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JuraForum.deUrteileBAGBeschluss vom 10.03.2009, Aktenzeichen: 1 ABR 93/07 



BAG – Aktenzeichen: 1 ABR 93/07

Beschluss vom 10.03.2009


Leitsatz:1. Für die Erfüllung des Schriftlichkeitsgebots des § 99 Abs. 3 Satz 1 BetrVG genügt eine Mitteilung per E-Mail, wenn diese den Erfordernissen der Textform nach § 126b BGB entspricht.

2. Unrichtige, aber nicht offensichtlich falsche Angaben über die tarifliche Vergütung in einer betrieblichen Stellenausschreibung berechtigen den Betriebsrat nicht, die Zustimmung zur Einstellung eines Bewerbers nach § 99 Abs. 2 Nr. 5 BetrVG zu verweigern.
Rechtsgebiete:BetrVG, BGB, ZPO, ArbGG
Vorschriften:BetrVG § 99 Abs. 2 Nr. 5, BetrVG § 99 Abs. 3, BetrVG § 100 Abs. 2 S. 3, BGB § 126a, ZPO § 256, ZPO § 264 Nr. 2, ZPO § 321, ZPO § 524 Abs. 1, ZPO § 523 Abs. 2, ZPO § 533, ArbGG § 10, ArbGG § 81 Abs. 2, ArbGG § 83a Abs. 2,
Stichworte:Zustimmungsverweigerung per E-Mail,
Verfahrensgang:LAG Frankfurt/Main, 4 TaBV 83/07 vom 18.09.2007
ArbG Frankfurt/Main, 19 BV 725/06 vom 08.03.2007

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