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Rechtsanwalt für Unterhaltsrecht

Unterhaltszahlungen (© Marco2811 - Fotolia.com)
Unterhaltszahlungen
(© Marco2811 - Fotolia.com)

Spricht man von Unterhalt, so sind damit alle Mittel gemeint, die die menschliche Existenz gewährleisten. Dies können Geld, Güter und andere notwendige Leistungen sein. Spricht man hingegen von der Sicherung des Lebensunterhaltes, so wird der Begriff „Subsistenz“ verwendet.
In der modernen Gesellschaft wird der Begriff des Unterhalts verwendet, wenn ein Einzelner die Verpflichtung eingeht, die Existenz einer anderen Person vollständig oder zumindest teilweise zu sichern. Oft wird hierfür auch der Begriff „Alimente“ verwendet. Dieser leitet sich von dem lateinischen „alimentum“ = Nahrungsmittel, Unterhaltszahlung, ab. Er wird für die finanzielle Unterhaltsleistung benutzt, speziell für eigene Kinder, die man selber nicht versorgen kann oder darf.

Als eine der tragenden Säulen der Sozialfürsorge und der sozialen Sicherheit kann die Verpflichtung zur Unterhaltszahlung entweder freiwillig, mit Hilfe eines entsprechenden Vertrages oder auch per Gesetz übernommen werden.

Alle Leistungen, die den Lebensbedarf einer Person sichern, sind unter dem Begriff des Unterhalts bzw. Alimente zusammengefasst. Dies kann somit die rein finanzielle Unterstützung bedeuten.

Aber auch spezifizierte Zuwendungen sind denkbar. So gibt es folgende Möglichkeiten der Hilfestellung:

  • Geldunterhalt
  • Naturalunterhalt: Nahrungsmittel, Unterkunft, Kleidung, Unterricht und Erziehung, Freizeitgestaltung und Taschengeld fallen in diese Rubrik.
  • Betreuungsunterhalt: In diesem Bereich finden sich die Eigenleistungen für Betreuung, Gesundheits- und Krankenpflege sowie für die Erziehung Minderjähriger.

Unterhaltsbedürftig sind die folgenden Personengruppen:

  • Kinder: Kindesunterhalt
  • Unterhalt des ehemaligen Partners. Dies kann einen Ehepartner, Lebensgefährten oder Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft betreffen.
  • Sogenannter Elternunterhalt gegenüber den eigenen Eltern
  • Unterhalt für sonstige Familienmitglieder
  • Unterhalt für Personen, für die man das Sorgerecht bzw. eine Erziehungsverpflichtung inne hat
  • Auch Unterhalt des Staates gegenüber den zum Wehrdienst oder Zivildienst Einberufenen sowie deren Familienangehörigen

Wer im Einzelfall zur Zahlung eines Unterhaltes verpflichtet ist, ergibt sich aus dem Fall selber. Grundsätzlich steht eine genaue Prüfung an, in der die Situation aller Beteiligten zu berücksichtigen ist.

Anwaltliche Beratung

Der Rechtsanwalt für Unterhaltsrecht berät seinen Klienten über die Möglichkeiten, die tatsächlich für den Bezug von Unterhaltszahlungen bestehen. Er leitet den Mandanten durch die Prozedur der Überprüfung. Ebenso unterstützt der Anwalt für Unterhaltsrecht die Betroffenen, sollte der Fall tatsächlich bis zu Gericht kommen. Kompetent wird er die Interessen seines Mandanten vertreten.


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Unterhaltsrecht erklärt von A bis Z

