( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileSchlagwörterAAussonderung 

Aussonderung

Entscheidungen der Gerichte




KAMMERGERICHT-BERLIN – Beschluss, 2 AR 179/08 - 4 Ws 118/08 vom 20.01.2009

Rechtsgebiete:StrEG
Stichwort:Aussonderung
Leitsatz:§ 2 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 3 StREG ist nicht entsprechend anwendbar auf einen Fall, in dem der in der Schweiz wohnhafte ehemalige Angeklagte geltend macht, er habe finanzielle Einbußen erlitten, weil er sich wegen eines gegen ihn erlassenen (aber nicht vollstreckten) Haftbefehls nicht frei grenzüberschreitend habe bewegen und deshalb seiner beruflichen Tätigkeit mit internationalen Verbindungen nicht in vollem Umfang habe nachgehen können.
Volltext: KAMMERGERICHT-BERLIN - Beschluss, 2 AR 179/08 - 4 Ws 118/08



KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 23 U 115/08 vom 11.12.2008

Rechtsgebiete:GG, BGB, InsO
Stichwort:Aussonderung
Leitsatz:1. Hat das Insolvenzgericht gemäß § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 InsO angeordnet, dass ein Vermieter die im Besitz des Schuldners befindliche Mietsache nicht einziehen darf und diese zur Fortführung des Unternehmens des Schuldners eingesetzt werden kann, steht dem Vermieter in den ersten drei Monaten nach der Anordnung kein Nutzungsentgelt ("Zinsen") im Sinne von § 169 Satz 2 InsO zu.

2. Für eine analoge Anwendung des § 55 Abs. 2 Satz 2 InsO ist wegen des abschließenden Charakters der §§ 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5, 169 Satz 2 InsO kein Raum.

3. Die Bestimmungen der §§ 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5, 169 Satz 2 InsO enthalten eine zulässige Regelung von Inhalt und Schranken des Eigentums bei der Gebrauchsüberlassung an Dritte (Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG).

4. Der Anspruch des Vermieters auf Zahlung der Miete nach § 535 Abs. 2 BGB ist ebenso wie sein Anspruch auf Entschädigung nach § 546a Abs. 1 BGB eine Insolvenzforderung gemäß § 87 InsO.
Volltext: KAMMERGERICHT-BERLIN - Urteil, 23 U 115/08

OLG-DRESDEN – Beschluss, 8 U 1117/08 vom 25.11.2008

Rechtsgebiete:BGB, InsO
Stichwort:Aussonderung
Leitsatz:1. Im institutsübergreifenden Überweisungsverkehr erlangt die Empfängerbank buchmäßige Deckung schon mit vorbehaltloser Gutschrift des Überweisungsbetrages auf ein von ihr im Zahlungsverkehr genutztes Konto, ohne dass es für den Eingang auf eine weitere Nachdisposition ankäme.

2. Schreibt die Empfängerbank den Überweisungsbetrag, der bei ihr vor Verhängung eines Moratoriums (samt Verbot der Entgegennahme von Zahlungen) eingegangen ist, erst nach Anordnung vorläufiger Insolvenzverwaltung und gegen den erklärten Willen der Überweisungsendbeteiligten dem Konto des Überweisungsempfängers gut, so steht dem Überweisenden weder ein Ersatzaussonderungsrecht noch ein Schadensersatzanspruch gegen die Masse zu.
Volltext: OLG-DRESDEN - Beschluss, 8 U 1117/08

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-18 U 188/07 vom 05.11.2008

Rechtsgebiete:VVG, BGB, ZPO, VAG
Stichwort:Aussonderung
Volltext: OLG-DUESSELDORF - Urteil, I-18 U 188/07


Seite:   1  2  3  4  5  6  ... 10 ... 25


Weitere Begriffe




Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/begriffe/aussonderung

"Aussonderung - Urteile" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN