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JuraForum.deUrteileBAGUrteil vom 21.07.2005, Aktenzeichen: 6 AZR 592/04 

BAG – Aktenzeichen: 6 AZR 592/04

Urteil vom 21.07.2005


Leitsatz:1. Kommt ein aufschiebend bedingter Interessenausgleich zwischen den Betriebsparteien zustande, ist ein Interessenausgleich iSv. § 113 Abs. 3 BetrVG zumindest "versucht". Ob ein Inteeressenausgleich grundsätzlich bedingungsfeindlich ist, bleibt offen.

2. Der frühestmögliche Zeitpunkt einer Kündigung im massearmen Insolvenzverfahren hängt nicht davon ab, wann die Kündigungsvoraussetzungen des § 1 KSchG erfüllt sind.
Rechtsgebiete:InsO, KSchG, BetrVG
Vorschriften:InsO a.F. § 113, InsO § 125, InsO § 209, KSchG § 4 Satz 1, KSchG § 7, BetrVG § 102, BetrVG § 111 ff.,
Stichworte:Kündigung durch Insolvenzverwalter - "bedingter Interessenausgleich",
Verfahrensgang:ArbG Stuttgart 28 Ca 3441/03 vom 29.01.2004
LAG Baden-Württemberg 2 Sa 29/04 vom 17.11.2004

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