Rechtsanwalt für Zivilrecht nach Orten

Deutschland

Suchen Sie jetzt einen Anwalt:

Informationen zum Rechtsgebiet Zivilrecht

Das Zivilrecht ist wohl das am häufigsten angewandte Recht in Deutschland. Das Zivilrecht bezeichnet das allgemeine Privatrecht und ist in Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt.

Bürgerliches Gesetzbuch (© Bennetsteiner - Fotolia.com)
Bürgerliches Gesetzbuch
(© Bennetsteiner - Fotolia.com)

Das BGB umfasst viele verschiedene Rechtsgebiete, wie das Familienrecht, das Erbrecht und ebenso umfassend sind die Aufgabenbereiche eines Rechtsanwalts für Zivilrecht. Er berät und vertritt seine Mandanten in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens, zum Beispiel wenn es um Verträge aller Art geht, um die Geschäftsfähigkeit, Vertretungen und Vollmachten oder um Fristen, Termine und Verjährungen in Geschäftsbeziehungen und im Umgang mit Ämtern und Behörden.

Tangierte Rechtsgebiete

Auch das Schuldrecht als fällt in das Aufgabengebiet des Anwalts, ebenso wie das Sachenrecht, in dem zum Beispiel der Schutz des Eigentums geregelt wird, das Familienrecht und das Erbrecht. Auf all diesen Rechtsgebieten berät und betreut der Rechtsanwalt seine Kunden , er setzt Verträge auf, verhandelt mit Gläubigern oder Schuldnern, er vertritt seine Kunden bei Schadenersatzansprüchen zum Beispiel gegen Versicherungen und erledigt Korrespondenz zwischen Vertragspartnern. Ist man zum Beispiel unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt worden, hilft der Anwalt, die Ansprüche gegen die gegnerische Versicherung durchzusetzen.

Anwaltliche Beratung

Der Rechtsanwalt oder die Kanzlei wird nicht nur dann eingeschaltet, wenn es Streit und Ärger mit einer anderen Partei gibt, er ist immer dann der richtige Ansprechpartner, wenn rechtliche Abläufe zu bewältigen sind, die für einen Laien nicht leicht durchschaubar sind.
Aber auch im Fall von Streitigkeiten und Uneinigkeiten mit zum Beispiel Vertragspartnern oder Nachbarn ist er der richtige Ansprechpartner. Er klärt den Mandanten über die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel auf und erledigt auf Wunsch sämtliche Korrespondenz mit der Gegenpartei. Viele Konflikte lassen sich so mithilfe eines kompetenten Rechtsbeistands auch außergerichtlich regeln.

Falls sich die Parteien nicht außergerichtlich einigen können, beraten der Rechtsanwälte sowohl wenn sein Mandant Klage erheben möchte, als auch wenn er verklagt wurde. Wenn es dann zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt, besteht zwar meist in erster Instanz vor dem Amtsgericht kein Anwaltszwang, doch ist es meist besser und einfacher, die Angelegenheit von einem Rechtsanwalt regeln zu lassen. Der Rechtsanwalt für Zivilrecht (BGB) erledigt die gesamten Formalitäten und die Korrespondenz mit dem Gericht und vertritt vor dem Richter die Interessen seines Schützlings.

Die Vorschriften innerhalb des BGB ergänzen zudem teilweise das Arbeitsrecht, so dass sich ein Rechtsanwalt in dem Rechtsgebiet auch hervorragend im Arbeitsrecht zurechtfindet. Zudem kennt ein Anwalt in der Regel immer das passende Urteil zum Rechtsproblem und kann die BGH - Rechtssprechung anwenden und hilfreiche Rechtstipps geben.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Zivilrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Zivilrecht

