JuraForum.de > Urteile > BAYOBLG > Beschluss vom 18.03.2004, Aktenzeichen: 2Z BR 249/03
| Leitsatz: | 1. Der durch Eigentümerbeschluss vorgesehene dauerhafte deutliche Rückschnitt einer Hecke kann im Einzelfall, etwa dann, wenn die Hecke erkennbar Sichtschutzfunktion hat, eine bauliche Veränderung darstellen. Dies aufzuklären ist Sache des Tatrichters. 2. Heckenrückschnitt als Maßnahme ordnungsmäßiger Verwaltung. 3. Die Verpflichtung eines Wohnungseigentümers zur anteiligen Zahlung einer Sonderumlage setzt die betragsmäßige Festlegung sowohl der Sonderumlage insgesamt als auch des auf den einzelnen Wohnungseigentümer entfallenden Anteils voraus. |
| Rechtsgebiete: | WEG |
| Vorschriften: | WEG § 14 Nr. 1, WEG § 16 Abs. 2, WEG § 21 Abs. 3, WEG § 21 Abs. 5 Nr. 2, WEG § 22 Abs. 1, WEG § 23 Abs. 4, |
| Stichworte: | Sonderumlage, Eigentümerbeschluss, Hecke, Grenzhecke, Garten, Gartenteil, Gartenpflege, Rückschnitt, |
| Verfahrensgang: | LG München I 1 T 18695/02 vom 29.10.2003 AG München 484 UR II 62/02 |
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