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Unterlagen für die Steuererklärung (© Fotodo - Fotolia.com)
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Steuerrecht

Das Steuerrecht regelt die Erhebung und Festsetzung von Steuern. Im engeren Sinne zählen hierzu die Steuergesetze, im weiteren Sinne auch die Gesetzgebung hinsichtlich der Steuerverwaltung und der Finanzgerichtsbarkeit. Nicht zum Steuerrecht gezählt werden diejenigen Normen des Rechts, die sich mit der Verteilung des Steueraufkommens beschäftigen. Dies sind in Deutschland Teile des Grundgesetzes sowie das Zerlegungsgesetz. Es existiert allgemeines und besonderes Steuerrecht. Zum allgemeinen Steuerrecht zählen die jeweiligen für die Einzelsteuer relevanten Rechtsgebiete, also unter anderem Finanzverwaltungsgesetz, Bewertungsgesetz, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht beinhaltet Einzelsteuergesetze wie zum Beispiel das UStG, das Körperschaftssteuergesetz, das Einkommensteuergesetz und viele andere. Auch das Steuerstrafrecht gehört zum Rechtsgebiet.

Legaldefinition der Steuer

Nach Paragraf 3 der Abgabenordnung sind Steuern geldwerte Leistungen, welche all denen auferlegt werden, auf die ein Tatbestand zutrifft, der von Gesetzes wegen eine Leistungspflicht beinhaltet. Sie stellen keine Gegenleistung für eine Leistung dar. Sie werden zur Erzielung von Einnahmen durch ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen – also Gemeinde, Land und Bund jedem Bürger auferlegt. Auch Ein- und Ausfuhrabgaben nach dem Artikel 4 Nr. 10 und 11 des Zollkodexes, sowie sogenannte Agrarabschöpfungen der EU sind hinzu zu zählen.

Steuerrechtsautonomie

Das Steuerrecht als solches ist ein autonomes, eigenständiges Rechtsgebiet. Hier kommen alle Rechtsnormen, welche in der Bundesrepublik das Steuerwesen regulieren, zum Tragen. Eine eigenständige Definition erfahren steuerrechtliche Tatbestände sowie Rechtsbegriffe. Es besteht auch dann keine Bindung an das Zivilrecht, wenn zivilrechtliche Begriffe in den Steuergesetzen benützt werden. Durch das Finanzverfassungsrecht sind die Grundsätze des bundesrepublikanischen Steuergesetzes in der deutschen Verfassung niedergeschrieben und festgelegt. Diesem Recht folgend sind Steuerverwaltungshoheit, Steuerertragshoheit und Steuergesetzgebungshoheit nach jeweils anderen Kriterien zwischen Gemeinden, Ländern und dem Bund aufgeteilt.

Steuerrechtsprinzipien

Beim Steuerrecht in Deutschland kommen nachstehende, im Übrigen im Grundgesetz verankerte Prinzipien zum Tragen. So wird nach der Leistungsfähigkeit besteuert, es gelten Nettoprinzip und Sozialstaatenprinzip, eine Gesetzmäßigkeit sowie eine Gleichmäßigkeit der Besteuerung.

Rechtsprechung

Durch den Artikel 108 Abs. 6 GG ist die Finanzgerichtsbarkeit durch Bundesgesetz klar und einheitlich geregelt. Die durch die Finanzgerichtsordnung eingerichteten Instanzen sind im Bund der Bundesfinanzhof und in den Ländern die verschiedenen Finanzgerichte in ihrer Funktion als obere Landesgerichte. Der außergerichtliche Rechtsbehelf ist vom Klageverfahren zu differenzieren. Hier, in diesem Einspruchsverfahren hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, einen Steuerbescheid, umfänglich überprüfen zu lassen, also in einem zügigen und kostenfreien Verfahren durch die Finanzbehörde auf Fehler überprüfen zu lassen beziehungsweise korrigieren zu lassen. In der Regel ist es ratsam einen Fachanwalt oder Rechtsanwalt zu beauftragen. Dieser kann den Steuerbescheid umfassend überprüfen und die errechnete Steuer überprüfen. Auch eine Steuerberatung ist möglich.

Verwaltung

Wie im Finanzverwaltungsgesetz niedergelegt, sind für die Verwaltung der Abgaben, in Übereinstimmung mit Steuerertragshoheit sowie dem föderalen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland die nachfolgenden Behörden zuständig. Auf Bundesebene sind dies die Bundesfinanzbehörden, hier als oberste Behörde das Bundesministerium der Finanzen, als jeweilige Oberbehörden das Bundeszentralamt, die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein sowie die Bundeswertpapierverwaltung. Als Mittelbehörden dienen, soweit sie eingerichtet sind, die Bundesfinanzdirektionen und das Zollkriminalamt. Als örtliche Behörden jeweils die Hauptzollämter, Zollämter und Zollkommissariate sowie die Zollfahndungsämter. Auf Länderebene, zuständig für landesspezifische Aufgaben als oberste Instanz das Landesfinanzministerium, als Mittelbehörden die Oberfinanzdirektionen. Die Finanzämter als örtliche Behörden. Kommunalabgabengesetze und kommunale Satzungen regeln die jeweiligen kommunalen Abgaben.

