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Informationen zum Rechtsgebiet Stiftungsrecht

Eine Einrichtung, die mit der Unterstützung vom Vermögen eines Stifters einen vorgegebenen Zweck verfolgt, wird Stiftung genannt. Für gewöhnlich soll das Vermögen erhalten bleiben. Der Überschuss wird den Destinatären als Ertrag zugänglich gemacht.

Gründung einer Stiftung (© Weerapat1003 - Fotolia.com)
Gründung einer Stiftung
(© Weerapat1003 - Fotolia.com)

Es gibt verschiedene rechtliche Stiftungsformen. Ebenso ist jeder legale Zweck für die Stiftungsgründung akzeptabel. Die meisten Stiftungen wurden für einen gemeinnützigen Zweck eingerichtet und werden in privatrechtlicher Form geführt. Zum einen gibt es Stiftungen, die die Tätigkeit von Dritten fördern. Zum anderen werden operative Stiftungen gegründet, die selber Projekte zur Erfüllung des Stiftungszweckes durchführen. Die meisten Stiftungen sind auf unbeschränkt lange Zeit angelegt. Sogenannte Verbrauchsstiftungen haben eine begrenzte Lebensdauer, da sie im Laufe ihrer Arbeit das Vermögen aufbrauchen. Jede Stiftung hat eine Satzung, die sowohl den Zweck, aber auch die Art ihrer Verwirklichung vorgibt. Die Vertretung an die Öffentlichkeit übernimmt für gewöhnlich der Vorstand. Zusätzlich können in der Satzung weitere Organe und Gremien vorgeschrieben werden. Eine rechtsfähige Stiftung hat keine Mitglieder. Sie unterliegt der staatlichen Überwachung, Stiftungsaufsicht genannt.

Differenzierung zwischen rechtsfähigen und nicht-rechtsfähigen Stiftungen

Es wird zwischen rechtsfähigen und nicht-rechtsfähigen Stiftungen unterschieden. So ist der Träger einer rechtsfähigen Stiftung des bürgerlichen oder öffentlichen Rechts eine juristische Person. Ist als Träger ein Treuhänder eingesetzt, so entsteht eine nicht-rechtsfähige Stiftung. Sogenannte stiftungsähnliche juristische Personen können durch die Erschaffung einer Stiftungs-GmbH, Stiftungs-AG oder Stiftungs-Vereins entstehen. Rechtsfähige Stiftungen charakterisieren sich durch ihr Vermögen sowie den Bezug zu den Begünstigten – die Destinatäre. Verschiedene Gesetze und Verordnungen stehen zur Regulierung des Stiftungsrechts zur Verfügung, unter anderen diverse Paragraphen des BGB, des Erbschaftssteuergesetzes, des Schenkungsgesetzes, der Abgabenverordnung und andere.

Anwaltliche Beratung

Damit eine Stiftung glaubwürdig arbeitet und auf lange Sicht ihre Arbeit zuverlässig durchführen kann, ist das Instrument der Stiftungsaufsicht ins Leben gerufen worden. Diese hat aufgrund ihrer Aufgaben Einblick in den gesamten Arbeitsablauf inklusive Dokumentation und Verwaltungstätigkeiten. Gibt es Konflikte mit der Aufsicht, ist der Rat eines Rechtsanwalts für Stiftungsrecht gefragt. Als Mitglied einer Anwaltskanzlei für Stiftungsrecht ist er über alle rechtlichen Normen und Verordnungen, die in diesem Fall zu beachten sind, informiert und damit in der Lage, seinen Klienten optimal zu informieren und zu vertreten. Mit diesen Voraussetzungen ist er die beste helfende Hand, die in diesem Fall benötigt wird.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Stiftungsrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Stiftungsrecht