  • Abänderungsverfahren
    Ein Abänderungsverfahren ist ein Verfahren zu Änderung gerichtlicher Entscheidungen. Der Begriff wird insbesondere für das Verfahren vor dem Familiengericht zum Zwecke der Abänderung rechtskräftiger Entscheidungen über den Versorgungsausgleich nach § 10a des Gesetzes zur Regelung von Härten im Versorgungsausgleich (Versorgungsausgleichs-Härteregelungsgesetz, VAHRG)
  • Anfechtung - Vaterschaft
    Bei der Anfechtung der Vaterschaft (oder: Vaterschaftsanfechtung) handelt es sich um eine Gestaltungsklage, welche vor dem Familiengericht erhoben wird. Mit ihrer Hilfe soll die Vermutung bestätigt werden, dass der rechtliche Vater eines Kindes nicht dessen biologischer Vater sei. Ziel der Vaterschaftsanfechtung ist die Aufhebung des bestehenden Vater-Kind-Verhältnisses. Diese Klage
  • Anrechnung von Kindergeld
    Gemäß § 1612b BGB wird das Kindergeld auf den Barunterhaltsanspruch angerechnet. Wenn der Elternteil, der das Kind betreut, das Kindergeld erhält, so kann der barunterhaltsplichtige Elternteil die Hälfte des Kindergeldes auf den Unterhalt, den er zahlen muss, anrechnen. Bei Kindern, die volljährig sind und dennoch einen Unterhaltsanspruch besitzen,
  • Aufenthaltsbestimmungsrecht
    Bei dem terminus technicus Aufenthaltsbestimmungsrecht handelt es sich um einen Rechtsbegriff aus dem Familienrecht, mithin aus dem Bereich des Zivilrechts. Es beschreibt das Recht der Eltern, den Wohnort ihres (minderjährigen) Kindes zu bestimmen. Es umfasst aber auch das Recht, bestimmte einfache Entscheidungen im Alltag ohne Rücksprache mit
  • Außergewöhnliche Belastungen - Unterhalt
    Wenn einem Steuerpflichtigen größere Aufwendungen als den meisten anderen Steuerpflichtigen mit gleichen Einkommens-, Vermögens- und Familienverhältnissen entstehen, so werden diese als „außergewöhnliche Belastungen“ bezeichnet. Außergewöhnliche Belastungen können in der Form steuerlich berücksichtigt werden, dass diesbezügliche Aufwendungen von den gesamten Einkünften abgezogen werden dürfen, wenn sie die zumutbare Eigenbelastung überschreiten.
  • Barunterhaltspflicht
    Die Barunterhaltspflicht ist neben der Neuralunterhaltspflicht eine der Unterhaltspflichten, welche geschiedene Eltern gegenüber ihrem Kind haben. Während die Neuralunterhaltspflicht sich auf die Pflege, Betreuung und Versorgung des Kindes bezieht und von demjenigen Elterteil geleistet wid,bei dem das Kind wohnt, liegt die Barunterhaltspflicht bei dem anderen Elternteil. Der Barunterhalt
  • Befristung und Herabsetzung beim Unterhalt
    Die Befristung und Herabsetzung des Unterhalts wegen Unbilligkeit wird gemäß § 1578b BGB definiert. So wird gemäß § 1578b Abs. 1 BGB der Unterhaltsanspruch eines geschiedenen Ehepartners herabgesetzt, wenn dessen Bemessung, welche sich an den ehelichen Lebensverhältnissen orentiert, unbillig wäre. Berücksichtigt werden muss vor allem, inwieweit durch die Ehe
  • Düsseldorfer Tabelle
    Die Düsseldorfer Tabelle ist eine in regelmäßigen Abständen überarbeiteten Tabelle zur Berechnung der Höhe des Unterhaltes für Kinder und für Ehegatten. Sie wurde erstmals 1962 am Landgericht Düsseldorf entwickelt und wird seither von den Gerichten angewandt. Die Tabelle ist zwar nicht rechtsverbindlich, wird aber maßgeblich
  • Ehegattenunterhalt
    Als "Ehegattenunterhalt" wird der nacheheliche Uterhalt bezeichnet, der im Falle einer Trennmg von einem Ehepartner an den anderen gezahlt werden muss. Zu differenzieren ist dabei zwischen Trennungsunterhalt und Geschiedenenunterhalt: ersterer wird gezahlt, wenn die Eheleute schon getrennt leben, aber noch nicht geschieden sind, während der Geschiedenenunterhalt der nacheheliche Unterhalt
  • Ehegattenunterhalt - Kinder
    Nach Auffassung des BFH erlischt der Kindergeldanspruch für ein volljähriges Kind grundsätzlich ab der Eheschließung des Kindes, weil er eine typische Unterhaltssituation der Eltern voraussetzt, die nicht mehr besteht, wenn der Ehegatte des Kindes zu dessen Unterhalt verpflichtet ist (BFH, 02.03.2000 - VI R 13/99, BStBl II 2000, 522).
  • Einsatzzeitpunkt
