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Unterlagen für die Steuererklärung (© Fotodo - Fotolia.com)
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Steuerrecht

Das Steuerrecht regelt die Erhebung und Festsetzung von Steuern. Im engeren Sinne zählen hierzu die Steuergesetze, im weiteren Sinne auch die Gesetzgebung hinsichtlich der Steuerverwaltung und der Finanzgerichtsbarkeit. Nicht zum Steuerrecht gezählt werden diejenigen Normen des Rechts, die sich mit der Verteilung des Steueraufkommens beschäftigen. Dies sind in Deutschland Teile des Grundgesetzes sowie das Zerlegungsgesetz. Es existiert allgemeines und besonderes Steuerrecht. Zum allgemeinen Steuerrecht zählen die jeweiligen für die Einzelsteuer relevanten Rechtsgebiete, also unter anderem Finanzverwaltungsgesetz, Bewertungsgesetz, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht beinhaltet Einzelsteuergesetze wie zum Beispiel das UStG, das Körperschaftssteuergesetz, das Einkommensteuergesetz und viele andere. Auch das Steuerstrafrecht gehört zum Rechtsgebiet.

Legaldefinition der Steuer

Nach Paragraf 3 der Abgabenordnung sind Steuern geldwerte Leistungen, welche all denen auferlegt werden, auf die ein Tatbestand zutrifft, der von Gesetzes wegen eine Leistungspflicht beinhaltet. Sie stellen keine Gegenleistung für eine Leistung dar. Sie werden zur Erzielung von Einnahmen durch ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen – also Gemeinde, Land und Bund jedem Bürger auferlegt. Auch Ein- und Ausfuhrabgaben nach dem Artikel 4 Nr. 10 und 11 des Zollkodexes, sowie sogenannte Agrarabschöpfungen der EU sind hinzu zu zählen.

Steuerrechtsautonomie

Das Steuerrecht als solches ist ein autonomes, eigenständiges Rechtsgebiet. Hier kommen alle Rechtsnormen, welche in der Bundesrepublik das Steuerwesen regulieren, zum Tragen. Eine eigenständige Definition erfahren steuerrechtliche Tatbestände sowie Rechtsbegriffe. Es besteht auch dann keine Bindung an das Zivilrecht, wenn zivilrechtliche Begriffe in den Steuergesetzen benützt werden. Durch das Finanzverfassungsrecht sind die Grundsätze des bundesrepublikanischen Steuergesetzes in der deutschen Verfassung niedergeschrieben und festgelegt. Diesem Recht folgend sind Steuerverwaltungshoheit, Steuerertragshoheit und Steuergesetzgebungshoheit nach jeweils anderen Kriterien zwischen Gemeinden, Ländern und dem Bund aufgeteilt.

Steuerrechtsprinzipien

Beim Steuerrecht in Deutschland kommen nachstehende, im Übrigen im Grundgesetz verankerte Prinzipien zum Tragen. So wird nach der Leistungsfähigkeit besteuert, es gelten Nettoprinzip und Sozialstaatenprinzip, eine Gesetzmäßigkeit sowie eine Gleichmäßigkeit der Besteuerung.

Rechtsprechung

Durch den Artikel 108 Abs. 6 GG ist die Finanzgerichtsbarkeit durch Bundesgesetz klar und einheitlich geregelt. Die durch die Finanzgerichtsordnung eingerichteten Instanzen sind im Bund der Bundesfinanzhof und in den Ländern die verschiedenen Finanzgerichte in ihrer Funktion als obere Landesgerichte. Der außergerichtliche Rechtsbehelf ist vom Klageverfahren zu differenzieren. Hier, in diesem Einspruchsverfahren hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, einen Steuerbescheid, umfänglich überprüfen zu lassen, also in einem zügigen und kostenfreien Verfahren durch die Finanzbehörde auf Fehler überprüfen zu lassen beziehungsweise korrigieren zu lassen. In der Regel ist es ratsam einen Fachanwalt oder Rechtsanwalt zu beauftragen. Dieser kann den Steuerbescheid umfassend überprüfen und die errechnete Steuer überprüfen. Auch eine Steuerberatung ist möglich.

Verwaltung

Wie im Finanzverwaltungsgesetz niedergelegt, sind für die Verwaltung der Abgaben, in Übereinstimmung mit Steuerertragshoheit sowie dem föderalen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland die nachfolgenden Behörden zuständig. Auf Bundesebene sind dies die Bundesfinanzbehörden, hier als oberste Behörde das Bundesministerium der Finanzen, als jeweilige Oberbehörden das Bundeszentralamt, die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein sowie die Bundeswertpapierverwaltung. Als Mittelbehörden dienen, soweit sie eingerichtet sind, die Bundesfinanzdirektionen und das Zollkriminalamt. Als örtliche Behörden jeweils die Hauptzollämter, Zollämter und Zollkommissariate sowie die Zollfahndungsämter. Auf Länderebene, zuständig für landesspezifische Aufgaben als oberste Instanz das Landesfinanzministerium, als Mittelbehörden die Oberfinanzdirektionen. Die Finanzämter als örtliche Behörden. Kommunalabgabengesetze und kommunale Satzungen regeln die jeweiligen kommunalen Abgaben.

Steuerarten

Abgaben  werden hinsichtlich der Steuerträgerschaft, der Steuergesetzgebungshoheit, der Steuerertragshoheit sowie anhand des Steuergegenstandes sowie der volkswirtschaftlichen Abgrenzung (einkommens- und vermögenswirksame) unterschieden. Der Steuerpflichtige bei direkter Besteuerung ist der wirtschaftlich belastete Bürger, bei der indirekten ist es ein Dritter, der die Steuer für den Bürger abführt. Zur Steuergesetzgebung sind nur Bund und Bundesländer berechtigt. In der Steuerertragshoheit, bei der Frage, wem die Erträge zukommen sollen, unterscheidet man Gemeinschaftssteuern, Bundessteuern, Ländersteuern sowie Gemeindesteuern. Es können Verbrauch, Ertrag, Umsatz und Besitz versteuert werden. Es existiert eine volkswirtschaftliche Abgrenzung in Importabgaben und Produktionsabgaben sowie in einkommens- und vermögenswirksame Steuern.

Steuererhebungszweck

Es gibt Abgaben mit Fiskalzweck, also Staatseinnahmen zur Aufrechterhaltung, Verbesserung und Schaffung von Infrastruktur, Steuern mit Lenkungszweck um bestimmte Verhaltensweisen des Steuerpflichtigen zu beeinflussen (Tabaksteuer), sowie mit Umverteilungszweck.

Eine Kanzlei mit zahlreichen Rechtsanwälten ist in der Lage, dass komplizierte Steuersystem umfassend zu würdigen, so dass diese potenzielle Mandanten umfassend beraten können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass steuerrechtliche Problem häufig in Verbindung mit dem Arbeitsrecht, Strafrecht und Gesellschaftsrecht stehen.  Gerade aufgrund der Komplexität ist der Gang zu einem Anwalt häufig unerlässlich. In Deutschland gibt es jedoch zahlreiche Rechtsanwälte und Fachanwälte, die etwaige Probleme lösen können.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Steuerrecht:


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Steuerrecht erklärt von A bis Z

  • Abgaben - Niederschlagung
    Von einer "Niederschlagung von Abgaben" (oder auch vom "Billigerlass") wird gesprochen, wenn die Weiterverfolgung eines fälligen Anspruchs zurückgestellt wird. Voraussetzung für eine derartige Niederschlagung ist entweder, dass eine Weiterverfolgung des Anspruchs mit zu hohen Kosten verbunden wäre, oder aber vorhersehbar ist, dass sie erfolglos bleiben würde. Der Schuldner
  • Abgabeverfahren - Umsatzsteuervoranmeldung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzung 3. Schonfrist
  • Abgeltungssteuer
    Die Regelungen der Abgeltungssteuer Am 01.01.2009 wurde die Abgeltungssteuer eingeführt. Die wichtigste Neuerung bei der Besteuerung der Geldanlagen durch die Abgeltungssteuer ist, dass nicht mehr der Steuerpflichtige seine Einnahmen im Rahmen der Einkommenssteuererklärung angeben und versteuern muss, sondern dass derjenige, der die Renditen auf die
  • Abrechnung - Bauabzugssteuer
    Sofern die Verpflichtung zum Steuerabzug besteht (), behält der Leistungsempfänger 15% des Rechnungsbetrags ein und führt diesen an das Finanzamt des Leistenden ab (vgl. , ). Diese 15 % werden dem Leistenden von der ihm zustehenden Rechnungssumme der erbrachten Bauleistung zunächst vorenthalten. Es muss aber sichergestellt sein, dass
  • Abschlussprüfer
    Bei Abschlussprüfern handelt es sich um natürliche Personen oder Personengruppen, welche die Jahresabschlüsse von Unternehmen und Konzernen überprüfen. Während die Prüfungen ausschließlich von natürlichen Personen durchgeführt werden, kann es sich bei den Abschlussprüfern auch um eine Gruppe, bestehend aus mehreren Personen, handeln. Die Prüfung erfolgt bezüglich der formellen Ordnungsmäßigkeit
  • Abschreibung
    Die Abschreibung definiert sich im Bereich des Rechnungswesens als die Verrechnung und Erfassung von Wertminderungen des Umlauf- und Anlagevermögens. In dem § 253 Absatz 1 HGB ist die handelsrechtliche Abschreibung als Pflicht beschrieben. Die Wertminderung der Gegenstände ergibt sich aus ihrer
  • Abzugspflichtige Bauleistungen - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Vergütungen für Bauleistungen 2. Zusammenhang mit einem Bauwerk 3. Keine Bauleistungen
  • AfA
    Bei der AfA (Absetzung für Abnutzungen) handelt es sich um die Wertminderung von Anlagevermögen, welche steuerrechtlich zu ermitteln ist. Gemäß dem deutschen Einkommensteuergesetz hat die AfA in dem Kalendermonat zu beginnen, in dem die Anschaffung beziehungsweise Herstellung erfolgt ist. Für jeden Kalendermonat ist ein Zwölftel der Jahres-AfA anzusetzen.
  • Allgemeiner Umsatzsteuersatz
    Der allgemeine Steuersatz von 19 % ist immer dann anzuwenden, wenn ein Umsatz vorliegt, für den kein anderer Steuersatz gilt. Das ist auch für die Umsätze der Fall, die eine Ausnahme bei dem ermäßigten Steuersatz darstellen (z.B. Lieferung von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle).
  • Allgemeines - Digitale Betriebsprüfung
    Inhaltsübersicht 1. Einführung 2. Die GoBs als Grundlage der digitalen Betriebsprüfung 3. Die
  • Allgemeines - Trends im Controlling
    1. Überblick Nichts ist beständiger als der Wandel! Diese oft zitierte Weisheit beschreibt durchaus treffend die Realität, in der sich die Unternehmen zurzeit befinden. Wollen Unternehmen langfristig erfolgreich sein, müssen sie - und mit ihnen das Controlling - flexibel auf neue Anforderungen reagieren.
  • Allgemeines - Vermögensabschöpfung
    Im heutigen Alltag der Außenprüfungsdienste in den Finanzverwaltungen rückt neben den steuerlichen Prüfungsfeststellungen für die Steuerfestsetzung immer stärker die Realisierung des steuerlichen Prüfungsergebnisses in den Vordergrund. Im Normalfall werden die steuerlichen Prüfungsfeststellungen im Bericht über die erfolgte Außenprüfung durch den Veranlagungsbezirk im Rahmen des Steuerfestsetzungsverfahrens ausgewertet und in einem
  • Anfallberechtigte
    Anfallberechtigte sind natürliche oder juristische Personen, an die das Vermögen eines Vereins nach dessen Auflösung oder bei Verlust seiner Rechtsfähigkeit fällt. Wer individuell anfallberechtigt ist, wird in der jeweiligen Vereinssatzung bestimmt. Auch besteht die Möglichkeit, den oder die Anfallberechtigten per Mitgliederversammlung zu bestimmen. Grundsätzlich können die Vereine ihren
  • Anlagevermögen - 4-III-Rechnung
    Inhaltsübersicht Allgemeines Abnutzbares Anlagevermögen Nicht abnutzbare Anlagegüter Veräußerung 1. Allgemeines Die Anschaffungs- und Herstellungskosten für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens stellen auch bei der Einnahmenüberschussrechnung gemäß §
  • Anmietung - Arbeitszimmer
    Um die geltenden Abzugsbeschränkungen eines häuslichen Arbeitszimmers zu "vermeiden" (vgl. Arbeitszimmer), werden z.T. "Mietverträge" mit dem Arbeitgeber über das häusliche Arbeitszimmer abgeschlossen. Durch diese Vertragsgestaltung wird das Arbeitszimmer quasi aus dem "häuslichen Bereich" herausgenommen. Die Mieteinnahmen werden als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erklärt und die vollen Kosten
  • Anrechnung auf Einkommensteuer - Erbschaftsteuerreform
    Ein neuer § 35b EStG verringert bei Erbfällen eine Doppelbelastung mit Erbschaft- und Einkommensteuer. Die Regelung kommt allerdings nur bei einer Doppelbelastung mit Erbschaft- und Einkommensteuer innerhalb von fünf Jahren nach einem Erwerb von Todes wegen zur Anwendung. Sind hiernach bei der Ermittlung des Einkommens Einkünfte berücksichtigt worden,
  • Anschaffungskosten
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Erwerb 2.1 Anschaffungspreis
  • Antragsveranlagung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Wegfall der Zweijahresfrist 3. Festsetzungsverjährung
  • Antragsverfahren - Altersvorsorge
    Die dualen Möglichkeiten, für einen Altersvorsorgevertrag staatliche Förderungen zu erhalten, bedingen auch einen nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand (). Sowohl die Zulage für die Altersvorsorge () als auch der alternative Sonderausgabenabzug () werden grundsätzlich nicht automatisch, sondern auf Initiative (auf Antrag) des Anlegers (Jahr für Jahr) gewährt. Der Anleger schließt
  • Anzahlung - Rechnung
    Häufig werden von Kunden Anzahlungen oder Vorauszahlungen auf noch zu erbringende Leistungen gefordert. Diese Beträge sind bei Zahlung durch den Kunden seitens des Unternehmers der Umsatzsteuer zu unterwerfen (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 UStG). Auch über diese Forderungen kann der Unternehmer durch eine entsprechende Rechnung gegenüber seinem Kunden
  • Arbeitsgemeinschaften - Steuerobjekt
    Eine besondere Regelung erfahren Arbeitsgemeinschaften in § 2a GewStG. Arbeitsgemeinschaften kommen häufig im Baugewerbe vor, wo Unternehmen sich gemeinsam an Aufträgen beteiligen, die sie alleine wegen der Größe oder Komplexität nicht durchführen könnten. Dabei handelt es sich um Gesellschaften des bürgerlichen Rechts . Sie sind
  • Arbeitsunfall - Definition
    Laut § 8 Abs. 1 SGB VII, ist ein Unfall ein, von außen auf den menschlichen Körper einwirkendes, unfreiwilliges Ereignis , das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt. Ein Arbeitsunfall ist dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer im Rahmen seiner versicherungspflichtigen Tätigkeit einen Unfall
  • Arten - Kirchensteuer
    Unter Kirchensteuer versteht man die Geld- bzw. Beitragsleistung, die von den als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten Religionsgemeinschaften aufgrund der bürgerlichen Steuerlisten zur Finanzierung kirchlicher Aufgaben nach Maßgabe landesrechtlicher Bestimmungen (den Kirchensteuergesetzen) von ihren Mitgliedern erhoben werden kann (Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 6 WRV). Der Verweis
  • Aufbewahrungsfristen und -pflichten
    Inhaltsübersicht 1. Aufbewahrungspflichten 2. Aufbewahrungsfristen 2.1 Fristen
  • Aufgabenbereiche des Controllings - Internationale Steuerplanung
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Einzelne Aufgabenbereiche des Controllings im Rahmen der Steuerplanung 2.1 Koordination der
  • Aufmerksamkeiten
    Aufmerksamkeiten sind steuerfreie Sachzuwendungen, wie die Überlassung von Getränken und Genussmitteln zum Verzehr im Betrieb (nicht begünstigt ist die Überlassung außerhalb des Betriebes) oder Sachgeschenke (Blumen, Bücher) des Arbeitgebers im Wert bis zu 40 EUR (inkl. Umsatzsteuer), die er dem Arbeitnehmer zu persönlichen Anlässen zuwendet. Dies gilt ebenfalls für
  • Aufwand
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Begriffsbestimmung 3. Betrieblicher Aufwand
  • Aufzeichnung des Warenein- und -ausgangs - GoB
    Inhaltsübersicht 1. Aufzeichnung des Wareneingangs (§ 143 AO) 1.1 Personenkreis 1.2 Gegenstand der Aufzeichnungen
  • Ausgabe (Rechnungswesen)
    Ausgabe ist ein Fachbegriff aus dem kaufmannischen Rechnungswesen, der Kameralistik und dem Steuerrecht, der das Ausgeben von Geld bezeichnet. Entgegen dem umgangssprachlichen Gebrauch gelten dabei genaue Definitionen. Ausgaben - betriebswirtschaftlich Eine Ausgabe im betriebswirtschaftlichen Sinne vermindert das Netto-Geldvermögen eines
  • Ausländische Steuern - Hinzurechnungen
    Da ausländische Steuern auf ausländische Gewinne entfallen, die aufgrund des Betriebsstättenprinzips bei der Ermittlung des Gewerbeertrages außer Ansatz bleiben oder nach § 9 GewStG gekürzt werden, dürfen sie sich nicht auf den Gewerbeertrag auswirken. Nach § 8 Nr. 12 GewStG sind daher ausländische Steuern, die nach §
  • Autonomes Recht
    Der Begriff „Autonom“ stammt vom griechischen autónomos ab, was soviel wie „Eigengesetz“ oder „Selbstgesetz“ bedeutet. Autonom ist somit als eigenständig, selbstbestimmt oder selbständig zu definieren. Generell wird als „Autonomes Recht“ das Recht bezeichnet, welches von Selbstverwaltungskörperschaften, beispielsweise Kommunen, autonom gesetzt wird. In der Praxis wird dieses Recht für
  • Bauabzugssteuer
    Die illegale Betätigung im Baugewerbe war dem Gesetzgeber schon immer ein Dorn im Auge. Mit dem Gesetz zur Eindämmung der illegalen Betätigung im Baugewerbe vom 30. August 2001 (BGBl. I S. 2267) wurde zur Sicherung von Steueransprüchen bei Bauleistungen ein neuer Steuerabzug eingeführt (). Die
  • Betriebsausgaben
    Bei Betriebsausgaben handelt es sich gemäß § 4 Abs. 4 EStG um Aufwednungen, die durch den Betrieb veranlasst werden. Sie können grundsätzlich nur im Zusammenhang mit Einkünften aus gewerblichen oder land- und forstwirtschaftlichen Betrieben sowie selbständiger Arbeit anfallen. Betriebsausgeben mindern den Gewinn eines Unternehmens. Damit die "betriebliche Veranlassung"
  • Betriebsstätte - Steuerobjekt
    Inhaltsübersicht 1. Begriff der Betriebsstätte 2. Inlandsbegriff 3. Ständiger, abhängiger Vertreter
  • Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft
    Die Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft e.V. (DStJG) ist eine gemeinnützige Vereinigung von Steuerjuristen zur Pflege des Steuerrechts in Forschung, Ausbildung und Praxis. Sie veranstaltet jeweils im Herbst eine Jahrestagung, wobei die Vorträge sowie die Diskussion in einem jährlich erscheinenden Tagungsband (erscheint im Dr. Otto-Schmidt-Verlag) veröffentlicht werden.
  • Doppelbesteuerungsabkommen
    Werden Einkünfte innerhalb eines identischen Zeitraums ein weiteres Mal besteuert, bezeichnet man dies als Doppelbesteuerung. Durch ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen soll diese Problematik vermieden werde. Ein Doppelbesteuerungsabkommen kommt durch  völkerrechtliche Verträge zustande, die zwischen zwei oder mehr Staaten ausgehandelt werden, mit dem Ziel, Steuerobjekte so voneinander abzugrenzen,
  • ESt - Steuersatz
    Der Einkommensbesteuerung liegt der Einkommensteuertarif zu Grunde, der aus einer Progressionszone und einer Proportionalzone besteht. In der Proportionalzone wird das Einkommen mit einem gleich bleibenden Steuersatz belastet, während in der Progressionszone die Steuerbelastung mit der Höhe des Einkommenszuwachses überproportional steigt. Wurden die überschritten, galt 2002 und 2003
  • Erlass von Säumniszuschlägen
    Säumniszuschläge entstehen kraft Gesetzes allein durch Zeitablauf ohne Rücksicht auf ein Verschulden des Steuerpflichtigen (BFH, 17.07.1985 - I R 172/79; BStBl II 1986,122). Neben ihrer Eigenschaft als Druckmittel zur Durchsetzung fälliger Steuerfestsetzungen, stellen sie aber auch eine Gegenleistung für das Hinausschieben der Zahlung und einen Ausgleich für den angefallenen
  • Firmenwagenbesteuerung
    Die Firmenwagenbesteuerung wird immer dann wichtig werden, wenn ein Arbeitnehmer ein firmeneigenes Auto auch für private Fahrten einsetzt. Durch diese Aktion entsteht ein steuerlich geldwerter Vorteil, auf den Lohnsteuer zu erheben ist. Dies ist niedergeschrieben im Einkommensteuergesetz, dem § 6 Absatz 1 Nr. 4
  • Gewinn je Aktie
    Der Gewinn je Aktie ("Earnings per Share") stellt eine (Eigenkapital-) Rentabilitätskennzahl dar, die bei börsennotierten Unternehmen angewendet wird. Wurden Stückaktien ausgegeben - Aktien mit Nennbetrag sind heute eher selten anzutreffen -, so wird der Gewinn je Aktie als Verhältnis des Jahresüberschusses zu
  • GoB
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Kriterien für eine ordnungsmäßige Buchführung 2.1 GoB für die laufende Buchführung
  • Investitionszulagengesetz 2005 / 2007
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeiner Überblick 2. Fördergebiet 3. Begünstigte Investitionen
  • Kraftfahrzeugsteuer
    Bei der Kraftfahrzeugsteuer handelt es sich um eine Verkehrssteuer . Gemäß den Artikeln 106 und 108 des Grundgesetzes unterliegt die Verwaltungshoheit sowie die Ertragshoheit dem Bund. Die Kraftfahrzeugsteuer wird vom Fahrzeughalter erhoben, wenn dieser ein Fahrzeug besitzt, das zum Verkehr auf öffentlichen Straßen bestimmt ist.
