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Mit dem Verbraucherkreditgesetz soll vornehmlich der Verbraucher geschützt werden. Damit soll auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Kreditsektor reagiert werden.

Kauf eines Autos auf Kredit (© PhotographyByMK - Fotolia.com)
Kauf eines Autos auf Kredit
(© PhotographyByMK - Fotolia.com)

Zum 1. Januar 2002 wurde das alte Verbraucherkreditgesetz durch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz ersetzt. Daher ist das Recht der Verbraucherdarlehensverträge seither im BGB geregelt. Im Jahre 2010 wurde es erneut überarbeitet. Dies geschah speziell aus dem Grund, den Verbraucher vor einer Überschuldung zu schützen. Eine verantwortungsvolle Kreditvergabe soll hiermit gewährleistet werden. Das bedeutet konkret, dass der Verbraucher vor dem Erhalt eines Kredites mehr Informationen preisgeben muss als zuvor. Ebenso wird seine Bonität zwecks Kreditrückzahlung eingehender geprüft. Dies geschieht zur Absicherung des Kreditgebers. Der Kreditnehmer hingegen erhält erweiterte Kündigungsmöglichkeiten.

Informationspflichten im Kreditvertrag

Des Weiteren ist der Verbraucher bereits vor Abschluss eines Kredites über die maßgeblichen Inhalte des Kreditvertrages zu informieren. Damit soll vermieden werden, dass sogenannte Lockvogelangebote unseriöser Anbieter die Verbraucher schädigen. Für Leasingverträge ist es von nun an Pflicht, dass über das volle Ausmaß dieser Finanzierungsform Informationen an den interessierten Verbraucher gegeben werden, bevor er sich für diese Finanzierungsart entschließt. Selbstverständlich werden auch die Haftungsfragen im Verbraucherkreditgesetz geregelt.

Das Recht der Schuldverhältnisse ist im BGB in den Paragraphen §§ 243 bis 853 festgehalten. Dabei befassen sich die §§ 488 – 515 mit dem Darlehensvertrag, Finanzierungshilfen und den Ratenlieferungsverträgen zwischen einem Darlehensgeber und einem Verbraucher. Selbstverständlich wird jeder einzelne Kreditvertrag separat aufgesetzt. Die Rahmenbedingungen sind jedoch für alle gleich.

Anwaltliche Beratung

Auch wenn bei der Bonitätsprüfung noch alles in Ordnung war – die Zeit haben sich verändert. Daher kann es schnell passieren, dass ein Verbraucher nicht mehr in der Lage ist, den Vereinbarungen des Kreditvertrages nach zu kommen. Nun ist leider nicht jede Bank willens, direkt mit dem Verbraucher neue Konditionen auszuhandeln. Daher ist es eine mehr als sinnvolle Lösung, für diese Maßnahme die Hilfe eines Rechtsanwalts für Verbraucherkreditrecht in Anspruch zu nehmen. Da das Kreditrecht mehrfach überarbeitet wurde, ist es notwendig, über die aktuellen Rechtssprüche informiert zu sein. Eine Anwaltskanzlei für Verbraucherkreditrecht ist auf jeden Fall auf dem neuesten Stand der Rechtssprechung sowie bestens fortgebildet. Der Klient wird sich in dieser Kanzlei gut aufgehoben fühlen. Mit der Unterstützung eines fachkundigen Anwalts für Verbraucherkreditrecht ist die Auseinandersetzung und Verhandlung mit dem Kreditgeber auf ein solides Fundament gestellt.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Verbraucherkreditrecht:


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Verbraucherkreditrecht erklärt von A bis Z

  • Ratenkreditrechner
    Heutzutage ist es üblich, dass eine Privatperson bei Aufnahme eines Kredites bei der Bank einen Ratenkredit bekommt. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass in konstanten Raten die ausgezahlte Kredithöhe abbezahlt wird. Die Raten setzen sich dabei aus der Tilgungshöhe, sowie den anfallenden Zinsen zusammen. Ein Ratenkreditrechner Ihnen
  • Verbraucherdarlehen
    Innerhalb des BGBs gibt es zahlreiche Vorschriften, die unter anderem den Inhalt und die  Form von Verbraucherdarlehensverträgen regeln. Diese sind in den §§  491- 505 BGB zu finden und sind aufgrund der Verbraucherkreditrichtlinie der europäischen Union aufgenommen worden.  Vor der Verbraucherkreditrichtlinie und der Schuldrechtsmodernisierung gab es ein eigenständiges Verbraucherkreditgesetz
  • Verbraucherkredit Richtlinie
    Die Verbraucherkredit Richtlinie ist die Umsetzung entsprechender europäischer Regelungen (Richtlinie 2008/48 / EG). Sie gilt gleichermaßen für Kreditgeber und Kreditnehmer, jedoch nicht für alle Arten von Krediten. Baukredite sind hiervon ausdrücklich ausgenommen. Die ganz normalen Konsumkredite, auch Ratenkredite genannt, mit einem Volumen ab 200 € bis 75.000 € werden
  • Verbraucherkreditgesetz
    Das Verbraucherkreditgesetz (VerbrKrG) ist mittlerweile nicht mehr wirksam. Aufgrund der Schuldrechtsmoderniesrung ist es im Jahr 2002 in das BGB integriert worden. Es sollte vornehmlich den Verbraucherschutz sicherstellen und insbesondere auf die modernen Entwicklungen im Kreditgewerbe reagieren.   Titel:
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News zum Verbraucherkreditrecht

Forenbeiträge zum Verbraucherkreditrecht
  • BildKreditvertrag ohne Legitimation rechtswirksam? (26.11.2009, 10:25)
    A und B haben bei einer Direktbank einen Immobilienkreditvertrag geschlossen (Kapitalbeschaffung auf vorhandenem Objekt). Die Grundschuld wurde noch nicht bestellt und auch die erforderliche Legitimation mit PostIdent-Verfahren ist noch nicht geschehen. Frage: Ist der Kreditvertrag trotz fehlender Legitimation rechtswirksam oder könnten A und B ohne Schaden (Nichtabnahme) den Vertrag auflösen bzw. ...

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