JuraForum.de > Urteile > BAYOBLG > Beschluss vom 08.12.2003, Aktenzeichen: 1Z BR 107/02
| Leitsatz: | 1. Zur Zulässigkeit eines Vorbescheids, der mit keinem der gestellten Erbscheinsanträge übereinstimmt, und zur Prüfungs- und Anordnungsbefugnis des Beschwerde- und Rechtsbeschwerdegerichts, wenn nur einer der Beteiligten, die einen Erbscheinsantrag gestellt haben, Beschwerde (Rechtsbeschwerde) einlegt. 2. Zu den Grenzen der Auslegung eines Testaments und zu dessen Umdeutung (§ 140 BGB), wenn der nach dem Wortlaut gewollte Inhalt der Verfügung rechtlich nicht zulässig ist. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 140, BGB § 2084, BGB § 2306, BGB § 2307, |
| Verfahrensgang: | LG Traunstein 8 T 891/02 vom 18.07.2002 AG Laufen VI 76/01 vom 15.02.2002 |
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