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Informationen zum Rechtsgebiet Urheberrecht

Urheberrechtlich geschützes geistiges Eigentum (© Trueffelpix - Fotolia.com)
Urheberrechtlich geschützes geistiges Eigentum
(© Trueffelpix - Fotolia.com)

Das Urheberrecht

Für das Rechtsgebiet gibt es zwei Bedeutungen. Zum einem das subjektive Recht und zum anderen das objektive Recht. Im subjektiven Recht steht für die Rechte beispielsweise an einem Roman, Bild oder auch Musikstück. Hier muss der Urheber das geschützte Werk aber selbst erstellt oder verfasst haben. Anders ist dies beim objektiven Recht. Hier bezeichnet das Gebiet die Summen der Rechtsnormen, die dann den Umgang mit dem jeweiligen subjektiven Urheberrecht regeln.

Besonders durch das Internet und die damit verbundene schnelle Verbreitung von unterschiedlichen Medien, kommt hier jeden Tag zu Verletzungen. Manchmal sind diese Verletzungen von den betroffenen aber auch nicht gewollt und geschehen aus Unwissenheit oder Versehen. Dennoch bringen diese Verletzungen in den meisten Fällen immer finanzielle Risiken mit sich. In den letzten Monaten und Jahren haben die Inhaber immer mehr gegen die Verstöße eingegriffen. Auf diese Weise gehören Abmahnsummen in höheren Beträgen heute fast schon zur Tagesordnung.

Was wird geschützt?

Der Gegenstand ist immer das Werk eines Menschen. Dieses entspringt der geistigen und schöpferischen Leistung. Sofern künstlerische und wissenschaftliche Leistungen eine entsprechende Schöpfungshöhe erreichen, greift auch hier das Rechtsgebiet. Somit können Werke aus der Kunst oder der Literatur durch das Urheberrecht gesichert werden. Weiterhin können unter Umständen auch öffentliche Reden oder Tänze, Lichtbildwerke und Filme, sowie Computerwerke gesichert werden. Durch das objektive Recht  werden die Urheber gesichert, sowie auch die Personen, die beispielsweise einen Roman veröffentlichen oder ein geschriebenes Theaterstück aufführen. Generell geht es aber darum, die Inhaber und den Urheber zu schützen, dass niemand die Werke, ohne Erlaubnis, benutzt oder veröffentlicht. Es ist also immer das Einverständnis des Urhebers einzuholen.

In dem Gebiet werden künstlerische und wissenschaftliche Kunststücke gleichermaßen in Schutz gestellt. Hingegen muss geistiges Eigentum wie beispielsweise Erfindungen, die nicht zur Wissenschaft oder Kunst gehören durch ein Patent geschützt werden. Hier greift das Urheberrecht nicht. Zwischen Urheberrecht und Patent gibt es vor allem praktische Unterschiede. So kann ein Patent oder eine Marke an eine andere Person oder ein Unternehmen verkauft werden. Bei dem Urheberrecht geht dies aber nicht. Das Recht bleibt immer beim jeweiligen Urheber. Es kann das Recht zur Nutzung, aber niemals das eigentliche Urheberrecht verkauft werden.

Das Urheberrecht (UrhG) und Verwertungsrecht

Das Verwertungsrecht kann teilweise oder ganz, im Gegensatz zum Urheberrecht. Markenrecht oder Medienrecht, verkauft werden. So kommt dies beispielsweise immer dann vor, wenn ein Schriftsteller unter anderem seinen Roman bei einem Verlag veröffentlichen lassen möchte. Der Schriftsteller überlässt den Roman dem Verlag, damit dieser den veröffentlichen kann. Das Urheberrecht bleibt aber immer beim Schriftsteller. Dieser kann auch entscheiden, dass die Veröffentlichung beendet werden soll. Darüber hinaus findet sich ein solches Verwertungsrecht auch in der Musikbranche. Hier erwirbt die GEMA die Anrechte an Musikstücken von verschiedenen Künstlern und erhebt dann entsprechende Gebühren, wenn diese aufgeführt werden sollen. 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers erlöschen sowohl Verwertungsrecht, wie auch das Urheberrecht. Somit wäre das Werk dann frei. Ist dies aber nicht der Fall, ist das Kopieren und Wiedergeben immer abhängig von einer Erlaubnis des Urhebers.

