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Unterlagen für die Steuererklärung (© Fotodo - Fotolia.com)
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Steuerrecht

Das Steuerrecht regelt die Erhebung und Festsetzung von Steuern. Im engeren Sinne zählen hierzu die Steuergesetze, im weiteren Sinne auch die Gesetzgebung hinsichtlich der Steuerverwaltung und der Finanzgerichtsbarkeit. Nicht zum Steuerrecht gezählt werden diejenigen Normen des Rechts, die sich mit der Verteilung des Steueraufkommens beschäftigen. Dies sind in Deutschland Teile des Grundgesetzes sowie das Zerlegungsgesetz. Es existiert allgemeines und besonderes Steuerrecht. Zum allgemeinen Steuerrecht zählen die jeweiligen für die Einzelsteuer relevanten Rechtsgebiete, also unter anderem Finanzverwaltungsgesetz, Bewertungsgesetz, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht beinhaltet Einzelsteuergesetze wie zum Beispiel das UStG, das Körperschaftssteuergesetz, das Einkommensteuergesetz und viele andere. Auch das Steuerstrafrecht gehört zum Rechtsgebiet.

Legaldefinition der Steuer

Nach Paragraf 3 der Abgabenordnung sind Steuern geldwerte Leistungen, welche all denen auferlegt werden, auf die ein Tatbestand zutrifft, der von Gesetzes wegen eine Leistungspflicht beinhaltet. Sie stellen keine Gegenleistung für eine Leistung dar. Sie werden zur Erzielung von Einnahmen durch ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen – also Gemeinde, Land und Bund jedem Bürger auferlegt. Auch Ein- und Ausfuhrabgaben nach dem Artikel 4 Nr. 10 und 11 des Zollkodexes, sowie sogenannte Agrarabschöpfungen der EU sind hinzu zu zählen.

Steuerrechtsautonomie

Das Steuerrecht als solches ist ein autonomes, eigenständiges Rechtsgebiet. Hier kommen alle Rechtsnormen, welche in der Bundesrepublik das Steuerwesen regulieren, zum Tragen. Eine eigenständige Definition erfahren steuerrechtliche Tatbestände sowie Rechtsbegriffe. Es besteht auch dann keine Bindung an das Zivilrecht, wenn zivilrechtliche Begriffe in den Steuergesetzen benützt werden. Durch das Finanzverfassungsrecht sind die Grundsätze des bundesrepublikanischen Steuergesetzes in der deutschen Verfassung niedergeschrieben und festgelegt. Diesem Recht folgend sind Steuerverwaltungshoheit, Steuerertragshoheit und Steuergesetzgebungshoheit nach jeweils anderen Kriterien zwischen Gemeinden, Ländern und dem Bund aufgeteilt.

Steuerrechtsprinzipien

Beim Steuerrecht in Deutschland kommen nachstehende, im Übrigen im Grundgesetz verankerte Prinzipien zum Tragen. So wird nach der Leistungsfähigkeit besteuert, es gelten Nettoprinzip und Sozialstaatenprinzip, eine Gesetzmäßigkeit sowie eine Gleichmäßigkeit der Besteuerung.

Rechtsprechung

Durch den Artikel 108 Abs. 6 GG ist die Finanzgerichtsbarkeit durch Bundesgesetz klar und einheitlich geregelt. Die durch die Finanzgerichtsordnung eingerichteten Instanzen sind im Bund der Bundesfinanzhof und in den Ländern die verschiedenen Finanzgerichte in ihrer Funktion als obere Landesgerichte. Der außergerichtliche Rechtsbehelf ist vom Klageverfahren zu differenzieren. Hier, in diesem Einspruchsverfahren hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, einen Steuerbescheid, umfänglich überprüfen zu lassen, also in einem zügigen und kostenfreien Verfahren durch die Finanzbehörde auf Fehler überprüfen zu lassen beziehungsweise korrigieren zu lassen. In der Regel ist es ratsam einen Fachanwalt oder Rechtsanwalt zu beauftragen. Dieser kann den Steuerbescheid umfassend überprüfen und die errechnete Steuer überprüfen. Auch eine Steuerberatung ist möglich.

Verwaltung

Wie im Finanzverwaltungsgesetz niedergelegt, sind für die Verwaltung der Abgaben, in Übereinstimmung mit Steuerertragshoheit sowie dem föderalen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland die nachfolgenden Behörden zuständig. Auf Bundesebene sind dies die Bundesfinanzbehörden, hier als oberste Behörde das Bundesministerium der Finanzen, als jeweilige Oberbehörden das Bundeszentralamt, die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein sowie die Bundeswertpapierverwaltung. Als Mittelbehörden dienen, soweit sie eingerichtet sind, die Bundesfinanzdirektionen und das Zollkriminalamt. Als örtliche Behörden jeweils die Hauptzollämter, Zollämter und Zollkommissariate sowie die Zollfahndungsämter. Auf Länderebene, zuständig für landesspezifische Aufgaben als oberste Instanz das Landesfinanzministerium, als Mittelbehörden die Oberfinanzdirektionen. Die Finanzämter als örtliche Behörden. Kommunalabgabengesetze und kommunale Satzungen regeln die jeweiligen kommunalen Abgaben.

