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JuraForum.deUrteileBAGUrteil vom 06.05.2009, Aktenzeichen: 10 AZR 834/08 



BAG – Aktenzeichen: 10 AZR 834/08

Urteil vom 06.05.2009


Leitsatz:Ist das Arbeitseinkommen des Arbeitnehmers gepfändet und einem Gläubiger zur Einziehung überwiesen, erfasst der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss auch einen Schadensersatzanspruch des Arbeitnehmers gegen seinen Arbeitgeber, wenn dieser seine Nachweispflicht verletzt hat, Vergütungsansprüche des Arbeitnehmers deshalb aufgrund einer tariflichen Ausschlussfrist verfallen sind und der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Schadensersatz in Höhe der verfallenen Vergütungsansprüche zu leisten hat.
Rechtsgebiete:ZPO, GmbHG, KSchG, BUrlG, BGB
Vorschriften:ZPO § 178, ZPO § 189, ZPO § 191, ZPO § 767 Abs. 2, ZPO § 829, ZPO § 835, ZPO § 850, GmbHG § 35 Abs. 1, KSchG § 9, KSchG § 10, BUrlG § 7 Abs. 4, BGB § 372 S. 2, BGB § 611 Abs. 1,
Stichworte:Pfändung, Schadensersatz als Arbeitseinkommen,
Verfahrensgang:LAG Rheinland-Pfalz, 5 Sa 810/07 vom 19.05.2008

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