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Abzugsverfahren

Entscheidungen der Gerichte




BAG – Urteil, 9 AZR 406/07 vom 20.05.2008

Rechtsgebiete:UStG, UStDV, TV über die Urheberrechte freier Mitarbeiter des Südwestrundfunks
Schlagworte:Freie Mitarbeiterin - Bruttoentgelt - Umsatzsteuer
Stichwort:Abzugsverfahren
Volltext: BAG - Urteil, 9 AZR 406/07



BFH – Beschluss, I R 19/04 vom 07.11.2007

Rechtsgebiete:EStG 1997, EStDV 1997
Schlagworte:Inhalt und Wirkungen einer Steueranmeldung gemäß § 73e EStDV 1997 - Gemeinschaftsrechtskonforme Anwendung von § 50a Abs. 4 Sätze 2 und 3 EStG 199
Stichwort:Abzugsverfahren
Leitsatz:Eine Steueranmeldung gemäß § 73e EStDV 1997 enthält gegenüber dem Vergütungsschuldner eine Festsetzung dessen eigener Entrichtungssteuerschuld, die die beschränkte Steuerpflicht des Vergütungsgläubigers (= Steuerschuldners) voraussetzt. Im Rahmen des vom Vergütungsgläubiger erhobenen Rechtsbehelfs ist die Anmeldung deswegen grundsätzlich nur daraufhin zu überprüfen, ob sie vom Vergütungsschuldner vorgenommen werden durfte, nicht auch darauf, ob eine solche beschränkte Steuerpflicht tatsächlich vorliegt (Bestätigung der Senatsbeschlüsse vom 13. August 1997 I B 30/97, BFHE 184, 92, BStBl II 1997, 700, und vom 25. November 2002 I B 69/02, BFHE 201, 114, BStBl II 2003, 189).
Volltext: BFH - Beschluss, I R 19/04

BFH – Urteil, I R 46/02 vom 22.08.2007

Rechtsgebiete:EStG 1990 i.d.F. des JStG 1996, EStDV 1990, EGV, DBA-USA, GG
Schlagworte:Haftung eines im Ausland ansässigen Vergütungsschuldners gemäß § 50a Abs. 5 EStG 1990 i.d.F. des JStG 1996 auf der sog. zweiten Ebene
Stichwort:Abzugsverfahren
Leitsatz:1. Ein im Ausland ansässiger Vergütungsschuldner kann zum Steuerabzug gemäß § 50a Abs. 5 Satz 2 EStG 1990 i.d.F. des JStG 1996 verpflichtet sein. Dies gilt auch dann, wenn es sich bei dem Vergütungsschuldner um eine "zwischengeschaltete" beschränkt steuerpflichtige Person handelt und es damit um eine Abzugsverpflichtung auf der sog. zweiten Ebene geht.

2. Die Haftung im Steuerabzugsverfahren begegnet im Jahr 1996 keinen gemeinschaftsrechtlichen Bedenken (Anschluss an EuGH-Urteil vom 3. Oktober 2006 Rs. C-290/04 "Scorpio", EuGHE I 2006, 9461). Eine durch eine Haftung auf der sog. zweiten Ebene ggf. ausgelöste gemeinschaftsrechtswidrige Überbesteuerung liegt jedenfalls dann nicht vor, wenn der Haftende auf der Grundlage einer Freistellungsbescheinigung gemäß § 50d Abs. 3 EStG 1990 eine Erstattung in Höhe der auf der sog. ersten Stufe angefallenen Abzugsteuer erreichen kann.
Volltext: BFH - Urteil, I R 46/02

BFH – Urteil, VI R 48/03 vom 26.07.2007

Rechtsgebiete:EStG, EStG i.d.F. bis VZ 2000, GG
Schlagworte:Keine Berücksichtigung der Kinderfreibeträge bei der pauschalen Lohnsteuer nach § 40 Abs. 1 EStG
Stichwort:Abzugsverfahren
Leitsatz:Bei der Ermittlung des Pauschsteuersatzes für die pauschale Lohnsteuer nach § 40 Abs. 1 EStG werden die auf den Lohnsteu-erkarten der Arbeitnehmer eingetragenen Kinderfreibeträge nicht berücksichtigt.
Volltext: BFH - Urteil, VI R 48/03


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