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Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 8 A 10310/08.OVG vom 02.07.2008

Rechtsgebiete:WeinG, VO (EWG) Nr. 1601/9, VO (EWG) NR. 822/87, VO (EG) Nr. 1493/99
Schlagworte:Aroma, aromatisiertes Getränkt, weinhaltiger Cocktail, aromatisierter weinhaltiger Cocktail, Wein, Schaumwein, Sekt, Orange, Orangennektar, Irreführung, elegant, Spezialität, Mousseux, Verkehrsbezeichnung, Bezeichnung, Aufmachung, Sektflasche
Stichwort:Aufmachung
Leitsatz:Ein aromatisierter weinhaltiger Cocktail darf auch aus Schaumwein/Sekt hergestellt werden. Schaumwein (Sekt) stellt "Wein" im Sinne von Art. 2 Abs. 1 c der Verordnung (EWG) Nr. 1601/91 dar.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 8 A 10310/08.OVG



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 A 11237/05.OVG vom 24.01.2006

Rechtsgebiete:EichG, EichO, FPV, EWGRL 79/112, EWGRL 77/99, EGRL 2000/13, EGV
Schlagworte:Eichrecht, Fertigpackung, Fertigpackungsrecht, lose Ware, Nettogewicht, Nettofüllmenge, Packung, Verpackung, Transport, Transportverpackung, Umhüllung, Hygieneschutz, Handelsstufe, Letztverbraucher, Endverbraucher, Lebensmittel, vorverpackte Lebensmittel, Lebensmittelhandel, Einzelhandel, Fleisch, Etikettierung, Aufmachung, Kennzeichnung, Bezeichnung, Angabe, Etikettierungsrichtlinie, Verarbeitung, Weiterverarbeitung, Inländerdiskriminierung, Gleichheitssatz, Gleichheitsgrundrecht, Gleichbehandlung, Warenverkehrsfreiheit, mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen, Maßnahmen gleicher Wirkung
Stichwort:Aufmachung
Leitsatz:Vertreibt ein Großhändler in Kunststofffolie eingeschweißte Fleischerzeugnisse an den Lebensmitteleinzelhandel, handelt es sich regelmäßig um Fertigpackungen i.S.d. § 6 Abs. 1 EichG, auch wenn sie dort zum losen Verkauf an Bedientheken bestimmt sind.

Die Verpflichtung, solche Packungen auch auf der Handelsstufe, die der Abgabe an den Letztverbraucher vorangeht, mit der Angabe des Nettogewichts zu versehen und nur unter Einhaltung der in § 25 FPV zugelassenen Minusabweichungen gewerbsmäßig in den Verkehr zu bringen, ist gemeinschaftsrechtlich unbedenklich und auch mit dem Gleichheitsgrundrecht vereinbar.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 6 A 11237/05.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 A 10692/04.OVG vom 21.09.2004

Rechtsgebiete:VO (EG) Nr. 1493/99, VO (EG) Nr. 753/2002, WeinG, AGLMBG, POG
Schlagworte:Gran Reserva, Reserva, Grande Réserve, Réserve, Riserva, Reserve, Privat-Reserve, traditioneller Begriff, ergänzender traditioneller Begriff, geschützter Begriff, Irreführungsverbot, Irreführung, Qualitätsweine b.A, Weinüberwachung, Bezeichnung, Aufmachung, Etikettierung, Etikett, Wein, Verbraucherschutz, Aneignungsverbot, Nachahmungsverbot, Anspielungsverbot, Bild-Wort-Marke, Marke, Markenschutz
Stichwort:Aufmachung
Leitsatz:In der Verwendung der Begriffe "Réserve" und "Grande Réserve" auf Etiketten für deutsche Qualitätsweine b. A. ist eine gemäß Art. 24 Abs. 2 lit. a der Verordnung (EG) Nr. 753/2002 unzulässige Nachahmung ergänzender traditioneller Begriffe für Weine aus Spanien, Griechenland, Italien und Portugal zu sehen.

In der Verwendung der Begriffe "Reserve" und "Privat Réserve" auf Etiketten für deutsche Qualitätsweine b. A. ist eine gemäß Art. 24 Abs. 2 lit. a der Verordnung (EG) Nr. 753/2002 unzulässige Anspielung auf ergänzende traditionelle Begriffe für Weine aus Spanien, Griechenland, Italien und Portugal zu sehen.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 7 A 10692/04.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 A 10959/03.OVG vom 04.11.2003

Rechtsgebiete:VO, WeinG, AGLMBG, POG
Schlagworte:Erzeugnisse, Wein, Weinbau, Weinwirtschaft, Weinüberwachung, Untersagungsverfügung, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Zuständigkeit, Bestimmtheit, Etiketten, Etikettengestaltung, Aufmachung, Bezeichnung, Weinbezeichnung, Weinbezeichnungsrecht, Ermächtigungsgrundlage, Rechtsgrundlage, Eingriffsgrundlage, Generalklausel, öffentliche Sicherheit, öffentliche Ordnung, Einschreiten, Irreführungsverbot, Irreführung, Irreführungsgefahr, Täuschung, Verwechselung, Durchschnittsverbraucher, Verbrauchererwartung, Verbotsprinzip, Missbrauchsprinzip, Erzeuger, Erzeugerabfüllung, Abfüller, Erzeugerangabe, Abfüllerangabe, Hersteller, Herkunft, geographische Herkunft, Ursprung, blickfangartig, Verhältnismäßigkeitsprinzip, Interessenabwägung, Bestandsschutz, Firmenbezeichnung
Stichwort:Aufmachung
Leitsatz:Für den Erlass einer Untersagungsverfügung im Rahmen der Weinüberwachung ist in Rheinland-Pfalz gemäß § 1 a Abs. 1 Nr. 2 AGLMBG die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zuständig.

Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer Untersagungsverfügung im Rahmen der Weinüberwachung im Sinne des § 1 a Abs. 1 Nr. 2 AGLMBG ist in Rheinland-Pfalz § 9 Abs. 1 POG.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 7 A 10959/03.OVG


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