Steuerarten

Abgaben  werden hinsichtlich der Steuerträgerschaft, der Steuergesetzgebungshoheit, der Steuerertragshoheit sowie anhand des Steuergegenstandes sowie der volkswirtschaftlichen Abgrenzung (einkommens- und vermögenswirksame) unterschieden. Der Steuerpflichtige bei direkter Besteuerung ist der wirtschaftlich belastete Bürger, bei der indirekten ist es ein Dritter, der die Steuer für den Bürger abführt. Zur Steuergesetzgebung sind nur Bund und Bundesländer berechtigt. In der Steuerertragshoheit, bei der Frage, wem die Erträge zukommen sollen, unterscheidet man Gemeinschaftssteuern, Bundessteuern, Ländersteuern sowie Gemeindesteuern. Es können Verbrauch, Ertrag, Umsatz und Besitz versteuert werden. Es existiert eine volkswirtschaftliche Abgrenzung in Importabgaben und Produktionsabgaben sowie in einkommens- und vermögenswirksame Steuern.

Steuererhebungszweck

Es gibt Abgaben mit Fiskalzweck, also Staatseinnahmen zur Aufrechterhaltung, Verbesserung und Schaffung von Infrastruktur, Steuern mit Lenkungszweck um bestimmte Verhaltensweisen des Steuerpflichtigen zu beeinflussen (Tabaksteuer), sowie mit Umverteilungszweck.

Eine Kanzlei mit zahlreichen Rechtsanwälten ist in der Lage, dass komplizierte Steuersystem umfassend zu würdigen, so dass diese potenzielle Mandanten umfassend beraten können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass steuerrechtliche Problem häufig in Verbindung mit dem Arbeitsrecht, Strafrecht und Gesellschaftsrecht stehen.  Gerade aufgrund der Komplexität ist der Gang zu einem Anwalt häufig unerlässlich. In Deutschland gibt es jedoch zahlreiche Rechtsanwälte und Fachanwälte, die etwaige Probleme lösen können.


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Steuerrecht erklärt von A bis Z

  • 4-III-Rechnung - Umsatzsteuer - Vorsteuer
    Inhaltsübersicht 1. Umsatzsteuer 2. Vorsteuer 2.1 Verausgabte Vorsteuer
  • Abgabe
    Abgabe (steuer-rechtlich) ist eine kraft öffentlichen Rechts begründete Geldzahlungspflicht an den Staat zur Erzielung von Einnahmen. Zu den Abgaben zählen Steuern, Gebühren, Beiträge und Sonderabgaben.
  • Abgabefrist
    Inhaltsübersicht 1. Allgemein 2. Land- und Forstwirte 1. Allgemein Die gesetzliche Frist
  • Abgeltungsteuer 2009
    1. Allgemeines Im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 wurde für private Kapitalerträge ab 2009 eine 25 %-ige Abgeltungsteuer beschlossen. Dadurch kommen insbesondere Besserverdiener in den Genuss steuerlicher Vorteile. Der Bundesrat hat dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 am 06.07.2007 zugestimmt (BGBl. I 2007, 1912). Seit 2009 werden
  • Abschlussprüfung
    Abschlussprüfung steht für: Abschlussprüfung (Berufsausbildung), die Prüfung zum Abschluss der Berufsausbildung die Prüfung eines Jahresabschlusses in der Wirtschaft Abschlussprüfung wird synonym gebraucht für: Hochschulprüfung, die Prüfung zum Erreichen des Hochschulabschlusses die Prüfung zum Erreichen des Realschulabschlusses
  • Absetzung für Abnutzung
    Als Absetzung für Abnutzungen (kurz AfA ; handelsrechtlich Abschreibungen) wird die steuerrechtlich zu ermittelnde Wertminderung von Anlagevermögen bezeichnet. Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Abgrenzung
  • Allgemeines - Vermögensabschöpfung
    Im heutigen Alltag der Außenprüfungsdienste in den Finanzverwaltungen rückt neben den steuerlichen Prüfungsfeststellungen für die Steuerfestsetzung immer stärker die Realisierung des steuerlichen Prüfungsergebnisses in den Vordergrund. Im Normalfall werden die steuerlichen Prüfungsfeststellungen im Bericht über die erfolgte Außenprüfung durch den Veranlagungsbezirk im Rahmen des Steuerfestsetzungsverfahrens ausgewertet und in einem
  • Amtlicher Vordruck - 4-III-Rechnung
    1. Allgemeines Die Vorschrift des § 4 Abs. 3 Satz 1 EStG selbst begründet unmittelbar keine Pflicht zur Aufzeichnung der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben. Eine entsprechende Geld- oder Kassenrechnung mit entsprechender Belegsammlung reicht hiernach aus. Die Verpflichtung zur Aufzeichnung kann sich bei der Überschussrechnung
  • Anlagevermögen im Steuerrecht - Abschreibung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abschreibung der Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens 3. Planmäßige Abschreibung
  • Anmietung - Arbeitszimmer
    Um die geltenden Abzugsbeschränkungen eines häuslichen Arbeitszimmers zu "vermeiden" (vgl. Arbeitszimmer), werden z.T. "Mietverträge" mit dem Arbeitgeber über das häusliche Arbeitszimmer abgeschlossen. Durch diese Vertragsgestaltung wird das Arbeitszimmer quasi aus dem "häuslichen Bereich" herausgenommen. Die Mieteinnahmen werden als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erklärt und die vollen Kosten
  • Anrechnung - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Verrechnung mit Steuern 2. Reihenfolge der Verrechnung 3. Verbleibendes Guthaben
  • Arbeitnehmer-Pauschbetrag
    Damit Arbeitnehmer nicht alle Werbungskosten im Einzelnen nachweisen müssen, wird bei Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit bis 2010 ein Pauschbetrag von 920 EUR berücksichtigt. Dieser Pauschbetrag ist bereits in den Lohnsteuertabellen eingearbeitet. Sollen höhere Werbungskosten bereits beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden, kann ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden.
  • Arbeitsgemeinschaften - Steuerobjekt
    Eine besondere Regelung erfahren Arbeitsgemeinschaften in § 2a GewStG. Arbeitsgemeinschaften kommen häufig im Baugewerbe vor, wo Unternehmen sich gemeinsam an Aufträgen beteiligen, die sie alleine wegen der Größe oder Komplexität nicht durchführen könnten. Dabei handelt es sich um Gesellschaften des bürgerlichen Rechts . Sie sind
  • Arbeitskleidung
    Die Kosten für Arbeitskleidung, auch für typische Arbeitskleidung, trägt der Arbeitnehmer grundsätzlich selbst. Stellt der Arbeitgeber die Arbeitskleidung unentgeltlich zur Verfügung, entsteht ggf. ein zu versteuernder geldwerter Vorteil. Die Beantwortung der Frage, ob ein vom Arbeitgeber gewährter Vorteil Arbeitsentgelt ist oder ganz überwiegend im eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers gewährt
  • Arbeitsmittel
    Werden dem Arbeitnehmer Arbeitsgeräte wie Werkzeuge, Fachbücher usw. für die Dauer des Dienstverhältnisses überlassen, so ist dies steuerfrei, da kein geldwerter Vorteil zufließt (BFH, 21.08.1995 - VI R 30/95, BStBl II 1995, 906; R 19.3 Abs. 2 Nr. 1 LStR). Eine endgültige Überlassung von Arbeitsmitteln zum Eigentum des Arbeitnehmers
  • Arbeitsunfall - Definition
    Laut § 8 Abs. 1 SGB VII, ist ein Unfall ein, von außen auf den menschlichen Körper einwirkendes, unfreiwilliges Ereignis , das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt. Ein Arbeitsunfall ist dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer im Rahmen seiner versicherungspflichtigen Tätigkeit einen Unfall
  • Arbeitszeitkonten
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Portabilität 3. Werterhaltungsgarantie/Zeitwertkontengarantie
  • Arten - Kirchensteuer
    Unter Kirchensteuer versteht man die Geld- bzw. Beitragsleistung, die von den als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten Religionsgemeinschaften aufgrund der bürgerlichen Steuerlisten zur Finanzierung kirchlicher Aufgaben nach Maßgabe landesrechtlicher Bestimmungen (den Kirchensteuergesetzen) von ihren Mitgliedern erhoben werden kann (Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 6 WRV). Der Verweis
  • Aufbewahrungsfristen und -pflichten
    Inhaltsübersicht 1. Aufbewahrungspflichten 2. Aufbewahrungsfristen 2.1 Fristen
  • Aufrechnung - Rechnung
    Für die gelten bezüglich der Aufrechnung von Forderungen ebenfalls besondere Regelungen und Voraussetzungen abweichend von den Regeln zur "normalen" Buchführung. Voraussetzungen der Aufrechnung sind im Einzelnen: Gegenseitigkeit der Forderungen: Der Schuldner der einen Forderung ist zugleich der Gläubiger der Gegenforderung und umgekehrt.
  • Aufwendungen
    Aufwendungen ist ein Begriff insbesondere aus dem allgemeinen Zivilrecht, dem Rechnungswesen im Rahmen des Handelsrechts und dem Steuerrecht. Entsprechend hat dieser Begriff auch unterschiedliche Bedeutungen.   I.  Im Zivilrecht Im allgemeinen Zivilrecht versteht man unter Aufwendungen solche freiwilligen Vermögensopfer , die man
  • Außerordentlicher Aufwand
    Unter außerordentlichem Aufwand werden alle Geschäftsvorgänge zusammengefasst, die - wie bei den außerordentlichen Erträgen - zwar ebenfalls durch den Unternehmenszweck verursacht wurden, die jedoch für den normalen betrieblichen Ablauf des Unternehmens unüblich sind. Würden dieser außerordentlichen Aufwand in der Kostenrechnung des aktuellen Geschäftsjahres berücksichtigt werden, so entstünde
  • Bauabzugsteuer
    Bei der Bauabzugssteuer handelt es sich um eine Besteuerungsform im Baugewerbe, welche zum 01.01.2002 mit dem Ziel eingeführt wurde, illegale Beschäftigungen auf dem Bau einzudämmen. So sind Auftraggeber von inländischen Bauleistungen seit diesem Zeitpunkt gesetzlich dazu verpflichtet, 15 % des Rechnungsbetrages einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Dies führt
  • Baubetriebe-Verordnung - Bauabzugssteuer
    Unternehmen sind verpflichtet, eine für Bauleistungen einzubehalten und abzuführen. Zur Beantwortung der Frage, wann eine Bauleistung vorliegt, hat der Gesetzgeber eine Hilfestellung geben: Nach der Definition des § 48 Abs. 1 S. 2 EStG versteht man unter Bauleistungen alle Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung oder -haltung, Änderung oder
  • Betriebsausgaben
    Bei Betriebsausgaben handelt es sich gemäß § 4 Abs. 4 EStG um Aufwednungen, die durch den Betrieb veranlasst werden. Sie können grundsätzlich nur im Zusammenhang mit Einkünften aus gewerblichen oder land- und forstwirtschaftlichen Betrieben sowie selbständiger Arbeit anfallen. Betriebsausgeben mindern den Gewinn eines Unternehmens. Damit die "betriebliche Veranlassung"
  • Betriebsprüfung
    Die Betriebsprüfung (Außenprüfung) ist eine Prüfung, welche im Außendienst durchzuführen ist und der Ermittlung der steuerlichen Verhältnisse eines Steuerpflichtigen dient. Gesetzlich geregelt ist die Betriebsprüfung durch die Betriebsprüfungsordnung des Bundesministeriums für Finanzen. In der Praxis kommt sie vor bei Gewerbetreibenden sowie Freiberuflern. In Ausnahmefällen kann eine Betriebsprüfung auch
  • Betriebsstätte - Steuerobjekt
    Inhaltsübersicht 1. Begriff der Betriebsstätte 2. Inlandsbegriff 3. Ständiger, abhängiger Vertreter
  • Betriebsunterbrechung - Sachliche Steuerpflicht
    Nach § 2 Abs. 4 GewStG führen vorübergehende Betriebsunterbrechungen, die durch die Art des Betriebes veranlasst sind, nicht zum Erlöschen der Gewerbesteuerpflicht für die Zeit der Unterbrechung. Erfasst werden nur Unterbrechungen bzw. vorübergehende Einstellungen des Betriebes, die von vorneherein nur als befristet angesehen werden können (s. dazu R 2.6
  • Deutscher Corporate Governance Kodex
    Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der Kodex soll das deutsche Corporate Governance System transparent und nachvollziehbar machen. Er will das Vertrauen der internationalen und nationalen
  • Distributionspolitik
    Die Distributionspolitik ist ein wichtiges Marketinginstrument. Sie umfasst alle Entscheidungen, die den Weg des Produktes zum Endabnehmer (= Verbraucher) betreffen, also über Absatzwege und die physische Verteilung der Produkte. Das Ziel der Distributionspolitik liegt darin, das eigene Produkt auf dem Markt verfügbar zu halten, damit es seine Käufer finden
  • Doppelbesteuerung
    Werden im Rahmen grenzüberschreitender Finanztrasaktionen gemäß steuerrechtlicher Regelungen bereits besteuerte Einkünfte nochmals einer Besteuerung unterworfen, so wird dies als Doppelbesteuerung bezeichnet. Eine grenzüberschreitende Doppelbesteuerung sollte im Sinne eines möglichst wenig verzerrenden (d.h. investitionsneutralen) Steuerrechts vermieden werden, da im Falle ihres Auftretens Investitionsentscheidungen beeinflusst werden können.
  • Erlass von Säumniszuschlägen
    Säumniszuschläge entstehen kraft Gesetzes allein durch Zeitablauf ohne Rücksicht auf ein Verschulden des Steuerpflichtigen (BFH, 17.07.1985 - I R 172/79; BStBl II 1986,122). Neben ihrer Eigenschaft als Druckmittel zur Durchsetzung fälliger Steuerfestsetzungen, stellen sie aber auch eine Gegenleistung für das Hinausschieben der Zahlung und einen Ausgleich für den angefallenen
  • Finanzamt
    1. Steuernummern Mit Beginn der unternehmerischen Tätigkeit sind Sie grundsätzlich verpflichtet, die Tätigkeitsaufnahme dem Finanzamt am Sitz Ihres Unternehmens mitzuteilen. Mit der Gewerbeanmeldung wird das Finanzamt automatisch über den Beginn der Betriebstätigkeit informiert. Das frühere Steuernummer-System wurde geändert:
  • Freistellung - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Grundsatz 2. Antrag auf Freistellungsbescheinigung 3. Ablehnung der Freistellungsbescheinigung
  • Grundsteuer / Grundsteuermessbetrag
    Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (Objektsteuer), die auf das Eigentum an Grundstücken sowie deren Bebauung, das heißt auf dessen Beschaffenheit, Eigentum und dessen Wert, erhoben wird. Zu beachten ist, dass im Mittelpunkt dieser Steuer der Grundbesitz, also ein Objekt, und keine natürliche oder juristische Person steht. Dementsprechend wird
  • Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
    Bei den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der sowohl im HGB als auch in der AO Verwendung findet. Im Allgemeinen werden als diese Grundsätze angesehen: Belegprinzip , gemäß welchem für jede Buchung ein Beleg vorliegen muss, welcher sachlich und rechnerisch
  • Handelsbilanz (HGB)
    Die Handelsbilanz ist eine Bilanz, welche den Handelsvorschriften entsprechen muss und die Grundlage für die Steuerbilanz bildet. Ihre gesetzliche Regelung erfährt sie aus den §§ 242 ff. HGB. Gemäß diesen obliegt es jedem Kaufmann, zum Unternehmensbeginn sowie zum Jahresabschluss eine Bilanz zu erstellen, welche auf den Ergebnissen der Buchhaltung
  • Innergemeinschaftlicher Reiseverkehr
    Nach Verwirklichung des Binnenmarktes unterliegt der innergemeinschaftliche Reiseverkehr grundsätzlich keinerlei Beschränkungen durch das Zoll- und Steuerrecht. Der Zollkodex gilt unmittelbar nur für den Warenverkehr über die Drittlandsgrenzen. Die für private Zwecke in einem anderen Mitgliedstaat erworbenen Waren unterliegen ausschließlich der Umsatzsteuer und den Verbrauchsteuern im Erwerbsland. Verwendet der
