JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > A > assoziationsrechtlicher -
| Rechtsgebiete: | Abkommen EWG-Türkei (1963), ARB, VO (EWG) |
| Schlagworte: | Assoziation EWG-Türkei, Türkei, Assoziierung der -, Assoziationsrat, Beschluss des - s, Beschluss Nr. 3/80 des Assoziationsrats, Diskriminierungsverbot, assoziationsrechtliches -, Diskriminierungsverbot, gemeinschaftsrechtliches -, Gleichbehandlungsgebot, türkischer Staatsangehöriger auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit, soziale Sicherheit, Diskriminierungsverbot türkischer Staatsangehöriger auf dem Gebiet der -, persönlicher Anwendungsbereich des ARB Nr. 3/80, sachlicher Anwendungsbereich des ARB Nr. 3/80, Arbeitnehmerbegriff, assoziationsrechtlicher -, "Wanderarbeitnehmerin", "Familienleistungen" im Gemeinschafts- bzw. assoziationsrechtlichen Verständnis, Erziehungsgeld als Familienleistung, Landeserziehungsgeld, Bundeserziehungsgeld, Kindergeld, Richtlinie als Rechtsvorschrift im Assoziationsrecht, Rechtsvorschrift, Richtlinie als - im Assoziationsrecht |
| Stichwort: | assoziationsrechtlicher - |
| Leitsatz: | 1. Die Gleichbehandlungsvorschrift in Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 ARB Nr. 3/80 erfasst auch Arbeitnehmer bzw. deren Familienangehörige mit türkischer Staatsangehörigkeit, die nicht innerhalb der Europäischen Gemeinschaft gewandert sind (keine "Wanderarbeitnehmer" im gemeinschaftsrechtlichen Sinne sind; wie Urteil vom 6. Dezember 2001 - BVerwG 3 C 25.01 -). 2. Eine "Familienleistung" im Sinne des den sachlichen Anwendungsbereich regelnden Art. 4 ARB Nr. 3/80 setzt keine Leistung voraus, die speziell der sozialen Absicherung von Arbeitnehmern bzw. deren Familienangehörigen dient. Auch Leistungen wie beispielsweise Kindergeld, Bundes- sowie Landeserziehungsgeld, die unabhängig davon gewährt werden, ob die Berechtigte Arbeitnehmerin ist oder nicht, können daher Familienleistungen sein (im Anschluss an EuGH, Urteile vom 10. Oktober 1996 - Rs. C-245/94 und 312/94 - Slg. 1996, I - 4895, 4929 sowie vom 4. Mai 1999 - Rs. C-262/96 - Slg. 1999, I - 2685, 2743; insoweit Aufgabe des Urteils vom 18. Dezember 1992 - BVerwG 7 C 12.92 - BVerwGE 91, 327, 333 f.). |
| Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 3 C 26.01 | |
| Rechtsgebiete: | bkommen EWG-Türkei (1963), ARB, VO (EWG) |
| Schlagworte: | Assoziation EWG-Türkei, Türkei, Assoziierung der -, Assoziationsrat, Beschluss des - s, Beschluss Nr. 3/80 des Assoziationsrats, Diskriminierungsverbot, assoziationsrechtliches -, Diskriminierungsverbot, gemeinschaftsrechtliches -, Gleichbehandlungsgebot, türkischer Staatsangehöriger auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit, soziale Sicherheit, Diskriminierungsverbot türkischer Staatsangehöriger auf dem Gebiet der -, persönlicher Anwendungsbereich des ARB Nr. 3/80, sachlicher Anwendungsbereich des ARB Nr. 3/80, Arbeitnehmerbegriff, assoziationsrechtlicher -, "Wanderarbeitnehmerin", Flüchtlinge im Assoziationsrecht, "Familienleistungen" im Gemeinschafts- bzw. assoziationsrechtlichen Verständnis, Erziehungsgeld als Familienleistung, Landeserziehungsgeld, Bundeserziehungsgeld, Kindergeld, Richtlinie als Rechtsvorschrift im Assoziationsrecht, Rechtsvorschrift, Richtlinie als - im Assoziationsrecht |
| Stichwort: | assoziationsrechtlicher - |
| Leitsatz: | 1. Die Gleichbehandlungsvorschrift in Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 ARB Nr. 3/80 erfasst auch Arbeitnehmer bzw. deren Familienangehörige mit türkischer Staatsangehörigkeit, die nicht innerhalb der Europäischen Gemeinschaft gewandert sind (keine "Wanderarbeitnehmer" im gemeinschaftsrechtlichen Sinne sind) und/oder ihren erlaubten Aufenthalt in einem Mitgliedstaat auf ein erfolgreiches Asylbegehren zurückführen (wie Urteil vom 6. Dezember 2001 - BVerwG 3 C 25.01 -). 2. Eine "Familienleistung" im Sinne des den sachlichen Anwendungsbereich regelnden Art. 4 ARB Nr. 3/80 setzt keine Leistung voraus, die speziell der sozialen Absicherung von Arbeitnehmern bzw. deren Familienangehörigen dient. Auch Leistungen wie beispielsweise Kindergeld, Bundes- sowie Landeserziehungsgeld, die unabhängig davon gewährt werden, ob der Berechtigte Arbeitnehmer ist oder nicht, können daher Familienleistungen sein (im Anschluss an EuGH, Urteile vom 10. Oktober 1996 - Rs. C-245/94 und 312/94 - Slg. 1996, I - 4895, 4929 sowie vom 4. Mai 1999 - Rs. C-262/96 - Slg. 1999, I - 2685, 2743; insoweit Aufgabe des Urteils vom 18. Dezember 1992 - BVerwG 7 C 12.92 - BVerwGE 91, 327, 333 f.). |
| Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 3 C 27.01 | |
| Rechtsgebiete: | Abkommen EWG-Türkei (1963), ARB Nr. 3/80, VO (EWG) |
| Schlagworte: | Assoziation EWG-Türkei, Türkei, Assoziierung der -, Assoziationsrat, Beschluss des - s, Beschluss Nr. 3/80 des Assoziationsrats, Diskriminierungsverbot, assoziationsrechtliches-, Diskriminierungsverbot, gemeinschaftsrechtliches-, Gleichbehandlungsgebot, türkischer Staatsangehöriger auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit, soziale Sicherheit, Diskriminierungsverbot türkischer Staatsangehöriger auf dem Gebiet der -, persönlicher Anwendungsbereich des ARB Nr. 3/80, sachlicher Anwendungsbereich des ARB Nr. 3/80, Arbeitnehmerbegriff, assoziationsrechtlicher -, "Wanderarbeitnehmer", Flüchtlinge im Assoziationsrecht, "Familienleistungen" im Gemeinschafts- bzw. assoziationsrechtlichen Verständnis, Erziehungsgeld als Familienleistung, Landeserziehungsgeld, Bundeserziehungsgeld, Kindergeld, Richtlinie als Rechtsvorschrift im Assoziationsrecht, Rechtsvorschrift, Richtlinie als - im Assoziationsrecht. |
| Stichwort: | assoziationsrechtlicher - |
| Leitsatz: | 1. Die Gleichbehandlungsvorschrift in Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 ARB Nr. 3/80 erfasst auch Arbeitnehmer bzw. deren Familienangehörige mit türkischer Staatsangehörigkeit, die nicht innerhalb der Europäischen Gemeinschaft gewandert sind (keine "Wanderarbeitnehmer" im gemeinschaftsrechtlichen Sinne sind) und/oder ihren erlaubten Aufenthalt in einem Mitgliedstaat auf ein erfolgreiches Asylbegehren zurückführen. 2. Eine "Familienleistung" im Sinne des den sachlichen Anwendungsbereich regelnden Art. 4 ARB Nr. 3/80 setzt keine Leistung voraus, die speziell der sozialen Absicherung von Arbeitnehmern bzw. deren Familienangehörigen dient. Auch Leistungen wie beispielsweise Kindergeld, Bundes- sowie Landeserziehungsgeld, die unabhängig davon gewährt werden, ob der Berechtigte Arbeitnehmer ist oder nicht, können daher Familienleistungen sein (im Anschluss an EuGH, Urteile vom 10. Oktober 1996 - Rs. C-245/94 und 312/94 - Slg. 1996, I - 4895, 4929 sowie vom 4. Mai 1999 - Rs. C-262/96 - Slg. 1999, I - 2685, 2743; insoweit Aufgabe des Urteils vom 18. Dezember 1992 - BVerwG 7 C 12.92 - BVerwGE 91, 327, 333 f.). |
| Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 3 C 25.01 | |
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