Rechtsanwalt: Wohnungseigentumsrecht nach Orten

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Rechtsanwalt für Wohnungseigentumsrecht

Eigentumswohnungen in Deutschland (© Tiberius Gracchus - Fotolia.com)
Eigentumswohnungen in Deutschland
(© Tiberius Gracchus - Fotolia.com)

Hat jemand das Eigentum an einer einzelnen Wohnung inne, spricht man in Deutschland von Wohnungseigentum. Durch den Eintrag dieses Status im Grundbuch wird das Eigentum begründet. Das bedeutet, dass diese Wohnung ein eigenes Grundbuchblatt mit den entsprechenden Eintragungen erhält. Dadurch ist es möglich, die Wohnung, wie andere Immobilien, zu verkaufen, zu verschenken oder zu belasten. Diese Änderungen würden nach notarieller Beglaubigung im Grundbuch vermerkt werden. Das Wohnungseigentum darf auf keinen Fall mit dem Wohneigentum verwechselt werden. Geregelt werden sämtliche rechtlichen Angelegenheiten durch das Wohnungseigentumsgesetz (WEG).

Drei Bestandteile, die nicht voneinander zu trennen sind, umfasst das Wohnungseigentum rechtlich gesehen:

  • das Sondereigentum an den Räumen der Wohnung
  • einen Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum: Damit ist in der Regel der Garten des entsprechenden Gemeinschaftshauses, natürlich aber auch Keller, Dachboden, Balkone usw. gemeint.
  • das Mitgliedschaftsrecht in Wohnungseigentümergemeinschaft.

Die in diese Rubrik fallenden Wohnungen können sowohl in einem Mehrfamilienhaus, einem Doppelhaus, einem Reihenhaus, aber auch in einer sogenannten Mehrhausanlage liegen. Der Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum muss  als konkreter Bruchteil festgehalten werden. Dies wird für gewöhnlich in Tausendstel ausgedrückt.

Formen des Wohneigentums

Durch die rechtliche Entstehung von Wohnungseigentum wird die Begründung der einzelnen Wohnung verstanden. Hervorgehend aus einer ursprünglichen Immobilie sind verschiedene Formen des Wohnungseigentums möglich. So gibt es den Einräumungsvertrag. Dieser dokumentiert die Einräumung der Teilung und die gegenseitige Einräumung des Wohnungseigentums zwischen zwei oder mehr Miteigentümern des Stammgrundstückes. Die andere Alternative ist eine Teilungserklärung. Sie ist zwingend erforderlich, wenn nur ein Eigentümer des Stammgrundstückes vorhanden ist. Auch im Falle einer Erbengemeinschaft, die das Grundstück aufteilen möchte, ist dieser Weg der zweckmäßige, um die Eigentumsverhältnisse zu klären. Die hierfür notwendige Teilungserklärung ist notariell zu beglaubigen. Es sind konkrete Vorgaben vorhanden, welche Angaben zwingend in der Teilungserklärung aufgeführt werden müssen.

Anwaltliche Beratung

Eigentumswohnungen als Kapitalanlage sind in Deutschland sehr beliebt. Doch nicht in jeder Eigentümergemeinschaft läuft alles reibungslos. So kommt es vermehrt zu Fragen hinsichtlich der Rechte, die einem konkret zustehen bzw. die von anderen Miteigentümern zu beachten sind. Der Rechtsanwalt für Wohnungseigentumsrecht klärt mit seinem Klienten zusammen die aufkommenden Fragen. Des Weiteren informiert der Anwalt für Wohnungseigentumsrecht ihn über die Notwendigkeit der Einhaltung der vertraglichen Übereinkommen der Eigentümergemeinschaft.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Wohnungseigentumsrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Wohnungseigentumsrecht

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Wohnungseigentumsrecht erklärt von A bis Z

