JuraForum.de > Urteile > BAG > Urteil vom 25.02.1998, Aktenzeichen: 2 AZR 279/97
| Leitsatz: | Leitsatz: Vereinbaren die Parteien in einem befristeten Arbeitsverhältnis beiderseits ein Kündigungsrecht aus bestimmten, als wichtig bezeichneten Gründen mit einer Kündigungsfrist, die der tariflichen bzw. gesetzlichen Kündigungsfrist entspricht oder diese übersteigt, so wird damit, falls nicht Anhaltspunkte für einen abweichenden Parteiwillen vorliegen, nicht die fristlose Kündigung nach § 626 BGB ausgeschlossen, sondern das Recht zur ordentlichen Kündigung vereinbart. Aktenzeichen: 2 AZR 279/97 Bundesarbeitsgericht 2. Senat Urteil vom 25. Februar 1998 - 2 AZR 279/97 - I. Arbeitsgericht Neumünster Urteil vom 28. August 1996 - ÖD 3a Ca 1835/95 - II. Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein Urteil vom 30. Januar 1997 - 5 Sa 477/96 - |
| Rechtsgebiete: | BGB, KSchG, GmbHG |
| Vorschriften: | BGB § 133, BGB § 157, BGB § 626, KSchG § 1 Abs. 2, GmbHG § 35 Abs. 1, GmbHG § 39 Abs. 1, |
| Stichworte: | § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag, |
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