JuraForum.de > Urteile > BAYERISCHER-VGH > Urteil vom 12.08.2004, Aktenzeichen: 22 BV 04.1203
| Leitsatz: | Klagt ein Drittbetroffener auf die Feststellung, dass eine immissionsschutzrechtliche Anlagengenehmigung nachträglich weggefallen ist, so muss er sich die Subsidiarität der Feststellungsklage gegenüber einer möglichen Verpflichtungsklage entgegenhalten lassen, wenn das gegen den formell illegalen Betrieb erstrebte behördliche Einschreiten nach der Soll-Vorschrift des § 20 Abs. 2 BImSchG wegen besonderer Umstände ausnahmsweise weitere Ermessenserwägungen voraussetzt. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, BayVwVfG, BImSchG |
| Vorschriften: | VwGO § 42 Abs. 1, VwGO § 43 Abs. 1, VwGO § 43 Abs. 2, VwGO § 113 Abs. 1 Satz 4, BayVwVfG Art. 43 Abs. 2, BImSchG § 18, BImSchG § 20 Abs. 2, |
| Stichworte: | Immissionsschutzrechtliche Genehmigung, Auflösende Bedingung, Nebeneinander mehrerer Anlagengenehmigungen, Streitgegenstand von Feststellungs- und Fortsetzungsfeststellungsklage, Feststellungsfähiges Drittrechtsverhältnis, Feststellungsinteresse wegen bestehnder Meinungsverschiedenheiten, Subsidiarität der Feststellungsklage, Anspruch auf immissionsschutzbehördliches Einschreiten, Atypischer Fall einer formellen Illegalität, |
| Verfahrensgang: | VG München M 16 K 02.901 vom 11.12.2003 |
| Rechtskraft: | ja |
Um den Volltext vom BAYERISCHER-VGH – Urteil vom 12.08.2004, Aktenzeichen: 22 BV 04.1203 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "BAYERISCHER-VGH - 12.08.2004, 22 BV 04.1203" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum