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Unterlagen für die Steuererklärung (© Fotodo - Fotolia.com)
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Steuerrecht

Das Steuerrecht regelt die Erhebung und Festsetzung von Steuern. Im engeren Sinne zählen hierzu die Steuergesetze, im weiteren Sinne auch die Gesetzgebung hinsichtlich der Steuerverwaltung und der Finanzgerichtsbarkeit. Nicht zum Steuerrecht gezählt werden diejenigen Normen des Rechts, die sich mit der Verteilung des Steueraufkommens beschäftigen. Dies sind in Deutschland Teile des Grundgesetzes sowie das Zerlegungsgesetz. Es existiert allgemeines und besonderes Steuerrecht. Zum allgemeinen Steuerrecht zählen die jeweiligen für die Einzelsteuer relevanten Rechtsgebiete, also unter anderem Finanzverwaltungsgesetz, Bewertungsgesetz, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht beinhaltet Einzelsteuergesetze wie zum Beispiel das UStG, das Körperschaftssteuergesetz, das Einkommensteuergesetz und viele andere. Auch das Steuerstrafrecht gehört zum Rechtsgebiet.

Legaldefinition der Steuer

Nach Paragraf 3 der Abgabenordnung sind Steuern geldwerte Leistungen, welche all denen auferlegt werden, auf die ein Tatbestand zutrifft, der von Gesetzes wegen eine Leistungspflicht beinhaltet. Sie stellen keine Gegenleistung für eine Leistung dar. Sie werden zur Erzielung von Einnahmen durch ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen – also Gemeinde, Land und Bund jedem Bürger auferlegt. Auch Ein- und Ausfuhrabgaben nach dem Artikel 4 Nr. 10 und 11 des Zollkodexes, sowie sogenannte Agrarabschöpfungen der EU sind hinzu zu zählen.

Steuerrechtsautonomie

Das Steuerrecht als solches ist ein autonomes, eigenständiges Rechtsgebiet. Hier kommen alle Rechtsnormen, welche in der Bundesrepublik das Steuerwesen regulieren, zum Tragen. Eine eigenständige Definition erfahren steuerrechtliche Tatbestände sowie Rechtsbegriffe. Es besteht auch dann keine Bindung an das Zivilrecht, wenn zivilrechtliche Begriffe in den Steuergesetzen benützt werden. Durch das Finanzverfassungsrecht sind die Grundsätze des bundesrepublikanischen Steuergesetzes in der deutschen Verfassung niedergeschrieben und festgelegt. Diesem Recht folgend sind Steuerverwaltungshoheit, Steuerertragshoheit und Steuergesetzgebungshoheit nach jeweils anderen Kriterien zwischen Gemeinden, Ländern und dem Bund aufgeteilt.

Steuerrechtsprinzipien

Beim Steuerrecht in Deutschland kommen nachstehende, im Übrigen im Grundgesetz verankerte Prinzipien zum Tragen. So wird nach der Leistungsfähigkeit besteuert, es gelten Nettoprinzip und Sozialstaatenprinzip, eine Gesetzmäßigkeit sowie eine Gleichmäßigkeit der Besteuerung.

Rechtsprechung

Durch den Artikel 108 Abs. 6 GG ist die Finanzgerichtsbarkeit durch Bundesgesetz klar und einheitlich geregelt. Die durch die Finanzgerichtsordnung eingerichteten Instanzen sind im Bund der Bundesfinanzhof und in den Ländern die verschiedenen Finanzgerichte in ihrer Funktion als obere Landesgerichte. Der außergerichtliche Rechtsbehelf ist vom Klageverfahren zu differenzieren. Hier, in diesem Einspruchsverfahren hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, einen Steuerbescheid, umfänglich überprüfen zu lassen, also in einem zügigen und kostenfreien Verfahren durch die Finanzbehörde auf Fehler überprüfen zu lassen beziehungsweise korrigieren zu lassen. In der Regel ist es ratsam einen Fachanwalt oder Rechtsanwalt zu beauftragen. Dieser kann den Steuerbescheid umfassend überprüfen und die errechnete Steuer überprüfen. Auch eine Steuerberatung ist möglich.

Verwaltung

Wie im Finanzverwaltungsgesetz niedergelegt, sind für die Verwaltung der Abgaben, in Übereinstimmung mit Steuerertragshoheit sowie dem föderalen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland die nachfolgenden Behörden zuständig. Auf Bundesebene sind dies die Bundesfinanzbehörden, hier als oberste Behörde das Bundesministerium der Finanzen, als jeweilige Oberbehörden das Bundeszentralamt, die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein sowie die Bundeswertpapierverwaltung. Als Mittelbehörden dienen, soweit sie eingerichtet sind, die Bundesfinanzdirektionen und das Zollkriminalamt. Als örtliche Behörden jeweils die Hauptzollämter, Zollämter und Zollkommissariate sowie die Zollfahndungsämter. Auf Länderebene, zuständig für landesspezifische Aufgaben als oberste Instanz das Landesfinanzministerium, als Mittelbehörden die Oberfinanzdirektionen. Die Finanzämter als örtliche Behörden. Kommunalabgabengesetze und kommunale Satzungen regeln die jeweiligen kommunalen Abgaben.

Steuerarten

Abgaben  werden hinsichtlich der Steuerträgerschaft, der Steuergesetzgebungshoheit, der Steuerertragshoheit sowie anhand des Steuergegenstandes sowie der volkswirtschaftlichen Abgrenzung (einkommens- und vermögenswirksame) unterschieden. Der Steuerpflichtige bei direkter Besteuerung ist der wirtschaftlich belastete Bürger, bei der indirekten ist es ein Dritter, der die Steuer für den Bürger abführt. Zur Steuergesetzgebung sind nur Bund und Bundesländer berechtigt. In der Steuerertragshoheit, bei der Frage, wem die Erträge zukommen sollen, unterscheidet man Gemeinschaftssteuern, Bundessteuern, Ländersteuern sowie Gemeindesteuern. Es können Verbrauch, Ertrag, Umsatz und Besitz versteuert werden. Es existiert eine volkswirtschaftliche Abgrenzung in Importabgaben und Produktionsabgaben sowie in einkommens- und vermögenswirksame Steuern.

