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Informationen zum Rechtsgebiet Umwelthaftungsrecht

Die verschuldensunabhängige Anlagenhaftung bei Umwelteinwirkungen wird durch das Umwelthaftungsgesetz geregelt. In diesem Gesetz werden im Anhang 1 Anlagen genannt.

Wasserverschmutzung durch die Industrie (© Andriusaz - Fotolia.com)
Wasserverschmutzung durch die Industrie
(© Andriusaz - Fotolia.com)

Kommt es zu einer Umwelteinwirkung durch eine der im Anhang 1 genannten Anlagen, bei der jemand getötet, sein Körper schwer verletzt, seine Gesundheit schwer beeinträchtigt oder ein Gegenstand beschädigt wird, so ist es der Besitzer der Anlage, der dazu verpflichtet ist, dem Geschädigten den entstandenen Schaden zu ersetzen. Dies ist in § 1 des Umwelthaftungsgesetzes (UmweltHaftG) verankert. Wie auch andere Gesetze, die Haftung betreffend, ist sie als Gefährdungshaftung aufgebaut.

Das Verursacherprinzip

Im Umwelthaftungsrecht wird nach dem Verursacherprinzip gehandelt. Dies ist eine wichtige Grundlage. Denn somit sind alle Betreiber einer Anlage, die in einem Schadensfall einen beträchtlichen Umweltschaden nach sich ziehen könnte, gefragt, um nach dem Vermeidungsprinzip die Möglichkeit derartiger Schadensfälle so gering wie möglich zu halten. Das bedeutet, dass sie Prävention ausüben müssen. Das Erbringen dieser Schutzmaßnahmen kommt allen Lebewesen in der umliegenden Region zu gute.

Handelt es sich um geringfügige Schäden, so ist es wichtig, den Schaden zu beseitigen und eventuelle Ausgleichsmaßnahmen durchzuführen. Das kann beispielsweise das Abtragen von Boden und ein Wiederaufbau mit nicht kontaminiertem Boden und neuen Pflanzen sein. Gemäß der Klausel der Gefährdungshaftung sind jedoch bereits im Vorwege entsprechende Maßnahmen zu treffen. Greifen diese nicht, so wird das Gesetz in vollem Umfang auf diesen Umweltschaden hin ausgeschöpft werden.

Die öffentlich-rechtliche Verantwortung

Nicht zu vergessen ist in diesem Bereich die öffentlich-rechtliche Verantwortung. Nicht nur die Industrie und der Staat haben diese zu tragen. Auch der Bürger steht voll in der Verantwortung. Nicht nur, um auch entsprechende Präventionsmaßnahmen zu arrangieren, sondern auch um bei entsprechende Delikten ebenso zur Verantwortung gezogen werden zu können. Des Weiteren ist es seine Pflicht, Delikte, die er entdeckt, entsprechend zu melden, damit sie behoben werden können. Die rechtliche Verfolgung liegt dann nicht mehr in seinen Händen.

Eine Rechtsanwaltskanzlei für Umwelthaftungsrecht ist der richtige Ansprechpartner bei rechtlichen Fragen und Problemen

Die Anwaltskanzlei für Umwelthaftungsrecht hat in der heutigen Zeit viel zu tun. Denn in vielen Bereichen ist es schwer, geeignete Präventionsmaßnahmen durchzusetzen, da diese sehr kostspielig sein können. Wurde versäumt, geeignete Maßnahmen zu treffen und es entsteht ein Schaden, ist es an den Rechtsanwälten für Umwelthaftungsrecht, den Klienten über die nun auftretenden Folgen aufzuklären. Ob es Wege gibt, den entstandenen Schaden möglichst komplikationslos zu beseitigen und die zusätzliche anfallende Strafe, muss in jedem Einzelfall entschieden werden. Zu unterschiedlich sind die möglichen Umweltschäden, die tagtäglich auftreten können. Der Anwalt für Umwelthaftungsrecht jedoch ist auf dem aktuellen, rechtlichen Stand und somit die beste Unterstützung, die man sich in dieser Situation wünschen kann.


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