JuraForum.de > Urteile > BAYERISCHER-VGH > Urteil vom 16.02.2006, Aktenzeichen: 4 N 05.779
| Leitsatz: | 1. Richtlinien des Gemeinderates i.S. von Art. 37 Abs. 1 Satz 2 GO mit Höchstbeträgen zur Abgrenzung der vom ersten Bürgermeister in eigener Zuständigkeit zu erledigenden Geschäfte der laufenden Verwaltung (Art. 37 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GO) sind verbindlich und unterliegen als Rechtsvorschriften der verwaltungsgerichtlichen Normenkontrolle. 2. Kompetenzrichtlinien, die der Gemeinderat in Ausübung des ihm durch Art. 37 Abs. 1 Satz 2 GO eingeräumten Beurteilungsspielraums aufstellt, wirken konstitutiv und sind gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbar. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, GO |
| Vorschriften: | VwGO § 47 Abs. 1 Nr. 2, GO Art. 37 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, GO Art. 37 Abs. 1 Satz 2, |
| Stichworte: | Normenkontrolle, Geschäftsordnung, Richtlinien, Rechtsvorschrift, Erster Bürgermeister, Gemeinderat, Organkompetenz, Laufende Angelegenheiten, Wertgrenze, |
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