Steuerarten

Abgaben  werden hinsichtlich der Steuerträgerschaft, der Steuergesetzgebungshoheit, der Steuerertragshoheit sowie anhand des Steuergegenstandes sowie der volkswirtschaftlichen Abgrenzung (einkommens- und vermögenswirksame) unterschieden. Der Steuerpflichtige bei direkter Besteuerung ist der wirtschaftlich belastete Bürger, bei der indirekten ist es ein Dritter, der die Steuer für den Bürger abführt. Zur Steuergesetzgebung sind nur Bund und Bundesländer berechtigt. In der Steuerertragshoheit, bei der Frage, wem die Erträge zukommen sollen, unterscheidet man Gemeinschaftssteuern, Bundessteuern, Ländersteuern sowie Gemeindesteuern. Es können Verbrauch, Ertrag, Umsatz und Besitz versteuert werden. Es existiert eine volkswirtschaftliche Abgrenzung in Importabgaben und Produktionsabgaben sowie in einkommens- und vermögenswirksame Steuern.

Steuererhebungszweck

Es gibt Abgaben mit Fiskalzweck, also Staatseinnahmen zur Aufrechterhaltung, Verbesserung und Schaffung von Infrastruktur, Steuern mit Lenkungszweck um bestimmte Verhaltensweisen des Steuerpflichtigen zu beeinflussen (Tabaksteuer), sowie mit Umverteilungszweck.

Eine Kanzlei mit zahlreichen Rechtsanwälten ist in der Lage, dass komplizierte Steuersystem umfassend zu würdigen, so dass diese potenzielle Mandanten umfassend beraten können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass steuerrechtliche Problem häufig in Verbindung mit dem Arbeitsrecht, Strafrecht und Gesellschaftsrecht stehen.  Gerade aufgrund der Komplexität ist der Gang zu einem Anwalt häufig unerlässlich. In Deutschland gibt es jedoch zahlreiche Rechtsanwälte und Fachanwälte, die etwaige Probleme lösen können.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Steuerrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Steuerrecht

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Steuerrecht erklärt von A bis Z

