JuraForum.de > Urteile > BAYERISCHER-VGH > Urteil vom 25.10.2005, Aktenzeichen: 5 B 03.2462
| Leitsatz: | Eine durch bewusste Täuschung (hier: Verschweigen strafrechtlicher Ermittlungsverfahren) erwirkte Einbürgerung kann auch dann gem. Art. 48 BayVwVfG zurückgenommen werden, wenn der Betreffende dadurch staatenlos wird und die Unionsbürgerschaft verliert; aus Europarecht ergibt sich keine Verpflichtung, von der Rücknahme einer erschlichenen Einbürgerung abzusehen. |
| Rechtsgebiete: | EG, GG, BayVwVfG, RuStAG/StAG, VwGO |
| Vorschriften: | EG Art. 17, GG Art. 16 Abs. 1, BayVwVfG Art. 48, RuStAG/StAG § 8, VwGO § 114 Satz 2, |
| Stichworte: | Erschlichene Einbürgerung, Rücknahme, Staatsangehörigkeit, Bewusste Täuschung, Täuschungsvorsatz, Offenbarungspflicht, Mitwirkungspflicht Staatenlosigkeit, Unionsbürgerschaft, Ergänzung von Ermessenserwägungen, |
| Verfahrensgang: | VG München M 25 K 00.3348 vom 12.02.2001 |
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