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  R  S  T  U  V  W  Z  

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

R

S

T

U

V

W

Z


Zivilrecht erklärt von A bis Z

  • AGB - Abgrenzung Individualvertrag
    AGB – Abgrenzung zum Individualvertrag: beides sind Vertragsarten, die jedoch völlig unterschiedlich zustande kommen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kurz AGB, sind als Begrifflichkeit im § 305 Abs. 1 BGB ganz klar definiert. AGBs stellen für den Rechts- und Wirtschaftsverkehr sehr wichtige Vertragstypen dar. So werden sie in Versicherungsverträgen, im Bankwesen
  • Abdingbares Recht
    Abdingbares Recht - auch dispositives Recht genannt (Gegenteil: zwingendes Recht) - bedeutet, dass die Vertragsparteien von den gesetzlichen Regelungen abweichen (z.B. durch Abänderung oder Ausschluss der Regelung) können.
  • Abdingbarkeit
    Unter Abdingbarkeit wird die Möglichkeit verstanden, von gesetzlichen Regelungen abzuweichen und stattdessen andere Regelungen zu präferieren. Hiervon wird vor allem im Zivilrecht im Rahmen von Verträgen Gebrauch gemacht. Im Gegensatz zu abdingbaren Normen, die gemeinhin auch als dispositives Recht (nachgiebiges Recht) tituliert werden, stehen die zwingenden
  • Abstraktionsprinzip
    Bei dem Abstraktionsprinzip handelt es sich um einen zivilrechtlichen Grundsatz, der stets mit dem Trennungsprinzip einhergeht. Das Trennungsprinzip besagt dabei, dass das Verpflichtungsgeschäft (= schuldrechtlich; z.B. Kaufvertrag) und das Verfügungsgeschäft (= sachenrechtlich; z.B. Übereignung der Kaufsache) in ihrem rechtlichen Bestand voneinander unabhängig sind. Das
  • Akzessorietät
    Der aus dem Lateinischen stammende Begriff Akzessorietät (von „accedere“, also „hinzutreten“) wird insbesondere im Rahmen der Kreditsicherungsrechte (wie Hypothek, Pfandrecht oder Bürgschaft), aber auch im Strafrecht verwendet. Im Allgemeinen beschreibt die Akzessorietät nämlich die Abhängigkeit eines rechtlichen Umstands von einem anderen. I.  Die
  • Alternativwohnung
    Nach dem Wortlaut des § 573 Abs. 1 Satz 1 BGB kann der Vermieter nur kündigen, wenn er ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses hat. Die Kündigung zum Zwecke der Mieterhöhung ist nach § 573 Abs. 1 Satz 2 BGB ausgeschlossen. Ein solches berechtigtes Interesse des
  • Annahme - Vertrag
    Durch die Annahme eines Angebots wird ein Vertrag begründet. Wie das Angebot, stellt auch dessen Annahme eine empfangsbedürftige Willenserklärung dar. Begriff Der Annehmende erklärt durch die Annahme sein Einverständnis mit dem Angebot. Deshalb muss die Annahmeerklärung in Bezug auf das Angebot
  • Anscheinsvollmacht
    Bei der Anscheinsvollmacht handelt es sich um einen – nicht ausdrücklich geregelten – besonderen Fall der Rechtsscheinvollmacht. Sie ist demnach keine Vollmacht, sondern lediglich eine Rechtsfigur, die bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen, den gutgläubigen Dritten schützt.   I.  Die
  • Aufgabe des Eigentums
    Eine Aufgabe des Eigentums (Dereliktion) ist gegeben, wenn ein Eigentümer sein Eigentum an einer Sache aufgibt. Ihre gesetzliche Definition erhält sie für bewegliche Sachen aus dem § 959 BGB: "Eine bewegliche Sache wird herrenlos, wenn der Eigentümer in der Absicht, auf das Eigentum zu verzichten, den Besitz der Sache
  • Auflassung
    Als „ Auflassung “ wird eine Einigungserklärung bezeichnet, welche zwischen einem Käufer und einem Verkäufer getroffen wird. Sie beinhaltet die Übergabe des Eigentums des Verkäufers auf den Käufer. Dementsprechend erhält diese Einigungserklärung zwei unterschiedliche Rechtsgeschäfte: Kaufvertrag (schuldrechtliches Geschäft) Dingliches Geschäft Im Kaufvertrag wird vereinbart,
  • Aufsichtspflicht – Erzieher
    Die Aufsichtspflicht , welche Eltern gegenüber ihren minderjährigen Kindern haben, kann auf andere Personen übertragen werden; beispielsweise auf Erzieher im Kindergarten. In diesen Fällen haben die Erzieher die Pflicht, darauf zu achten, dass die ihnen anvertrauten Minderjährigen keinen Schaden erleiden, anderen
  • Aufwendungen
    Aufwendungen ist ein Begriff insbesondere aus dem allgemeinen Zivilrecht, dem Rechnungswesen im Rahmen des Handelsrechts und dem Steuerrecht. Entsprechend hat dieser Begriff auch unterschiedliche Bedeutungen.   I.  Im Zivilrecht Im allgemeinen Zivilrecht versteht man unter Aufwendungen solche freiwilligen Vermögensopfer , die man
  • Ausfallbürgschaft
    Die Ausfallbürgschaft ist eine ergänzende Sicherheit im Kreditgeschäft. Sie bildet nach deutschem Zivilrecht einen Sonderfall der Bürgschaft. Im Falle der Sicherheitenverwertung (z. B. durch eine Zwangsversteigerung von Maschinen, Immobilien usw.) bleibt oft noch ein Restkreditbetrag offen, der durch den Verwertungserlös nicht gedeckt ist. Der Ausfallbürge muss
  • Auskunftsanspruch
    Als „ Auskunftsanspruch “ wird der (zivil- oder verwaltungs-)rechtliche Anspruch darauf bezeichnet, dass bestimmte Umstände mitgeteilt werden müssen. Meistens dient er dazu, andere Ansprüche durchzusetzen, für die aber die betreffenden Informationen von Bedeutung sind. Der Auskunftsanspruch gemäß § 260 BGB geregelt, welcher alle Auskunftsansprüche zu einer Mehrheit von
  • Bagatellschaden
    Nach dem Worlaut des § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB hat der Vermieter die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemässen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten. Diese sog. Instandhaltungs- und Instandsetzungspflicht kann durch Mietvertrag dem Mieter auferlegt werden,
  • Beglaubigung
    Unter dem Begriff Beglaubigung (auch: Legalisation) versteht man die Bestätigung, dass eine schriftlich abgefasste Urkunde echt ist. Dies wird anhand der Unterschift oder des Handzeichens (§ 126 BGB) festgemacht. Es wird damit bestätigt, dass die Urkunde von der Person stammt, die sie unterzeichnet hat. Im internationalen Rechtsverkehr
  • Besitzaufgabe
    Bei der Besitzaufgabe handelt es sich um einen Realakt, der seine gesetzliche Definition aus dem § 856 BGB erhält (Besitzbeendigung). Gemäß § 856 Abs. 1 BGB wird der Besitz dadurch beendigt, dass der Besitzer die tatsächliche Gewalt über eine Sache aufgibt oder in einer anderen Weise verliert. Die
  • Besitzverlust
    Der Besitzverlust ist gegeben, wenn ein Besitzer die tatsächliche Herrschaft über eine Sache freiwillig oder unfreiwillig nicht mehr ausübt. Um eine freiwillige Aufgabe anzuzeigen, ist es ausreichend, wenn der Besitzer seinen Willen erkennbar nach außen hin kundtut. Dabei ist es unerheblich, dass faktisch noch die Möglichkeit besthen könnte,
  • Beweislast - Umkehr
    Grundsätzlich muss jede Partei in einem Gerichtsverfahren die Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen der für sie günstigen Rechtsnorm tragen. Eine Umkehr dieses Grundsatzes wird als "Beweislastumkehr" bezeichnet, und unter anderem gemäß § 363 BGB, § 476 BGB und 2336 Abs. 3 BGB definiert. Bei der Beweislastumkehr wird also der
  • Bürgerliches Recht
    Bei dem Bürgerlichen Recht handelt es sich um das Recht, welches die Rechtsbeziehungen von Privatpersonen untereinander regelt. Es ist als das Gegenteil des Öffentlichen Rechts anzusehen und gehört zur konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz des Bundes. Seine gesetzliche Regelung erhält das Bürgerliche Recht aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sowie dessen Nebengesetzen,
  • Condictio in debiti
    Die Condictio in debiti ist ein Fall des § 812 BGB und liegt vor, wenn eine Leistung erbracht wurde, die aufgrund fehlenden Rechtsgrunds gar nicht geschuldet war.
  • Dauerlieferungsvertrag
    Ein Dauerlieferungsvertrag ist im BGB nicht explizit geregelt und normiert. Er zeichnet sich dadurch aus, dass auf einen längeren Zeitraum eine unbestimmte Produktmenge geliefert wird. Vor jeder Lieferung wird die bestimmte Menge genau festgelegt. Aufgrund der einzelnen Lieferungen wird jede Teillieferung für sich eigenständig betrachtet und bei
  • Delkredere
    Bei Handelsvertretern und Kommissionären besondere Art des Garantievertrags.
  • Ehegatteninnengesellschaft
    Eine Ehegatteninnengesellschaft bezeichnet eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zwischen zwei Ehegatten, wobei die Gesellschaft im Rechtsverkehr nach außen nicht in Erscheinung tritt. Die Ehegatteninnengesellschaft ist von dem Ehegattenarbeitsverhältnis oder unbenannten Zuwendungen, die lediglich zum Zwecke der Ehe erfolgen, zu unterscheiden. Die Gründung der Ehegatteninnengesellschaft kann
  • Einrede
    Das deutsche Recht unterscheidet zwischen materiell-rechtlichen und prozessualen Einreden. Eine materiell-rechtliche Einrede ist eine rechtshemmende Einwendung, d.h. obwohl ein Anspruch besteht, ist dieser nicht durchsetzbar. Entsprechend verhält es sich auch bei prozessualen Einreden. Eine prozessuale Einrede ist jede Tatsachenbehauptung
  • Einrede des nichterfüllten Vertrags
    Die in § 320 BGB geregelte Einrede des nichterfüllten Vertrags gibt jeder Partei eines gegenseitigen Vertrages das Recht, die ihr obliegende Leistung bis zur Bewirkung der Gegenleistung zu verweigern, sofern sie nicht zur Vorleistung verpflichtet sein sollte. Diese Einrede des nichterfüllten Vertrages ist eine
  • Einseitig verpflichtende Verträge
    Ein einseitig verpflichtender Vertrag liegt in den Fällen vor, wenn ein Vertrag zwischen zwei Parteien nur einer Partei eine Leistungspflicht auferlegt, die andere Partei also lediglich Rechte aus dem Vertrag zieht. Die Schenkung (§ 516 BGB [Bürgerliches Gesetzbuch])
  • Einstweilige Verfügung
    Eine einstweilige Verfügung (oder auch vorläufiger Rechtsschutz , einstweiliger Rechtsschutz ) ist eine vorläufige Verordnung des Gerichts, welche dem Schutz eines Anspruchs oder des Rechtsfriedens dient und in §§ 935, 940 ZPO geregelt ist. So besteht die Option, Rechte
  • Elterliches Züchtigungsrecht
    Alte Rechtslage Bei dem elterlichen Züchtigungsrecht handelte es sich um einen aus §§ 1626 , 1631 BGB [Bürgerliches Gesetzbuch] alte Fassungen abgeleiteten Rechtfertigungsgrund. Danach war es Eltern unter gewissen Voraussetzungen erlaubt, ihre Kinder
  • Erbschaft - Besitzer
    Als "Erbschaftsbesitzer" wird eine Person bezeichnet, in deren Besitz sich Erbschaftsgegenstände befinden, die sie aufgrund eines ihr in Wirklichkeit nicht zustehenden Erbrechts erworben hat. Seine Legaldefinition erhält der Erbschaftsbesitzer aus dem § 2018 BGB. Bei der Definition des Erbschaftbesitzers ist es unerheblich, ob die betreffende Person tatsächlich geglaubt hat,
  • Erbschaftskauf
    Ein Kaufvertrag über eine angefallene Erbschaft wird als "Erbschaftskauf" bezeichnet, wobei derartige Verträge erst nach Eintritt des Erbfalles abgeschlossen werden dürfen. Der Erbschaftskauf wird gemäß den §§ 2371 - 2385 BGB geregelt. Demzufolge verpflichtet sich ein Erbe durch einen Erbschaftskauf, seine Erbschaft an einen anderen zu übertragen, der
  • Erbunwürdigkeit
