Rechtsanwalt für Zwangsvollstreckungsrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Zwangsvollstreckungsrecht

Die Zwangsvollstreckung bezeichnet eine Maßnahme, bei der ein Gläubiger aufgrund eines vollstreckbaren Titels seine Ansprüche gegenüber einem Schuldner durchsetzen kann.

Pfandsiegel des Gerichtsvollziehers (© Björn Wylezich - Fotolia.com)
Pfandsiegel des Gerichtsvollziehers
(© Björn Wylezich - Fotolia.com)

Diese Ansprüche können sich auf Geldforderungen, die Herausgabe von Sachen oder auch auf das Vornehmen oder Unterlassen einer Handlung beziehen.

Anwaltliche Beratung

Der Rechtsanwalt für Zwangsvollstreckungsrecht berät und vertritt sowohl Gläubiger, als auch Schuldner. Er berät den Gläubiger, klärt ihn über seine rechtlichen Möglichkeiten auf und hilft ihm, mittels eines Mahnverfahrens oder einer Gerichtsverhandlung zu einem Vollstreckungstitel zu kommen. Ist bereits ein Titel erwirkt, wird der Anwalt für Zwangsvollstreckungsrecht bei der Durchführung der Vollstreckung tätig. Er beauftragt gegebenenfalls einen Gerichtsvollzieher, der das bewegliche Vermögen des Schuldners pfändet, oder, wenn es nichts zu pfänden gibt, dem Schuldner eine eidesstattliche Erklärung abnimmt. Des Weiteren prüft er für den Gläubiger, ob und inwieweit zum Beispiel Rentenansprüche des Schuldners oder an den Schuldner gerichtete Rückzahlungen aus Darlehen gepfändet werden können und stellt die dementsprechenden Anträge auf Pfändungsbeschlüsse. Ein kompetenter Rechtsanwalt lotet also alle Wege aus, auf denen der Gläubiger zu seinem Geld kommen könnte.

Wenn es bei dem vollstreckbaren Titel nicht um Geldforderungen, sondern um die Herausgabe einer Sache oder das Durchführen oder Unterlassen einer Handlung geht, hilft der Rechtsanwalt seinem Mandanten, indem er zum Beispiel Zwangsgelder oder sogar die Zwangshaft gegen den Schuldner beantragt. Diese Maßnahmen können zum Beispiel zum Tragen kommen, wenn der Gläubiger Anrecht auf ein Arbeitszeugnis hat und der Schuldner sich weigert, dieses ordnungsgemäß auszustellen.

Aber auch auf der Seite des Schuldners ist der Rechtsanwalt tätig. Für den Fall, dass ein Titel gegen den Schuldner zu Unrecht ausgestellt oder vollstreckt wurde, arbeitet er eine Verteidigung für den vermeintlichen Schuldner aus und vertritt dessen Rechte auch vor Gericht.
Bei rechtmäßig ergangenen Titeln berät der Rechtsanwalt den Schuldner in allen Belangen rund um die Wahrung seiner Rechte, zum Beispiel im Hinblick auf seine Pfändungsfreibeträge. Er übernimmt für den Schuldner die Korrespondenz mit dem Gläubiger, verhandelt und macht Angebote und versucht, mit dem Gläubiger zu einer Einigung zu kommen, mit der beide Seiten zufrieden sind und die im Sinne seines Mandanten ist. Der Rechtsanwalt für Zwangsvollstreckung kann sowohl national als auch international tätig werden.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Zwangsvollstreckungsrecht:


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Zwangsvollstreckungsrecht erklärt von A bis Z

