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Informationen zum Rechtsgebiet Umweltstrafrecht

Das Umweltstrafrecht: dieser Teil des deutschen Strafrechts weist einen großen Bezug zum öffentlichen Umweltrecht auf.

Illegale Giftmüllentsorgung (© Oliver Sved - Fotolia.com)
Illegale Giftmüllentsorgung
(© Oliver Sved - Fotolia.com)

Folgende Rechtsquellen stehen dem Umweltstrafrecht zur Verfügung:

  • Strafgesetzbuch: der Abschnitt „Straftaten gegen die Umwelt“; §§ 324 ff

  • Nebenstrafrecht: z.B. § 27 Chemikaliengesetz, § Gefahrstoffverordnung; § 39 Pflanzenschutzgesetz; §§ 71 i.V.m. 69 Bundesnaturschutzgesetz

Mit dem Umweltstrafrecht werden speziell zwei Ziele verfolgt:

  • Es wird eine Verdeutlichung angestrebt, dass eine Schädigung der natürlichen Ressourcen sozialschädigend ist. Daher ist es im Bewusstsein der Allgemeinheit als gleichbedeutend gegenüber anderer präsenter Straftaten zu setzen.

  • Den deutlich sichtbarer werdenden Schäden soll durch umfassende Sanktionsmaßnahmen entgegen getreten werden.

Insbesondere wird damit der Schutz von Boden, Luft und der Naturschutzgebiete verstärkt. Des Weiteren ist ein sorgfältiger Umgang mit Gefahrengütern aller Art notwendig. Eventuelle Vergehen werden streng geahndet. Selbiges gilt für den gesamten Bereich des Atom- und Strahlenschutzes. Die Ein- und Ausfuhr gefährlicher Abfälle ist verboten.

In den nachfolgenden Bereichen sind Strafvorschriften im Umweltstrafrecht konkretisiert:

Nachdem Wasser das notwendigste Element zum Leben für Mensch, Tier und Natur ist, steht der Gewässerschutz an oberster Stelle. Im Vergleich zu anderen Umweltgütern ist die Strafandrohung bei Vergehen hinsichtlich des Gewässerschutzes sehr hoch. Es wird zwischen oberirdischem Wasser, Grundwasser und Meereswasser unterschieden. Dem Schutz der Gewässer können folgende Straftaten gegenüber stehen:

  • Gewässerverunreinigung

  • Gewässergefährdende Abfallbeseitigung

  • Unerlaubter Betrieb einer Rohrleitungsanlage

  • Strafrechtlicher Schutz von Wasser- und Heilquellenschutzgebieten

Anwaltliche Beratung

Nicht jeder Unternehmer geht konform mit den Umweltschutzbestimmungen – zumindest nicht vollständig. Aus diesem Grunde kann es in bestimmten Branchen schnell zu einem Konflikt zwischen dem Unternehmensziel und dem Umweltschutz kommen. Ist es zu einer rechtlichen Kollision mit dem Umweltschutz gekommen, ist es gut, einen Rechtsanwalt für Umweltstrafrecht zu Rate zu ziehen. Da sich dieser Bereich nicht nur mit materiellen, sondern auch immateriellen Gütern, nämlich der Ethik, befasst, ist der Umgang mit dem Umweltschutzrecht sehr heikel. Absolute Diskretion sollte beachtet werden, um den Bürger nicht (weiter) in Aufruhr zu versetzen. Die rechtlichen Grundlagen für Verhandlungen dieser Art sind in einer Anwaltskanzlei für Umweltstrafrecht Alltagsgeschehen. Daher sind alle Anwälte mit den aktuellsten, rechtlichen Neuerungen und den aktuellen richterlichen Urteilen vertraut. Diese werden in die Bearbeitung neuer Fälle einbezogen, um die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Umweltstrafrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Umweltstrafrecht


Umweltstrafrecht erklärt von A bis Z

  • Haftung - Gewässerverschmutzung
    Die Haftung für Schäden, welche aufgrund von Gewässerverunreinigung entstehen, wird gemäß § 89 WHG (Wasserhaushaltsgesetz) geregelt. Dabei wird differenziert zwischen dem Einbringen und Einleiten von Stoffen in ein Gewässer (§ 89 Abs. 1 WHG) und Verunreinigung durch Stoffe einer Anlage, die in ein Gewässer gelangen, ohne dass sie dorthin
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