Steuererhebungszweck

Es gibt Abgaben mit Fiskalzweck, also Staatseinnahmen zur Aufrechterhaltung, Verbesserung und Schaffung von Infrastruktur, Steuern mit Lenkungszweck um bestimmte Verhaltensweisen des Steuerpflichtigen zu beeinflussen (Tabaksteuer), sowie mit Umverteilungszweck.

Eine Kanzlei mit zahlreichen Rechtsanwälten ist in der Lage, dass komplizierte Steuersystem umfassend zu würdigen, so dass diese potenzielle Mandanten umfassend beraten können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass steuerrechtliche Problem häufig in Verbindung mit dem Arbeitsrecht, Strafrecht und Gesellschaftsrecht stehen.  Gerade aufgrund der Komplexität ist der Gang zu einem Anwalt häufig unerlässlich. In Deutschland gibt es jedoch zahlreiche Rechtsanwälte und Fachanwälte, die etwaige Probleme lösen können.


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Steuerrecht erklärt von A bis Z

  • Abgabeverfahren - Umsatzsteuervoranmeldung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzung 3. Schonfrist
  • Abgeltungssteuer
    Die Regelungen der Abgeltungssteuer Am 01.01.2009 wurde die Abgeltungssteuer eingeführt. Die wichtigste Neuerung bei der Besteuerung der Geldanlagen durch die Abgeltungssteuer ist, dass nicht mehr der Steuerpflichtige seine Einnahmen im Rahmen der Einkommenssteuererklärung angeben und versteuern muss, sondern dass derjenige, der die Renditen auf die
  • Abgeltungsteuer 2009
    1. Allgemeines Im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 wurde für private Kapitalerträge ab 2009 eine 25 %-ige Abgeltungsteuer beschlossen. Dadurch kommen insbesondere Besserverdiener in den Genuss steuerlicher Vorteile. Der Bundesrat hat dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 am 06.07.2007 zugestimmt (BGBl. I 2007, 1912). Seit 2009 werden
  • Absetzung für Abnutzung
    Als Absetzung für Abnutzungen (kurz AfA ; handelsrechtlich Abschreibungen) wird die steuerrechtlich zu ermittelnde Wertminderung von Anlagevermögen bezeichnet. Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Abgrenzung
  • Abstimmung - Buchführung
    Unter Abstimmung versteht man in der Buchhaltung den Prozess der Sicherstellung der Übereinstimmung der Daten verschiedener Konten, Kontenkreisen oder Haupt- und Nebenbücher. Die Abstimmung kann durch einen Vergleich der Einzelgeschäfte, aggregierter Werte oder Prüfziffern erfolgen. Die Abstimmung ist dann erfolgreich, wenn beide Seiten identische Werte
  • Abzugspflichtige Bauleistungen - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Vergütungen für Bauleistungen 2. Zusammenhang mit einem Bauwerk 3. Keine Bauleistungen
  • AfA
    Bei der AfA (Absetzung für Abnutzungen) handelt es sich um die Wertminderung von Anlagevermögen, welche steuerrechtlich zu ermitteln ist. Gemäß dem deutschen Einkommensteuergesetz hat die AfA in dem Kalendermonat zu beginnen, in dem die Anschaffung beziehungsweise Herstellung erfolgt ist. Für jeden Kalendermonat ist ein Zwölftel der Jahres-AfA anzusetzen.
  • Allgemein - Befähigungsnachweise
    Inhaltsübersicht 1. Freie Berufe 2. Gaststätten und Hotels 3. Finanzdienstleistungen
  • Allgemeine Anmeldungen
    Im Rahmen der Neugründung eines Betriebes sind natürlich mit den jeweiligen Versorgungsunternehmen (Strom, Wasser, Müll, Heizung) rechtzeitig Verträge abzuschließen. Praxistipp: Bei der Einrichtung von Büroräumen in einem Wohngebiet ist mit der Stadt- oder Gemeindeverwaltung abzuklären, ob dies dort zulässig ist. Dies ist durchaus
  • Allgemeines - Digitale Betriebsprüfung
    Inhaltsübersicht 1. Einführung 2. Die GoBs als Grundlage der digitalen Betriebsprüfung 3. Die
  • Altersentlastungsbetrag
    Der Altersentlastungsbetrag ist eine der Steuervergünstigungen, die speziell ältere Steuerzahler bei der Einkommensteuer entlasten soll. Begünstigt sind nur Steuerpflichtige, die vor Beginn des Kalenderjahres das 64. Lebensjahr vollendet haben. Für 2010 also diejenigen, die vor dem 02.01.1946 geboren sind. Der Altersentlastungsbetrag beläuft sich grundsätzlich auf 40 %,
  • Altersvorsorge
    Das Niveau der zu erwartenden gesetzlichen Rente wird in den nächsten Jahren weiter sinken. Darüber hinaus will der Gesetzgeber die späteren Rentenleistungen höher (voll) besteuern. Deshalb hat der Gesetzgeber die unter diesem Stichwort angesprochene, ergänzende " Riester-Förderung " ab 2002 zur besseren Altersvorsorge eingeführt und zudem ab 2005 einen
  • Anrufungsauskunft
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Pflicht zur Erteilung der Anrufungsauskunft 3. Zuständigkeit
  • Anschaffungskosten
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Erwerb 2.1 Anschaffungspreis
  • Arbeitnehmer-Pauschbetrag
    Damit Arbeitnehmer nicht alle Werbungskosten im Einzelnen nachweisen müssen, wird bei Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit bis 2010 ein Pauschbetrag von 920 EUR berücksichtigt. Dieser Pauschbetrag ist bereits in den Lohnsteuertabellen eingearbeitet. Sollen höhere Werbungskosten bereits beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden, kann ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden.
  • Arbeitsunfall - Definition
    Laut § 8 Abs. 1 SGB VII, ist ein Unfall ein, von außen auf den menschlichen Körper einwirkendes, unfreiwilliges Ereignis , das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt. Ein Arbeitsunfall ist dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer im Rahmen seiner versicherungspflichtigen Tätigkeit einen Unfall
  • Arbeitszeitkonten
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Portabilität 3. Werterhaltungsgarantie/Zeitwertkontengarantie
  • Asset Deal
    Der Erwerb von ganzen Unternehmen oder Unternehmensteilen durch die Übernahme der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wird als Asset Deal bezeichnet. Im Unterschied hierzu nennt den Erwerb durch eine Übertragung des Rechtsträgers im Wege des Anteils- bzw. des Beteiligungserwerbs Share Deal . Bei
  • Aufbewahrungsfristen und -pflichten
    Inhaltsübersicht 1. Aufbewahrungspflichten 2. Aufbewahrungsfristen 2.1 Fristen
  • Aufgabenbereiche des Controllings - Internationale Steuerplanung
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Einzelne Aufgabenbereiche des Controllings im Rahmen der Steuerplanung 2.1 Koordination der