Die Folgen von Verstößen gegen das Urheberrecht

Es ist vor allem verboten Musikstücke und Videos zu kopieren. Fertigt jemand beispielsweise von diversen Musikstücken oder Videos Kopien an, die nicht nur für den privaten Gebrauch gedacht sind, sondern auch noch anderen Nutzer zugänglich gemacht werden (Filesharing), macht sich im zivil- und strafrechtlichen Sinne strafbar und zahlreiche Abmahnungen drohen. Am besten kann hier eine Kanzlei, in der ein spezialisierter Anwalt beschäftigt ist, helfen.  Genauso verhält es sich auch mit Bildern und Texten. So dürfen unter anderem auch keine Texte, Bilder oder anderes Material für die eigene Website von anderen Seiten oder Personen kopiert werden. Hier ist nicht nur eine Abmahnung, sondern auch eine Geldstrafe möglich. Bei gewerblichen Verstößen können auch Haftstrafen verhängt werden. Im Zweifel sollte ein Rechtsanwalt oder Fachanwalt kontaktiert werden. Dieser kennt sich mit einer Abmahnung im Urheber-, Medienrecht und Wettbewerbsrecht bestens aus.


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Urheberrecht erklärt von A bis Z

  • Abmahnanwalt
    Ein eher negativ belegtes Berufsbild, das zwangsläufig durch die Anwendung des Urheberrechts in modernen Medien entstanden ist, stellt der Anwalt dar, der im Auftrag des Urhebers eine Abmahnung wegen eines Verstoßes gegen das Urheberrecht betreibt. Umgangssprachlich wird er als Abmahnanwalt bezeichnet. Die Rechtsgrundlage der
  • Absolut geschütztes Rechtsgut
    Absolut geschützte Rechtsgüter zeichnen sich dadurch aus, dass sie gegenüber jedermann schadensersatz- und grundsätzlich auch strafrechtlich geschützt sind. Im Schadensersatzrecht findet sich dieser Schutz in § 823 Absatz 1 BGB. Dieser schützt jedoch nicht nur die Rechtsgüter an sich, sondern
  • Amtliches Werk
    Als Amtliches Werk versteht man im Urheberrecht ein vom Urheberrechtsschutz ausgenommenes Werk amtlichen Charakters (vor allem Gesetze, Gerichtsentscheidungen), das an sich die Anforderungen an urheberrechtlichen Schutz erfüllen würde. Amtliche Werke stellen einen Unterfall der urheberrechtlichen Schranken dar. Inhaltsverzeichnis
  • Anonymes Werk - Urheberrecht
    Als Anonymes Werk bezeichnet man im Urheberrecht ein Werk ohne Urheberbezeichnung, also ein Werk, das nicht namentlich gekennzeichnet ist. Da man bei anonymen Werken den Urheber nicht kennt oder kennen soll, knüpfen Vorschriften, die über die Dauer des urheberrechtlichen Schutzes entscheiden, üblicherweise nicht an das Todesdatum
  • Bestsellerrecht
    Der § 32a UrhG (Urhebergesetz) ist Teil des Bestsellerrechts. Er wurde geschaffen, um eine angemessene Beteiligung des Urhebers eines Werkes zu gewährleisten. Dies ist in jenen Fällen vonnöten, in denen der Urheber einem anderen ein Nutzungsrecht zu Bedingungen eingeräumt hat, welches in einem auffälligen Missverhältis zu den tatsächlichen Erträgen
  • Bildnis (Recht)
    Rechte an Bildnisssen oder Porträts betreffen das Urheberrecht an Porträts oder Bildnissen , wie es in Deutschland in § 60 UrhG geregelt ist. Grundsätzlich dürfen auch Personenbilder nur dann genutzt werden, wenn der Urheber des Bildnisses oder sein Rechtsnachfolger zustimmt. Eine z. B. im Jahr
  • Copyright