Stiftungsrecht erklärt von A bis Z

  • Stiftung (Deutschland)
    Bei einer Stiftung handelt es sich um eine Einrichtung, welche mit Hilfe eines Vermögens einen Zweck verfolgt, welcher vom Stifter festgelegt worden ist. Stiftungen dienen meistens einem gemeinnützigen Zweck und sind in privatrechtlicher Form errichtet. In der Regel ist es so, dass das Vermögen dabei unangetastet bleibt, während
  • Stiftung nach Schweizer Recht
    Das Stiftungsrecht der Schweiz wird gemäß der Art. 80 - 89 ZGB (Zivilgesetzbuch) gesetzlich geregelt. Da diese Regelungen sehr liberal sind, ist die Stiftung in der Schweiz eine sehr häufig gewählte Rechtsform, deren Aufsicht staatlicher Stellen obliegt. Um eine Stiftung zu gründen, muss ein Vermögen für einen besonderen
  • Stiftung öffentlichen Rechts
    Im deutschen Recht können nicht nur privatrechtliche, sondern auch öffentliche Stiftungen gegründet werden. Diese nennen sich dann Stiftungen des öffentlichen Rechts . Dabei handelt es sich um organisatorisch verselbstständigte rechtsfähige Institutionen mit dem Zweck der Verwaltung eines Bestandes an – vom Staat bereitgestellten –
  • Stiftungsgründung
    Bei einer Stiftung handelt es sich um ein einseitiges Rechtsgeschäft, durch das ein Stifter seinen Willen zum Ausdruck bringt, eine Stiftung zu gründen. Dies kann sowohl zu Lebzeiten als auch als Verfügung nach seinem Tode geschehen. Grundsätzlich kann eine Stiiftung von jeder volljährigen Person gegründet werden sowie von
  • Stiftungsrecht
    Als „ Stiftung “ wird eine Einrichtung bezeichnet, welche einen Zweck verfolgt, der vom Stifter selbst festgelegt worden ist. Der Zweck kann fei bestimmt werden, sofern er nicht das Gemeinwohl gefährdet. Stiftungen können sowohl als juristische Personen als auch in Trägerschaft eines Treuhänders errichtet werden. Stiftungen als juristische
  • Stiftungsrecht - Todesfall
    Die "Stiftung von Todes wegen" bietet einem Erblasser die Möglicheit, bestimmte Ziele auch noch nach seinem Ableben zu verwirklichen. Eine derartige Stiftung kann entweder per Erbvertrag oder per Testament errichtet werden. Dabei gelten grundsätzlich die formellen Voraussetzungen, welche auch sonst an die Errichtung eines Erbvertrags beziehungsweise eines Testaments gestellt
  • Stipendium
    Ein Stipendium ist ein wesentliches Element der Begabtenförderung und stellt eine finanzielle Unterstützung für Künstler, bzw. Schüler, Studenten oder Jungwissenschaftler (die dann als Stipendiaten bezeichnet werden) dar. Inhaltsübersicht I. Wann bekommt eine Person ein Stipendium?



News zum Stiftungsrecht

Forenbeiträge zum Stiftungsrecht
  • BildGründung (23.03.2007, 22:44)
    Zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen fals dieses Thema hier am falschen Ort ist. Doch fragen muss ich trotzdem. Ein paar Freunde und ich (12-15 Mann) möchten eine Gruppe gründen um den Armen und Benachteiligten in Bosnien finanzielle zu helfen. Wir möchten auch ein Konto eröffnen, um das Geld ...
  • BildErbberechtigung von Reinkarnation (11.03.2012, 21:45)
    A ist bekennender Buddhist und glaubt, einige Jahre nach seinem Tod wiedergeboren zu werden. Er beauftragt einige buddhistische Mönche, nach seiner Reinkarnation Ausschau zu halten, da er diese als Generalerben einsetzen möchte, seinen Kindern aber nur den Pflichtteil geben möchte. Die Methoden der Suche sind durchweg unwissenschaftlich, entsprechen aber buddhistisch-religiösen Standards. Die ...
  • BildVor Tod auszahlen (29.05.2007, 19:04)
    Halli, A ist alt und besitzt eine Menge Geld. Er meint zu wissen, dass er noch um die 5 Jahre zu leben haben wird, vlt auch 10. Er möchte den größten Teil seines Vermögens, ca. 2,3 Mio. Euro, schon vorzeitig an seine Kinder(X u. Y) verteilen, damit diese keine Erbschaftsteuer bzw. Schenkungssteuer ...

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