  • Körperschaftssteuer
    Bei der Körperschaftstseuer handelt es sich um eine spezielle Form der Einkommensteuer, welche ausschließlich für juristische Personen anfällt. Zu diesen zählen Kapitalgesellschaften und andere Personenvereinigungen. Als Grundlage für die Besteuerung wird jenes Einkommen angesehen, welches die Körperschaft während des betreffenden Kalederjahres erzielt hat. Sämtliche Gewinne werden mit 15%
  • Körperschaftsteuer
      Das Einkommen von Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die ihre Geschäftsleitung oder ihren Sitz im Inland haben,  unterliegen der deutschen Körperschaftsteuer . Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die weder ihre Geschäftsleitung noch ihren Sitz im Inland haben, mit ihren inländischen Einkünften, unterliegen der beschränkten
  • Lohnsteuer
    Der Begriff Lohnsteuer ist jedem unselbständig beschäftigten Arbeitnehmer bekannt. Die Lohnsteuer ist eine der wesentlichen Stützen der Finanzierung des deutschen Staates. Im Gegensatz zu anderen nachgelagerten Steuern wie etwa der Einkommenssteuer, ist die Lohnsteuer eine vorgelagerte Steuer . Das bedeutet, dass sie direkt im Moment des Entstehungsanspruches abgeführt
  • Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2010
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Eintragung von Freibeträgen 3. Lohnsteuerratgeber 2010
  • Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2011
    Ein Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2011 findet praktisch nicht statt. Die Lohnsteuerkarte 2010 ist vom Arbeitgeber auch für 2011 zu beachten, bevor ab 2012 die sog. elektronische Lohnsteuerkarte eingeführt werden soll. Die auf der Lohnsteuerkarte 2010 eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale (Steuerklasse, Freibetrag usw.) gelten auch für den Steuerabzug vom Arbeitslohn 2011 bis zur erstmaligen
  • Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2012
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Berücksichtigung von volljährigen Kindern 3. Übertragung des Kinderfreibetrages
  • Lohnsteuertabellen
    Abgeleitet aus den Einkommensteuergrund- und -splittingtabellen werden jährlich als Ausfluss des Programmablaufplans Lohnsteuertabellen als Jahres-, Monats-, Wochen- und Tageslohnsteuertabellen von Privatverlagen veröffentlicht. Das Bundesfinanzministerium selbst gibt keine amtlichen Lohnsteuertabellen mehr heraus, sondern stellt lediglich noch die erforderlichen Parameter in einem amtlichen Programmablaufplan zur Verfügung (§ 39b Abs.
  • Mehrsteuern - Rückstellungen
    Rückstellungen für Mehrsteuern aufgrund einer Betriebsprüfung sind im Jahr der wirtschaftlichen Verursachung zu berücksichtigen, H 4.9 EStH. Abzugsfähige Steuern sind also grundsätzlich dem Jahr zu belasten, zu dem sie wirtschaftlich gehören, BFH, 03.12.1969 - I R 107/69. Die Behauptung des Unternehmers, dass nach allgemeiner Erfahrung
  • Mini-Jobs - Pauschalierung der Lohnsteuer
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Einheitliche Einzugsstelle 3. Lohnsteuerpauschalierung mit 20 %
  • Nachforderung von Lohnsteuer
    Ist beim Lohnsteuerabzug zu wenig Lohnsteuer einbehalten worden, so ist der Fehlbetrag entweder vom Arbeitnehmer oder vom Arbeitgeber nachzufordern. Von der Nachforderung zu unterscheiden ist die Rückforderung und die Haftung. Eine Rückforderung
  • Offenbarungsbefugnisse - Steuergeheimnis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Offenbarung zur Durchführung eines steuerlichen Verfahrens (§ 30 Abs. 4 Nr. 1 AO)
  • Psychologen - Steuerbefreiungen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen für Steuerfreiheit 3. Supervisionsleistungen
  • Rechnung - Vorsteuerabzug
    Als Vorsteuer sind nur Beträge abzugsfähig, die in einer gesondert ausgewiesen sind (Ausnahmen: Einfuhrumsatzsteuer , Erwerbsteuer ). Diese Rechnung kann durch den leistenden Unternehmer ausgestellt worden sein. In Sonderfällen ist auch die Abrechnung per Gutschrift durch den Leistungsempfänger möglich. Der Vorsteuerabzug aus einer
  • Reisekosten
    Inhaltsübersicht 1. Steuerliche Behandlung von Reisekosten 1.1 Allgemeines ( R 9.4 LStR ) 1.2 Begriffsbestimmungen
  • Reisekosten - Vorsteuerabzug
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Übernachtungskosten 3. Verpflegungskosten
  • Rentenbesteuerung
    Unter Rentenbesteuerung versteht man die nachgelagerte Besteuerung von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung . Betroffen von der Rentenbesteuerung sind dabei nicht nur Altersrenten , sondern auch Hinterbliebenenrenten und Renten aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit . Was bedeutet die Rentenbesteuerung? Auch
  • Schenkungsteuer
    Eine Schenkungsteuer wird dann fällig, wenn ein Wert ohne Gegenleistung überlassen wird und der Freibetrag überschritten wird. Abzugrenzen ist die Schenkungsteuer von der Erbschaftsteuer . Diese wird infolge des Versterbens des ursprünglichen Eigentümers bei Zuwendungen im Erbgang fällig.