  • Abführung - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Verpflichtung zum Steuerabzug 2. Abführungszeitpunkt 3. Anmeldung
  • Abgabe
    Abgabe (steuer-rechtlich) ist eine kraft öffentlichen Rechts begründete Geldzahlungspflicht an den Staat zur Erzielung von Einnahmen. Zu den Abgaben zählen Steuern, Gebühren, Beiträge und Sonderabgaben.
  • Abgaben - Niederschlagung
    Von einer "Niederschlagung von Abgaben" (oder auch vom "Billigerlass") wird gesprochen, wenn die Weiterverfolgung eines fälligen Anspruchs zurückgestellt wird. Voraussetzung für eine derartige Niederschlagung ist entweder, dass eine Weiterverfolgung des Anspruchs mit zu hohen Kosten verbunden wäre, oder aber vorhersehbar ist, dass sie erfolglos bleiben würde. Der Schuldner
  • Abrechnung - Bauabzugssteuer
    Sofern die Verpflichtung zum Steuerabzug besteht (), behält der Leistungsempfänger 15% des Rechnungsbetrags ein und führt diesen an das Finanzamt des Leistenden ab (vgl. , ). Diese 15 % werden dem Leistenden von der ihm zustehenden Rechnungssumme der erbrachten Bauleistung zunächst vorenthalten. Es muss aber sichergestellt sein, dass
  • Abzugspflichtige Bauleistungen - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Vergütungen für Bauleistungen 2. Zusammenhang mit einem Bauwerk 3. Keine Bauleistungen
  • AfA
    Bei der AfA (Absetzung für Abnutzungen) handelt es sich um die Wertminderung von Anlagevermögen, welche steuerrechtlich zu ermitteln ist. Gemäß dem deutschen Einkommensteuergesetz hat die AfA in dem Kalendermonat zu beginnen, in dem die Anschaffung beziehungsweise Herstellung erfolgt ist. Für jeden Kalendermonat ist ein Zwölftel der Jahres-AfA anzusetzen.
  • Allgemein - Befähigungsnachweise
    Inhaltsübersicht 1. Freie Berufe 2. Gaststätten und Hotels 3. Finanzdienstleistungen
  • Allgemeines - Internationale Steuerplanung
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Aufgaben und Ziele der internationalen Steuerplanung 3. Systematisierung der
  • Allgemeines - Trends im Controlling
    1. Überblick Nichts ist beständiger als der Wandel! Diese oft zitierte Weisheit beschreibt durchaus treffend die Realität, in der sich die Unternehmen zurzeit befinden. Wollen Unternehmen langfristig erfolgreich sein, müssen sie - und mit ihnen das Controlling - flexibel auf neue Anforderungen reagieren.
  • Allgemeines - Vermögensabschöpfung
    Im heutigen Alltag der Außenprüfungsdienste in den Finanzverwaltungen rückt neben den steuerlichen Prüfungsfeststellungen für die Steuerfestsetzung immer stärker die Realisierung des steuerlichen Prüfungsergebnisses in den Vordergrund. Im Normalfall werden die steuerlichen Prüfungsfeststellungen im Bericht über die erfolgte Außenprüfung durch den Veranlagungsbezirk im Rahmen des Steuerfestsetzungsverfahrens ausgewertet und in einem
  • Amtlicher Vordruck - 4-III-Rechnung
    1. Allgemeines Die Vorschrift des § 4 Abs. 3 Satz 1 EStG selbst begründet unmittelbar keine Pflicht zur Aufzeichnung der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben. Eine entsprechende Geld- oder Kassenrechnung mit entsprechender Belegsammlung reicht hiernach aus. Die Verpflichtung zur Aufzeichnung kann sich bei der Überschussrechnung
  • Anrufungsauskunft
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Pflicht zur Erteilung der Anrufungsauskunft 3. Zuständigkeit
  • Anschaffungskosten
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Erwerb 2.1 Anschaffungspreis
  • Antragsveranlagung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Wegfall der Zweijahresfrist 3. Festsetzungsverjährung
  • Antragsverfahren - Altersvorsorge
    Die dualen Möglichkeiten, für einen Altersvorsorgevertrag staatliche Förderungen zu erhalten, bedingen auch einen nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand (). Sowohl die Zulage für die Altersvorsorge () als auch der alternative Sonderausgabenabzug () werden grundsätzlich nicht automatisch, sondern auf Initiative (auf Antrag) des Anlegers (Jahr für Jahr) gewährt. Der Anleger schließt
  • Arbeitnehmer-Pauschbetrag
    Damit Arbeitnehmer nicht alle Werbungskosten im Einzelnen nachweisen müssen, wird bei Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit bis 2010 ein Pauschbetrag von 920 EUR berücksichtigt. Dieser Pauschbetrag ist bereits in den Lohnsteuertabellen eingearbeitet. Sollen höhere Werbungskosten bereits beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden, kann ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden.
  • Arbeitsgemeinschaften - Steuerobjekt
    Eine besondere Regelung erfahren Arbeitsgemeinschaften in § 2a GewStG. Arbeitsgemeinschaften kommen häufig im Baugewerbe vor, wo Unternehmen sich gemeinsam an Aufträgen beteiligen, die sie alleine wegen der Größe oder Komplexität nicht durchführen könnten. Dabei handelt es sich um Gesellschaften des bürgerlichen Rechts . Sie sind
  • Arbeitsvertrag mit dem Ehepartner
    Inhaltsübersicht 1. Allgemein 2. Steuerliche Anerkennung 3. Einkommensteuerrechtliche Behandlung
  • Aufbewahrungsfristen und -pflichten
    Inhaltsübersicht 1. Aufbewahrungspflichten 2. Aufbewahrungsfristen 2.1 Fristen
  • Aufmerksamkeiten
    Aufmerksamkeiten sind steuerfreie Sachzuwendungen, wie die Überlassung von Getränken und Genussmitteln zum Verzehr im Betrieb (nicht begünstigt ist die Überlassung außerhalb des Betriebes) oder Sachgeschenke (Blumen, Bücher) des Arbeitgebers im Wert bis zu 40 EUR (inkl. Umsatzsteuer), die er dem Arbeitnehmer zu persönlichen Anlässen zuwendet. Dies gilt ebenfalls für
  • Aufrechnung - Rechnung
    Für die gelten bezüglich der Aufrechnung von Forderungen ebenfalls besondere Regelungen und Voraussetzungen abweichend von den Regeln zur "normalen" Buchführung. Voraussetzungen der Aufrechnung sind im Einzelnen: Gegenseitigkeit der Forderungen: Der Schuldner der einen Forderung ist zugleich der Gläubiger der Gegenforderung und umgekehrt.
  • Aufwendungen
    Aufwendungen ist ein Begriff insbesondere aus dem allgemeinen Zivilrecht, dem Rechnungswesen im Rahmen des Handelsrechts und dem Steuerrecht. Entsprechend hat dieser Begriff auch unterschiedliche Bedeutungen.   I.  Im Zivilrecht Im allgemeinen Zivilrecht versteht man unter Aufwendungen solche freiwilligen Vermögensopfer , die man
  • Aufzeichnung des Warenein- und -ausgangs - GoB
    Inhaltsübersicht 1. Aufzeichnung des Wareneingangs (§ 143 AO) 1.1 Personenkreis 1.2 Gegenstand der Aufzeichnungen
  • Außenprüfung
    Die Außenprüfung ist eine – von der Finanzbehörde im Außendienst vorzunehmende – Gesamtüberprüfung steuerlich relevanter Sachverhalte. Die Außenprüfung dient der Ermittlung, Prüfung und Beurteilung der Verhältnisse eines Steuerpflichtigen um die Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherzustellen. Weil eine umfangreiche steuerliche Überprüfung – neben der Steuerfahndung – den
  • Basel II
    Unter dem Begriff Basel II versteht man alle Eigenkapitalvorschriften, welche durch den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht innerhalb der letzten Jahre vorgeschlagen wurden. Die Regeln müssen gemäß den EU-Richtlinien 2006/48/EG und 2006/49/EG seit dem 1. Januar 2007 in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für alle Kreditinstitute und
  • Bauabzugssteuer
    Die illegale Betätigung im Baugewerbe war dem Gesetzgeber schon immer ein Dorn im Auge. Mit dem Gesetz zur Eindämmung der illegalen Betätigung im Baugewerbe vom 30. August 2001 (BGBl. I S. 2267) wurde zur Sicherung von Steueransprüchen bei Bauleistungen ein neuer Steuerabzug eingeführt (). Die
  • Bundesfinanzhof
    In München befindet sich der Sitz des BFH ( Bundesfinanzhof ). Dieser ist als oberstes Gericht für Zoll- und Steuersachen zuständig. Er gehört, neben weiteren vier Bundesgerichten, zu den obersten Gerichten Deutschlands.  Inhaltsübersicht 1 Aufgaben des BFH 2
  • Deutscher Corporate Governance Kodex
    Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der Kodex soll das deutsche Corporate Governance System transparent und nachvollziehbar machen. Er will das Vertrauen der internationalen und nationalen
  • Doppelbesteuerung
    Werden im Rahmen grenzüberschreitender Finanztrasaktionen gemäß steuerrechtlicher Regelungen bereits besteuerte Einkünfte nochmals einer Besteuerung unterworfen, so wird dies als Doppelbesteuerung bezeichnet. Eine grenzüberschreitende Doppelbesteuerung sollte im Sinne eines möglichst wenig verzerrenden (d.h. investitionsneutralen) Steuerrechts vermieden werden, da im Falle ihres Auftretens Investitionsentscheidungen beeinflusst werden können.
  • Doppelbesteuerungsabkommen
    Werden Einkünfte innerhalb eines identischen Zeitraums ein weiteres Mal besteuert, bezeichnet man dies als Doppelbesteuerung. Durch ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen soll diese Problematik vermieden werde. Ein Doppelbesteuerungsabkommen kommt durch  völkerrechtliche Verträge zustande, die zwischen zwei oder mehr Staaten ausgehandelt werden, mit dem Ziel, Steuerobjekte so voneinander abzugrenzen,
  • Drei-Horizonte-Konzept
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Das Problem der Umsatzprognose 3. Das Drei-Horizonte-Konzept
  • Erlass von Säumniszuschlägen
    Säumniszuschläge entstehen kraft Gesetzes allein durch Zeitablauf ohne Rücksicht auf ein Verschulden des Steuerpflichtigen (BFH, 17.07.1985 - I R 172/79; BStBl II 1986,122). Neben ihrer Eigenschaft als Druckmittel zur Durchsetzung fälliger Steuerfestsetzungen, stellen sie aber auch eine Gegenleistung für das Hinausschieben der Zahlung und einen Ausgleich für den angefallenen
  • Fristen - Jahresabschluss
    Inhaltsübersicht 1. Umfang des Jahresabschlusses 2. Handelsrechtliche Fristen 2.1 Einzelunternehmen / Personengesellschaften
  • Gewinn je Aktie
    Der Gewinn je Aktie ("Earnings per Share") stellt eine (Eigenkapital-) Rentabilitätskennzahl dar, die bei börsennotierten Unternehmen angewendet wird. Wurden Stückaktien ausgegeben - Aktien mit Nennbetrag sind heute eher selten anzutreffen -, so wird der Gewinn je Aktie als Verhältnis des Jahresüberschusses zu
  • Grundsteuer / Grundsteuermessbetrag
    Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (Objektsteuer), die auf das Eigentum an Grundstücken sowie deren Bebauung, das heißt auf dessen Beschaffenheit, Eigentum und dessen Wert, erhoben wird. Zu beachten ist, dass im Mittelpunkt dieser Steuer der Grundbesitz, also ein Objekt, und keine natürliche oder juristische Person steht. Dementsprechend wird
  • Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
    Bei den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der sowohl im HGB als auch in der AO Verwendung findet. Im Allgemeinen werden als diese Grundsätze angesehen: Belegprinzip , gemäß welchem für jede Buchung ein Beleg vorliegen muss, welcher sachlich und rechnerisch
  • Handelsbilanz
    Nach § 242 Abs. 1 HGB hat jeder Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. Von dieser Vorschrift sind lediglich Einzelkaufleute im Sinne des § 241a HGB ("kleine Einzelkaufleute) ausgenommen.
  • Investitionszulagen
    Eine Investitionszulage ist eine staatliche Zahlung, welche dem Steuerpflichtigen für bestimmte Investitionen gewährt werden kann. Ziel dieser staatlichen Zuwendung ist die Lenkung von Investitionen in bestimmten Regionen, in den sogenannten Fördergebieten. Als derartige Gebiete werden die neuen Bundesländer angesehen. Einen Anspruch auf Investitionszulagen besitzen Steuerpflichtige im Sinne de
  • Investitionszulagengesetz 2005 / 2007
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeiner Überblick 2. Fördergebiet 3. Begünstigte Investitionen
  • Körperschaftssteuer
    Bei der Körperschaftstseuer handelt es sich um eine spezielle Form der Einkommensteuer, welche ausschließlich für juristische Personen anfällt. Zu diesen zählen Kapitalgesellschaften und andere Personenvereinigungen. Als Grundlage für die Besteuerung wird jenes Einkommen angesehen, welches die Körperschaft während des betreffenden Kalederjahres erzielt hat. Sämtliche Gewinne werden mit 15%
  • Leistungsbezug - Vorsteuerabzug
    Ein Vorsteuerabzug kommt grundsätzlich nur in Betracht, wenn der eine Leistung durch einen anderen Unternehmer bezogen hat. Leistungen sind oder . Diese Leistungen müssen im Inland erbracht sein und der deutschen Umsatzsteuer unterliegen. Der Vorsteuerabzug ist erst nach erbrachter Leistung zulässig, eine Ausnahme besteht nur bei Vorausrechnungen
  • Leistungsempfänger - Steuerschuldner
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Umsätze 2.1 Werklieferungen, die durch im Ausland ansässige Unternehmer ausgeführt werden
  • Lohnsteuer
    Der Begriff Lohnsteuer ist jedem unselbständig beschäftigten Arbeitnehmer bekannt. Die Lohnsteuer ist eine der wesentlichen Stützen der Finanzierung des deutschen Staates. Im Gegensatz zu anderen nachgelagerten Steuern wie etwa der Einkommenssteuer, ist die Lohnsteuer eine vorgelagerte Steuer . Das bedeutet, dass sie direkt im Moment des Entstehungsanspruches abgeführt
  • Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2010
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Eintragung von Freibeträgen 3. Lohnsteuerratgeber 2010
  • Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2012
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Berücksichtigung von volljährigen Kindern 3. Übertragung des Kinderfreibetrages
  • Lohnsteuerkarte
    Die Gemeinden hatten bis einschließlich für das Kalenderjahr 2010 den unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmern für jedes Kalenderjahr unentgeltlich eine Lohnsteuerkarte nach amtlich vorgeschriebenem Muster auszustellen und zu übermitteln. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) speichert gem. § 39e EStG Identifikationsnummer und Besteuerungsmerkmale für die Bereitstellung der durch den Arbeitgeber automatisiert
  • Offenbarungsbefugnisse - Steuergeheimnis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Offenbarung zur Durchführung eines steuerlichen Verfahrens (§ 30 Abs. 4 Nr. 1 AO)
  • Pauschalierung der Lohnsteuer
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeine Vorbemerkungen 2. Pauschalierung der Lohnsteuer in besonderen Fällen (§ 40 EStG) 2.1
  • Persönliche Voraussetzungen - Vorsteuerabzug
    Ein Vorsteuerabzug steht grundsätzlich nur Unternehmern zu. ist, wer eine nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen selbstständig ausübt, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt. Die Unternehmereigenschaft muss im Zeitpunkt des Bezugs einer Leistung gegeben sein. Ausgeschlossen von der Möglichkeit, Vorsteuern abzuziehen, sind Personen die unter die
  • Privatbereich - Vorsteuerabzug
    Ab dem 01.04.1999 ist der Vorsteuerabzug bei bestimmten Aufwendungen ausgeschlossen, die Repräsentationscharakter haben oder in Zusammenhang mit der privaten Lebensführung stehen. Dabei wird auf die einschlägigen ertragsteuerlichen Regelungen verwiesen, insbesondere § 4 Abs. 5 Nr. 1 - 4 und 7 EStG sowie § 12 Nr. 1 EStG. Vorsteuern aus
  • Rechnung - Vorsteuerabzug
    Als Vorsteuer sind nur Beträge abzugsfähig, die in einer gesondert ausgewiesen sind (Ausnahmen: Einfuhrumsatzsteuer , Erwerbsteuer ). Diese Rechnung kann durch den leistenden Unternehmer ausgestellt worden sein. In Sonderfällen ist auch die Abrechnung per Gutschrift durch den Leistungsempfänger möglich. Der Vorsteuerabzug aus einer
  • Reisekosten
    Inhaltsübersicht 1. Steuerliche Behandlung von Reisekosten 1.1 Allgemeines ( R 9.4 LStR ) 1.2 Begriffsbestimmungen
  • Selbstanzeige
    Der Begriff Selbstanzeige hat drei wesentliche Bedeutungen. Einmal ist es das Anzeigen einer Ordnungswidrigkeit, die man selbst begangen hat, zum anderen eine Möglichkeit im Steuerstrafrecht und weiter im Verlagswesen die Werbung auf Rezessionsseiten. Steuerhinterziehung Nach dem Paragraphen 371 der Abgabenordnung (§ 371 AO)
  • Soll-Vorschrift
    Eine Soll-Vorschrift ist eine Rechtsnorm, die an Formulierungen wie „soll“ oder „in der Regel“ erkannt werden können. Sie ordnet die Vornahme oder das Unterlassen einer Handlung nicht zwingend an, sondern nur für den Regelfall . Sie räumt insoweit also ein gewisses Ermessen ein. I. 
  • Sollbesteuerung
    Die für den jeweiligen Voranmeldungszeitraum bzw. für das Kalenderjahr zu berechnende Umsatzsteuer ist grundsätzlich nach vereinbarten Entgelten vorzunehmen. Das bedeutet, dass die Entstehung der Steuer sich ausschließlich nach dem Zeitpunkt der Leistung richtet. Ist die Lieferung oder die sonstige Leistung erbracht, so entsteht die Steuer unabhängig von der Bezahlung
  • Steueramnestie
    Unter einer Steueramnestie versteht man Straffreiheit bei einer Selbstanzeige. Spricht man in Deutschland von „Steueramnestie“ bezieht man sich dabei in aller Regel auf das Gesetz über die strafbefreiende Erklärung, das 2003 verabschiedet wurde, und primär darauf abzielte,  Steuerflüchtigen, die Geld unversteuert im Ausland aufbewahrten, die Rückkehr in die
  • Steuerberatungskosten
    Inhaltsübersicht 1. Abzugsfähigkeit 2. Aktuelle Rechtsprechung 3. Kostenübernahme durch Arbeitgeber
  • Steuerbilanz
    Die Steuerbilanz ist die nach steuerlichen Grundsätzen korrigierte Handelsbilanz (Jahresabschluss) und dient der Ermittlung der steuerlichen Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer (Kapitalgesellschaften), die Einkommensteuer (Einzelunternehmen und Personengesellschaften) und die Gewerbeertragsteuer. Die grundlegenden steuerrechtlichen Buchführungspflichten sind in der Abgabenordnung (AO) festgeschrieben (Buchführungspflicht). Kapitalgesellschaften
  • Steuererklärung
    Mit einer Steuererklärung übermitteln Bürger und Unternehmen an die Finanzbehörden die Auskunft über ihre Einkünfte. Die Steuererklärung dient als Basis, um die Höhe der zu zahlenden Steuern zu ermitteln. Was ist eine Steuererklärung? Mit einer Steuererklärung werden die Angaben über
  • Steuerfreibeträge
    „Steuerfreibetrag“ ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und bezeichnet typischerweise Freibeträge für die Einkommensteuer. Grundsätzlich handelt es sich im steuerrechtlichen Sinn bei Steuerfreibeträgen um Beträge, welche die Grundlage der Steuerbemessung reduzieren. Im Gegensatz zu Steuerfreibeträgen stehen die Freigrenzen. Bei Freigrenzen müssen bei einer Überschreitung die Einnahmen
  • Steuerhinterziehung - Selbstanzeige
    Steuerhinterziehung ist eine Straftat, welche auch mit einer Haftstrafe geahndet werden kann. Um diese zu vermeiden, besteht die Möglichkeit einer Selbstanzeige: Personen, welche Steuern hinterzogen haben und sich selbst anzeigen, können dadurch die Folgen einer Straftat vermeiden. Es besteht lediglich die Verpflichtung, die nichtbezahlten Steuern nachzuzahlen, zusätzlich noch 0,5
  • Steuerklassenwahl
    Arbeitnehmer-Ehegatten, die beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben, können wählen, ob sie beide in Steuerklasse IV oder Steuerklasse IV mit Faktorverfahren eingeordnet werden wollen oder ob einer die Steuerklasse III und der andere die Steuerklasse V erhalten soll. Die Wahl zwischen der Steuerklassenkombination III/V und IV/IV
  • Steuerliche Absetzbarkeit
    Bei der "steuerlichen Absetzbarkeit"  handelt es sich um einen steuerrechtlichen Begriff, der sich auf die Möglichkeit bezieht, bestimmte Ausgaben bei der Steuererklärung steuermindernd geltend machen zu können. Dabei ist zu beachten, dass sich die steuerliche Absetzbarkeit nur auf die Netto-Beträge einer Ausgabe bezieht. Steuerlich absetzbar sind unter anderem
  • Steuern
    Steuern steht für: den Plural von Steuer, eine Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung Steuern (Systemtheorie), die gerichtete Beeinflussung des Verhaltens eines Systems von außen Steuerungstechnik, die Beeinflussung technologischer Prozesse nach einem vorgegebenen Plan Lenkung, die Beeinflussung der Fahrtrichtung
  • Steuerprüfung
    Die Steuerprüfung - in Amtsdeutsch heißt sie die Außenprüfung im Bereich des Steuerrechts - stellt eine Überprüfung der Gesamtheit steuerlich relevanter Sachverhalte dar. Ihr Sinn und Zweck ist, die Gleichmäßigkeit der Steuer zu gewährleisten, die Verhältnisse des Steuerpflichtigen zu prüfen und zu beurteilen und
  • Steuerrecht - Gemeinsame Veranlagung
    Eheleute können entscheiden, ob sie bei ihrer Steuererklärung eine getrennnte oder eine gemeinsame Veranlagung wünschen. Relevant ist die gemeinsame Veranlagung nur für Ehepaare, bei denen nur einer berufstätig ist, oder bei denen starke Unterschiede bei der Höhe des Einkommens bestehen. Bei der gemeinsamen Veranlagung werden die Einkünfte beider
  • Steuerschuldner
    Bei der Umsatzsteuer ist grundsätzlich der Unternehmer, der den steuerpflichtigen Umsatz im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG erbringt, Schuldner der Steuer. Da das Umsatzsteuergesetz aber auch an verschiedene andere Tatbestände eine Steuerschuld knüpft, kommen auch noch andere Personen als Steuerschuldner in Betracht bei. Hierbei sind
  • Steuerschätzung
    Zu einer Steuerschätzung kommt es, wenn auf anderem Wege die Steuerschuld nicht festgelegt werden kann, sprich eine Steuererklärung wurde nicht fristgerecht oder mit unvollständigen Angaben eingereicht.  Meist fällt die Steuerschätzung höher aus als das tatsächliche Einkommen. Die Steuerschätzung befreit den
  • Steuerstrafrechtler
    Ein Steuerstrafrechtler ist ein Anwalt, der auf das Steuerstrafrecht spezialisiert ist. In vielen Fällen handelt es sich bei einem Steuerstrafrechtler um einen Fachanwalt für Steuerrecht, der seinen Tätigkeitsschwerpunkt auf das Steuerstrafrecht ausgerichtet hat. Warum Steuerstrafrechtler? Wenn es bei einem Steuerpflichtigen zu einer Steuerfahndung kommt, sieht
  • Steuerstrafverfahren - Einleitung - Rechtsfolgen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abgrenzung rechtlich selbstständiger Verfahren 3. Bezeichnung des Verfahrensbeteiligten
  • Steuerstrafverfahren - Steuergeheimnis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Offenbarung zur Durchführung eines Strafverfahrens wegen einer Steuerstraftat oder eines Bußgeldverfahrens wegen einer Steuerordnungswidrigkeit (§ 30 Abs. 4 Nr. 1 i.V.m.
  • Steuertermine
    Im Folgenden finden Sie eine kalendarische Übersicht des Jahres 2012 über die Termine, zu denen die Steuererklärungen und -anmeldungen für die verschiedenen Steuern abzugeben sind. Bei verspäteter Abgabe der Erklärung droht ein Verspätungszuschlag.
  • Steueränderungen 2006
    Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Gesetz zum Einstieg in ein steuerliches Sofortprogramm (BGBl I 2005, 3682) 2.1
  • Strategische Geschäftseinheiten
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Organisation von strategischen Geschäftseinheiten 2.1 Strategische Geschäftseinheiten in divisional organisierten Unternehmen
  • Stromsteuergesetz (Deutschland)