  • Investitionszulagengesetz 2005 / 2007
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeiner Überblick 2. Fördergebiet 3. Begünstigte Investitionen
  • Jahressteuergesetz 2010
    Inhaltsübersicht 1. Wichtige Regelungen im Jahressteuergesetz 2010 1.1 Änderungen des Einkommensteuergesetzes 1.2 Änderungen des Umsatzsteuergesetzes
  • Leistungsbezug - Vorsteuerabzug
    Ein Vorsteuerabzug kommt grundsätzlich nur in Betracht, wenn der eine Leistung durch einen anderen Unternehmer bezogen hat. Leistungen sind oder . Diese Leistungen müssen im Inland erbracht sein und der deutschen Umsatzsteuer unterliegen. Der Vorsteuerabzug ist erst nach erbrachter Leistung zulässig, eine Ausnahme besteht nur bei Vorausrechnungen
  • Lohnsteueranmeldung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Lohnsteuer-Anmeldungszeitraum 3. Abgabestelle
  • Lohnsteuerbescheinigung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Bescheinigung der Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Kranken- und sozialen Pflegeversicherung bei freiwillig Versicherten 3.
  • Lohnsteuerkarte
    Die Gemeinden hatten bis einschließlich für das Kalenderjahr 2010 den unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmern für jedes Kalenderjahr unentgeltlich eine Lohnsteuerkarte nach amtlich vorgeschriebenem Muster auszustellen und zu übermitteln. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) speichert gem. § 39e EStG Identifikationsnummer und Besteuerungsmerkmale für die Bereitstellung der durch den Arbeitgeber automatisiert
  • Lohnsteuertabellen
    Abgeleitet aus den Einkommensteuergrund- und -splittingtabellen werden jährlich als Ausfluss des Programmablaufplans Lohnsteuertabellen als Jahres-, Monats-, Wochen- und Tageslohnsteuertabellen von Privatverlagen veröffentlicht. Das Bundesfinanzministerium selbst gibt keine amtlichen Lohnsteuertabellen mehr heraus, sondern stellt lediglich noch die erforderlichen Parameter in einem amtlichen Programmablaufplan zur Verfügung (§ 39b Abs.
  • Mehrsteuern - Rückstellungen
    Rückstellungen für Mehrsteuern aufgrund einer Betriebsprüfung sind im Jahr der wirtschaftlichen Verursachung zu berücksichtigen, H 4.9 EStH. Abzugsfähige Steuern sind also grundsätzlich dem Jahr zu belasten, zu dem sie wirtschaftlich gehören, BFH, 03.12.1969 - I R 107/69. Die Behauptung des Unternehmers, dass nach allgemeiner Erfahrung
  • Mindest-Ist-Besteuerung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen 3. Vereinnahmung des Entgelts
  • Nachforderung von Lohnsteuer
    Ist beim Lohnsteuerabzug zu wenig Lohnsteuer einbehalten worden, so ist der Fehlbetrag entweder vom Arbeitnehmer oder vom Arbeitgeber nachzufordern. Von der Nachforderung zu unterscheiden ist die Rückforderung und die Haftung. Eine Rückforderung
  • Nichtvorlage der Lohnsteuerkarte
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Schuldhafte Nichtvorlage 3. Änderung nach Vorlage/Rückgabe der Steuerkarte (§
  • Pauschbetrag - Sonderausgaben
    Für gewisse (d.h. für Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehegatten, Renten und dauernde Lasten, Kirchensteuer, Kinderbetreuungskosten , Berufsausbildungskosten usw.) und nach § 10b EStG wird, wenn keine oder geringere Aufwendungen als 36 EUR nachgewiesen werden, ein Sonderausgaben-Pauschbetrag abgezogen. Für Ehegatten, die nach § 26 EStG zusammen zur Einkommensteuer
  • Privatbereich - Vorsteuerabzug
    Ab dem 01.04.1999 ist der Vorsteuerabzug bei bestimmten Aufwendungen ausgeschlossen, die Repräsentationscharakter haben oder in Zusammenhang mit der privaten Lebensführung stehen. Dabei wird auf die einschlägigen ertragsteuerlichen Regelungen verwiesen, insbesondere § 4 Abs. 5 Nr. 1 - 4 und 7 EStG sowie § 12 Nr. 1 EStG. Vorsteuern aus
  • Reisekosten - Vorsteuerabzug
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Übernachtungskosten 3. Verpflegungskosten
  • Reiseleistungen - Steuerbefreiungen
    Der gesamte Bereich der Besteuerung von Reiseleistungen musste zur Angleichung an die abweichenden EU-Regelungen geändert werden. Ziel war eine Umsatzbesteuerung des Letztverbrauchs von Reiseleistungen innerhalb der EG. Dazu wird bei den leistenden Unternehmern (im Regelfall Reiseveranstaltern oder Reisebüros) auf Art und Umfang der in Anspruch genommenen Reisevorleistungen abgestellt und
  • Schenkungsteuer
    Eine Schenkungsteuer wird dann fällig, wenn ein Wert ohne Gegenleistung überlassen wird und der Freibetrag überschritten wird. Abzugrenzen ist die Schenkungsteuer von der Erbschaftsteuer . Diese wird infolge des Versterbens des ursprünglichen Eigentümers bei Zuwendungen im Erbgang fällig.
  • Soll-Vorschrift
    Eine Soll-Vorschrift ist eine Rechtsnorm, die an Formulierungen wie „soll“ oder „in der Regel“ erkannt werden können. Sie ordnet die Vornahme oder das Unterlassen einer Handlung nicht zwingend an, sondern nur für den Regelfall . Sie räumt insoweit also ein gewisses Ermessen ein. I. 
  • Sollbesteuerung
    Die für den jeweiligen Voranmeldungszeitraum bzw. für das Kalenderjahr zu berechnende Umsatzsteuer ist grundsätzlich nach vereinbarten Entgelten vorzunehmen. Das bedeutet, dass die Entstehung der Steuer sich ausschließlich nach dem Zeitpunkt der Leistung richtet. Ist die Lieferung oder die sonstige Leistung erbracht, so entsteht die Steuer unabhängig von der Bezahlung
  • Steuerarten
    Die folgenden Fachbeiträge geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Steuerarten, mit denen Sie als Existenzgründer konfrontiert werden könnten.
  • Steuerausweis - Rechnung
    Eine Rechnung ist umsatzsteuerlich nur von Bedeutung, wenn in ihr die Umsatzsteuer offen ausgewiesen wird. Nur dieser offene Ausweis berechtigt den Rechnungsempfänger dazu, den Vorsteuerabzug in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig wird außerdem der Rechnungsaussteller dadurch verpflichtet, die Umsatzsteuer abzuführen, soweit er sie nicht bereits wegen der erbrachten Leistung schuldet.
  • Steuerbefreiung Betriebsvermögen - Erbschaftsteuerreform
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Regelverschonung - Grundsatz: 5 (vormals: 7) - Jahresfrist 2.1 Verschonungsabschlag, §
  • Steuererklärung
    Mit einer Steuererklärung übermitteln Bürger und Unternehmen an die Finanzbehörden die Auskunft über ihre Einkünfte. Die Steuererklärung dient als Basis, um die Höhe der zu zahlenden Steuern zu ermitteln. Was ist eine Steuererklärung? Mit einer Steuererklärung werden die Angaben über