  • Selbstanzeige
    Der Begriff Selbstanzeige hat drei wesentliche Bedeutungen. Einmal ist es das Anzeigen einer Ordnungswidrigkeit, die man selbst begangen hat, zum anderen eine Möglichkeit im Steuerstrafrecht und weiter im Verlagswesen die Werbung auf Rezessionsseiten. Steuerhinterziehung Nach dem Paragraphen 371 der Abgabenordnung (§ 371 AO)
  • Soll-Vorschrift
    Eine Soll-Vorschrift ist eine Rechtsnorm, die an Formulierungen wie „soll“ oder „in der Regel“ erkannt werden können. Sie ordnet die Vornahme oder das Unterlassen einer Handlung nicht zwingend an, sondern nur für den Regelfall . Sie räumt insoweit also ein gewisses Ermessen ein. I. 
  • Steuerberatungskosten
    Inhaltsübersicht 1. Abzugsfähigkeit 2. Aktuelle Rechtsprechung 3. Kostenübernahme durch Arbeitgeber
  • Steuererklärung
    Mit einer Steuererklärung übermitteln Bürger und Unternehmen an die Finanzbehörden die Auskunft über ihre Einkünfte. Die Steuererklärung dient als Basis, um die Höhe der zu zahlenden Steuern zu ermitteln. Was ist eine Steuererklärung? Mit einer Steuererklärung werden die Angaben über
  • Steuerhinterziehung - Selbstanzeige
    Steuerhinterziehung ist eine Straftat, welche auch mit einer Haftstrafe geahndet werden kann. Um diese zu vermeiden, besteht die Möglichkeit einer Selbstanzeige: Personen, welche Steuern hinterzogen haben und sich selbst anzeigen, können dadurch die Folgen einer Straftat vermeiden. Es besteht lediglich die Verpflichtung, die nichtbezahlten Steuern nachzuzahlen, zusätzlich noch 0,5
  • Steuerklassen
    Für die Durchführung des Lohnsteuerabzugs werden Arbeitnehmer in Steuerklassen eingereiht. Je nach Steuerklasse werden beim Lohnsteuerabzug bereits etwaige Pauschbeträge und Pauschalen berücksichtigt. Die Steuerklasse wird ab 2011 vom Finanzamt geändert. Die Steuerklassen I bis VI dienen dazu, beim Lohnsteuerabzug die persönlichen Verhältnisse des Arbeitnehmers zutreffend zu berücksichtigen. In
  • Steuerliche Absetzbarkeit
    Bei der "steuerlichen Absetzbarkeit"  handelt es sich um einen steuerrechtlichen Begriff, der sich auf die Möglichkeit bezieht, bestimmte Ausgaben bei der Steuererklärung steuermindernd geltend machen zu können. Dabei ist zu beachten, dass sich die steuerliche Absetzbarkeit nur auf die Netto-Beträge einer Ausgabe bezieht. Steuerlich absetzbar sind unter anderem
  • Steuern
    Steuern steht für: den Plural von Steuer, eine Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung Steuern (Systemtheorie), die gerichtete Beeinflussung des Verhaltens eines Systems von außen Steuerungstechnik, die Beeinflussung technologischer Prozesse nach einem vorgegebenen Plan Lenkung, die Beeinflussung der Fahrtrichtung
  • Steuerrecht - Buchführung
    Gemäß dem Steuerrecht besteht eine Buchführungspflicht. Diese besagt, dass alle Unternehmer dazu verpflichtet sind, Buchführung zu betreiben, die gemäß § 238 HGB buchführungspflichtig sind. Dies wird als "abgeleitete Buchführungspflicht gemäß § 140 AO" bezeichnet. Draüber hinaus bezieht sich die Buchführungspflicht im Steuerrecht nicht auf die Tätigkeit oder die
  • Steuerschuldner
    Bei der Umsatzsteuer ist grundsätzlich der Unternehmer, der den steuerpflichtigen Umsatz im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG erbringt, Schuldner der Steuer. Da das Umsatzsteuergesetz aber auch an verschiedene andere Tatbestände eine Steuerschuld knüpft, kommen auch noch andere Personen als Steuerschuldner in Betracht bei. Hierbei sind
  • Steuerschätzung
    Zu einer Steuerschätzung kommt es, wenn auf anderem Wege die Steuerschuld nicht festgelegt werden kann, sprich eine Steuererklärung wurde nicht fristgerecht oder mit unvollständigen Angaben eingereicht.  Meist fällt die Steuerschätzung höher aus als das tatsächliche Einkommen. Die Steuerschätzung befreit den
  • Steuerstrafverfahren
    Im Steuerstrafverfahren sind die im Verfahren ermittelnden Amtsträger zum einen als Finanzbehörde für die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen und zum anderen als Polizeibehörde für die Verfolgung von Steuerstraftaten zuständig. Hinzu tritt die Zuständigkeit der Straf- und Bußgeldsachenstelle als Staatsanwaltschaft, wenn die Staatsanwaltschaft nicht originär zuständig ist (§ 386 Abs. 2
  • Steuerstrafverfahren - Einleitung - Rechtsschutz
    Mit der Einleitung des Strafverfahrens beginnt das Steuerstrafverfahren als rechtlich selbstständiges, vom Besteuerungsverfahren abgegrenztes Verfahren. Die Maßnahme der Finanzbehörde, der Polizei, der Staatsanwaltschaft, einer ihrer Hilfsbeamten oder des Strafrichters, die nach § 397 Abs. 1 AO erkennbar darauf abzielt, gegen jemanden wegen einer Steuerstraftat (§ 369 AO) strafrechtlich
  • Steuerstrafverfahren - Steuergeheimnis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Offenbarung zur Durchführung eines Strafverfahrens wegen einer Steuerstraftat oder eines Bußgeldverfahrens wegen einer Steuerordnungswidrigkeit (§ 30 Abs. 4 Nr. 1 i.V.m.
