JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > A > Anlageberatungsvertrag
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Schlagworte: | Anlageberater, Anlageberatungsvertrag, Risikohinweise bei Anlageberatung |
| Stichwort: | Anlageberatungsvertrag |
| Leitsatz: | 1. Ein Anlageberater darf dem Kunden dann eine Geldanlage abweichend von dessen objektiven Anlagezielen empfehlen, wenn der Anleger ausdrücklich angibt, im Gegensatz zu seinen objektiven Bedürfnissen eine höhere als die übliche Rendite erzielen und hierfür auch ein entsprechend höheres Risiko eingehen zu wollen. 2. Der Anlageberater ist zwar verpflichtet, zur Beurteilung des Risikos der empfohlenen Anlage die Veröffentlichungen in der Wirtschaftspresse zu berücksichtigen. Er verletzt seine Pflichten aber nicht bereits dann, wenn er einzelne negative Stimmen übersieht, sofern nicht von einer eindeutig negativen Berichterstattung über die Anlage in der Wirtschaftspresse auszugehen ist. |
| Volltext: OLG-SCHLESWIG - Urteil, 14 U 231/05 | |
| Rechtsgebiete: | KAGG |
| Schlagworte: | Kapitalanlage, Prospekthaftung, Anlageberatungsvertrag |
| Stichwort: | Anlageberatungsvertrag |
| Leitsatz: | 1. Eine Kapitalanlagegesellschaft haftet nicht nach § 19 KAGG, wenn der Verkaufsprospekt die Anlageziele und die Anlagepolitik zutreffend beschreibt, dies erkennbar auch einen Anlagenschwerpunkt im sog. "Neuen Markt" erfasst und dort ein Anlageschwerpunkt gebildet wird, ohne dass der Verkaufsprospekt den Begriff "Neuer Markt" erwähnt. 2. Wendet sich ein Kapitalanlageinteressent an einen Mitarbeiter einer Kapitalanlagegesellschaft mit der Bitte um einen "privaten" Rat, so ist daraus nicht zu schließen, dass ein Anlageberatungsvertrag mit der Kapitalanlagegesellschaft zustande kommt. |
| Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 8 U 261/02 | |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BGB, WPHG |
| Schlagworte: | Anlageberatungsvertrag, Mitverschulden, Argentinien-Anleihe |
| Stichwort: | Anlageberatungsvertrag |
| Leitsatz: | Zu den Beratungspflichten einer Bank bei einer "Argentinien-Anleihe" |
| Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 23 U 281/03 | |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Schlagworte: | Vertragsrecht, Anlageberatungsvertrag |
| Stichwort: | Anlageberatungsvertrag |
| Leitsatz: | 1. Ein Handelsvertreter haftet dem Anleger für eine vermeintliche Falschberatung nicht direkt, weil in der Regel nur ein Beratungsverhältnis zwischen dem Finanzdienstleister und dem Anleger zustand kommt. 2. Übergibt in einer derartigen Konstellation der Anleger dem Handelsvertreter Geld zur Weiterleitung an die Gesellschaft, bei der das Geld angelegt werden soll, liegt kein Auftragsverhältnis zwischen Anleger und Handelsvertreter vor. |
| Volltext: OLG-CELLE - Urteil, 11 U 132/02 | |
"Anlageberatungsvertrag - Urteile" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum