Anspruch auf Fahrkostenerstattung den zum Erwerb einer BahnCard erforderlichen Geldbetrag zur Verfügung, ist der Beamte bzw. Soldat unabhängig davon, im Zusammenhang mit welcher Reise der Geldbetrag zur Auszahlung gelangt und ob eine BahnCard gekauft wird oder nicht, bei allen diesen Reisen im Rahmen der Fahrkostenerstattung so zu behandeln, als ob er im Besitz einer BahnCard wäre.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 10 A 10575/03.OVG


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