  • Anschlusspfändung - Zwangsvollstreckung
    Als "Anschlusspfändung" in der Zwangsvollstreckung wird die nochmalige Pfändung einer Sache gegen denselben Schuldner bezeichnet, welche bereits gepfändet worden ist. Ihre gesetzliche Gundlage bekommt die Anschlusspfändung aus den §§ 826 und 827 ZPO. Durch die Anschlusspfändung wird dem Gläubiger ein Pfandrecht verschafft, welches dem Rang nach gleich nach
  • Aufgaben eines Zwangsverwalters
    Die Aufgaben eines Zwangsverwalters werden gemäß § 152 ZVG geregelt. So muss er sämtiche Handlungen vornehmen, welche das Grundstück in seinem wirtschaftlichen Bestand erhalten, und eine ordnungsgemäße Nutzung sicherstellen. Dazu zählen: Inbesitznahme der Immobilie Einziehung der Miet- und Pachtzinsen Veranlassung von notwendigen Reparaturen Versichern
  • Betreibung
    Bei der Betreibung handelt es sich um die schweizerische Form der Zwangsvollstreckung, die ihre gesetzliche Grundlage aus dem Schweizerischen Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs von 1889 erhält. Dieses Gesetz wurde im Laufe der Jahre immer wieder novelliert, so dass es nur noch in den Ansätzen mit dem ursprünglichen identisch
  • Fruchtlosigkeitsbescheinigung
    Bei der Fruchtlosigkeitsbescheinigung handelt es sich eine Bescheinigung, die ein Gerichtsvollzieher ausstellt, wenn er sich dessen gewiss ist, dass eine Zwangsvollstreckung gegen einen Schuldner erfolglos verlaufen würde. Sie ist eine gesetzlich nicht geregelte Voraussetzung für einen
  • Gerichtsvollzieher
    Ein Justizbeamter, der beauftragt ist, Urteile und Vollstreckungstitel zu vollstrecken und Schriftstücke zuzustellen, wird im Amtsdeutsch als Gerichtsvollzieher bezeichnet. Die konkreten Aufgaben bestehen vornehmlich in der Durchsetzung der Geldforderungen des Gläubigers gegen den Schuldner. Ist das nicht möglich, kann der Gerichtsvollzieher die Beschlagnahme von beweglichen Vermögensgegenständen,
  • Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung
    Die Zwangsvollstreckung ist ein staatliches Verfahren, mit dessen Hilfe es einem Gläubiger ermöglicht werden soll, die zwangsweise Durchsetzung oder  Sicherung von Ansprüchen gegenüber einem Schuldner durchzuführen. Eine Zwangsvollstreckung darf in den meisten Rechtsordnungen nur durch staatliche Stellen ausgeführt werden. Im Zuge der Modernisierung der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung
  • Herausgabevollstreckung
    Bei der Herausgabevollstreckung handelt es sich um einen Bereich der Zwangsvollstreckung, welche gemäß §§ 883 ff. ZPO geregelt wird. Es besteht demnach die Möglichkeit, die Zwangsvollstreckung auch zur Erwirkung der Herausgabe von beweglichen Sachen zu betreiben. Diies ist in der Regel dann der Fall, wenn eine verliehene oder vermietete
  • Klauselerteilungsverfahren
    Bei dem Klauselerteilungsverfahren handelt es sich um ein Verfahren gemäß der §§ 724 ff. ZPO, bei dem ein Urkundsbeamter der Geschäftsstelle die einfache Vollstreckungsklausel beziehungsweise der Rechtspfleger eine qualifizierte Vollstreckungsklausel erteilt, damit aufgrund eines Titel eine Zwangsvollstreckung gegen einen Schuldner vollzogen werden kann. Zu beachten ist, dass das
  • Kontopfändung
    Unter Kontopfändung versteht man die Pfändung des Auszahlungsanspruchs des Kunden gegen die Bank aus einem Girokonto. Der Pfändung unterliegen nicht einzelne Buchungen, die auf dem Konto vorgenommen wurden, sondern der Saldo. Es kann die Pfändung des gegenwärtigen Saldos (= Saldo zum Zeitpunkt der Zustellung der
  • Kontopfändungsschutz
