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Informationen zum Rechtsgebiet Wertpapierhandelsrecht

Dem deutschen Wertpapierhandelsrecht liegt das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) als rechtliche Basis zugrunde. Seine Hauptaufgabe ist die Kontrolle von Dienstleistungsunternehmen, die mit Wertpapieren handeln.

Wertpapierhandel an der Börse (© Rawpixel.com - Fotolia.com)
Wertpapierhandel an der Börse
(© Rawpixel.com - Fotolia.com)

Des Weiteren dient es dem Schutz des Kunden und der Kontrolle von Finanztermingeschäften. Einer der wichtigsten Paragraphen des WpHG ist die Stimmrechtsmitteilung. Hierbei handelt es sich um die Bekanntgabe des Besitzes einer bestimmten Anzahl von Stimmrechten an einem Unternehmen. Diese werden in Form von Aktien ausgegeben. Durch das Stimmrecht ist der Aktienhalter dazu berechtigt, auf der Hauptversammlung dieser Aktiengesellschaft abzustimmen.

Das WpHG im Überblick

Im WpHG wird ebenfalls konkretisiert, in welchem Maße die Veröffentlichungspflichten einzuhalten sind. Dies wird von der Kontrollbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), streng überwacht. Wird eines dieser Rechte verletzt, kommt es zu Schadenersatzansprüchen. Gemäß des WpHG sind Insidergeschäfte verboten. Kommt es doch dazu, handelt es sich um Offizialdelikte. Diese werden von der Staatsanwaltschaft verfolgt. Bereits im Verdachtsfall ist man verpflichtet, die BaFin über diesen Verdacht zu informieren. Offizialdelikte werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder einer entsprechend hohen Geldstrafe geahndet. Damit ist das Wertpapierhandelsgesetz dem Nebenstrafrecht zugehörig.

Eine anlage- und anlegergerechte Beratung ist Pflicht

Das WpHG verpflichtet alle Finanzdienstleistungsunternehmen dazu, eine anlage- und anlegergerechte Beratung zu gewährleisten. Des Weiteren sind alle Anleger relevanten Daten bei diesen Gesprächen zu erfassen: Erfahrungen mit Geldanlagen, Anlageziele, Vermögensverhältnisse, persönliche Risikobereitschaft. In § 34 d des WpHG wird das Beraterregister geregelt. Selbstverständlich findet sich im WpHG auch eine detaillierte Begriffserklärung für alle mit dem Wertpapierhandel relevanten Fachbezeichnungen. Ebenso detailliert werden die Verhaltensregeln auf diesem Terrain abgesteckt. Nicht nur vom Verbraucher, sondern mittlerweile auch vom Gesetzgeber gefordert, ist die Transparenz, zu der sich das WpHG nur bedingt ausspricht. Diese Transparenz ermöglicht es dem Anleger, auch mit etwas weniger Fachkenntnissen, den Geschehnissen auf dem Wertpapiermarkt zu folgen.

Was tun bei Problemen, die in den Bereich des Wertpapierhandelsrechts fallen?

Es entstehen im Wertpapierhandel immer wieder Situationen, die nicht durchschaubar sind, aber leider negative Auswirkungen nach sich ziehen. Dies können politische Situationen, aber auch wetterbedingte Einwirkungen sein. Da der Anleger ein Recht auf intensive Beratung hat, kann es nach derartigen Einbrüchen auf dem Wertpapiermarkt zu Beschwerden oder gar Anzeigen gegen den entsprechenden Makler kommen. Denn nicht immer sind die Anleger ausreichend informiert bzw. haben die erhaltenen Informationen nicht richtig gedeutet. In diesen Fällen ist es sinnvoll, sich an eine Anwaltskanzlei für Wertpapierhandelsrechts zu wenden.

Eine durch den Anwalt für Wertpapierhandelsrecht geführte Mediation zwischen Wertpapierhändler und Anleger kann nicht selten bereits zu einer außergerichtlichen einvernehmlichen Lösung führen. Gerade in einem sensiblen Geschäftszweig wie dem Handel mit Wertpapieren ist eine einvernehmliche Lösung der beste Beweis für einen vertrauensvollen Wertpapierhändler.


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