JuraForum.de > Urteile > BAYERISCHER-VGH > Beschluss vom 06.12.2004, Aktenzeichen: 1 B 03.1830
| Leitsatz: | Die Kosten einer mangels Zulassung nicht statthaften Berufung, die ein Rechtsanwalt - einer unrichtigen Rechtsbehelfsbelehrung folgend - erhoben hat, sind jedenfalls dann nicht niederzuschlagen (§ 8 Abs. 1 Satz 3 GKG a. F. / § 21 Abs. 1 Satz 3 GKG n. F.), wenn die Berufung trotz einer Berichtigung der Rechtsbehelfsbelehrung und trotz gerichtlicher Hinweise aufrecht erhalten wird. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, GKG |
| Vorschriften: | VwGO § 124 Abs. 1, VwGO § 161 Abs. 2, GKG § 8 Abs. 1 Satz 3 a. F., |
| Stichworte: | Hauptsacheerledigung, Berufung, unrichtige Rechtsbehelfsbelehrung keine Berufungszulassung, unrichtige Sachbehandlung, Anwaltsverschulden, Ursachenzusammenhang, |
| Verfahrensgang: | VG München M 9 K 02.3138 vom 30.04.2003 |
| Rechtskraft: | ja |
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