    Basisdaten Kurztitel: Stromsteuergesetz Voller Titel: Stromsteuergesetz Typ: Bundesgesetz Rechtsmaterie: Steuerrecht Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland Abkürzung: StromStG FNA: 612-30-1
  • Umsatzsteuererklärung
    Eine Umsatzsteuererklärung muss derjenige Unternehmer abgeben, der für ein Entgelt Leistungen oder Lieferungen im Inland ausführt. Niedergeschrieben ist das in § 1 und 2 des UstG. Der Unternehmer ist verpflichtet, termingemäß eine Umsatzsteuervoranmeldung oder eine Umsatzsteuererklärung vorzulegen. Geschichte Die ersten „Akzisen“
  • Unentgeltliche Lieferung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Entnahme eines Gegenstandes (§ 3 Abs. 1b Nr. 1 UStG) 2.1
  • Unfallkosten
    1. Unfall mit privatem PKW Ersetzt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Unfallkosten, so sind diese nur noch dann steuerfrei , wenn sie begrifflich den zugerechnet werden können. Ist dies der Fall, so gehören zu den lohnsteuerfrei ersetzbaren Unfallkosten die Reparaturaufwendungen und die Nebenkosten des
  • Unrichtiger Steuerausweis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen 3. Folgen eines zu hohen Ausweises
  • Unternehmen - Vorsteuerabzug
    Eine oder sonstige Leistung muss an den Unternehmer für sein ausgeführt werden, um den Vorsteuerabzug zu ermöglichen. Leistungen an Dritte oder für den nichtunternehmerischen Bereich lassen einen Vorsteuerabzug nicht zu. Entscheidende Bedeutung hat die Bestimmung des Leistungsempfängers sowie die Entscheidung, ob die Leistung für das Unternehmen des
  • Veranlagung (Steuerrecht)
    Die Veranlagung ist im Steuerverfahren die Zusammenfassung von Ermittlungsverfahren und Festsetzungsverfahren. Das Steuerverfahren ist ein Verwaltungsverfahren, das in der Abgabenordnung (AO) geregelt ist. Im Ermittlungsverfahren werden von der Finanzbehörde die Tatsachen ermittelt, aus denen sich die Besteuerung ergibt. Im Festsetzungsverfahren wird die konkrete Steuerschuld
  • Vereinfachte Steuererklärung
    Die Vereinfachte Steuererklärung für Arbeitnehmer ist inzwischen flächendeckend im gesamten Bundesgebiet zuzulassen. Als Vereinfachung müssen die Daten der Lohnsteuerbescheinigung nicht mehr eingetragen werden. Diese Zahlen werden vom Finanzamt direkt von der elektronisch übermittelten Lohnsteuerbescheinigung übernommen. Die vereinfachte Steuererklärung ist für Arbeitnehmer gedacht, die außer den lohnsteuerpflichtigen Einkünften keine
  • Verkauf von Grundstücken - Steuerbefreiungen
    Die Vorschrift befreit alle Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, um eine Doppelbelastung mit Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer zu vermeiden. Dazu gehören neben den Grundstücksverkäufen auch die Bestellung und Übertragung von Erbbaurechten, die Übertragung im Rahmen von Zwangsversteigerungen sowie die Entnahme von Grundstücken aus dem Unternehmen in das Privatvermögen. Auf
  • Vermietung von Grundstücken - Steuerbefreiungen
    § 4 Nr. 12 UStG Inhaltsübersicht 1. Grundstücksvermietung 2. Stellplatzvermietung 3.
  • Vorausrechnungen - Vorsteuerabzug
    Entsprechend der Behandlung der Anzahlungen auf der Seite des leistenden Unternehmers, bei denen die Steuer spätestens im Zeitpunkt des Erhalts der Anzahlung entsteht, ist es für den Leistungsempfänger möglich aus diesen geleisteten Beträgen bereits den Vorsteuerabzug geltend zu machen, soweit ihm eine entsprechende vorliegt und er
  • Voraussetzungen - Selbstanzeige
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Täterschaft oder Teilnahme bei Steuerhinterziehung 3. Adressat der Selbstanzeige
  • Vorsteuerabzug
    Bei der Vorsteuer handelt es sich um jene Umsatzsteuer, die ein Unternehmer einem Geschäftspartner im Rahmen seiner Leistungen in Rechnung stellt. Es wird aber nur der Endverbraucher mit der Umsatzsteuer belastet, so dass der Geschäftspartner die gezahlte Vorsteuer von seinem Finanzamt erstatten lassen kann. Dieser Vorsteuerabzug ist unter der
  • Vorsteuerberichtigung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen 3. Änderung der Verhältnisse
  • Werbungskosten
    Werbungskosten sind Aufwendungen, die nach der Ermittlung der Einkünfte von den zu versteuernden Einnahmen abgezogen werden. Inhaltsübersicht 1 Rechtslage in Deutschland 1.1 Erläuterungen 1.2 Probleme bei der Abgrenzung 1.3 Werbungskostenpauschale
  • Wertaufhellung
    Ausführungen zur Wertaufhellung finden Sie in Tz. 1.2 zu
  • Zuordnung - Vorsteuerabzug
    Bei Gegenständen, die sowohl dem unternehmerischen als auch dem nichtunternehmerischen Bereich des Unternehmers dienen sollen, hat dieser bei so genannten einheitlichen Gegenständen grundsätzlich ein Wahlrecht, ob er diesen Gegenstand seinem Unternehmen zuordnen will oder nicht. Diese Entscheidung trifft er regelmäßig durch die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs. Bei der Lieferung
  • Zuständiges Finanzamt - Bauabzugssteuer
    1. Zuständigkeit für Steuerabzugsverfahren Den Steuerabzug bei Bauleistungen verwaltet nicht das Finanzamt des Leistungsempfängers (Auftraggeber), sondern das für den Leistenden (Auftragnehmer) örtlich zuständige Finanzamt. Diesem Finanzamt hat der Leistungsempfänger den Abzugsbetrag anzumelden und abzuführen (§ 48a EStG). Dieses Finanzamt
  • allgemein - Unternehmer
    Von der Umsatzsteuer wird zwar jeder Bürger im täglichen Leben durch die Mehrwertsteuer betroffen und belastet, die mit der Erhebung der Umsatzsteuer in Verbindung stehenden Aufgaben betreffen regelmäßig allerdings nur Unternehmer. Nur Umsätze, die von einem Unternehmer getätigt werden, unterliegen der Umsatzsteuer. Ebenso steht ein Vorsteuerabzug nur einem Unternehmer
  • steuerrechtlich - Zwangsmittelverbot
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Adressat der Norm 3. Selbstbelastung
  • Änderung des Lohnsteuerabzugs
    Legt der Arbeitnehmer zu Beginn des Jahres keine Lohnsteuerkarte bzw. Ersatzbescheinigung vor, kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer für Januar noch nach den Steuermerkmalen des abgelaufenen Jahres erheben. Legt der Arbeitnehmer später eine Steuerkarte oder Ersatzbescheinigung mit hiervon abweichenden Eintragungen vor, ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Lohnsteuerabzug zu
  • Äquivalenz
    Das Wort Äquivalenz (v. lat.: aequus „gleich“ und valere „wert sein“) bezeichnet in der Bildungssprache die Gleichwertigkeit verschiedener Dinge. In verschiedenen Fachgebieten bezeichnet Äquivalenz das folgende: In der Informatik gibt es die Programmäquivalenz sowie das Äquivalenzproblem. Die Logik
  • Ökosteuer
    Im Mittelpunkt des Interesses bei der ökologischen Steuerreform steht die schrittweise Erhöhung der Mineralölsteuersätze für Kraftstoffe vom 1. April 1999 bis zum 1. Januar 2003. Seit dem 1. April 1999 werden sog. Ökosteuern erhoben und in fünf jährlichen Schritten bis 2003 erhöht. Die Einnahmen werden
  • Überblick über die Geschäftslage - GoB
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Überschaubarkeit für sachverständigen Dritten 3. Überschaubarkeit in angemessener Zeit
  • Überblick: Controlling
    Inhaltsübersicht 1. Abgrenzung Controlling - Rechnungswesen 2. Formen des Controlling 3. Voraussetzungen für
  • Übersicht - Übernachtungskosten
    Ab 2008 sind die Reisekostenarten Dienstreise, Fahrtätigkeit und Einsatzwechseltätigkeit zur vorübergehenden Auswärtstätigkeit zusammengefasst worden. Alternativ zu den tatsächlichen Kosten können bei Inlandsübernachtungen ohne Einzelnachweis 20 EUR und bei Übernachtungen im Ausland die Pauschbeträge (Übernachtungsgelder) steuerfrei erstattet werden (R 9.7 Abs. 3 LStR). Der