  • Abberufung WEG-Verwalter – Missbräuchliches Verlangen eines Vollmachtsnachweises
    Das Amtsgericht Moers hat mit Urteil vom 28.01.2011, Az. 564 C 41/09 entschieden, dass das Verlangen eines Vollmachtsnachweises in Form einer schriftlichen Vollmachturkunde gegenüber dem Vertreter eines Wohnungseigentümers in der Wohnungseigentümerversammlung, einen Pflichtverstoß des WEG-Verwalters darstellen kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Vertreter bereits mehrfach als Vertreter
  • Dauerwohnrecht
    Inhaltsübersicht 1. Begriff 2. Wirtschaftliches Eigentum 3. Eigenheimzulage, Eigenheimrente
  • Eigentum
    Das Eigentum stellt eine Rechtsposition zu einer bestimmten Sache dar. Häufig spricht man in diesem Zusammenhang auch von einem sogenannten Herrschaftsrecht. Das bedeutet, dass der Eigentümer nach Belieben mit seiner Sache verfahren darf. Er darf andere Personen von jeder Einwirkung ausschließen. Dabei muss der Eigentümer jedoch die Grenzen des
  • Eigentümerversammlung
    Unter der Wohnungseigentümergemeinschaft versteht sich die Gesamtheit der Wohnungseigentümer als auch der Teileigentümer, die durch die Vertragsabschlüsse nach dem § 3 WEG zum Sondereigentum oder aber durch den § 10 Absatz 6 WEG zur Teilung teil-rechtsfähig nach § 10 Absatz 6 WEG entsteht. Die Wohnungseigentümerversammlung definiert
  • Hausgeld (§ 16 Abs. 2 WEG)
    Miteigentümer einer gemeinschaftlichen Immobilie tragen nach § 16 Abs. 2 WEG die Lasten und Kosten für selbige. Unter den Begriff Hausgeld fallen die allgemeinen Betriebskosten der Immobilie. Des Weiteren sind darüber hinaus die Heizkosten, die Verwaltergebühr und die Instandhaltungsbeiträge enthalten.
  • Instandhaltungsrücklage
    Die Instandhaltungsrücklage ist im § 21 Abs. 5 Nr. 4 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geregelt. Danach handelt es sich um die vorgeschriebene Ansammlung einer angemessenen Geldsumme, aus der notwendige Instandsetzung und Instandhaltung, gegebenenfalls auch die modernisierende Instandsetzung, am gemeinschaftlichen Eigentum zukünftig finanziert werden. Die Ansammlung einer
  • Wohneigentum
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Altregelung: Eigenheimzulagengesetz 3. Neuregelung: Eigenheimrentengesetz
  • Wohnung
    Der Wohnungsbegriff ist im Einkommensteuerrecht ein häufig verwendeter Begriff. Besondere Bedeutung hat die Wohnung bei der Wohneigentumsförderung nach dem Eigenheimzulagengesetz (EigZulG) und dem Eigenheimrentengesetz (EigRentG, siehe ). Die Eigenheimzulage ist allerdings mit Wirkung zum 01.01.2006 abgeschafft worden, sodass für Wohneigentum, das nach dem 31.12.2005 angeschafft oder mit dessen
  • Wohnungseigentum
    Im deutschen Recht ist das Wohnungseigentum an einer einzelnen Wohnung speziell fixiert und geregelt. Der Anspruch an das Eigentum einer Wohnung wird durch eine Eintragung im Grundbuch geregelt. Bei entsprechender Begründung erhält jede Wohnung ein Grundbuchblatt. Text im Grundbuch wird nicht gelöscht, d.h., es können alle Rechte die an
  • Wohnungseigentumsrecht
    Das Wohnungseigentumsrecht in der Bundesrepublik Deutschland begründet sich im Gesetz über Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht vom 15. März 1951. Die letzte Änderung stammt vom 05. Dezember 2014. Das Recht dient der Klärung des Eigentums bei der formellen Teilung eines Grundstückes, von einzelnen Wohnungen oder Gebäuden als Wohnungseigentum sowie ebenfalls
  • Wohnungseigentümer
    Ein Wohnungseigentümer ist derjenige, der durch eine Grundbucheintragung Eigentümer einer Wohnung ist und so die entsprechenden Rechte wahrnimmt. Etwa 46 Prozent beträgt in der Bundesrepublik die Quote des Wohneigentums. Das will heißen, in ungefähr 16,5 Millionen Wohnungen wohnt auch der Eigentümer selber.   
  • Wohnungseigentümergemeinschaft
    Eine Wohnungseigentümergemeinschaft kann Angestellte zur Erledigung der anfallenden Arbeiten an Stellen. Sie kann auch einen Miteigentümer im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses (z.B. als Hausmeister) beschäftigen. Wohnungseigentümergemeinschaften beschäftigen häufig Reinigungskräfte und Hausmeister. Sie sind insoweit - sofern mit diesen Personen ein Arbeitsverhältnis nach den hierfür allgemein geltenden Regelungen vereinbart
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News zum Wohnungseigentumsrecht
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