    © Unter dem Begriff Copyright wird im amerikanischen Sprachrraum das Immatrialgüterrecht an geistigen Werken bezeichnet. Es ist dem deutschen Urheberrecht ähnlich, unterscheidet sich jedoch in wesentlichen Punkten. Bereits der Ansatz ist ein anderer: während das deutsche Urheberrecht den Urheber als Schöpfer und seine ideelle Beziehung zum
  • Designrecht
    Das Designrecht findet seine Regelung im „Gesetz über den rechtlichen Schutz von Design“ auch Designgesetz genannt. Der vorherige Name des Gesetzes lautete Geschmacksmustergesetz . Das DesignG versteht sich als eine deutsche Rechtsvorschrift. Sie wurde geschaffen, um
  • Elektronischer Pressespiegel
    Als elektronischer Pressespiegel wird ein Pressespiegel auf digitaler Basis bezeichnet. Er beinhaltet in der Regel eine Zusammenfassung von Pressetexten auf digitaler Grundlage, die auf elektronischem Wege übermittelt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten dass grundsätzlich die Vervielfältigung und Verbreitung urheberrechtlich geschützten Werken, zu denen
  • Filesharing
    Unter Filesharing (deutsch: gemeinsamer Dateizugriff beziehungsweise wirklich Dateien teilen) versteht man das unmittelbare Weitergeben von Dateien im Internet über so genannte Online - Tauschbörsen. In der Regel erfolgt die die Weitergabe über ein Peer-To-Peer Netzwerk. Grundsätzlich werden hierbei die Dateien von fremden Rechnern heruntergeladen während andere
  • GNU General Public License (GPL)
    Bei der General Public License (GPL) handelt es sich um eine oft im Internet verwendete Lizenz für Software, aber auch für andere Inhalte und beinhaltet im Grunde vier Freiheiten: 1. Das Programm muss ohne jede Einschränkung für jeden Zweck genutzt werden können. Hierbei ist auch die
  • Geistiges Eigentum
    Geistiges Eigentum ist ein absolutes Recht an immateriellen Rechtsgütern. Deshalb wird auch oft der Begriff Immaterialgüterrecht als Synonym verwendet. Als geistiges Eigentum zählt vor allem das Patent, und die Schöpfung eines urheberrechtlichen Werkes. Aber auch das Recht am eigenen Bild, sowie die Namensrecht fallen
  • Günter Freiherr von Gravenreuth
    Günter Freiherr von Gravenreuth (* 12. Juli 1948 als Günter Dörr ) ist seit 1981 Rechtsanwalt und Verleger in München. Freiherr von Gravenreuth ist Verfasser etlicher juristischer Fachveröffentlichungen mit den Schwerpunkten Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz und hat sich mit seinem Vorgehen gegen sog. Spammer einen
  • Kleine Münze
    Der Begriff der kleinen Münze bezeichnet im deutschen Urheberrecht (niedergelegt im UrhG) die unterste Grenze eines gerade eben noch urheberrechtlich geschützten Werkes. Der Begriff betrifft diejenigen Gestaltungen, die die Anforderungen des urheberrechtlichen Werkbegriffs erfüllen und somit für einen rechtlichen Schutz prinzipiell in Betracht kommen, jedoch
  • Miturheber
    Nach § 8 Absatz 1 UrhG sind Miturheber eines Werkes, wenn mehrere ein Werk gemeinsam geschaffen haben, ohne dass sich ihre Anteile gesondert verwerten lassen. Die Absätze 2 bis 4 regeln die einzelnen urheberrechtsspezifischen Rechte und Pflichten der Miturheber.   I.  Allgemeines
  • Nutzungsarten
    Nutzungsarten und Nutzungsrechte sind zwei verschiedene Begriffe, jedoch zumeist nicht voneinander zu trennen. Nutzungsarten sind ausformuliert, um ein Nutzungsrecht in seinem Inhalt einzugrenzen . Es ist möglich, dass Nutzungsarten und Nutzungsrechte in Korrespondenz zueinander stehen, jedoch nicht zwingend notwendig. Die Bestimmungen können auch ein durchaus unterschiedliches Volumen