    Das Recht auf Beschlagnahme des Kontos eines Schuldners im Rahmen der Zwangsvollstreckung wird als „ Kontopfändung “ bezeichnet. Dies geschieht durch einen gerichtlich erwirkten Pfändungsbeschluss, welcher meistens in Verbindung mit einem Überweisungsbeschluss dem Schuldner zugestellt wird, kann aber auch mithilfe einer behördlichen Pfändungs- und Einziehungsverfügung erfolgen. Sozialleistungen, welche
  • Mobiliarzwangsvollstreckung
    Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen des Vollstreckungsschuldners.
  • Pfändung und Überweisungsbeschluss
    Wenn ein Schuldner Forderungen des Gläubigers nicht erfüllt, kann der Gläubiger gegen den Schuldner im Wege der Zwangsvollstreckung vorgehen, sofern er über einen gültigen Titel verfügt. Es gibt verschiedene Arten von Titeln; in der Praxis kommen insbesondere Urteile und Vollstreckungsbescheide vor. In Abhängigkeit des Titels sind unterschiedliche Voraussetzungen für
  • Sachpfändung
    Die Sachpfändung oder auch Pfändung beweglicher Sachen ist nach den Regeln der Zivilprozessordnung die Regelform der Zwangsvollstreckung wegen einer Geldforderung. Geregelt ist sie in §§ 808 ff. ZPO. Im Normalfall erfolgt die Sachpfändung dadurch, dass der Gerichtsvollzieher den Schuldner aufsucht und bei ihm bewegliche
  • Schuldner - Zwangsverwaltung
    Die Zwangsverwaltung von einem Grundstück eines Schuldners wird in jenen Fällen gerichtlich angeordnet, in denen die Befriedigung der Gläubiger aus dessen laufenden Erträgen erfolgen soll. Dem Zwangsverwalter obliegt es, das Grundstück in seinem wirtschaftlichen Bestand zu erhalten, es zu nutzen und die Erträge aus dieser Nutzung den Gläubigern zu
  • Sittenwidrige Vollstreckung
    Wenn eine Vollstreckung für den Schuldner eine unzumutbare Härte bedeuten würde, welche unvereinbar mit den guten Sitten ist, so ist diese Vollstreckung als sittenwidrig anzusehen und ist deswegen nicht gestattet. Gesetzlich wird dies gedeckt durch den § 765a ZPO ("Vollstreckungsschutz"). Auch in Fällen, in denen der Vollstreckungstitel aufgrund
  • Taschenpfändung
    Eine Taschenpfändung ist eine Form der Pfändung, welche von einem Gerichtsvollzieher im Zuge der Sachpfändung vorgenommen werden kann, wenn ein rechtskräftiger Vollstreckungstitel vorliegt. Auch bedarf es einem Pfändungsantrag seitens des Gläubigers. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, darf der Gerichtsvollzieher im Rahmen der Sachpfändung auch jene Sachen pfänden, welche der Schuldner
  • Titel
    Der Begriff Titel wird in der Rechtswissenschaft in der Regel als Kurzbezeichnung für einen Vollstreckungstitel im Zwangsvollstreckungsrecht gebraucht. Er beschreibt aber auch eine besondere Auszeichnung sowie bestimmte Aufenthaltserlaubnisse für Nicht-EU-Bürger in der Europäischen Union. Im Zwangsvollstreckungsrecht bzw. im (Zivil-)Prozessrecht ist der (Vollstreckungs-)Titel
  • Unterwerfungsklausel
    Bei der Unterwerfungsklausel handelt es sich um einen Begriff aus dem Zwangsvollstreckungsrecht. Es handelt sich dabei gem. § 794 Absatz 1 Nr. 5 ZPO um eine Klausel in einer vollstreckbaren Urkunde, mit der sich der Schuldner der sofortigen Zwangsvollstreckung unterwirft.
  • Vollstreckung an Sonn- und Feiertagen
    Die Vollstreckung an Sonn- und Feiertagen ist eine Besonderheit der Zwangsvollstreckung. An Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen dürfen von den Gerichtsvollziehern und Vollziehungsbeamten Vollstreckungsmaßnahmen nicht durchgeführt werden, es sei denn, ein Richter hat vorher eine entsprechende Erlaubnis erteilt. Um die richterliche Erlaubnis zu bekommen, muss