    Die Erbunwürdigkeit dient der Feststellung, dass eine Person gemäß §§ 2339 ff. BGB kein Recht zu erben geltend machen kann. Den Antrag stellen kann jeder, dem der Wegfall dieser Person als Erben zugute käme. Die Geltendmachung der Erbunwürdigkeit erfolgt durch Anfechtungsklage beim Amts- bzw. Landgericht (je
  • Erfüllungsgehilfe (§ 278 BGB)
    Bei dem Begriff des Erfüllungsgehilfen handelt es sich um einen terminus technicus aus dem Zivilrecht. Ein Erfüllungsgehilfe i.S.d. § 278 BGB ist jede Person, die mit Wissen und Wollen des Schuldners zur Erfüllung einer seiner – aus einem bestehenden (gesetzlichen oder
  • Ergänzungspflegschaft
    Die Übertragung des Sorgerechts der Eltern , eines Elternteils oder eines Vormunds für ein unmündiges Kind auf eine dritte Person durch das zuständige Familiengericht (§ 1909 BGB) wird als Ergänzungspflegschaft bezeichnet. Die sachliche Zuständigkeit des Familiengerichts ergibt sich aus § 23 a I GVG und §
  • Exkulpation
    Bei dem Begriff der Exkulpation (vom Lateinischen „culpa“, also Schuld) handelt es sich um einen terminus technicus, der insbesondere im Zivilrecht, aber auch im Strafrecht Anwendung findet. Im Allgemeinen beschreibt er die Schuldbefreiung einer Person. I.  Die Exkulpation im Zivilrecht
  • Factoring
    Als Factoring wird eine Dienstleistung im Finanzbereich beschrieben. Der Begriff leitet sich aus dem Lateinischen ab, von „factura“, was Rechnung bedeutet. Hierbei geht es um Forderungen eines Lieferanten oder eines Kreditgebers in Bezug auf den Schuldner. Fachbegrifflich wird der Lieferant auch als Kreditor bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht der
  • Fahrlässigkeit
    Der Begriff „Fahrlässigkeit“ ist gleichzusetzen mit fahrlässigem Handeln. Dies bedeutet, dass eine Person, welche es an der nötigen Sorgfalt und Umsichtigkeit fehlen lässt, fahrlässig handelt. „Fahrlässigkeit“ wird sowohl im Straf- als auch im Zivilrecht verwendet, wobei sie dort jeweils unterschiedlich definiert wird: im Strafrecht zielt dieser
  • Fernkommunikationsmittel
    Als Fernkommunikationsmittel bezeichnet man Kommunikationsmittel, die zur Anbahnung oder zum Abschluss eines Vertrages ohne gleichzeitige körperliche Anwesenheit der Vertragspartner verwendet werden, insbesondere E-Mail, Telefon, SMS, Briefe, Kataloge und Telefonanrufe (vergleiche § 312b Abs. 2 BGB).
  • Fertigstellungsbescheinigung BGB
    Seit der § 641a BGB eingeführt wurde, besteht die Möglichkeit, die Abnahme eines Werkes durch eine Fertigstellungsbescheinigung eines Sachverständigen zu ersetzen. Dieser Sachverständige muss im Einvernehmen beider Parteien, also des Auftraggebers und des Auftragnehmers, gewählt werden. Danach wird ein Werkvertrag mit ihm geschlossen, durch den er sich dazu verpflichtet,
  • Formvorschriften
    In Deutschland herrscht das Prinzip der Vertragsfreiheit. Dazu gehört insbesondere auch, dass Verträge formfrei geschlossen werden können. So sind grundsätzlich mündlich geschlossene Verträge ebenso wirksam, wie auch schriftlich geschlossene Vereinbarungen. In einigen Fällen wird jedoch von dieser Formfreiheit eine Ausnahme gemacht. Einige Rechtsgeschäfte sehen es zwingen vor eine
  • Frist
    Ein Zeitraum, innerhalb dessen oder nach dem ein bestimmtes Ereignis eintreten beziehungsweise eine bestimmte Handlung vorgenommen werden soll, wird als „Frist“ bezeichnet. Eine Frist endet immer mit einem „Termin“ und wird als Bestimmung der zeitlichen Grenzen für subjektive Rechte und ihre Geltendmachung angesehen. Eine Frist wird immer richterlich, per
  • Fristlose Kündigung durch den Mieter
    Auch dem Mieter steht das Recht zu, das Mietverhältnis durch eine fristlose Kündigung sofort zu beenden. Demnach ist er nicht an die Kündigungsfrist gebunden. Nach § 543 Abs. 1 Satz 1 BGB kann jede Vertragspartei das Mietverhältnis aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Ein
  • Gefährdungshaftung
    In der Regel gilt jemand nur dann als Schädiger und kann schadensersatzpflichtig werden, wenn er für den Schaden vorsätzlich oder zumindest fahrlässig verantwortlich ist. Die Gefährdungshaftung stellt zu diesem Grundsatz jedoch eine Ausnahme dar. Kein Verschulden erforderlich bei der Gefährdungshaftung Bei einer Gefährdungshaftung kommt es
  • Gefälligkeitsverhältnis
    Bei einem Gefälligkeitsverhältnis handelt es sich aus Sicht des BGHs um eine reine gesellschaftliche Verpflichtung, bei der ein Rechtsbindungswillen bei den Beteiligten Personen fehlt.  Er ist damit streng von einem gewöhnlichen Vertragsschluss zu trennen, sodass die einzelnen Vorschriften keine Anwendung finden. Gefälligkeitsverhältnisse sind vom deutschen Gesetzgeber gesetzlich nicht geregelt
  • Gegenseitiger Vertrag (§ 320 BGB)
    Bei einem gegenseitigen Vertrag handelt es sich um den Regelfall eines vertraglichen Schuldverhältnisses, der beide Vertragsparteien zur Leistung und Gegenleistung verpflichtet. Dieser sog. „synallagmatische Vertrag“ verbindet damit untrennbar die Hauptleistungspflichten des Vertrages, ganz im Sinne des Lateinischen Ausdrucks „do ut des“ (also „Ich gebe, damit Du gibst.“).
  • Gesamtgläubiger
    Die Gesamtgläubigerschaft ist eine mögliche Konstellation der Inhaberschaft eines Anspruchs durch mehrere Gläubiger. Andere, alternative Erscheinungsformen sind Teilgläubiger und Mitgläubiger. In Deutschland ist die Gesamtgläubigerschaft in § 428 des Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt. Die Gesamtgläubigerschaft ist das Gegenstück zur Gesamtschuld auf Gläubigerseite. Jeder Gläubiger
  • Geschäftsunfähigkeit