  • Plagiat
    Unter Plagiat versteht man die Aneignung eines fremden Urheberrechts . Ein Verstoß gegen den § 13 des Urheberrechtsgesetzes oder den § 12, der das ausschließliche Veröffentlichungsrecht betrifft. Der lateinische „Plagiarius“, der französische „Plagiaire“ versteht sich als der Dieb geistigen Eigentums. Es ist derjenige, der
  • Recht zur öffentlichen Wiedergabe (§ 19 Urhebergesetz)
    In dem § 19 Urhebergesetz ist das Recht des Urhebers geregelt, sein Werk öffentlich wiederzugeben. Das Recht zur öffentlichen Wiedergabe beinhaltet hierbei das Aufführungsrecht, das Vorführungsrecht sowie das Vortragsrecht. Nur hinsichtlich von Sprachwerken gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1 UrhG besteht das Vortragsrecht. Ein
  • Rechteeinräumung (Urheberrecht)
    Das Urheberrecht an sich, welches einem Künstler zusteht, der ein eigenständiges Werk erschaffen hat, kann nicht übertragen, lediglich vererbt werden. Nach dem § 69c des Urheberrechtsgesetzes ist es dem Urheber jedoch gestattet, diese Rechte, in einem Umfang, den er selbst bestimmt, einem anderen einzuräumen. Hier handelt es sich
  • Rechtewahrnehmung
    Die Rechtewahrnehmung für schöpferisch Tätige blickt mit der nationalen Umsetzung der Richtlinie 2014/26/EU neuen Zeiten entgegen. Es geht um die kollektive Wahrnehmung von Urheber- und verwandten Schutzrechten sowie die Vergabe von sogenannten „ Mehrgebietslizenzen “ für bestehende Rechte an Musikschöpfungen für die Online-Nutzung.
  • Rückrufrecht (Urheberrecht)
    Hat ein Autor, Designer, tätiger Künstler als Urheber eines Werkes seiner persönlichen und geistigen Schöpfung die Nutzungsrechte für dieses Werk, zeitlich begrenzt oder unbegrenzt, einem Dritten eingeräumt, so hat er trotzdem das Recht, diesen Vertrag rückgängig zu machen . Grundsätzlich sind im Urhebergesetz drei triftige Voraussetzungen
  • Schutzrechte
    Der wesentliche Inhalt der Gesetzgebung zum Urheberrecht, der im Groben aus zwei Gesetzestexten besteht, dem Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte also dem Urheberrechtsgesetz, abgekürzt UrhG vom 9. September 1965, sowie dem Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten, also dem Urheberrechtswahrnehmungsgesetz, abgekürzt UrhWG, ebenfalls vom
  • Technische Schutzmaßnahmen
    Der Begriff "Technische Schutzmaßnahmen" stammt aus dem Urheberrecht. Er wird verwendet im Zusammenhang mit dem Kopierschutz von Medien. In § 95a Abs. 2 UrhG sind diese legal definiert wie folgt: Technische Maßnahmen sind Technologien, Vorrichtungen und Bestandteile, die im normalen Betrieb dazu bestimmt sind, geschützte Werke oder
  • Thumbnails und Recht
    Thumbnails (engl. Daumennagel) sind verkleinerte Version von Bildern, die in derjenige zu einem größeren Bild also einer vergrößerten Ansicht verliehen sind. Sie haben daher die Funktion von Vorschaubildern. Rechtlich problematisch sind Thumbnails im Internet, wenn diese zum Beispiel im Rahmen von Suchmaschinen als Vorschaubilder von Webseiten oder
  • UWG - Verfahrensrecht
    Das Verfahren im unlauteren Wettbewerb wird gemäß der §§12 - 15 UWG geregelt. Wenn ein Unternehmen - eine Privatperson! - einen Verstoß gegen das Wettbewerb entdeckt hat, so schickt er eine Abmahnung an denjenigen, der diesen Verstoß begangen hat. In disem Schreiben wird der Empfänger aufgefordert, in Zukunft