  • Aufwendungen
    Aufwendungen ist ein Begriff insbesondere aus dem allgemeinen Zivilrecht, dem Rechnungswesen im Rahmen des Handelsrechts und dem Steuerrecht. Entsprechend hat dieser Begriff auch unterschiedliche Bedeutungen.   I.  Im Zivilrecht Im allgemeinen Zivilrecht versteht man unter Aufwendungen solche freiwilligen Vermögensopfer , die man
  • Ausländische Steuern - Hinzurechnungen
    Da ausländische Steuern auf ausländische Gewinne entfallen, die aufgrund des Betriebsstättenprinzips bei der Ermittlung des Gewerbeertrages außer Ansatz bleiben oder nach § 9 GewStG gekürzt werden, dürfen sie sich nicht auf den Gewerbeertrag auswirken. Nach § 8 Nr. 12 GewStG sind daher ausländische Steuern, die nach §
  • Autonomes Recht
    Der Begriff „Autonom“ stammt vom griechischen autónomos ab, was soviel wie „Eigengesetz“ oder „Selbstgesetz“ bedeutet. Autonom ist somit als eigenständig, selbstbestimmt oder selbständig zu definieren. Generell wird als „Autonomes Recht“ das Recht bezeichnet, welches von Selbstverwaltungskörperschaften, beispielsweise Kommunen, autonom gesetzt wird. In der Praxis wird dieses Recht für
  • Außerordentlicher Ertrag
    Unter einem außerordentlichem Ertrag sind alle Vorgänge innerhalb eines Unternehmens zu verstehen, die zwar durch den Unternehmenszweck verursacht wurden, die jedoch für den normalen betrieblichen Ablauf des Unternehmens unüblich sind. Das sind betriebliche Ereignisse von nicht unerheblicher materieller Bedeutung, die darüber hinaus ungewöhnlich in ihrer Art sind oder nur
  • Bauabzugssteuer
    Die illegale Betätigung im Baugewerbe war dem Gesetzgeber schon immer ein Dorn im Auge. Mit dem Gesetz zur Eindämmung der illegalen Betätigung im Baugewerbe vom 30. August 2001 (BGBl. I S. 2267) wurde zur Sicherung von Steueransprüchen bei Bauleistungen ein neuer Steuerabzug eingeführt (). Die
  • Bauabzugsteuer
    Bei der Bauabzugssteuer handelt es sich um eine Besteuerungsform im Baugewerbe, welche zum 01.01.2002 mit dem Ziel eingeführt wurde, illegale Beschäftigungen auf dem Bau einzudämmen. So sind Auftraggeber von inländischen Bauleistungen seit diesem Zeitpunkt gesetzlich dazu verpflichtet, 15 % des Rechnungsbetrages einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Dies führt
  • Baubetriebe-Verordnung - Bauabzugssteuer
    Unternehmen sind verpflichtet, eine für Bauleistungen einzubehalten und abzuführen. Zur Beantwortung der Frage, wann eine Bauleistung vorliegt, hat der Gesetzgeber eine Hilfestellung geben: Nach der Definition des § 48 Abs. 1 S. 2 EStG versteht man unter Bauleistungen alle Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung oder -haltung, Änderung oder
  • Betriebsausgaben
    Bei Betriebsausgaben handelt es sich gemäß § 4 Abs. 4 EStG um Aufwednungen, die durch den Betrieb veranlasst werden. Sie können grundsätzlich nur im Zusammenhang mit Einkünften aus gewerblichen oder land- und forstwirtschaftlichen Betrieben sowie selbständiger Arbeit anfallen. Betriebsausgeben mindern den Gewinn eines Unternehmens. Damit die "betriebliche Veranlassung"
  • Betriebsprüfung
    Die Betriebsprüfung (Außenprüfung) ist eine Prüfung, welche im Außendienst durchzuführen ist und der Ermittlung der steuerlichen Verhältnisse eines Steuerpflichtigen dient. Gesetzlich geregelt ist die Betriebsprüfung durch die Betriebsprüfungsordnung des Bundesministeriums für Finanzen. In der Praxis kommt sie vor bei Gewerbetreibenden sowie Freiberuflern. In Ausnahmefällen kann eine Betriebsprüfung auch
  • Betriebsunterbrechung - Sachliche Steuerpflicht
    Nach § 2 Abs. 4 GewStG führen vorübergehende Betriebsunterbrechungen, die durch die Art des Betriebes veranlasst sind, nicht zum Erlöschen der Gewerbesteuerpflicht für die Zeit der Unterbrechung. Erfasst werden nur Unterbrechungen bzw. vorübergehende Einstellungen des Betriebes, die von vorneherein nur als befristet angesehen werden können (s. dazu R 2.6
  • Dienstreise
    Zur Rechtslage ab 2008 vgl. Stichwort Auswärtstätigkeit Die Definition einer Dienstreise hatte bis 2007 Bedeutung. Ab 2008 ist der Begriff "Dienstreise" durch den Begriff "beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit" abgelöst worden. Beispiel: Ab 2008 liegt eine Auswärtstätigkeit vor, wenn der
  • Dreimonatsfrist - Reisekosten
    Ist ein Arbeitnehmer für eine gewisse Zeit von zu Hause bzw. von seiner regelmäßigen Arbeitsstätte abwesend, liegen sog. Dienstreisen bzw. ab 2008 Auswärtstätigkeiten vor, für die steuerliche Anreize geschaffen worden sind (Reisekosten). Regelmäßige Arbeitsstätte ist der ortsgebundene Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit des Arbeitnehmers, z.B. der Betrieb
  • Finanzamt - Auskunft
    Gemäß § 89 AO haben Steuerpflichtige eine nAnspruch darauf, verbindliche Auskünfte seitens des Finanzamtes zu erhalten. Dabei ist zu beachten, dass der Steuerpflichtige gemäß der Rechtssprechung des BGH keinen Anspruch darauf hat, einen bestimmten rechtmäßigen Inhalt einer verbindlichen Auskunft zu bekommen. Eine derartige Auskunft ist nicht immer kostenlos:
  • Firmenwagen
    Inhaltsübersicht 1. Wahlrechte bei der Ermittlung des Arbeitslohns bzw. der Nutzungsentnahme 2. Methode 1 - Fahrtenbuchmethode 2.1
  • Fremdkapital
    Das Fremdkapital eines Unternehmens entspricht den auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesenen Schulden, also Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Aus Fremdkapital leiten sich grundsätzlich Gläubigerforderungen ab (Zins- und Tilgungszahlungen). Diese Ansprüche genießen Vorrang vor denen der Eigenkapitalgeber. So sind etwa im Falle einer Insolvenz zuerst die Fremdkapitalgeber zu
  • Fristen - Jahresabschluss
    Inhaltsübersicht 1. Umfang des Jahresabschlusses 2. Handelsrechtliche Fristen 2.1 Einzelunternehmen / Personengesellschaften
  • GoB
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Kriterien für eine ordnungsmäßige Buchführung 2.1 GoB für die laufende Buchführung
  • Grundsteuer / Grundsteuermessbetrag
    Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (Objektsteuer), die auf das Eigentum an Grundstücken sowie deren Bebauung, das heißt auf dessen Beschaffenheit, Eigentum und dessen Wert, erhoben wird. Zu beachten ist, dass im Mittelpunkt dieser Steuer der Grundbesitz, also ein Objekt, und keine natürliche oder juristische Person steht. Dementsprechend wird
  • Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
    Bei den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der sowohl im HGB als auch in der AO Verwendung findet. Im Allgemeinen werden als diese Grundsätze angesehen: Belegprinzip , gemäß welchem für jede Buchung ein Beleg vorliegen muss, welcher sachlich und rechnerisch
  • Handelsbilanz (HGB)
    Die Handelsbilanz ist eine Bilanz, welche den Handelsvorschriften entsprechen muss und die Grundlage für die Steuerbilanz bildet. Ihre gesetzliche Regelung erfährt sie aus den §§ 242 ff. HGB. Gemäß diesen obliegt es jedem Kaufmann, zum Unternehmensbeginn sowie zum Jahresabschluss eine Bilanz zu erstellen, welche auf den Ergebnissen der Buchhaltung
  • Istbesteuerung
    Inhaltsübersicht 1. Anwendungszeiträume 2. Voraussetzungen 1. Anwendungszeiträume Für die Kalenderjahre 1996
  • Jahressteuergesetz 2010
    Inhaltsübersicht 1. Wichtige Regelungen im Jahressteuergesetz 2010 1.1 Änderungen des Einkommensteuergesetzes 1.2 Änderungen des Umsatzsteuergesetzes
  • Körperschaftsteuer
      Das Einkommen von Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die ihre Geschäftsleitung oder ihren Sitz im Inland haben,  unterliegen der deutschen Körperschaftsteuer . Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die weder ihre Geschäftsleitung noch ihren Sitz im Inland haben, mit ihren inländischen Einkünften, unterliegen der beschränkten
  • Leistungsbezug - Vorsteuerabzug
    Ein Vorsteuerabzug kommt grundsätzlich nur in Betracht, wenn der eine Leistung durch einen anderen Unternehmer bezogen hat. Leistungen sind oder . Diese Leistungen müssen im Inland erbracht sein und der deutschen Umsatzsteuer unterliegen. Der Vorsteuerabzug ist erst nach erbrachter Leistung zulässig, eine Ausnahme besteht nur bei Vorausrechnungen
  • Leistungsempfänger - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Leistungsempfänger 2. Aufteilungsfälle bei Einbeziehung des nichtunternehmerischen Bereichs 3. Bauträger
  • Leistungsempfänger - Steuerschuldner
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Umsätze 2.1 Werklieferungen, die durch im Ausland ansässige Unternehmer ausgeführt werden
  • Lohnsteueraußenprüfung
    Mit der Lohnsteueraußenprüfung überprüft das zuständige Finanzamt bei einem lohnsteuerpflichtigen Arbeitgeber die Rechtmäßigkeit der abgeführten Lohnsteuer. Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, die auf den Arbeitslohn seines Arbeitnehmers entfallende Lohnsteuer, deren Höhe sich nach den Angaben auf der Lohnsteuerkarte richtet, an das für den Arbeitgeber
  • Mini-Jobs - Pauschalierung der Lohnsteuer
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Einheitliche Einzugsstelle 3. Lohnsteuerpauschalierung mit 20 %
  • Nachgelagerte Besteuerung
    Der Gesetzgeber geht vermehrt dazu über, Leistungen nachgelagert zu besteuern. Bekannt ist das System bereits durch die Besteuerung von Pensionären, deren Versorgungsbezüge immer schon nachgelagert besteuert worden sind. Im Rahmen der nachgelagerten Besteuerung werden z.B. Leistungen d.h. Auszahlungen aus zertifizierten Altersvorsorgeverträgen, Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen nach Maßgabe des §
  • Pauschalierung der Lohnsteuer
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeine Vorbemerkungen 2. Pauschalierung der Lohnsteuer in besonderen Fällen (§ 40 EStG) 2.1
  • Pauschbetrag - Sonderausgaben
    Für gewisse (d.h. für Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehegatten, Renten und dauernde Lasten, Kirchensteuer, Kinderbetreuungskosten , Berufsausbildungskosten usw.) und nach § 10b EStG wird, wenn keine oder geringere Aufwendungen als 36 EUR nachgewiesen werden, ein Sonderausgaben-Pauschbetrag abgezogen. Für Ehegatten, die nach § 26 EStG zusammen zur Einkommensteuer
  • Privatbereich - Vorsteuerabzug
    Ab dem 01.04.1999 ist der Vorsteuerabzug bei bestimmten Aufwendungen ausgeschlossen, die Repräsentationscharakter haben oder in Zusammenhang mit der privaten Lebensführung stehen. Dabei wird auf die einschlägigen ertragsteuerlichen Regelungen verwiesen, insbesondere § 4 Abs. 5 Nr. 1 - 4 und 7 EStG sowie § 12 Nr. 1 EStG. Vorsteuern aus
  • Rechnung - Vorsteuerabzug
    Als Vorsteuer sind nur Beträge abzugsfähig, die in einer gesondert ausgewiesen sind (Ausnahmen: Einfuhrumsatzsteuer , Erwerbsteuer ). Diese Rechnung kann durch den leistenden Unternehmer ausgestellt worden sein. In Sonderfällen ist auch die Abrechnung per Gutschrift durch den Leistungsempfänger möglich. Der Vorsteuerabzug aus einer
  • Reisekosten
    Inhaltsübersicht 1. Steuerliche Behandlung von Reisekosten 1.1 Allgemeines ( R 9.4 LStR ) 1.2 Begriffsbestimmungen
  • Reisekosten - Entsendung
    Inhaltsübersicht 1. Ausgangssituation 2. Eigenständiger Arbeitsvertrag 3. Kein eigenständiger Arbeitsvertrag
  • Selbstanzeige
    Der Begriff Selbstanzeige hat drei wesentliche Bedeutungen. Einmal ist es das Anzeigen einer Ordnungswidrigkeit, die man selbst begangen hat, zum anderen eine Möglichkeit im Steuerstrafrecht und weiter im Verlagswesen die Werbung auf Rezessionsseiten. Steuerhinterziehung Nach dem Paragraphen 371 der Abgabenordnung (§ 371 AO)
  • Soll-Vorschrift
    Eine Soll-Vorschrift ist eine Rechtsnorm, die an Formulierungen wie „soll“ oder „in der Regel“ erkannt werden können. Sie ordnet die Vornahme oder das Unterlassen einer Handlung nicht zwingend an, sondern nur für den Regelfall . Sie räumt insoweit also ein gewisses Ermessen ein. I. 
  • Speisen - Steuersatz
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abgrenzung Lieferung / sonstige Leistung 3. Rechtsfolgen
  • Steuerberatungskosten
    Inhaltsübersicht 1. Abzugsfähigkeit 2. Aktuelle Rechtsprechung 3. Kostenübernahme durch Arbeitgeber
  • Steuererklärung
    Mit einer Steuererklärung übermitteln Bürger und Unternehmen an die Finanzbehörden die Auskunft über ihre Einkünfte. Die Steuererklärung dient als Basis, um die Höhe der zu zahlenden Steuern zu ermitteln. Was ist eine Steuererklärung? Mit einer Steuererklärung werden die Angaben über
  • Steuerfreibeträge
    „Steuerfreibetrag“ ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und bezeichnet typischerweise Freibeträge für die Einkommensteuer. Grundsätzlich handelt es sich im steuerrechtlichen Sinn bei Steuerfreibeträgen um Beträge, welche die Grundlage der Steuerbemessung reduzieren. Im Gegensatz zu Steuerfreibeträgen stehen die Freigrenzen. Bei Freigrenzen müssen bei einer Überschreitung die Einnahmen
  • Steuerfreiheit - Direktversicherung
    Direktversicherung bezeichnet die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über ein Versicherungsunternehmen. Diese Möglichkeit ist verwandt mit der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über eine Pensionskasse. Hierunter ist eine Versicherung zu verstehen, die der Arbeitgeber in der Regel als Versicherungsnehmer zugunsten des Arbeitnehmers abgeschlossen hat und bei der der Arbeitnehmer bzw. seine
  • Steuerhinterziehung
    Bei der Steuerhinterziehung handelt es sich um eine Straftat, bei der eine steuerpflichtige Person ihrer Abgabepflicht nicht nachkommt. Bei einer Steuerhinterziehung werden steuerlich relevante Tatsachen den Finanzbehörden entweder komplett vorenthalten oder aber falsche Angaben gemacht. Wo ist die Steuerhinterziehung geregelt? In § 370 AO (Abgabenordnung)
  • Steuerliche Absetzbarkeit
    Bei der "steuerlichen Absetzbarkeit"  handelt es sich um einen steuerrechtlichen Begriff, der sich auf die Möglichkeit bezieht, bestimmte Ausgaben bei der Steuererklärung steuermindernd geltend machen zu können. Dabei ist zu beachten, dass sich die steuerliche Absetzbarkeit nur auf die Netto-Beträge einer Ausgabe bezieht. Steuerlich absetzbar sind unter anderem
  • Steuern
    Steuern steht für: den Plural von Steuer, eine Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung Steuern (Systemtheorie), die gerichtete Beeinflussung des Verhaltens eines Systems von außen Steuerungstechnik, die Beeinflussung technologischer Prozesse nach einem vorgegebenen Plan Lenkung, die Beeinflussung der Fahrtrichtung
  • Steuerprüfung
    Die Steuerprüfung - in Amtsdeutsch heißt sie die Außenprüfung im Bereich des Steuerrechts - stellt eine Überprüfung der Gesamtheit steuerlich relevanter Sachverhalte dar. Ihr Sinn und Zweck ist, die Gleichmäßigkeit der Steuer zu gewährleisten, die Verhältnisse des Steuerpflichtigen zu prüfen und zu beurteilen und
  • Steuerrecht - Gemeinsame Veranlagung
    Eheleute können entscheiden, ob sie bei ihrer Steuererklärung eine getrennnte oder eine gemeinsame Veranlagung wünschen. Relevant ist die gemeinsame Veranlagung nur für Ehepaare, bei denen nur einer berufstätig ist, oder bei denen starke Unterschiede bei der Höhe des Einkommens bestehen. Bei der gemeinsamen Veranlagung werden die Einkünfte beider
  • Steuerstrafverfahren - Einleitung - Rechtsfolgen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abgrenzung rechtlich selbstständiger Verfahren 3. Bezeichnung des Verfahrensbeteiligten
  • Steuertermine
    Im Folgenden finden Sie eine kalendarische Übersicht des Jahres 2012 über die Termine, zu denen die Steuererklärungen und -anmeldungen für die verschiedenen Steuern abzugeben sind. Bei verspäteter Abgabe der Erklärung droht ein Verspätungszuschlag.
  • Steuerverkürzung - Steuerstraftat
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Steuerverkürzung 2.1 Allgemeines zur Steuerverkürzung
  • Steueränderungen 2007
    Inhaltsübersicht 1. Einleitung
  • Stromsteuergesetz (Deutschland)
    Basisdaten Kurztitel: Stromsteuergesetz Voller Titel: Stromsteuergesetz Typ: Bundesgesetz Rechtsmaterie: Steuerrecht Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland Abkürzung: StromStG FNA: 612-30-1
  • Territorialitätsprinzip
    Das Territorialitätsprinzip (auch Territorialprinzip genannt) betrifft eine Frage der Rechtsanwendung, beschäftigt sich also mit der Frage, welches Recht auf welche Personen wann und an welchem Ort anwendbar ist. Generell sagt das Territorialitätsprinzip, dass alle Personen der Oberhoheit und den Gesetzen des Staates unterworfen
  • Unrichtiger Steuerausweis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen 3. Folgen eines zu hohen Ausweises
  • Unterhalt Steuer/ Absetzbarkeit
    Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) besteht in Deutschland eine Unterhaltsregelung, die besagt, dass Personen für in bestimmter Beziehung zu ihnen stehende andere Menschen unterhaltspflichtig sind, sofern diese nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Diese Personen sind Ehegatten Eltern ehelicher sowie nichtehelicher
  • Unternehmerwechsel - Persönliche Steuerpflicht
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Besonderheiten bei Personengesellschaften 2.1 Gesellschafterwechsel
  • Unternehmerwechsel - Sachliche Steuerpflicht
    Geht ein Gewerbebetrieb auf einen anderen Unternehmer über, bleibt das Unternehmen zwar an sich bestehen. Nach § 2 Abs. 5 GewStG gilt der Übergang dennoch als Einstellung des Betriebes des bisherigen Unternehmers und Neugründung durch den Nachfolger. Damit endet die Gewerbesteuerpflicht beim übergehenden Unternehmer am Tag der Einstellung des
  • Veranlagung (Steuerrecht)
    Die Veranlagung ist im Steuerverfahren die Zusammenfassung von Ermittlungsverfahren und Festsetzungsverfahren. Das Steuerverfahren ist ein Verwaltungsverfahren, das in der Abgabenordnung (AO) geregelt ist. Im Ermittlungsverfahren werden von der Finanzbehörde die Tatsachen ermittelt, aus denen sich die Besteuerung ergibt. Im Festsetzungsverfahren wird die konkrete Steuerschuld
  • Vereinfachte Steuererklärung
    Die Vereinfachte Steuererklärung für Arbeitnehmer ist inzwischen flächendeckend im gesamten Bundesgebiet zuzulassen. Als Vereinfachung müssen die Daten der Lohnsteuerbescheinigung nicht mehr eingetragen werden. Diese Zahlen werden vom Finanzamt direkt von der elektronisch übermittelten Lohnsteuerbescheinigung übernommen. Die vereinfachte Steuererklärung ist für Arbeitnehmer gedacht, die außer den lohnsteuerpflichtigen Einkünften keine
  • Vereinfachungsregelungen - Vorsteuerberichtigung