    Geschäftsfähigkeit definiert die Fähigkeit, Rechtgeschäfte vornehmen zu dürfen. Demzufolge bedeutet Geschäftsunfähigkeit, dies nicht tun zu dürfen. Als "geschäftsunfähig" wird gemäß § 104 BGB angesehen, wer noch keine sieben Jahre alt ist oder als geistesgestört i. S. d. G. angesehen wird, sofern dieser Zustand dauerhaft und nicht nur vorübergehend
  • Geschäftsübernahme
    Inhaltsübersicht 1. Einführung 2. Arten der Geschäftsübernahme 3. Haftung für Altschulden des Unternehmens
  • Gesetzlicher Vertreter
    Bei dem gesetzlichen Vertreter handelt es sich um einen Stellvertreter, dessen Vertretungsmacht sich unmittelbar aus einer gesetzlichen Bestimmung ergibt. Er ist deshalb von dem rechtsgeschäftlichen Vertreter zu unterscheiden, der seine Vertretungsmacht gem. §§ 164 ff. BGB durch Rechtsgeschäft erhält. Gesetzliche Vertreter
  • Gewährleistung - Gebrauchtwagenkauf eines Unternehmers von einer Privatperson
    Der Basiszinssatz ist ein gesetzlicher Zinssatz, der in § 247 BGB geregelt ist. Mithilfe des Basiszinssatzes werden unter anderem die Verzugszinsen gem. § 288 BGB berechnet. Des Weiteren wird der Basiszinssatz als Grundlage zur Berechnung der Notarkosten und für die Verzinsung der Kostenfestsetzung
  • Gewährleistungsrechte des Mieters
    Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemässen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, nach § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB von der
  • Gläubiger
    Bei dem Gläubiger handelt es sich um einen Rechtsbegriff des Zivilrechts . Er handelt sich dabei um eine sog. Lehnübersetzung aus dem Italienischen (Creditore, von credere = glauben; im Rechnungswesen: Kreditor). Der Gläubiger glaubt demnach seinem Schuldner , dass dieser dessen Schuld erbringen wird (ital.:
  • Grundbuchauszug
    Jede Person, die ein berechtigtes Interesse daran hat, darf gemäß §§ 12 und 12a GBO Einblick in das Grundbuch nehmen. „Berechtigtes Interesse“ bedeutet in diesem Fall, dass die betreffende Person dem Grundbuchamt sachliche Gründe für eine Einsichtnahme vorweisen kann; eine Einsicht ausschließlich aus Neugier wäre somit nicht gestattet [OLG
  • Gutgläubiger lastenfreier Erwerb
    Bei einem "gutgläubigen lastenfreien Erwerb" handelt es sich um den Erwerb von Eigentum durch ein Rechtsgeschäft, obwohl dieses Eigentum mit dem Recht eines Dritten belastet ist und der Verkäufer dadurch keine Berechtigung hat, ein lastenfreies Eigentum zu übertragen. Da es dem Erwerber einer Sache grundsätzlich nicht gestattet ist,
  • Haakjöringsköd-Fall
    Der Haakjöringsköd-Fall ist ein berühmter deutscher Rechtsstreit, den das Reichsgericht am 8. Juni 1920 entschieden hatte. ( Aktenzeichen II 549/19. Fundstelle: RGZ 99, 147. ) Inhaltsverzeichnis 1 Sachverhalt
  • Hadrianische Teilung
    Bei der Hadrianische Teilung handelt es sich um einen Begriff aus dem Sachenrecht für die Eigentumsfrage an Schatzfunden (Fundrecht), die in § 984 BGB kodifiziert ist. § 984 BGB: Schatzfund Wird eine Sache, die so
  • Handzeichen (Recht)
    Im Zivilrecht ist ein Handzeichen ein Zeichen, welches die Namensunterschrift ersetzt. Es kann sich um Schriftzüge nichtlateinischen Ursprungs handeln (z.B. arabische, jüdische, ostasiatische Schriften), sowie um Kreuze, Striche oder Initialen. Das bekannteste Handzeichen sind drei Kreuze. Eine Unterzeichnung einer Urkunde, die nicht mit der
  • Hausrecht
    Das Hausrecht umfasst die Befugnis des Rechtsinhabers frei darüber zu entscheiden, wer Eintritt in seine Wohnung , in seine Geschäftsräume oder in einem sonstigen befriedeten Besitztum erhalten darf. Das Hausrecht umfasst darüber hinaus die Befugnis, das Zutrittsrecht von der Erfüllung von Bedingungen abhängig zu
  • Heizkostenabrechnung
    Gemäß Wortlaut des § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB hat der Vermieter die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten. Hieraus ergibt sich auch die Pflicht des Vermieters, die vermietete Wohnung zu
  • Höhere Gewalt
    Im Zivilrecht liegt höhere Gewalt unter folgenden Vorraussetzungen vor: eine höhere Gewalt liegt vor, wenn das schädigende Ereignis unvermeidbar , unvorhersehbar und von außen war.
  • Informationspflichten - BGB
    Gemäß der BGB-Informationspflichtenverordnung (BGB-InfoV) werden die Informationspflichten geregelt, welche ein Unternehmer zu beachten hat beim Abschluss von Fernabsatzverträgen Reiseverträgen Teilzeitwohnrechteverträgen Verträgen im elektronischen Geschäftsverkehr mit einem Verbraucher. Die BGB-InfoV trat am 02.02.2002 in kraft. Viele der ursprünglichen Regelungen sind zum  11.06.2010
  • Internationales Zivilverfahrensrecht
    Das Internationale Zivilverfahrensrecht (IZVR) ist der Teil des Zivilverfahrensrechts, der sich mit der internationalen Zuständigkeit, der Gerichtsbarkeit, den Besonderheiten von Verfahren mit Auslandsbeziehung, der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen und der internationalen Rechtshilfe befasst. Terminologievariante A Dabei
  • Kaufvertrag Gewährleistung / Garantie
    Besteht ein Kaufvertrag zwischen einem Kunden und einem Verkäufer, so bedeutet dies, dass der Verkäufer sich dazu verpflichtet, einwandfreie Ware zu verkaufen, während der Kunde in der Zahlungspflicht steht. Doch häufig ist es in der Praxis der Fall, dass besagte Ware nicht einwandfrei funktioniert oder anderweitige Mängel aufweist, welche
  • Körperstrafe
    Eine Körperstrafe ist eine Strafe, die körperlich erfahrbar ist und meist in der Form von Schlägen mit der Hand oder einem Gegenstand verabreicht wird; dies wird dann auch als körperliche Züchtigung oder Prügelstrafe bezeichnet. Der ältere Ausdruck Leibesstrafen umfasste