  • Vollstreckung zur Nachtzeit
    "Nachtzeit" im juristischen Sinne ist ein Zeitraum, in dem amtliche Zugriffe auf Privatwohnungen unzulässig sind beziehungsweise nur stark eingeschränkt erfolgen dürfen. Gemäß § 758a ZPO liegt diese Nachtzeit im Zwangsvollstreckungsrecht zwischen 21.00 Uhr und 06.00 Uhr, im Strafrecht gemäß § 104 StPO zwischen 21.00 Uhr und 04.00 Uhr
  • Vollstreckungsbehörde
    Die Behörde, die für die Beitreibung von Außenständen der Gemeinden, Landkreise und anderer öffentlich-rechtlicher Körperschaften (nicht Finanzämter, dafür jedoch GEZ) zuständig ist nennt sich Vollstreckungsbehörde . Im Gegensatz zu privatrechtlichen Forderungen wird bei öffentlich-rechtlichen Forderungen in den meisten Bundesländern nicht der Gerichtsvollzieher bzw. das Vollstreckungsgericht beim Amtsgericht
  • Vollstreckungserinnerung
    Bei einer Vollstreckungserinnerung handelt es sich nicht um ein Rechtsmittel, sondern um einen speziellen Rechtsbehelf zur Beseitigung einer Zwangsvollstreckung, die unberechtigt ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn unpfändbare Gegenstände durch einen Gerichtsvollzieher gepfändet worden sind. Mit Hilfe einer Vollstreckungserinnerung kann die Art und Weise einer Zwangsvollstreckung seitens
  • Vollstreckungsfähige Urteile
    Bei vollstreckungsfähigen Urteilen handelt es sich um die häufigsten Vollstreckungstitel der Zwangsvollstreckung. Hierfür bedarf es der sogenannten "Vollstreckungsklausel", welche schriftlich die Genehmigung zu Vollstreckung bestätigt. Die vollstreckungsfähigen Urteile werden unterteilt in rechtskräftige Urteile, die ein Ende des Rechtsstreits bedeuten und nicht mehr angegriffen werden können, sowie
  • Vollstreckungsgericht
    Das Vollstreckungsgericht nimmt die ihm zugewiesenen Vollstreckungshandlungen und die Mitwirkung bei solchen wahr. Inhaltsübersicht I. Zuständigkeit des Vollstreckungsgerichtes 1.1 Sachliche 1.2 Örtliche 1.3 Funktionelle II. Wie entscheidet das Gericht III. rechtliche
  • Vollstreckungsschutz
    Der Vollstreckungschutz ist ein in der Zwangsvollstreckung gebräuchliches Mittel des Schuldners, um unter bestimmten Voraussetzungen die Zwangsvollstreckung zu verhindern. Auf Antrag des Schuldners kann das Vollstreckungsgericht gem. § 765a ZPO eine Massnahme der Zwangsvollstreckung ganz oder teilweise aufheben, untersagen oder einstweilen einstellen, wenn die Massnahme unter voller Würdigung
  • Vollstreckungsverjährung
    Die Vollstreckungsverjährung verhindert die Vollstreckung einer Strafe oder (nach deutschem Recht) Maßnahme nach der Verstreichung der jeweiligen Frist. Beginn der Vollstreckungsverjährung ist der Tag der Rechtskraft der zugrunde liegenden Entscheidung (in der Regel ein Urteil). Die Verjährungsvorschriften im Strafrecht haben sowohl materiell- (umstr.) wie
  • Vollstreckungsvertrag
    Bei einem Vollstreckungsvertrag handelt es sich um einen Vertrag, der zwischen den Parteien eines Rechtsverhältnisses geschlossen wird, und der die Art und Weise, die Voraussetzungen sowie die Zulässigkeit einer Zwangsvollstreckung regelt. Eine gesetzliche Regelung oder formale Anforderungen bestehen für Vollstreckungsverträge nicht. Beschränkungen
  • Vorpfändung
    Bei der Vorpfändung handelt es sich um eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung, die gemäß § 845 ZPO ("vorläufiges Zahlungsverbot") gesetzlich geregelt wird. Sie dient der Sicherung des Rangs bei der Befriedigung der Forderung. Voraussetzung für eine Vorpfändung ist das Vorhandensein eines vollstreckbaren Schuldtitels. Mit der Vorpfändung stellt ein Gerichtsvollzieher,
