AG-FUERTH – Aktenzeichen: 1 C 111/13

Urteil vom 04.02.2015


Leitsatz:1. Vereinbart der Geschädigte eines Verkehrsunfalls mit dem von ihm mit der Erstellung eines Gutachtens zur Schadenshöhe beauftragten Kfz-Sachverständigen, daß die Grundvergütung als Pauschale nach dem Gegenstandswert geschuldet wird, so ist diese Vereinbarung regelmäßig dahingehend auszulegen, daß die Gutachtenerstellung mit dem Grundhonorar abgegolten sein soll und daneben lediglich tatsächlich angefallene Auslagen ersetzt verlangt werden können.

2. Schreibgebühren, Bürokosten und Kosten für Lichtbilder sind mit dem Grundhonorar bereits abgegolten, da die schriftliche Erstellung des Gutachtens mit einer sachgerechten Schadensdokumentation Gegenstand der Hauptleistungspflicht des abgeschlossenen Werkvertrags ist.
Rechtsgebiete:BGB, StVG, VVG, ZPO
Vorschriften: § 1 BGB, § 2 BGB, § 249 BGB, § 249 BGB, § 288 BGB, § 288 BGB, § 7 StVG, § 1 VVG, § 1 VVG, § 115 VVG, § 1 ZPO, § 92 ZPO, § 92 ZPO, § 511 ZPO, § 713 ZPO

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