    Viele Unternehmer führen sowohl steuerpflichtige als auch steuerfreie Umsätze aus, die den Vorsteuerabzug ausschließen. Da hier regelmäßig Änderungen der Verhältnisse in den einzelnen Jahren eintreten, würden insbesondere diese Unternehmer für eine Vielzahl von Wirtschaftsgütern jährlich entsprechende Korrekturbeträge zu ermitteln haben. Um diesen erheblichen Aufwand zumindest einzuschränken, wird in bestimmten
  • Verfahrenseinstellung - Steuerstrafverfahren
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Einstellung nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens gemäß § 170 Abs. 2 StPO; kein hinreichender Tatverdacht
  • Verkauf von Grundstücken - Steuerbefreiungen
    Die Vorschrift befreit alle Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, um eine Doppelbelastung mit Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer zu vermeiden. Dazu gehören neben den Grundstücksverkäufen auch die Bestellung und Übertragung von Erbbaurechten, die Übertragung im Rahmen von Zwangsversteigerungen sowie die Entnahme von Grundstücken aus dem Unternehmen in das Privatvermögen. Auf
  • Vermögenssteuer
    Bei der Vermögensteuer handelte es sich um eine Steuer, welche auf das Vermögen eines Steuerpflichtigen zu entrichten war. Berechnet wurde sie vom Wert des Nettovermögens (= Bruttovermögen abzüglich Schulden), das zu einem bestimmten Stichtag vorhanden gewesen ist. Die Höhe des jeweils zu entrichtenden Steuerbetrags wurde gemäß § 6 VStG
  • Vorrang der §§ 13 und 18 EStG - Gewerbebetrieb
    Inhaltsübersicht 1. Keine Land- und Forstwirtschaft i.S.d. § 13 EStG 2. Keine selbstständige Arbeit i.S.d. § 18 EStG
  • Vorsteuerabzug
    Bei der Vorsteuer handelt es sich um jene Umsatzsteuer, die ein Unternehmer einem Geschäftspartner im Rahmen seiner Leistungen in Rechnung stellt. Es wird aber nur der Endverbraucher mit der Umsatzsteuer belastet, so dass der Geschäftspartner die gezahlte Vorsteuer von seinem Finanzamt erstatten lassen kann. Dieser Vorsteuerabzug ist unter der
  • Vorsteueraufteilung - Vorsteuerabzug
    Eine Vielzahl von Unternehmern tätigt sowohl steuerpflichtige Umsätze als auch solche, die von der Umsatzsteuer befreit sind. Soweit diese steuerfreien Umsätze den Vorsteuerabzug ausschließen, sind die insgesamt bei dem Unternehmer anfallenden Vorsteuern aufzuteilen und nur insoweit abzugsfähig, als sie auf die steuerpflichtigen Umsätze bzw. die Umsätze entfallen, die den
  • Vorsteuerberichtigung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen 3. Änderung der Verhältnisse
  • Vorteilsgewährung
    Die Vorteilsgewährung ist strafrechtlich in § 333 StGB normiert. Danach ist in § 333 StGB die Person strafbar, die einem Amtsträger, einem für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten oder einem Soldaten der Bundeswehr für die Dienstausübung einen Vorteil für diesen oder einen Dritten anbietet, verspricht oder gewährt.
  • Werbungskosten
    Werbungskosten sind Aufwendungen, die nach der Ermittlung der Einkünfte von den zu versteuernden Einnahmen abgezogen werden. Inhaltsübersicht 1 Rechtslage in Deutschland 1.1 Erläuterungen 1.2 Probleme bei der Abgrenzung 1.3 Werbungskostenpauschale
  • Wertaufhellung
    Ausführungen zur Wertaufhellung finden Sie in Tz. 1.2 zu
  • Zuordnung - Vorsteuerabzug
    Bei Gegenständen, die sowohl dem unternehmerischen als auch dem nichtunternehmerischen Bereich des Unternehmers dienen sollen, hat dieser bei so genannten einheitlichen Gegenständen grundsätzlich ein Wahlrecht, ob er diesen Gegenstand seinem Unternehmen zuordnen will oder nicht. Diese Entscheidung trifft er regelmäßig durch die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs. Bei der Lieferung
  • Zuständiges Finanzamt - Bauabzugssteuer
    1. Zuständigkeit für Steuerabzugsverfahren Den Steuerabzug bei Bauleistungen verwaltet nicht das Finanzamt des Leistungsempfängers (Auftraggeber), sondern das für den Leistenden (Auftragnehmer) örtlich zuständige Finanzamt. Diesem Finanzamt hat der Leistungsempfänger den Abzugsbetrag anzumelden und abzuführen (§ 48a EStG). Dieses Finanzamt
  • allgemein - Unternehmer
    Von der Umsatzsteuer wird zwar jeder Bürger im täglichen Leben durch die Mehrwertsteuer betroffen und belastet, die mit der Erhebung der Umsatzsteuer in Verbindung stehenden Aufgaben betreffen regelmäßig allerdings nur Unternehmer. Nur Umsätze, die von einem Unternehmer getätigt werden, unterliegen der Umsatzsteuer. Ebenso steht ein Vorsteuerabzug nur einem Unternehmer
  • arbeitslos - Kinder
    Arbeitslose Kinder über 18 und unter 21 Jahren können berücksichtigt werden. Nach dem Gesetzeswortlaut werden Kinder berücksichtigt, die noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben, nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und bei einer Agentur für Arbeit im Inland als Arbeitssuchender gemeldet sind. Eine geringfügige Beschäftigung im Sinne von §
  • medizinische Leistungen - Steuerbefreiungen
    § 4 Nr. 14 UStG Inhaltsübersicht 1. Änderungen Jahressteuergesetz 2009 2. Allgemeines 3.
  • steuerrechtlich - Zwangsmittelverbot
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Adressat der Norm 3. Selbstbelastung
  • Änderung der Bemessungsgrundlage
    Inhaltsübersicht 1. Uneinbringlichkeit 2. Kreditkarte 3. Bonusvergütungen
  • Ökosteuer
    Im Mittelpunkt des Interesses bei der ökologischen Steuerreform steht die schrittweise Erhöhung der Mineralölsteuersätze für Kraftstoffe vom 1. April 1999 bis zum 1. Januar 2003. Seit dem 1. April 1999 werden sog. Ökosteuern erhoben und in fünf jährlichen Schritten bis 2003 erhöht. Die Einnahmen werden
  • Übersicht - Aufbewahrungspflicht
    Nachfolgend ist die handels- und / oder steuerrechtliche Aufbewahrungspflicht einer Auswahl gängiger Belege in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Inwieweit die Unterlagen aufbewahrungspflichtig sind, hängt auch von der Art des Unternehmens und der Branche ab.
  • Übersicht - Übernachtungskosten
    Ab 2008 sind die Reisekostenarten Dienstreise, Fahrtätigkeit und Einsatzwechseltätigkeit zur vorübergehenden Auswärtstätigkeit zusammengefasst worden. Alternativ zu den tatsächlichen Kosten können bei Inlandsübernachtungen ohne Einzelnachweis 20 EUR und bei Übernachtungen im Ausland die Pauschbeträge (Übernachtungsgelder) steuerfrei erstattet werden (R 9.7 Abs. 3 LStR). Der



