JuraForum.de > Urteile > BAYERISCHER-VGH > Urteil vom 28.03.2007, Aktenzeichen: 21 B 04.3153
| Leitsatz: | Im Approbationwiderrufsverfahren besteht für die Verwaltungsgerichte grundsätzlich keine Veranlassung, die tatsächlichen Feststellungen in einem rechtskräftigen Strafbefehl wegen mehrfachen (Abrechnungs-)Betrugs erneut zu überprüfen, wenn ein Arzt den Strafbefehl in Kenntnis aller möglichen berufsrechtlichen Konsequenzen durch Zurücknahme des dagegen eingelegten Einspruchs akzeptiert hat. Dies gilt erst recht, wenn dem Arzt - wie hier - der Strafbefehl vorab als Erstentwurf zur Kenntnis gebracht worden ist. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, BÄO, GG |
| Vorschriften: | VwGO § 124 a Abs. 2, BÄO § 5 Abs. 2 Satz 1, GG Art. 12, |
| Stichworte: | Widerruf der ärztlichen Approbation, Unzuverlässigkeit, Unwürdigkeit, Verurteilung wegen Betrugs, |
| Verfahrensgang: | VG Regensburg RO 5 K 03.2148 vom 04.10.2004 |
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