  • Steuerverkürzung - Steuerstraftat
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Steuerverkürzung 2.1 Allgemeines zur Steuerverkürzung
  • Steuerzahltermine
    Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Termine, zu denen die unterschiedlichen Steuern zu zahlen sind. Bei Nichtzahlung bzw. nicht fristgerechter Zahlung drohen Säumniszuschläge. Änderung bei Scheckzahlungen ab 2007 Im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2007 vom 13.12.2006 wurde neu geregelt, dass bei
  • Steueränderungen 2007
    Inhaltsübersicht 1. Einleitung
  • Stromsteuergesetz (Deutschland)
    Basisdaten Kurztitel: Stromsteuergesetz Voller Titel: Stromsteuergesetz Typ: Bundesgesetz Rechtsmaterie: Steuerrecht Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland Abkürzung: StromStG FNA: 612-30-1
  • Umlaufvermögen - Vorsteuerberichtigung
    1. Allgemeines Da für die Frage des Vorsteuerabzugs die im Zeitpunkt des Erwerbs des Wirtschaftsguts gegebene Verwendungsabsicht des Unternehmers maßgeblich ist, bestand für Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens im § 15a UStG eine Regelungslücke. In den Fällen, in denen der Unternehmer das Wirtschaftsgut des Umlaufvermögens
  • Umsatzsteuererklärung
    Eine Umsatzsteuererklärung muss derjenige Unternehmer abgeben, der für ein Entgelt Leistungen oder Lieferungen im Inland ausführt. Niedergeschrieben ist das in § 1 und 2 des UstG. Der Unternehmer ist verpflichtet, termingemäß eine Umsatzsteuervoranmeldung oder eine Umsatzsteuererklärung vorzulegen. Geschichte Die ersten „Akzisen“
  • Umzugskosten
    Inhaltsübersicht 1. Überblick
  • Unternehmen - Vorsteuerabzug
    Eine oder sonstige Leistung muss an den Unternehmer für sein ausgeführt werden, um den Vorsteuerabzug zu ermöglichen. Leistungen an Dritte oder für den nichtunternehmerischen Bereich lassen einen Vorsteuerabzug nicht zu. Entscheidende Bedeutung hat die Bestimmung des Leistungsempfängers sowie die Entscheidung, ob die Leistung für das Unternehmen des
  • Veranlagung (Steuerrecht)
    Die Veranlagung ist im Steuerverfahren die Zusammenfassung von Ermittlungsverfahren und Festsetzungsverfahren. Das Steuerverfahren ist ein Verwaltungsverfahren, das in der Abgabenordnung (AO) geregelt ist. Im Ermittlungsverfahren werden von der Finanzbehörde die Tatsachen ermittelt, aus denen sich die Besteuerung ergibt. Im Festsetzungsverfahren wird die konkrete Steuerschuld
  • Verfahrenseinstellung - Steuerstrafverfahren
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Einstellung nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens gemäß § 170 Abs. 2 StPO; kein hinreichender Tatverdacht
  • Vermögenssteuer
    Bei der Vermögensteuer handelte es sich um eine Steuer, welche auf das Vermögen eines Steuerpflichtigen zu entrichten war. Berechnet wurde sie vom Wert des Nettovermögens (= Bruttovermögen abzüglich Schulden), das zu einem bestimmten Stichtag vorhanden gewesen ist. Die Höhe des jeweils zu entrichtenden Steuerbetrags wurde gemäß § 6 VStG
  • Vorausrechnungen - Vorsteuerabzug
    Entsprechend der Behandlung der Anzahlungen auf der Seite des leistenden Unternehmers, bei denen die Steuer spätestens im Zeitpunkt des Erhalts der Anzahlung entsteht, ist es für den Leistungsempfänger möglich aus diesen geleisteten Beträgen bereits den Vorsteuerabzug geltend zu machen, soweit ihm eine entsprechende vorliegt und er
  • Voraussetzungen - Selbstanzeige
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Täterschaft oder Teilnahme bei Steuerhinterziehung 3. Adressat der Selbstanzeige
  • Vorrang der §§ 13 und 18 EStG - Gewerbebetrieb
    Inhaltsübersicht 1. Keine Land- und Forstwirtschaft i.S.d. § 13 EStG 2. Keine selbstständige Arbeit i.S.d. § 18 EStG
  • Vorsteuerabzug - Reisekosten
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Vorsteuerabzug aus Übernachtungskosten 3. Vorsteuerabzug aus Verpflegungskosten
  • Werkzeuggeld
    Für Werkzeuge - nicht für andere Arbeitsmittel - die betrieblich genutzt werden, kann der Arbeitgeber eine steuerfreie Erstattung an den Arbeitnehmer vornehmen. Die LStR stellen deutlich heraus, dass die Steuerfreiheit für Werkzeuggeld ausschließlich für Handwerkszeug gilt, das zur leichteren Handhabung, Be- und Verarbeitung eines Gegenstandes dient.
  • Zahnärzte - Ermäßigter Umsatzsteuersatz
    1. Zahnärzte Die Leistungen der Zahnärzte sind grundsätzlich nach § 4 Nr. 14 UStG steuerfrei (vgl. ). Von der Steuerfreiheit ausgenommen sind die Lieferung oder die Wiederherstellung von Zahnprothesen und kieferothopädischen Apparaten, wenn diese im eigenen Unternehmen hergestellt werden. Dabei ist
  • Zuständigkeit - Steuerstraftat
    Inhaltsübersicht 1. Zuständigkeit der Finanzbehörden bei Steuerstraftaten, § 386 AO 2. Sachlich zuständige Finanzbehörde, § 387 AO
  • Zweitwohnungsteuer