Ratgeber
  • BildDie Haftung der Ehegatten im Steuerverfahren
    Eine gemeinsame, von beiden Ehegatten, unterzeichnete Einkommensteuererklärung begründet nicht automatisch auch eine Haftung des Ehegatten welcher nur die Unterschrift geleistet hat. Die Unterschriften auf der Erklärung beziehen sich jeweils nur auf Angaben, die jeder Ehegatte für sich selber erklärt und ausdrücklich nicht auf die des Partners. Auch ...
  • BildBFH: Einbeziehung von Baukosten in die Bemessungsgrundlage für Grundsteuer
    Der BFH hat mit Urteil vom 03.03.2015 entschieden, wann Baukosten in die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung der Grunderwerbssteuer mit einzubeziehen sind (AZ.: II R 9/14). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Im Rahmen dieser Entscheidung hat der Bundesfinanzhof (BFH) nunmehr klargestellt, welche Kosten bei Erwerb eines unbebauten Grundstücks in ...
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    Viele Mandanten  beauftragen unsere Kanzlei, wenn sie Immobilien in Kanada geerbt haben und diese nun verkaufen möchten. Der Verkaufserlös muss in Kanada versteuert werden, etwas, das in Deutschland ansässige Mandanten nicht immer verstehen. Das Problem wird oftmals dadurch erschwert, dass der ursprüngliche Eigentümer der Immobilie keine Steuererklärungen im Zusammenhang ...
  • BildBFH: Die doppelte Haushaltsführung in sog. "Wegverlegungsfällen"
    Der BFH nahm mit einem Beschluss vom 08.10.2014 Stellung dazu, wann eine doppelte Haushaltsführung in den sog. "Wegverlegungsfällen" vorliegt (AZ.: VI R 7/13). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Als "Wegverlegungsfall" bezeichnet man es, wenn ein Steuerpflichtiger seinen Haupthausstand vom Beschäftigungsort aus privaten Gründen weg verlegt und einen ...
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    Mit Urteil vom 25.02.2014 entschied das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz, dass im Insolvenzverfahren eine Drittwirkung der Steuerfestsetzung auch bei Einspruch vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestehen kann (AZ.: 3 K 1283/12). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Hier erstreckt sich die Drittwirkung der Umsatzsteuerfestsetzung auf einen Alleingesellschafter und alleinigen ...
  • BildOFD NRW: Zugewinnausgleich als Nachlassverbindlichkeit
    Mit einer Kurzinformation zu den sonstigen Besitz- und Verkehrsteuern vom 31.10.2014 hat die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen (OFD NRW) zum Umfang des Abzugs des güterrechtlichen Zugewinnausgleichs als Nachlassverbindlichkeit Stellung genommen. NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner, die im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben, erhalten in ...

