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Informationen zum Rechtsgebiet Wehrrecht

Das deutsche Wehrrecht ist ein Teilbereich des öffentlichen Rechts.

Bundeswehrsoldaten beim Drill (© Thaut Images - Fotolia.com)
Bundeswehrsoldaten beim Drill
(© Thaut Images - Fotolia.com)

Die nachfolgenden Rubriken werden von den Rechtsnormen des Wehrrechts umfasst:

  • Stellung und Einsatz der Streitkräfte

  • Rechte und Pflichten der Soldaten

  • Wehrbeschwerde- und Wehrdisziplinarrecht

  • Wehrstrafrecht

  • Recht der Soldatenbeteiligung, den Status und die Versorgung der Soldaten

Das Grundgesetz ist die wichtigste Rechtsgrundlage für das Wehrrecht. Zudem finden die folgenden Gesetze ihren Wirkungskreis hinsichtlich des Wehrrechts:

  • Soldatengesetz: Es befasst sich intensiv mit den Rechten und Pflichten der Soldaten. Hierzu gehören auch die Begründung und Beendigung des Dienstverhältnisses der Berufssoldaten und der Soldaten auf Zeit, die Rechtsstellung der Soldaten, die sich aufgrund der Wehrpflicht im Dienst befinden, und letztlich die Rechtsstellung der früheren Soldaten.

  • Wehrpflichtgesetz: Hiermit ist die Pflicht eines jeden Staatsbürgers gemeint, einen vorgegebenen Zeitraum beim Militär oder einer anderen Form des Wehrdienstes, wie Polizeidienst oder Katastrophenschutz, zu dienen. Diese Form des Dienstes besteht in Deutschland nicht mehr.

  • Vorgesetztenverordnung: Mit Hilfe dieser Verordnung werden die Vorgesetztenverhältnisse innerhalb der Wehr bzw. Wehrführung klar geregelt.

  • Wehrdisziplinarordnung: In dieser Ordnung werden nicht nur Dienstvergehen der Soldaten geahndet. Auch die Würdigung besonderer Leistungen sollen entsprechend gewürdigt werden und finden hier die entsprechenden Vorschriften.

  • Wehrstrafgesetz: Soldaten werden nicht nur nach dem allgemeinen Strafrecht verurteilt, wenn es sich um Vergehen während des Dienstes handelt. Zusätzlich wird das Wehrstrafrecht zu Rate gezogen.

  • Soldatenbeteiligungsgesetz

  • Wehrbeschwerdeordnung: Sie ist neben dem Gesetz über den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages die zweite Rechtsschutzmaßnahme, die ausschließlich für Soldaten Anwendung findet. So hat jeder Soldat die Option, förmliche Beschwerde einzureichen, wenn er sich etwa von Vorgesetzten ungerecht behandelt fühlt o.ä.

  • Gesetz über den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages: Art. 45b GG regelt die Tätigkeit und die Befugnisse des Wehrbeauftragten im Deutschen Bundestag. Er ist für die Beschwerden und Eingaben der Soldaten an die Wehrführung zuständig.

Anwaltliche Beratung

Gibt es für einen Soldaten oder seine Angehörigen einen Konflikt mit der Bundeswehr oder der Wehrführung, so ist die Kontaktaufnahme zu einem Rechtsanwalt für Wehrrecht angeraten. Der Jurist und seine Kollegen in der Anwaltskanzlei für Wehrrecht sind gut in die Materie eingearbeitet und können auf diese Weise bei derartigen Problemstellungen ihre Mandanten optimal beraten und vertreten.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Wehrrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Wehrrecht


Wehrrecht erklärt von A bis Z

  • Eigenmächtige Abwesenheit
    Eigenmächtige Abwesenheit ist nicht von Vorgesetzten genehmigtes und nicht durch zwingende Gründe wie Krankenhausaufenthalt erzwungenes Nichterscheinen zu gerichtlichen Vorladungen, Wehr- und Zivildienst. Wehrdienst Eigenmächtige Abwesenheit stellt die häufigste Form eines Vergehens gegen das Wehrstrafgesetz (WStG) dar.
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News zum Wehrrecht

Forenbeiträge zum Wehrrecht
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  • BildAktuelle Änderungen (01.12.2003, 19:12)
    Liebe Mitglieder, es gibt mal wieder ein paar Änderungen: 1. Die Foren Wehrrecht, Luftrecht, Energierecht und Transportrecht wurden gelöscht, da dort seit über 6 Monaten keine Beiträge gepostet wurden. 2. Neu hinzugekommen ist das Forum Wirtschaftsrecht und Börse. Über eine rege Diskussion würde ich mich da sehr freuen. 3. Ansonsten gibt es ab heute ...
  • BildWehrrecht, zuführung durch Polizei (26.04.2007, 16:08)
    Ein bei seinen Eltern wohnender Wehrpflichtiger soll durch die Polizei zur ärztlichen Untersuchung zugeführt werden. (Amtshilfe) Wird dies dem Wehrpflichtigen vorher mitgeteilt? Ist die Polizei berechtigt, die Wohnung seiner Eltern zu betreten? Mfg, Mark

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