  • Unbekannte Nutzungsarten - Urheberrecht
    Seit es zum 01.01.2008 zu einer Neuregelung des Urheberrechts kam, sind Verträge zwischen Urhebern und Nutzern auch über unbekannte Nutzungsarten möglich. Verträge über unbekannte Nutzungsarten im Urheberrecht werden gemäß § 31a UrhG (Urhebergesetz) definiert. Gemäß diesem bedarf jeder Vertrag, durch welchen der Urheber Rechte für unbekannte Nutzungsarten einräumt,
  • Unerlaubte Nutzung
    Der Ausdruck „ unerlaubte Nutzung“ stammt aus dem Urheberrecht. Es handelt sich dabei um die zweite Voraussetzung des urheberrechtlichen Verwertungsverbotes aus § 96 UrhG. Danach ist die Nutzung von rechtswidrig hergestellten Vervielfältigungsstücke bzw. die rechtswidrige Veranstaltung einer Funksendung (1. Voraussetzung) nicht erlaubt. Nach
  • Urheber
    Eine allgemeine Definition für das Wort Urheber meint eine natürliche Person, die etwas veranlasst oder verursacht hat, ein Initiator, Anstifter, Verursacher oder Verfasser nach der allgemeinen Handlungsautorenschaft. Sehen wir uns den Begriff genauer an, finden wir in der Etymologie eine sehr interessante Tatsache. Das Wort
  • Urheberpersönlichkeitsrecht
    Das Urheberpersönlichkeitsrecht ist neben den Verwertungsrechten der wichtigste Teil des Urheberrechts. Gemäß dem Urheberpersönlichkeitsrecht obliegt es dem Urheber, zu bestimmen, ob, wann und in welcher Form sein Werk veröffentlicht wird. Zudem ist es ihm gestattet, den Inhalt seines Werkes vor dessen Publikation der Öffentlichkeit mitzuteilen. Darüber hinaus besitzt
  • Urheberrecht
    Das Urheberrecht schützt das Rechts des Urhebers an seinen (geistigen) Werken.   Es ist zu beachten, dass das Urheberrecht auch im Internet seine Geltung hat.   Das Urheberrecht umfasst als Oberbegriff sowohl das
  • Urheberrecht - Folgerecht
    Das Folgerecht wird im Urherberrecht als das Recht eines Künstlers auf Beteiligung an dem Erlös bezeichnet, der durch Weiterveräußerung seines Werkes erzielt wird. Dabei muss es sich jedoch um ein Werk der bildenden Kust oder um ein Lichtbild handeln; Werke der angewandten Kunst sowie der Baukunst sind von diesen
  • Urheberrecht ausüben
    Der Terminus „das Urheberrecht ausüben“ läuft ein wenig ins Leere. Das jeweilige Werk ist das Kind des Schöpfers, seine Urheberrechtspersönlichkeit erwächst aus der Erschaffung, der engen Beziehung zum Werk, ist somit ursächlich. Alleinige Befugnis Die ersten vagen Theorien zum Eigentum von geistigen Eigentum tauchten in Deutschland bereits
  • Urheberrecht im Internet
    Auch das Urheberrecht im Internet ist durch nationale Gesetze der Bundesrepublik Deutschland geschützt. Urheberrechtlich geschützt sind im Internet beispielsweise Texte, Bilder, multimediale Inhalte (Software, Videos etc.) und Datenbanken. Bei der Darstellung urheberrechtlich geschützter Inhalte im Internetbrowser handelt es sich um eine temporäre Vervielfältigung eines geschützten Werkes. Downloads hingegen stellen
  • Urheberrechte - Ermäßigter Umsatzsteuersatz
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Schriftsteller 3. Journalisten
  • Urheberrechtlicher Schutz einer Sammlung (Gedichttitelliste) bzw. Datenbank