News zum Steuerrecht
  • Bild15 Jahre FOM: Lernen für den Spitzenjob (22.08.2008, 12:00)
    Berufsbegleitende Studiengänge bundesweit gefragt / NRW-Ministerpräsident Rüttgers gratuliert Essener Absolventen auf Zeche Zollverein NRW Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers hat den 390 Absolventen der Essener FOM Fachhochschule für...
  • BildBlinder Fleck der Klimapolitik: Anpassungsmaßnahmen sind nötig (11.11.2011, 15:10)
    Berlin, 11. November 2011. Klima-Strategien zur Vermeidung von Emissionen sind im öffentlichen Diskurs stark präsent, zeigen auf globaler Ebene aber kaum Erfolge. Anpassungsmaßnahmen an die aktuelle Klimadynamik finden dagegen in Deutschland weit...

Forenbeiträge zum Steuerrecht
  • Bildjuristische Berufe, bei denen man nicht vor Gericht muss (10.02.2012, 19:04)
    Hallo, ich habe im Referendariat gemerkt, dass das Auftreten vor Gericht nichts für mich ist. Die klassischen Berufe fallen daher für mich schon einmal weg. Daher wollte ich mal fragen, wo man alles arbeiten kann ohne (oder nur selten) vor Gericht zu müssen. Mein Schwerpunkt ist eigentlich Steuerrecht. Ich mach aber auch ...
  • BildHandelsvertreter darf ein erworbenes Vertreterrecht nach individuellen Verhältnissen und damit in we (30.05.2008, 11:50)
    Der Bundesfinanzhof hat - in Fortführung seiner Rechtsprechung (BFH vom 18.1.1989 BStBl. 1989 II 549) - entschieden, dass auf das von einem Handelsvertreter entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgut "Vertreterrecht" die zwingende typisierende Regelung zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts (§ 7 Abs. 1 S. 3 EStG) keine Anwendung findet. Die ...
  • BildSteuerrecht Berichtigung nach Steuerbescheid (02.11.2010, 15:57)
    Ist es möglich, die Einnahmen-Überschussrechnung zu berichtigen auch wenn der Steuerbescheid schon länger als 1 Monat ergangen ist? Es wurde nämlich im Nachhinein ein Fehler zu Ungunsten des Steuerzahlers entdeckt. Muss das Finanzamt auch später noch die Änderung anerkennen? Danke im voraus!

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