JuraForum.de > Urteile > BAYERISCHER-VGH > Beschluss vom 09.12.2003, Aktenzeichen: 22 ZB 03.3011
| Leitsatz: | Die Zumutbarkeit der von einem gemeindlich betriebenen Läutwerk ausgehenden Geräuschbelastung bestimmt sich nach den allgemeinen immissionsschutzrechtlichen Maßstäben; auf eine religiöse Bedeutung des Zeitschlagens kann sich die Kommune nicht berufen. |
| Rechtsgebiete: | GG, BImSchG, TA Lärm, BayImSchG |
| Vorschriften: | GG Art. 2 Abs. 2 Satz 1, GG Art. 4 Abs. 1, GG Art. 4 Abs. 2, BImSchG § 3 Abs. 1, BImSchG § 3 Abs. 2, BImSchG § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, BImSchG § 24 Satz 1, BImSchG § 25 Nr. 2, TA Lärm Nr. 6.1, BayImSchG Art. 13 Abs. 3 Nr. 2, |
| Stichworte: | Anwendbarkeit des Immissionsschutzrechts auf öffentliche Einrichtungen, Maßgeblichkeit des Spitzenpegelkriteriums bei der Beurteilung von Glockengeräuschen, Geltung der allgemeinen Immissionsrichtwerte für nicht-sakrales Läuten von Kirchenglocken, Fehlende Grundrechtsfähigkeit der Kommunen hinsichtlich der Religionsfreiheit, |
| Verfahrensgang: | VG Ansbach AN 11 K 03.659 vom 17.09.2003 |
| Rechtskraft: | ja |
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