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JuraForum.deUrteileBAGUrteil vom 07.05.1998, Aktenzeichen: 2 AZR 55/98 



BAG – Aktenzeichen: 2 AZR 55/98

Urteil vom 07.05.1998


Leitsatz:Leitsätze:

Die Rechtswirkungen des § 1 Abs. 5 KSchG n.F. treten auch dann ein, wenn der zu kündigende Arbeitnehmer in einer nicht unterschriebenen Namensliste benannt ist, die mit dem Interessenausgleich, der auf die Namensliste als Anlage ausdrücklich Bezug nimmt, mittels Heftmaschine fest verbunden ist.

Es liegt im unternehmerischen Ermessen des Arbeitgebers, ob er bei einem Wegfall von Beschäftigungsmöglichkeiten in seinem Betrieb im Verhältnis zu dem fehlenden Arbeitskräftebedarf Personal abbaut oder nur einen Teil der überzähligen Arbeitnehmer entläßt und die übrigen z. B. als Personalreserve behält.

Aktenzeichen: 2 AZR 55/98
Bundesarbeitsgericht 2. Senat Urteil vom 07. Mai 1998
- 2 AZR 55/98 -

I. Arbeitsgericht
Ludwigshafen
- 1 Ca 3067/96 -
Urteil vom 11. März 1997

II. Landesarbeitsgericht
Rheinland-Pfalz
- 9 Sa 401/97 -
Urteil vom 17. Oktober 1997
Rechtsgebiete:KSchG n.F., BGB, BetrVG
Vorschriften:KSchG § 1 Abs. 5 n.F., KSchG § 1 Abs. 2, BGB § 126, BetrVG § 111, BetrVG § 77 Abs. 2 Satz 3,
Stichworte:Interessenausgleich, Namensliste,

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