  • Steuerfreibeträge
    „Steuerfreibetrag“ ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und bezeichnet typischerweise Freibeträge für die Einkommensteuer. Grundsätzlich handelt es sich im steuerrechtlichen Sinn bei Steuerfreibeträgen um Beträge, welche die Grundlage der Steuerbemessung reduzieren. Im Gegensatz zu Steuerfreibeträgen stehen die Freigrenzen. Bei Freigrenzen müssen bei einer Überschreitung die Einnahmen
  • Steuerfreiheit - Direktversicherung
    Direktversicherung bezeichnet die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über ein Versicherungsunternehmen. Diese Möglichkeit ist verwandt mit der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über eine Pensionskasse. Hierunter ist eine Versicherung zu verstehen, die der Arbeitgeber in der Regel als Versicherungsnehmer zugunsten des Arbeitnehmers abgeschlossen hat und bei der der Arbeitnehmer bzw. seine
  • Steuerliche Absetzbarkeit
    Bei der "steuerlichen Absetzbarkeit"  handelt es sich um einen steuerrechtlichen Begriff, der sich auf die Möglichkeit bezieht, bestimmte Ausgaben bei der Steuererklärung steuermindernd geltend machen zu können. Dabei ist zu beachten, dass sich die steuerliche Absetzbarkeit nur auf die Netto-Beträge einer Ausgabe bezieht. Steuerlich absetzbar sind unter anderem
  • Steuerliche Leistungsfähigkeit
    Bei dem Leistungsfähigkeitsprinzip handlet es sich um ein fundamentales Prinzip der Besteuerung. Gemäß diesem soll jeder nach Maßgabe seiner individuellen ökonomischen Leistungsfähigkeit zur Finanzierung staatlicher Leistungen beitragen. Eine konkrete Definition der Leistungsfähigkeit besteht nicht. Zu deren Feststellung stehen prinzipiell drei verschiedene Indikatoren zur Verfügung: Einkommen, Konsum und Vermögen.
  • Steuern
    Steuern steht für: den Plural von Steuer, eine Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung Steuern (Systemtheorie), die gerichtete Beeinflussung des Verhaltens eines Systems von außen Steuerungstechnik, die Beeinflussung technologischer Prozesse nach einem vorgegebenen Plan Lenkung, die Beeinflussung der Fahrtrichtung
  • Steuerprüfung
    Die Steuerprüfung - in Amtsdeutsch heißt sie die Außenprüfung im Bereich des Steuerrechts - stellt eine Überprüfung der Gesamtheit steuerlich relevanter Sachverhalte dar. Ihr Sinn und Zweck ist, die Gleichmäßigkeit der Steuer zu gewährleisten, die Verhältnisse des Steuerpflichtigen zu prüfen und zu beurteilen und
  • Steuerrecht - Buchführung
    Gemäß dem Steuerrecht besteht eine Buchführungspflicht. Diese besagt, dass alle Unternehmer dazu verpflichtet sind, Buchführung zu betreiben, die gemäß § 238 HGB buchführungspflichtig sind. Dies wird als "abgeleitete Buchführungspflicht gemäß § 140 AO" bezeichnet. Draüber hinaus bezieht sich die Buchführungspflicht im Steuerrecht nicht auf die Tätigkeit oder die
  • Steuerrecht - Sonstige Einkünfte
    Bei den "sonstigen Einkünften" handelt es sich um eine eigenständige Einkunftsart bei der Einkommensteuer. Sie kommt zum Tragen, wenn Einkünfte keiner anderen Art von Einkünften zugeordnet werden können. Zu diesen zählen beispielsweise Einkünfte, welche aus gelegentlichen Vermietungen beweglicher Gegenstände erzielt werden. § 22 EStG definiert die Einkunftsarten bei
  • Steuerrecht: Steuer ID (Identifikationsnummer)
    Bei der Steueridentifikationsnummer (Steuer ID) handelt es sich um eine jeweils 11-stellige Ziffernfolge, die jedem in Deutschland melderechtlich erfassten Menschen individuell zugeteilt wird. Diese Nummer behält die Person ein Leben lang. Daten, welche zu einer Steuer ID gesammelt wurden, bleiben bis 20 Jahre nach dem Tod gespeichert. Zu diesen
  • Steuerstrafverfahren - Einleitung - Rechtsfolgen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abgrenzung rechtlich selbstständiger Verfahren 3. Bezeichnung des Verfahrensbeteiligten
  • Steuertermine
    Im Folgenden finden Sie eine kalendarische Übersicht des Jahres 2012 über die Termine, zu denen die Steuererklärungen und -anmeldungen für die verschiedenen Steuern abzugeben sind. Bei verspäteter Abgabe der Erklärung droht ein Verspätungszuschlag.
  • Strategische Geschäftseinheiten
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Organisation von strategischen Geschäftseinheiten 2.1 Strategische Geschäftseinheiten in divisional organisierten Unternehmen
  • Thesaurierungsbegünstigung - Gewerbesteueranrechnung
    1. Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG Nach dem durch die Unternehmensteuerreform 2008 in das EStG eingefügten, ab dem VZ 2008 geltenden § 34a EStG können bei der Einkommensteuerveranlagung 2008 auf Antrag bestimmte, nicht entnommene Gewinne von Einzelunternehmern und Personengesellschaften progressionsunabhängig mit 28,25 % zzgl.
  • Umlaufvermögen im Steuerrecht - Abschreibung
    Inhaltsübersicht 1. Wertansätze 2. Teilwertabschreibung 2.1 Abschreibungswahlrecht
  • Unberechtigter Steuerausweis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Begriff 3. Rechnungsberichtigung
  • Unfallkosten
    1. Unfall mit privatem PKW Ersetzt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Unfallkosten, so sind diese nur noch dann steuerfrei , wenn sie begrifflich den zugerechnet werden können. Ist dies der Fall, so gehören zu den lohnsteuerfrei ersetzbaren Unfallkosten die Reparaturaufwendungen und die Nebenkosten des
  • Unternehmensteuerreform 2008
    Inhaltsübersicht 1. Zeitplan 2. Inhalt 3. Ziele der Reform
  • Vereinfachte Steuererklärung
    Die Vereinfachte Steuererklärung für Arbeitnehmer ist inzwischen flächendeckend im gesamten Bundesgebiet zuzulassen. Als Vereinfachung müssen die Daten der Lohnsteuerbescheinigung nicht mehr eingetragen werden. Diese Zahlen werden vom Finanzamt direkt von der elektronisch übermittelten Lohnsteuerbescheinigung übernommen. Die vereinfachte Steuererklärung ist für Arbeitnehmer gedacht, die außer den lohnsteuerpflichtigen Einkünften keine
  • Verlustabzug
    Inhaltsübersicht 1. Rechtslage ab 2004 2. Rechtslage von 1999 bis 2003 2.1 Übergangsregelung (§ 52
  • Vermögenssteuer
    Bei der Vermögensteuer handelte es sich um eine Steuer, welche auf das Vermögen eines Steuerpflichtigen zu entrichten war. Berechnet wurde sie vom Wert des Nettovermögens (= Bruttovermögen abzüglich Schulden), das zu einem bestimmten Stichtag vorhanden gewesen ist. Die Höhe des jeweils zu entrichtenden Steuerbetrags wurde gemäß § 6 VStG