  • Mitverschulden
    Einwendung des Schuldners gegenüber dem Gläubiger, mit der geltend gemacht wird, dass auch der Gläubiger bei der Entstehung des Schadens schuldhaft mitgewirkt hat.
  • Nachbürgschaft
    Die Nachbürgschaft dient dazu, die Verpflichtung eines Bürgen (Hauptbürge oder Vorbürge) durch eine weitere Bürgschaft abzusichern. Kommt der Vorbürge seiner Verpflichtung aus der Bürgschaft nicht nach, kann der Nachbürge in Anspruch genommen werden. Die Nachbürgschaft ist im deutschen Recht von der Hauptbürgschaft abhängig (akzessorisch).
  • Originärer Rechtserwerb
    Erwerb eines Rechts unabhängig von einem Rechtsvorgänger aufgrund eines besonderen Erwerbsgrundes (ursprünglicher Rechtserwerb).
  • Passive Stellvertretung
    Stellvertretung beim Empfang einer Willenserklärung.
  • Pfändung
    Kurzdefinition: Beschlagnahme eines Gegenstandes mit dem Zweck der Befriedigung des Gläubigers durch einen hoheitlichen Akt. Von einer „Pfändung“ wird gesprochen, wenn Gegenstände beschlagnahmt werden, um Gläubigerforderungen zu befriedigen. Dies ist in jenen Fällen angebracht, in denen ein Schuldner offene Forderungen nicht begleichen kann. Eine Pfändung
  • Rechtshindernde Einwendung
    Eine rechtshindernde Einwendung ist eine Einwendung, die schon der Entstehung eines Anspruchs entgegensteht.
  • Rückgaberecht
    Recht des Verbrauchers im Rahmen von Verbraucherverträgen, das nach dem Willen des Unternehmers an die Stelle des Widerrufsrechts treten kann.
  • Rückgewähranspruch
    Bei der Grundschuld handelt es sich um das dingliche Recht, aus einem Grundstück die Zahlung eines bestimmten Geldbetrags zu fordern. Regelmäßig wird diese Grundschuld als Kreditsicherheit verwendet. Nach der Rückzahlung der Forderungen, welche durch die Grundschuld gesichert sind, entsteht aus dem Sicherungsvertrag ein Rückgewähranspruch. Dieser ist auf Löschung
  • Schriftformklausel
    Als Schriftformklausel wird eine Klausel innerhalb eines Vertrags bezeichnet, welche besagt, dass jegliche Änderungen des besagten Vertrags der Schriftform bedürfen (sog. einfache Schriftformklausel ). I.  Die einfache und doppelte Schriftformklausel Eine Schriftformklausel hat also zur
  • Stellvertretung
    Stellvertretung i.S.d. §§ 164 ff. BGB [Bürgerliches Gesetzbuch] meint ein rechtsgeschäftliches Handeln einer Person (sog. Vertreter) für eine andere Person (sog. Vertretener). Nach § 164 Absatz 1 BGB wirkt die Willenserklärung des Vertreters unmittelbar für den Vertretenen, d.h. die Rechtsfolge tritt unmittelbar für den Vertretenen
  • Streitgegenstand
    Mit Streitgegenstand wird im Zivilprozess der geltend gemachte Anspruch bezeichnet.
  • Stundung
    Der Rechtsbegriff Stundung umschreibt das Hinausschieben der Fälligkeit einer Forderung (oder von einzelnen Tilgungszeitpunkten) bei Bestehenbleiben der Erfüllbarkeit (vgl. dazu auch BGH NJW 98, 2060; 00, 2580, 2582). Dieser Begriff wird daher insbesondere im Rahmen des Schuldrechts verwendet, ist aber auch im Steuerrecht gebräuchlich.
  • Summationsschäden
    Summationsschäden (oder: Kombinationsschäden) sind Schäden, welche aufgrund des Zusammenwirkens zweier oder mehrerer verschiedener äußerer und (beziehungsweise oder) innerer Schädlichkeiten resultieren. Diese Schädlichkeiten können beispielsweise in Form von ionisierenden Strahlen gegeben sein. Grundsätzlich ist es so, dass der Verursacher eines Schadens für diesen regresspflichtig gemacht werden kann. Da ein
  • Taschengeld
    Taschengeld , ist zur freien Verfügung überlassener Geldbetrag, der Kindern und Jugendlichen regelmäßig von ihren Erziehungsberechtigten (z. B. Eltern) oder Strafgefangenen vom Staat überlassen wird. Es dient insbesondere dazu, dem Kind oder Jugendlichen schrittweise den selbstständigen Umgang mit Geld und Kaufvorgängen beizubringen. Es wird meist regelmäßig wiederkehrend für
  • Treuhänder
    Treuhänder ist eine natürliche oder auch juristische Person, die im Sinne einer Treuhand tätig wird, also ein Recht für den Treugeber verwaltet und in bestimmten Fällen als Mittelsmann zwischen zwei Vertragsparteien geschaltet wird. Im deutschen Recht werden Verträge grundsätzlich Zug-um-Zug abgewickelt (ergibt sich aus § 320
  • Unbewegliche Sache
    Im rechtlichen Sinne wird als eine "Sache" ein körperliches Objekt angesehen, das klar abgrenzbar ist und über welches eine Person oder eine Personenmehrheit die Rechtsherrschaft erlangen kann. Das Sachenrecht, welches ein Teil des Zivilrechts ist, unterscheidet zwischen beweglichen und unbeweglichen Sachen. Als unbewegliche Sachen oder "Immobilien" werden Grundstücke
  • Unmöglichkeit, § 275 BGB
    Unmöglichkeit einer Leistung i.S.d. § 275 Absatz 1 BGB [Bürgerliches Gesetzbuch] spricht man, wenn die Leistung entweder von niemanden mehr erbracht werden kann, sog. objektive Unmöglichkeit zum Beispiel:   die geschuldete Sache ist verbrannt   oder nur
  • Unternehmenskaufvertrag
    Bei dem Unternehmenskaufvertrag handelt es sich um einen Kaufvertrag, gemäß dem sich der Väufer verpflichtet, ein Unternehmen an einen Käufer zu verkaufen. Dabei kann es sich um einen "asset deal", also um den kauf eines Unternehmens als Ganzes, oder um einen "share deal" (Kauf von Anteilen eines Unternehmens) handeln.
  • Verdeckte Stellvertretung
    Verdeckte Stellvertretung ist ein anderer Begriff für mittelbare oder unechte Stellvertretung. Sie liegt vor, wenn der Handelnde ein Rechtsgeschäft zwar im Interesse des Geschäftsherrn abschließt, dabei jedoch im eigenen Namen handelt.