    Damit ein geschiedener Ehepartner einen Unterhaltsanspruch gegenüber dem anderen Ehepartner besitzt, muss ein Unterhaltstatbestand zum Zeitpunkt der Scheidung erfüllt sein. Der Zeitpunkt der Rechtskraft der Scheidung wird dabei als "Einsatzzeitpunkt" bezeichnet. Tritt ein Unterhaltstatbestand erst nach der Scheidung ein, so führt dies nicht zu Unterhaltsansprüchen. Als derartige Unterhaltstatbestände werden
  • Elterngeld
    Eltern deren Kinder ab dem 1.1.2007 geboren sind, besitzen unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Elterngeld. Das Elterngeld ersetzt das bisherige Erziehungsgeld. Damit soll Eltern eine finanzielle Grundlage gewährt werden, um eine Unterbrechung bzw. Reduzierung der Erwerbstätigkeit aufgrund eines neugeborenen Kindes zu ermöglichen.
  • Elterngeld beantragen
    Das Elterngeld wurde dazu geschaffen, um Eltern zu Beginn Ihrer Elternschaft finanziell zu unterstützen, damit diese sich in der Frühphase selbständig um ihr Kleinkind kümmern können. Die Rechtsgrundlage dafür bildet das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Elterngeld beantragen: Wonach richtet sich die Höhe? Das Elterngeld ermöglicht es
  • Kinderzuschlag
    Der Kinderzuschlag wurde am 1. Januar 2005 zusammen mit dem Hartz IV eingeführt. Dabei handelt es sich um eine gezielte Förderung einiger gering verdienender Familien mit Kindern. Ziel ist es, einigen geringverdienenden Eltern den Bezug von ALGII - Zahlungen mit seinen negativen Auswirkungen, zu ersparen.
  • Mindestunterhalt
    Im Falle einer Ehescheidung ist es wichtig, den Unterhalt für die aus der Ehe hervorgegangenen Kinder zu regeln. Hier sind bestimmte Unterhaltsbeträge zu zahlen, die sich nach dem Einkommen des zur Unterhaltszahlung verpflichteten Elternteils richten. Diese Beträge ergeben sich aus der Düsseldorfer Tabelle. Die Höhe des Betrages richtet
  • Obliegenheiten - Unterhalt
    Eine unterhalspflichtige Person unterliegt einer gesteigerten Erwerbsobliegenheit. Dies bedeutet, sie muss sich intensiv darum bemühen, eine Arbeitsstelle zu finden, um ihren Unterhaltspflichten nachzukommen; notfalls muss zusätzlich ein Nebenjob angenommen werden. Wenn ein Unterhaltspflichtiger offensichtlich nicht so viel Einkommen erzielt, wei er erzielen könnte, so können ihm fiktive Einkünfte zu
  • Rechtswahrungsanzeige
    Mit einer Rechtswahrungsanzeige zeigt der Sozialhilfeträger dem Unterhaltspflichtigen an, dass Ansprüche an den Träger der Sozialleistungen übergegangen sind, die sich in Höhe der Leistung belaufen. Das bedeutet, dass ab Kenntnis dieser Rechtswahrungsanzeige der Unterhaltspflichtige Unterhaltszahlungen leisten müsste, sofern sich ein zu zahlender Unterhaltsbetrag errechnet [BGH,  24.04.1985, IvbZR 23/84 –
  • Sorgerecht
    Der Begriff der elterlichen Sorge ist ein Rechtsbegriff aus dem deutschen Familienrecht. Zusammen mit der Reform der elterlichen Sorge wurde dieser 1980 in Deutschland eingeführt. Das Gesetz hat zuvor den Begriff der sog. elterlichen Gewalt benutzt. In der Umgangssprache wird der Begriff „Sorgerecht“ verwendet. Die gesetzliche
  • Tabelle Unterhalt
    Liegt eine Unterhaltsberechtigung vor, stellt sich oft die Frage wie viel Unterhalt steht dem Unterhaltsberechtigten zu. Eine Tabelle Unterhalt gibt es in Form der Düsseldorfer Tabelle . Oberstes Ziel der Düsseldorfer Tabelle ist vor allem die Gerechtigkeit. Die Tabelle standardisiert die Unterhalthöhe abhängig vom
  • Umgangsrecht
    Der Begriff „ Umgangsrecht “ stammt aus dem Familienrecht und beschreibt den Anspruch auf Umgang, welchen ein minderjähriges Kind mit seinen Eltern besitzt – und umgekehrt. In der Praxis kommt das Umgangsrecht überwiegend in jenen Fällen zum Tragen, in denen die Eltern eines Kindes getrennt voneinander leben. Dann kann
  • Umgangsrecht – Kosten
    Das Umgangsrecht beschreibt den Anspruch eines minderjährigen Kindes auf regelmäßigen Kontakt mit seinen Eltern. Gleichfalls das Recht der Eltern auf Umgang mit ihrem Kind. Insbesondere in den Fällen, in denen die Eltern getrennt voneinander leben, sei es durch Scheidung oder aufgrund anderer Gründe, spielt das Umgangsrecht eine tragende Rolle.
  • Unterhalt - Düsseldorfer Tabelle
    Als „Unterhalt“ werden Leistungen bezeichnet, welche der Sicherung des Lebensunterhalts einer anderen Person dienen. Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) besteht in Deutschland eine Unterhaltsregelung, die besagt, dass Personen für in bestimmter Beziehung zu ihnen stehende andere Menschen unterhaltspflichtig sind, sofern diese nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt selbst