  • Vorrang der §§ 13 und 18 EStG - Gewerbebetrieb
    Inhaltsübersicht 1. Keine Land- und Forstwirtschaft i.S.d. § 13 EStG 2. Keine selbstständige Arbeit i.S.d. § 18 EStG
  • Vorsteuerabzug
    Bei der Vorsteuer handelt es sich um jene Umsatzsteuer, die ein Unternehmer einem Geschäftspartner im Rahmen seiner Leistungen in Rechnung stellt. Es wird aber nur der Endverbraucher mit der Umsatzsteuer belastet, so dass der Geschäftspartner die gezahlte Vorsteuer von seinem Finanzamt erstatten lassen kann. Dieser Vorsteuerabzug ist unter der
  • Vorsteueraufteilung - Vorsteuerabzug
    Eine Vielzahl von Unternehmern tätigt sowohl steuerpflichtige Umsätze als auch solche, die von der Umsatzsteuer befreit sind. Soweit diese steuerfreien Umsätze den Vorsteuerabzug ausschließen, sind die insgesamt bei dem Unternehmer anfallenden Vorsteuern aufzuteilen und nur insoweit abzugsfähig, als sie auf die steuerpflichtigen Umsätze bzw. die Umsätze entfallen, die den
  • Vorteilsgewährung
    Die Vorteilsgewährung ist strafrechtlich in § 333 StGB normiert. Danach ist in § 333 StGB die Person strafbar, die einem Amtsträger, einem für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten oder einem Soldaten der Bundeswehr für die Dienstausübung einen Vorteil für diesen oder einen Dritten anbietet, verspricht oder gewährt.
  • Werbungskosten
    Werbungskosten sind Aufwendungen, die nach der Ermittlung der Einkünfte von den zu versteuernden Einnahmen abgezogen werden. Inhaltsübersicht 1 Rechtslage in Deutschland 1.1 Erläuterungen 1.2 Probleme bei der Abgrenzung 1.3 Werbungskostenpauschale
  • Werbungskosten-Pauschbetrag
    Grundsätzlich müssen im Rahmen der Überschusseinkünfte die Werbungskosten einzeln nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden. Das gilt nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch bei den Kapitaleinkünften oder den sonstigen Einkünften. Damit nicht wegen geringfügiger Beträge ein Nachweis geführt werden muss, regelt der § 9a EStG zur Vereinfachung des
  • Werkzeuggeld
    Für Werkzeuge - nicht für andere Arbeitsmittel - die betrieblich genutzt werden, kann der Arbeitgeber eine steuerfreie Erstattung an den Arbeitnehmer vornehmen. Die LStR stellen deutlich heraus, dass die Steuerfreiheit für Werkzeuggeld ausschließlich für Handwerkszeug gilt, das zur leichteren Handhabung, Be- und Verarbeitung eines Gegenstandes dient.
  • Zahnärzte - Ermäßigter Umsatzsteuersatz
    1. Zahnärzte Die Leistungen der Zahnärzte sind grundsätzlich nach § 4 Nr. 14 UStG steuerfrei (vgl. ). Von der Steuerfreiheit ausgenommen sind die Lieferung oder die Wiederherstellung von Zahnprothesen und kieferothopädischen Apparaten, wenn diese im eigenen Unternehmen hergestellt werden. Dabei ist
  • Zuständigkeit - Steuerstraftat
    Inhaltsübersicht 1. Zuständigkeit der Finanzbehörden bei Steuerstraftaten, § 386 AO 2. Sachlich zuständige Finanzbehörde, § 387 AO
  • Zweitwohnungsteuer
    Die Zweitwohnungsteuer ist in Deutschland eine kommunale Aufwandsteuer; das Steueraufkommen betrug im Jahr 2007 bundesweit rund 91,8 Mio. Euro. Die Zweitwohnungsteuer ist als örtliche Aufwandsteuer eine reine Kommunalsteuer, die von der Gemeinde erhoben wird. Besteuert wird das Innehaben einer Wohnung (Zweitwohnung) neben einer Hauptwohnung. Häufig wird die
  • arbeitslos - Kinder
    Arbeitslose Kinder über 18 und unter 21 Jahren können berücksichtigt werden. Nach dem Gesetzeswortlaut werden Kinder berücksichtigt, die noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben, nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und bei einer Agentur für Arbeit im Inland als Arbeitssuchender gemeldet sind. Eine geringfügige Beschäftigung im Sinne von §
  • ehrenamtliche Tätigkeiten - Steuerbefreiungen
    Durch diese Steuerbefreiung sollen insbesondere die Personen, die Ehrenämter im öffentlichen Bereich bekleiden und dafür nur eine geringfügige Anerkennungsprämie erhalten, von der Umsatzsteuer befreit werden. Eine solche Steuerbefreiung ist zwar auf EU-Ebene nicht vorgesehen, gleichwohl wird es den einzelnen Mitgliedsstaaten durch eine Protokollerklärung freigestellt, eine Steuerbefreiung zu
  • medizinische Leistungen - Steuerbefreiungen
    § 4 Nr. 14 UStG Inhaltsübersicht 1. Änderungen Jahressteuergesetz 2009 2. Allgemeines 3.
  • steuerrechtlich - Zwangsmittelverbot
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Adressat der Norm 3. Selbstbelastung
  • ungewisse Verbindlichkeiten - Rückstellungen
    Für die Bildung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 HGB, § 5 EStG und R 5.7 EStR gelten insbesondere folgende allgemeine Voraussetzungen: Die Verbindlichkeit kann dem Grunde oder der Höhe nach ungewiss sein. Sie
  • Äquivalenzprinzip - Steuer
    Das Äquivalenzprinzip ist ein Prinzip zur Ausgestaltung des Finanzierungsbeitrags der Bürger für Leistungen ihres Staates. Es sagt aus, dass derjenige, der von einer Leistung einen Vorteil hat, nach Maßgabe dieses Vorteils über eine entsprechende Abgabe zur Finanzierung dieser Leistung herangezogen wird. Das Äquivalenzprinzip kann somit als Übertragung
  • Überblick - Reiseleistungen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Geltungsbereich 3. Begriff
  • Übersicht - Aufbewahrungspflicht
    Nachfolgend ist die handels- und / oder steuerrechtliche Aufbewahrungspflicht einer Auswahl gängiger Belege in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Inwieweit die Unterlagen aufbewahrungspflichtig sind, hängt auch von der Art des Unternehmens und der Branche ab.
  • Übersicht - Reisekosten
    Ab 01.01.2008 ist das Reisekostenrecht neu geregelt worden. Die Begriffe Dienstreise, Einsatzwechseltätigkeit und Fahrtätigkeit sind zur Auswärtstätigkeit zusammengefasst worden (R 9.4 LStR ). Das Stichwort Auswärtstätigkeit enthält einen Überblick zur Neuregelung. Anbei eine Übersicht zu den berücksichtigungsfähigen Reisekosten:
  • Übersicht - Übernachtungskosten
    Ab 2008 sind die Reisekostenarten Dienstreise, Fahrtätigkeit und Einsatzwechseltätigkeit zur vorübergehenden Auswärtstätigkeit zusammengefasst worden. Alternativ zu den tatsächlichen Kosten können bei Inlandsübernachtungen ohne Einzelnachweis 20 EUR und bei Übernachtungen im Ausland die Pauschbeträge (Übernachtungsgelder) steuerfrei erstattet werden (R 9.7 Abs. 3 LStR). Der
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News zum Steuerrecht

