JuraForum.de > Urteile > BAG > Urteil vom 20.10.1999, Aktenzeichen: 7 AZR 738/98
| Leitsatz: | Leitsätze: 1. Der Senat hält daran fest, daß in die Berechnung der Höchstbefristungsgrenze des § 57 c Abs. 2 HRG die Laufzeiten auch solcher Verträge einzubeziehen sind, die zwar keinen Sachgrund nach § 57 b Abs. 2 Nr. 1 - 4 und Abs. 3 HRG benennen, jedoch nach der vertraglichen Vereinbarung auf solche Sachgründe hätten gestützt werden können (BAG Urteil vom 14. Dezember 1994 - 7 AZR 342/94 - AP Nr. 3 zu § 57 b HRG). 2. Der Arbeitnehmer hat die Voraussetzungen darzulegen, aus denen die Unwirksamkeit einer Befristung wegen Überschreitens der Höchstbefristungsgrenze des § 57 c Abs. 2 HRG folgt. Aktenzeichen: 7 AZR 738/98 Bundesarbeitsgericht 7. Senat Urteil vom 20. Oktober 1999 - 7 AZR 738/98 - I. Arbeitsgericht Urteil vom 17. September 1997 Mannheim Kammer Heidelberg - 8 Ca 251/97 - II. Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg (Mannheim) - 16 Sa 122/97 - Urteil vom 7. August 1998 |
| Rechtsgebiete: | HRG, HFVG |
| Vorschriften: | HRG § 57 b Abs. 2 Nr. 1, Nr. 3, Nr. 4, HRG § 57 c Abs. 2, HFVG Art. 2 § 1, HFVG Art. 2 § 2, |
| Stichworte: | Befristung nach dem HRG, Überschreiten der Höchstbefristungsgrenze, |
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