  • Unterhalt - Rangfolge (§ 1609 BGB)
    Beim Unterhalt – Rangfolge (§ 1609 BGB) ist geregelt, in welcher Reihenfolge Bedürftige beim Unterhalt zu bevorzugen sind. Unterhalt – Rangfolge (§ 1609 BGB) regelt demnach, wer bei Ansprüchen zuerst Geld zu bekommen hat. Das ist abhängig davon, wie hilfsbedürftig die betreffenden Personen sind. 1. Rang
  • Unterhalt - nachehelicher
    Lassen sich zwei Ehepartner scheiden, so sollte eigentlich danach jeder für sich selbst sorgen – zumindest in der Theorie und gemäß § 1569 S. 1 BGB: „Nach der Scheidung obliegt es jedem Ehegatten, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen.“ In der Praxis hingegen sieh es gelegentlich so aus, dass
  • Unterhalt Kinder
    Im Regelfall sind die Unterhaltsansprüche immer zuerst beim unterhaltspflichtigen Elternteil geltend zu machen. Ist dies nicht möglich, so kann der erziehende Elternteil gemäß [URL=http://www.gesetze-im-internet.de/uhvorschg/index.html]Unterhaltsvorschussgesetz[/URL] Unterhaltsvorschuss beantragen, um den Unterhalt der Kinder zu gewährleisten. Dies bedeutet für den Unterhaltspflichtigen allerdings nicht, dass der Staat die Kosten für den Unterhalt der Kinder
  • Unterhalt Verwirkung
    Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) besteht in Deutschland eine Unterhaltsregelung, die besagt, dass Personen für in bestimmter Beziehung zu ihnen stehende andere Menschen unterhaltspflichtig sind, sofern diese nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Diese Personen sind Ehegatten Eltern ehelicher sowie nichtehelicher
  • Unterhaltsvereinbarung
    Bei der Unterhaltsvereinbarung handelt es sich um eine Vereinbarung, welche zwischen zwei Ehepartnern bezüglich des Unterhalts nach der Scheidung getroffen wird. Gemäß § 1585c BGB bedürfen diese Unterhaltsvereinbarungen einer notariellen Beurkundung. Ausnahmen bestehen lediglich bei Vereinbarungen bezüglich des Trennungsunterhalts Veeinbarungen bezüglich des Kindesunterhalts Nachehelichen Unterhaltsvereinbarungen,
  • Unterhaltsvorschuss
    Der Unterhaltsvorschuss ist eine Leistung, die alleinerziehenden (getrennt, verwitwet, ledig oder geschieden) gewährt werden kann, wenn Unterhaltsleistungen des zweiten Elternteils ausfallen. Allerdings ist der Unterhaltsvorschuss zeitlich begrenzt (höchstens 72 Monate = sechs Jahre). Er dient ausschließlich dazu, in schwierigen Situationen finanzielle Hilfe zu leisten. Auch wenn
  • Vorsorgeprinzip
    Ein wesentlicher Grundsatz der aktuellen Umweltpolitik und Gesundheitspolitk in Europa ist das Vorsorgeprinzip . Danach sollen Schäden für die Umwelt bzw. die menschliche Gesundheit im Voraus (trotz unzureichender Wissensbasis) vermieden oder weitestgehend verringert werden sollen. Es dient damit einer Risiko- bzw. Gefahrenvorsorge. Eine einheitliche Definition dieses Begriffes existiert
  • Vorsorgeunterhalt
    Der Vorsorgeunterhalt ist ein unselbständiger Teil des Trennungsunterhalts und nachehelichen Kindesunterhalts, welcher aus § 1361 Abs. 1 S. 2 BGB sowie § 1578 Abs. 1 und 2 BGB seine gesetzliche Grundlage erhält. Er dient dem Ausgleich von Nachteilen, die ein Ehepartner während der Ehezeit aufgrund eingeschränkter oder keiner Erwerbstätigkeit
  • Waisenrente
    Die Waisenrente ist eine Leistung der Sozialversicherung. Sie stellt eine Dauerzahlung der gesetzliche Sozialversicherung oder im Versorgungsrecht dar. Im Falles des Todes des Rentenberechtigten haben dessen Kinder, unter Umständen auch dessen Angehörigen einen Anspruch auf Waisenrente. Sinn der Waisenrente Die Waisenrente dient dem Ausgleich der
  • Überobligatorische Erwerbstätigkeit
    Gemäß § 1578 BGB ist unter einer überobligatorischen (unzumutbaren) Erwerbstätigkeit die berufliche Tätigkeit eines unterhaltsberechtigten Ehegatten zu verstehen, die er ausübt, obwohl er dazu aus rechtlicher Sicht nicht verpflichtet wäre. Das wäre z. B. der Fall, wenn der unterhaltsberechtigte Ehegatte eine Erwerbstätigkeit aufnimmt, obwohl ihm die Betreuung



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