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JuraForum.deUrteileBAYOBLGBeschluss vom 09.11.2004, Aktenzeichen: 1Z BR 79/04 



BAYOBLG – Aktenzeichen: 1Z BR 79/04

Beschluss vom 09.11.2004


Leitsatz:Liegt eine wirksame Vaterschaftsanerkennung vor, kann der Anerkennende als Vater im Geburtenbuch eingetragen werden, auch wenn seine Identität aufgrund besonderer Umstände des Einzelfalles (hier: äthiopischer Asylbewerber) nicht durch eine Personenstandsurkunde oder andere öffentliche Urkunden nachgewiesen ist, insbesondere sein Name nicht feststeht. Dass die Identität des Einzutragenden nicht nachgewiesen ist, ist bei der Eintragung durch einen klarstellenden Zusatz kenntlich zu machen.
Rechtsgebiete:PStG, PStV, BGB, BGB
Vorschriften:PStG § 21, PStG § 29, PStG § 45, PStG § 49, PStG § 60, PStV § 25, BGB § 1592 Nr. 2, BGB § 1594 Abs. 1,
Verfahrensgang:LG Nürnberg-Fürth 13 T 8954/03 vom 23.07.2004
AG Nürnberg UR III 267/02 vom 17.09.2003

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