  • Verfügung
    I.  Verfügung im Zivilrecht 1.   Eine Verfügung ist ein Rechtsgeschäft , das unmittelbar auf ein Recht einwirkt , indem es das Recht aufhebt   (bspw. bei Vereinbarung eines Erlasses nach § 397 BGB) überträgt   (bspw. bei einer Übereignung
  • Verkehrsgeschäft, § 892 BGB
    Der Begriff Verkehrsgeschäft findet regelmäßig im Rahmen eines gutgläubigen Erwerbs (§§ 932 ff. oder 892 f. BGB) Anwendung. Bei diesem ungeschriebenen Tatbestandsmerkmal handelt es sich um ein Verfügungsgeschäft, bei dem Veräußerer und Erwerber aus wirtschaftlicher Sicht nicht die gleiche
  • Verkehrssicherungspflicht
    Die Pflicht zur Sicherung von Gefahrquellen wird als „Verkehrssicherungspflicht“ bezeichnet. Diese Gefahrenquellen sind überwiegend nicht gesetzlich geregelt, sondern aus der Rechtsprechung entstanden. 1. Verkehrssicherungspflicht allgemein Wird gegen die Verkehrssicherungspflicht verstoßen, so können Schadensersatzansprüche gegen die verkehrssicherungspflichtige Person geltend gemacht werden. Als verkehrssicherungspflichtig wird angesehen,
  • Verkehrssicherungspflicht - Bäume
    Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen Auch von Bäumen kann eine Gefahr für Personen ausgehen, beispielsweise von zu tief hängenden oder herabfallenden Ästen. Die Verantwortung für die Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen liegt beim jeweiligen Grundstückseigentümer und damit beim Besitzer der Bäume. Dieser ist folglich verpflichtet, mögliche Gefahren auszuschließen, die von
  • Verschulden
    Bei dem Rechtsbegriff Verschulden handelt es sich insbesondere um einen zivilrechtlichen Begriff. Er ist allerdings auch mit einem anderen Inhalt im Strafrecht zu finden (dort als Schuld ). Im zivilrechtlichen Sinne versteht man gem. § 276 Absatz
  • Vertragsstrafe
    Die Vertragsstrafe ist eine dem Vertragspartner fest zugesagte Geldsumme für den Fall, dass der Versprechende seine vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nicht in gehöriger Weise erfüllt. Sie wird auch als Pönale bezeichnet. Nach den Vorschriften des BGB soll eine Vertragsstrafe dazu dienen, den Schuldner zur gehörigen Erfüllung seiner versprochenen
  • Vertretungsmacht
    Unter dem Begriff Vertretungsmacht ist die Berechtigung eines Vertreters zu verstehen, für den Vertretenen nach außen zu handeln. Die Vertretungsmacht ist demnach eher dem Schuldrecht zuzuordnen. Daher ist sie von der im Sachenrecht gebräuchlichen Verfügungsbefugnis abzugrenzen, bei der es sich um eine Berechtigung handelt, über
  • Wegfall der Geschäftsgrundlage
    Die Geschäftsgrundlage ist ein Bestandteil des Vertragsrechts. Als "Geschäftsgrundlage" werden im Zivilrecht die gemeinsamen Vorstellungen zweier Vertragspartner bezeichnet, welche zwar kein Bestandteil des Vertrages sind, die aber als Grundlage für den Vertragsschluss anzusehen sind. Haben sich die Umstände, welche als Geschäftsgrundlage anzusehen waren, geändert, wurde dies als ein "Wegfall
  • Weitergeleiteter Eigentumsvorbehalt
    Der weitergeleitete Eigentumsvorbehalt ist eine Sonderform des Eigentumsvorbehalts, bei welchem der Käufer einer Kaufsache nur zu deren Weiterleitung berechtigt ist, wenn er den Eigentumsvorbehalt des ursprünglichen Verkäufers an den Zweitkäufer weiterleitet. In der Praxis kommt der weitergeleitete Eigentumsvorbehalt aber kaum vor, da der ursprüngliche Verkäufer gezwungen ist, seinem Käufer
  • Widerruf - Verbrauchervertrag
    In Deutschland herrscht grundsätzlich das Prinzip „pacta sunt servanda“, dass übersetzt so viel bedeutet, dass geschlossene Verträge einzuhalten sind. Dieses Prinzip der Vertragstreue kennt allerdings einige Ausnahmen. So gibt es unter strengen Voraussetzungen, die Möglichkeit sich vom Vertrag zu lösen.  Insbesondere das Anfechtungsrecht , das Rücktrittsrecht
  • Wucher
    Der Wucher stellt einen Unterfall des sittenwidrigen Rechtsgeschäfts dar und ist in § 138 Absatz 2 BGB gesetzlich geregelt. Nach der dortigen Legaldefinition liegt ein Wucher immer dann vor, wenn ein Angebot  einer Leistung zu einer deutlich
  • Zivilrecht - Notstand
    Im Zivilrecht gibt es zwei verschiedene Arten des Notstands: defensiver Notstand, welcher gemäß § 228 BGB definiert wird, und aggressiver Notstand, der aus § 904 BGB seine gesetzliche Regelung erhält. Der defensive Notstand liegt vor, wenn eine Person eine Sache beschädigt oder zerstört, um
  • Zivilrecht - Zahlungsverzug
    Um den Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr zu bekämpfen, hat die Europäische Union die Richtlinie 2011/7 erlassen. Diese bezieht sich auf Zahlungsvorgänge, welche zwischen Unternehmen beziehungsweise zwischen Unternehmen und öffentlichen Stellen stattfinden. Die Umsetzung dieser Richtlinie hat in nationales Recht zu erfolgen, wobei es den Mitgliedssaaten obliegt, Vorschriften zu behalten
  • brevi manu traditio
    Übereignung ohne Übergabe , also "kurzer Hand" (s. § 932 S. 2 BGB)
  • cessio legis
    Forderungsübergang kraft Gesetzes (z.B. § 426 Abs. 2 BGB).
  • diligentia quam in suis
    Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten (vgl. z.B. § 277 BGB, § 1359 BGB)
  • Änderungsvertrag
    Bei einem Änderungsvertrag handelt es sich um die nachträgliche Änderung, Anpassung oder Ergänzung eines bestehenden Vertrages. Er ist somit vom Aufhebungsvertrag abzugrenzen, der das Schuldverhältnis gänzlich aufhebt. Diese Unterscheidung, und damit auch der Änderungsvertrag an sich, hat insbesondere im Arbeitsrecht eine erhebliche Bedeutung.
Sie sind Rechtsanwalt?