Ratgeber
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    Mit Urteil vom 22.10.2014 entschied der Bundesfinanzhof (BFH), dass die Übernahme der Lebensversicherungsprämie durch einen Dritten eine unmittelbare Schenkung darstellt (AZ.: II R 26/13). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Der hiesige Kläger schloss im Jahr 2004 eine Lebensversicherung ab; die Altersrente sollte ab dem Jahr 2021 an ...
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    Viele Mandanten  beauftragen unsere Kanzlei, wenn sie Immobilien in Kanada geerbt haben und diese nun verkaufen möchten. Der Verkaufserlös muss in Kanada versteuert werden, etwas, das in Deutschland ansässige Mandanten nicht immer verstehen. Das Problem wird oftmals dadurch erschwert, dass der ursprüngliche Eigentümer der Immobilie keine Steuererklärungen im Zusammenhang ...
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    Mit Urteil vom 25.02.2014 entschied das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz, dass im Insolvenzverfahren eine Drittwirkung der Steuerfestsetzung auch bei Einspruch vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestehen kann (AZ.: 3 K 1283/12). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Hier erstreckt sich die Drittwirkung der Umsatzsteuerfestsetzung auf einen Alleingesellschafter und alleinigen ...
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    Das Centrum für Europarecht an der Universität Passau (CEP) veranstaltet am 24. und 25. September 2009 einen Crashkurs Europarecht an der Universität Passau. Dieses Fortbildungsseminar richtet sich jeweils an Juristen aller Berufsfelder, die in...

