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Informationen zum Rechtsgebiet Waffenrecht

Der Umgang mit Waffen und Sprengstoffen ist in Deutschland streng geregelt. Unter anderem im Waffengesetz (WaffG) und im Sprengstoffgesetz (Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe) werden der Umgang, der Verkehr und Handel, die Einfuhr, die Lagerung und der Erwerb und Besitz von Waffen und Sprengstoffen geregelt.

Pistole (© Fossiant - Fotolia.com)
Pistole
(© Fossiant - Fotolia.com)

Im Waffengesetz werden außerdem verbotene Waffen wie Schlagringe, Springmesser und Würgehölzer definiert.

Der Rechtsanwalt für Waffen- und Sprengstoffrecht ist sowohl auf zivil- und verwaltungsrechtlicher, als auch auf strafrechtlicher Ebene tätig.
Im verwaltungsrechtlichen und zivilrechtlichen Bereich ist er der richtige Ansprechpartner für Jäger, Sportschützen und Waffensammler, wenn es Probleme oder Fragen im Zusammenhang mit der Ausstellung, Verlängerung oder dem Einzug des Jagdscheins oder der Waffenbesitzkarte gibt. Er berät und vertritt seine Mandanten auch bei allen weiteren verwaltungsrechtlichen Themen rund um den Waffenbesitz, wie zum Beispiel bei der waffenrechtlichen Zuverlässigkeitsprüfung, Schießstand- und Waffenkontrollen und sonstigen waffen- und sprengstoffrechtlichen Erlaubnissen und Bescheinigungen.

Kontrollen bei Waffenbesitzern

Gerade die Kontrollen der Waffenbehörden stoßen bei Jägern und Sportschützen oft auf Widerstand und Unverständnis, da sie sich allein durch den Waffenbesitz eines Generalverdachts ausgesetzt fühlen. Die Waffenbehörde hat gemäß § 36 Abs. 3 Satz 2 WaffG die Befugnis, bei Waffenbesitzern verdachtsunabhängige Kontrollen durchzuführen, um sicherzustellen, dass die sorgfältige Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Schusswaffen und Munition eingehalten wird, wobei auch die Kosten und Gebühren dieser verdachtsunabhängigen Kontrollen von dem Waffenbesitzer zu zahlen sind. Auch sind Bußgelder zu erwarten, wenn beispielsweise der Waffenbesitzer nicht anwesend ist und der Lebenspartner ahnungslos die Kontrolleure hereinlässt und ihnen den Waffenschrank öffnet, zu dem er laut WaffG keinen Zugang haben dürfte. Hier ist der Rechtsanwalt für Waffen- und Sprengstoffrecht der richtige Ansprechpartner, wenn es darum geht, Beschwerden einzulegen oder die Rechtmäßigkeit des Verhaltens der Waffenbehörde zu prüfen.

Anwaltliche Beratung

Auf strafrechtlicher Ebene vertritt der Anwalt für Waffen- und Sprengstoffrecht Mandanten, die zum Beispiel aufgrund von unerlaubtem Waffenbesitz, illegalem Handel mit Waffen oder Sprengstoffen, unerlaubtem Im- oder Export von Waffen und Sprengstoffen oder dem Besitz von illegalen Waffen im Sinne des WaffG angeklagt sind. Auch für Personen oder Unternehmen, die gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben und ohne die erforderliche Genehmigung mit Gegenständen, Stoffen oder Organismen, die zur Kriegsführung bestimmt sind, gehandelt haben, ist der Rechtsanwalt für Waffen- und Sprengstoffrecht der optimale Ansprechpartner.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Waffenrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Waffenrecht


Waffenrecht erklärt von A bis Z

  • Aufbewahrung von Waffen
    Das Waffengesetz regelt detailliert die Aufbewahrungsmodalitäten von Langwaffen, Kurzwaffen, Vereinswaffen, Munition sowie Waffen im privaten Bereich. Gemäß § 36 WaffG (Waffengesetz) haben Waffenbesitzer die Pflicht, Vorkehrungen zu treffen, dass ihre Waffen nicht abhanden kommen oder in die Hände von Dritten gelangen können, welche sie dann unbefugt benutzen.
  • Schusswaffengebrauch
    Die Auslösung eines Schusses aus einer Schusswaffe durch einen Schützen (Schussabgabe) wird Schusswaffengebrauch genannt. Inhaltsübersicht I. Anwendung II. Staatlicher Schusswaffengebrauch Gebrauch durch die Polizei Gebrauch durch die Justiz Gebrauch durch die Bundesbehörden III.
  • Waffengesetz / Waffenrecht
    Das Waffengesetz / Waffenrecht ist dazu da, um den Umgang mit Waffen für jeden Einzelfall zu regeln. Ohne spezielle Erlaubnis gemäß des Waffengesetzes darf eine Waffe nicht besessen bzw. genutzt werden. Dadurch soll die öffentliche Sicherheit und Ordnung sichergestellt und zum Eigenschutz bzw. dem Schutz der Mitmenschen
  • Waffenrecht - Erwerbsmöglichkeiten
    Der Erwerb und Besitz von Schusswaffen wird gemäß den §§ 13 und 14 WaffG gesetzlich geregelt, wobei sich § 13 WaffG an Jäger und § 14 WaffG auf Sportschützen bezieht. Voraussetzung für den Besitz einer Waffe ist der Besitz einer Waffenbesitzkarte, für deren Erhalt einige Kriterien zu erfüllen
  • Waffenschrank
    Wer eine Waffe besitzt, muss gemäß § 36 WaffenG die Waffen vor unbefugten Gebrauch schützen. Dabei sind besondere Vorkehrungen zu treffen. Ein Waffenschrank ist erforderlich. Allerdings können Sie nicht jeden Waffenschrank erwerben und benutzen. Das Waffengesetz regelt dabei was für ein Waffenschrank für Sie
  • Zuverlässigkeit - Waffenerwerb
    Die Zuverlässigkeit, welche gemäß § 4 WaffG geregelt wird, ist die Voraussetzung, die zum Erwerb sowie Besitz einer Schusswaffe gegeben sein muss. Es besteht die grundsätzliche Vermutung, dass jedermann die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt; eine gesetzliche Definition dieser besteht deswegen nicht. Die Unzuverlässigkeit hingegen wir gemäß § 5 WaffG definiert. 



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    Der Bundesrat hat am 14.03.2008 in seiner Plenarsitzung das Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften gebilligt. In einer begleitenden Entschließung regt er jedoch für die Zukunft eine weitere Änderung des Waffenrechts an:...
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    So, jetzt habe ich einen komplizierten Fall! Mal angenommen, es handelt sich um einen Fall der sich letzte Woche ereignet hat und momentan geprüft wird. M wohnt (mit 2.Wohnsitz) auf einem Campusgelände, wo die Hausordnung besagt: „ (…) Das verbringen oder lagern von privaten Schusswaffen ist genehmigungspflichtig (…)“. M ist Jäger und ...
  • BildCannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme (19.12.2008, 19:10)
    Moin, mal angenommen man bekäme eine solche Nachricht...: Sehr geehrte Damen und Herren, Beigefügt erhalten Sie den Auszug aus dem Plenarprotokoll des Deutschen Bundestages vom 18. Dezember (abschließende Lesung der Anträge zur medizinischen Verwendung von Cannabis). Die Reden der Regierungsfraktionen bieten insgesamt nichts Neues. Neu ist vielleicht die verklausulierte Forderung von Dr. Marlies ...
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