Forenbeiträge zum Steuerrecht
  • BildWas ist eine Nachschau? (01.07.2007, 11:11)
    Eine Frage an die Spezailisten im Steuerrecht: Was ist eine Nachschau? Ich habe mich im Internet auf die Suche begeben und den § 210 AO gefunden (Link) Wenn nun das FInanzamt schreibt, es handele sich "um eine Nachschau (§§ 88, 90, 97 AO)", wie ist dies dann zu verstehen? Ist die Nachschau im § ...
  • Bildrückwirkende Beitragssenkung (31.10.2012, 19:54)
    Hallo, folgende theoretische Frage: Rückwirkende Beitragserhöhungen sind ja allgemein eher problematisch. Aber wie Verhält es sich bei einer Beitragssenkung. Der Fall wäre, daß in der kommenden MV im Januar oder Februar der Jahresbeitrag einer Beitragsgruppe rückwirkend zum Jahresbeginn 2013 etwas abgesenkt werden soll, da man gemerkt hätte, daß dieser zu hoch ist und ...
  • BildDroschke (neudeutsch Taxi) (07.12.2005, 18:57)
    Guten Abend, ich stelle mir vor, dass folgender, fiktiver Fall irgendwo und irgendwann Realität werden könnte und bin sicher , dass das deutsche Steuerrecht und all die Richtlinien hierzu etwas vorsehen würden: A ist Taxiunternehmer und chauffiert seine Gäste munter durch die Gegend. Nun kommt es doch sicherlich auch zu so genannten ...

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