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    Hallo Ihr Antwort-Süchtigen... bin das erst mal hier und weiß noch nicht so recht, wie das hier alles so funktioniert! Verzeiht mir also meine Fehler :) Ich studiere auch nicht direkt Jura sonder Steuerrecht. Trotzdem müssen wir mehrere Wirtschaftsprivatrecht-Prüfungen ablegen. Komme ich nun zu meiner Frage, worauf Ihr hoffentlich eine Antwort ...
  • BildWorin besteht Vorteil für einen Verein sich NICHT eintragen zu lassen? (20.09.2013, 09:21)
    Hallo, worin besteht der Vorteil für einen Verein sich nicht eintragen zu lassen. Die meisten nicht eingetragenen vereine sind Gewerkschaften, politische Parteien, Studenverbindungen, Ordensgemeinschaften....also alles Vereine die sowieso mehr als 7 Mitglieder haben (so dass es nicht daran liegen kann, dass sie schon ab 2 Mitgliedern den Verein gründen können ohne Eintragung ...
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    Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage, wenn ein Unternehmen ein Bankdarlehen in Raten zurückzahlt, ist dieses bei dieser Ausgabe dann Vorsteuerabzugsberechtigt? Ich meine es gibt da ja drei Möglichkeiten: a) die Rate wird als Ausgabe gezählt (logischeweise), hat aber mit der UST nix zu tun b) die Rate wird als Ausgabe gezählt und ...

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