  • Vorwegpfändung
    Die Vorwegpfändung ist eine in § 811 d ZPO geregelte Pfändungsart. Dabei wird durch einen Gerichtsvollzieher oder Vollziehungsbeamten etwas gepfändet, was an sich zum Zeitpunkt der Ausbringung dieser Pfändung unpfändbar ist. Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Pfändung ist die Erwartung, dass die gepfändete Sache
  • Vorzugsklage
    Bei der Vorzugsklage handelt es sich um eine Klage eine Gläubigers im Rahmen der Zwangsvollstreckung, die auf die vorzugsweise Befriedigung der Forderung aus dem Erlös einer gepfändeten Sache gerichtet ist. Vor allem die Inhaber gesetzlicher besitzloser Pfandrechte, beispielsweise Vermieter, sind zur Erhebung der Vorzugsklage berechtigt. Die Vorzugklage
  • Zwangsverwalter
    Ein Zwangsverwalter ist immer eine natürliche Person, keine juristische, deren Rechtsstellung gemäß § 1 ZwVwV (Zwangsverwalterverordnung) definiert wird. Voraussetzungen dafür, dass jemand als Zwangsverwalter eingesetzt wird, ist die Geschäftskundigkeit der betreffenden Person sowie das Vorhandensein einer Büroausstattung, die ihm die Ausübung seiner Tätigkeiten ermöglicht. Gemäß § 1
  • Zwangsverwaltung
    Die Zwangsverwaltung unterliegt den Verfügungen der Zivilprozessordnung (ZPO). Das Zwangsverwaltungsverfahren ist im Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG) gesetzlich geregelt. Dabei handelt es sich um eine Massnahme der Einzelzwangsvollstreckung. I. Die Unterscheidung von Zwangsverwaltung, Insolvenz und Gesamtvollstreckung Im Gegensatz zu einer Insolvenz bzw. Gesamtvollstreckung handelt
  • Zwangsvollstreckung
    Die Zwangsvollstreckung ist ein staatliches Verfahren zur zwangsweisen Durchsetzung oder Sicherung von Leistungs- oder Duldungsansprüchen des Privatrechts. Es dient somit der Befriedigung des Gläubigers. I.  Arten von Zwangsvollstreckung Es ist zunächst zwischen der Einzelzwangsvollstreckung i.S.d. §§ 704 ff. ZPO [Zivilprozessordnung]
  • Zwangsvollstreckung - Rechtsschutzversicherung
    Rechtsschutzversicherungen übernehmen die Kosten für maximal drei Vollstreckungsversuche in der Zwangsvollstreckung, und dies auch nur innerhalb von fünf Jahren ab der Rechtskraft des Vollstreckungstitels. Dies bedeutet, dass für Vollstreckungen, welche nach Ablauf dieser fünf Jahre eingeleitet erden, kein Rechtsschutz besteht. Zu den Kosten, welche von den Versicherungen übernommen
  • Zwangsvollstreckung - Unterlassung
    Die Erzwingung von Unterlassung in der Zwangsvollstreckung wird gemäß § 890 ZPO gesetzlich geregelt. Gemäß diesem kann gegenüber einem Schuldner, welcher dazu verpflichtet wird, eine Handlung zu unterlassen, seitens des Gerichts ein Ordnungsgeld angedroht werden. Wird dieses nicht gezahlt, so kann das Gericht den Schuldner zu einer Ordnungshaft verurteilen.
  • Zwangsvollstreckungsrecht - Beschlagnahme
    Die Beschlagnahme dient der Sicherstellung eines Gegenstandes, welche gegen den Willen des bisherigen Inhabers geschieht. Eine Beschlagnahme kann sowohl in strafrechtlichen Verfahren als auch in Zwangsvollstreckungsverfahren angeordnet werden. Während sie in ersteren der Sicherstellung öffentlicher Belange dient, sollen im Zwangsvollstreckungsverfahren private Belange sichergestellt werden. Der Gerichtsvollzieher kann in
  • Überpfändung
    Eine Überpfändung ist gegeben, wenn die Pfändung mehr umfasst als zur Befriedigung des Gläubigers erforderlich.
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