    Damit eine Sammlung geschützt sein kann, muss die Sammlung in ihrer Struktur, insbesondere durch die Auswahl oder die Anordnung des Inhalts, im Rahmen der Datenbank einen individuellen Charakter haben. Denn allgemein ist die persönliche geistige Schöpfung zwar die Voraussetzungen für einen urheberrechtlichen Schutz bei einer Datenbank. Der
  • Urheberrechtsverletzung
    Grob definiert stellt eine Urheberrechtsverletzung einen Verstoß gegen geltende Urheberrechtsgesetze dar. Also einen Verstoß gegen das im Urheberrechtsgesetz beschriebene Verwertungsrecht. Auch die Inbesitznahme einer fremden Schöpfung unter dem eigenen Namen, das sogenannte Plagiat, stellt eine Verletzung des Urheberrechts dar. Der Strafbestand der Urheberrechtsverletzung ist geschichtlich betrachtet,
  • Vergütungspflicht - Urheberrecht
    Die Vergütungspflicht im deutschen Urheberrecht mit verwandten Schutzrechten ist unter anderem im § 54 UrhG geregelt. Hier ist festgelegt, dass, wenn bei einem Werk zu erwarten ist, dass es nach dem § 53 Absatz 1 bis 3 vervielfältigt wird, der Urheber Anspruch auf Vergütung vom Hersteller der Vervielfältigungsmaschine
  • Verwertungsgesellschaften
    Verwertungsgesellschaften definieren sich als Institutionen, welche in der Bundesrepublik und ebenso international agierend, die Rechte der Urheber und die damit verwandten Schutzrechte in treuhänderischer Form gemeinsam zum Zwecke der Auswertung wahrnehmen. Die Gesetzesgrundlage ist das neue Verwertungsgesellschaftengesetz . Dieses
  • Verwertungsrechte
    Der Begriff Verwertungsrechte s tammt aus dem Urheberrecht und umschreibt diejenigen ausschließlichen und absoluten Rechte des Urhebers eines Werkes, es zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich auszustellen. Die einzelnen Verwertungsrechte werden in § 15 UrhG enumerativ – jedoch nicht abschließend (wegen dem „insbesondere“) – genannt
  • Werk (Urheberrecht)
    Als Werke werden im Urheberrecht Schöpfungen von Urhebern bezeichnet, die durch das Urheberrecht geschützt werden. Ein geschütztes Werk entsteht durch den Vorgang, in dem der Urheber des Werkes eine Idee umsetzt und ihr eine wahrnehmbare Form gibt. Nach § 1 des Urhebergesetzes (UrhG) sind
  • Zitate und Urheberrecht
    Ein Zitat wird definiert als „eine wörtlich wiedergegebene Äußerung aus einem bekannten oder veröffentlichtem Text.“ Nun kommt es immer wieder vor, dass jemand solch eine Äußerung in seine eigenen Werke einbauen möchte. Dies ist nicht so ohne weiteres gestattet: In welcher Form Zitate verwendet werden dürfen, wird gemäß
  • Zugänglichmachung (Urheberrecht)
    Das novellierte Recht der öffentlichen Zugänglichmachung schützt den Urheber vor ungewollter Veröffentlichung seines Werkes im Rahmen der Computertechnologie im World Wide Web. Das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung definiert sich mit dem Urheberrechtsgesetz als das jeweilige Werk betreffend, unkörperliches Verwertungsrecht des Urhebers der
  • Übergangsregelung
    Eine Übergangsregelung, das Wort ist ein feminines Substantiv, und es bedeutet nach dem Langenscheidt Duden eine „vorläufige Regelung für den Übergang von einem alten [Rechts]zustand in einen neuen“, sollte also einen vorübergehenden veränderten oder novellierten, angepassten Zustand in einer definierten Rechtsprechung darstellen. Die Betonung, auf die


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