JuraForum.de > Urteile > BAYOBLG > Beschluss vom 04.06.2003, Aktenzeichen: 3Z BR 256/02
| Leitsatz: | 1. Soweit Handelsregistergebühren unter Verstoß gegen das Gemeinschaftsrecht erhoben wurden und zurückerstattet werden müssen, bestand bis zum Inkrafttreten von § 17 Abs. 4 KostO auch dann eine Verzinsungspflicht, wenn die Rückerstattung unter dem Vorbehalt der Vorläufigkeit stand. 2. Mit der Festsetzung der Zinsen kann im Grundsatz zugewartet werden, bis der zu verzinsende Erstattungsbetrag endgültig feststeht. |
| Rechtsgebiete: | KostO, 69/335 EWG |
| Vorschriften: | KostO § 26, EG-Gesellschaftssteuerrichtlinie vom 17.7.1969 (69/335 EWG) Art. 10, EG-Gesellschaftssteuerrichtlinie vom 17.7.1969 (69/335 EWG) Art. 12, |
| Verfahrensgang: | LG München I - 17HK T 18596/02 vom 31.10.2002 AG München |
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