Eintrag anlegen

Jetzt Anwaltseintrag für 1 Jahr kostenlos testen!


Ratgeber
  • Bild Deutsche Post haftet für Zustellfehler ihrer Mitarbeiter
    Füllt ein Mitarbeiter der Deutschen Post eine Postzustellungsurkunde unzutreffend aus. indem er dort ankreuzt, ein Schriftstück in einen Briefkasten oder eine ähnliche Vorrichtung eingeworfen zu haben, haftet die Post dem Empfänger für den hierdurch entstehenden Schaden aus Amtshaftung. Dies hat das OLG Hamm mit Urteil vom ...
  • BildDas Auto, der Deutschen lieb­stes Kind – wer wird Eigen­tümer nach Auflö­sung der Ehe bzw. Auflö­sung der nicht ehe­lichen Lebens­ge­mein­schaft?
    Unbe­strit­ten ist das Auto der Deutschen lieb­stes Kind – gerne wird es für jede Wegstrecke genutzt, sei sie noch so kurz, das Wet­ter noch so schön oder die Bus-/Bahnverbindung noch so gut. Das Auto wird am Woch­enende spazieren gefahren, gesaugt, geputzt oder aber steht ein­fach nur als Sta­tussym­bol gut ...
  • BildWenn das Paket nicht geliefert wird
    Folgende Situation: Sie haben als Unternehmer Ware im Internet bestellt und bezahlt. Das Paket mit der Ware erreicht Sie jedoch nicht. Auf Nachfrage teilt Ihnen der Verkäufer wahrheitsgemäß mit, dass er das Paket an ein Transportunternehmen übergeben hat. Auf Anfrage teilt das Transportunternehmen mit, dass das Paket an Sie persönlich an ...
  • BildZur Haftung des Ersthelfers
    Bei einem Unglücksfall traut sich so mancher nicht, aktiv Hilfe zu leisten; häufig aus Angst, „etwas falsch machen“ und dafür womöglich haftbar gemacht zu werden. Diese Angst ist jedoch unbegründet; nur wer gar nichts tut, muss mit Konsequenzen rechnen.   Der Begriff des Unglücksfalls umfasst nicht nur ...
  • BildWann Verträge widerrufen werden können
    Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Vertragspartei einen von ihr abgeschlossenen Vertrag widerrufen kann. Das Widerrufsrecht ist ein sog. Gestaltungsrecht. Weitere  bekannte Gestaltungsrechte sind z. B. die Kündigung und die Anfechtung.  Das Besondere an Gestaltungsrechten ist, dass in der Regel durch ihre wirksame Ausübung ...
  • BildFernbus: Hat man Entschädigungsanspruch bei Verspätung oder Ausfall?
    Eine Fahrt mit dem Fernbus ist bei Fahrgästen beliebt, die preisgünstiger als bei der Deutschen Bahn fahren möchten. Doch wie sieht es aus, wenn der Fernbus später ankommt oder sogar ausgefallen ist? Hier können Sie ggfs. einen Anspruch auf Entschädigung haben. Dies ergibt sich aus der VERORDNUNG (EU) ...

News zum Zivilrecht
  • BildNachhaltige Konfliktlösungen per Mediation (21.12.2011, 14:10)
    Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte MediationAm Samstag, den 07. Januar lädt die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation –...
  • BildGesetzes-Apps für iPhone und iPad von C.H.Beck (09.09.2010, 11:00)
    München – Eine Applikation (App) zum Arbeitsrecht bietet der Verlag C.H.Beck seit gestern für das iPhone und iPad an. Das kleine Handy-Programm enthält rund 80 vollständige Gesetze und Verordnungen wie das Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG), das...

Forenbeiträge zum Zivilrecht
  • BildRechtsbeschwerde : Eigenheiten / Unterschiede ... (24.08.2012, 08:54)
    Guten Tag, ... die Rechtsbeschwerde scheint inhaltlich auf verfahrensrechtliche Sachfragen beschränkt zu sein. Wie ich hörte ist dies eine Falscheinschätzung. Ich denke dass es aber sinnvoll ist mal unterschiede herauszustellen. Dabei habe ich den Eindruck das bei Sozialgerichtsprozessen bspw. tatsächlich durch Verwaltungsbefugnis der Richter das Klagerecht auf verfahrenstechnische Details beschränken kann. b) eine ...
  • BildZivilrecht Übung: Hausarbeit - Denkanstöße (22.02.2007, 15:46)
    Tag zusammen. Ich würde mich sehr über einen Gedankenaustausch zu folgender HA freuen: Der in Düsseldorf wohnende E ist Eigentümer eines Hausbootes, das im Duisburger Hafen liegt. Während eines Telefonats mit seiner Tochter (T), die in Bonn Medizin studiert, bittet diese den E darum, ihr und ihrem Freund (F) für den Sommerurlaub das ...
  • BildHausarbeit im Zivilrecht (20.08.2007, 02:06)
    Hallo, ich sitze an meiner ersten Hausarbeit im Zivilrecht und erlich gesagt bin ich nicht so gut auf diesem Gebiet und komme einfach nicht voran. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Es geht um folgenden Sachverhalt V geht am 5.7 zum Weinhandel des W und entscheidet sich für 2 Kisten Rotwein, ...

Auszeichnungen


JuraForum.de - eine der besten Webseiten aus dem Bereich Wirtschaft

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.