    Die Zweitwohnungsteuer ist in Deutschland eine kommunale Aufwandsteuer; das Steueraufkommen betrug im Jahr 2007 bundesweit rund 91,8 Mio. Euro. Die Zweitwohnungsteuer ist als örtliche Aufwandsteuer eine reine Kommunalsteuer, die von der Gemeinde erhoben wird. Besteuert wird das Innehaben einer Wohnung (Zweitwohnung) neben einer Hauptwohnung. Häufig wird die
  • arbeitslos - Kinder
    Arbeitslose Kinder über 18 und unter 21 Jahren können berücksichtigt werden. Nach dem Gesetzeswortlaut werden Kinder berücksichtigt, die noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben, nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und bei einer Agentur für Arbeit im Inland als Arbeitssuchender gemeldet sind. Eine geringfügige Beschäftigung im Sinne von §
  • ehrenamtliche Tätigkeiten - Steuerbefreiungen
    Durch diese Steuerbefreiung sollen insbesondere die Personen, die Ehrenämter im öffentlichen Bereich bekleiden und dafür nur eine geringfügige Anerkennungsprämie erhalten, von der Umsatzsteuer befreit werden. Eine solche Steuerbefreiung ist zwar auf EU-Ebene nicht vorgesehen, gleichwohl wird es den einzelnen Mitgliedsstaaten durch eine Protokollerklärung freigestellt, eine Steuerbefreiung zu
  • medizinische Leistungen - Steuerbefreiungen
    § 4 Nr. 14 UStG Inhaltsübersicht 1. Änderungen Jahressteuergesetz 2009 2. Allgemeines 3.
  • ungewisse Verbindlichkeiten - Rückstellungen
    Für die Bildung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 HGB, § 5 EStG und R 5.7 EStR gelten insbesondere folgende allgemeine Voraussetzungen: Die Verbindlichkeit kann dem Grunde oder der Höhe nach ungewiss sein. Sie
  • Überblick: Controlling
    Inhaltsübersicht 1. Abgrenzung Controlling - Rechnungswesen 2. Formen des Controlling 3. Voraussetzungen für
  • Übersicht - Reisekosten
    Ab 01.01.2008 ist das Reisekostenrecht neu geregelt worden. Die Begriffe Dienstreise, Einsatzwechseltätigkeit und Fahrtätigkeit sind zur Auswärtstätigkeit zusammengefasst worden (R 9.4 LStR ). Das Stichwort Auswärtstätigkeit enthält einen Überblick zur Neuregelung. Anbei eine Übersicht zu den berücksichtigungsfähigen Reisekosten:
  • Übersicht - Übernachtungskosten
    Ab 2008 sind die Reisekostenarten Dienstreise, Fahrtätigkeit und Einsatzwechseltätigkeit zur vorübergehenden Auswärtstätigkeit zusammengefasst worden. Alternativ zu den tatsächlichen Kosten können bei Inlandsübernachtungen ohne Einzelnachweis 20 EUR und bei Übernachtungen im Ausland die Pauschbeträge (Übernachtungsgelder) steuerfrei erstattet werden (R 9.7 Abs. 3 LStR). Der
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Ratgeber
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    Mit Urteil vom 22.10.2014 entschied der Bundesfinanzhof (BFH), dass die Übernahme der Lebensversicherungsprämie durch einen Dritten eine unmittelbare Schenkung darstellt (AZ.: II R 26/13). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Der hiesige Kläger schloss im Jahr 2004 eine Lebensversicherung ab; die Altersrente sollte ab dem Jahr 2021 an ...
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    Der BFH hat mit Urteil vom 03.03.2015 entschieden, wann Baukosten in die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung der Grunderwerbssteuer mit einzubeziehen sind (AZ.: II R 9/14). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Im Rahmen dieser Entscheidung hat der Bundesfinanzhof (BFH) nunmehr klargestellt, welche Kosten bei Erwerb eines unbebauten Grundstücks in ...
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News zum Steuerrecht
  • BildUW/H-Studierende machen Revolution (30.03.2011, 17:00)
    Ein Team aus Wirtschafts-Studierenden der Universität Witten/Herdecke gehört zu den vier Preisträgern im Wettbewerb „Wir sind Revolution“Bei dem Wettbewerb ging es um nichts Geringeres, als ein Konzept für eine neue, tragfähige Gesellschaft zu...
  • Bild"Zinsbereinigte Gewinnsteuer" als Unternehmensteuer der Zukunft (07.02.2006, 12:00)
    Mit der "Zinsbereinigten Gewinnsteuer" präsentieren der Heidelberger Steuerkreis und das RWI Essen ein alternatives Modell zur Unternehmensbesteuerung. Grundidee ist es, Unternehmensgewinne über die Zeit nur einmalig zu belasten, um die derzeit...

Forenbeiträge zum Steuerrecht
  • BildFeuerwehrverein mit Transportfahrzeug (10.02.2014, 21:25)
    Hallo, ein Feuerwehrverein braucht zur Unterstützung der Einsatzabteilung (Ortsteil einer Stadt), der Jugendfeuerwehr und auch zu vereinseigenen Fahrten ein Transportfahrzeug (VW-Bus) Der Verein würde das Fahrzeug mit Vereinsmitteln und Spenden kaufen und für die Feuerwehr umbauen. Nun könnte man dieses Fahrzeug nur mit Sonderrechten (Blaulicht) fahren wenn dies auf die Stadt (der Träger ...
  • BildMit 25 Jahren zu alt fürs Jurastudium?! (30.04.2008, 20:14)
    Hallo alle miteinander! Bei meinen routine mäßigen stöbern durch das Internet, bleibe ich immer auch auf sogenannten Studenten-Foren "kleben", welche es sich unteranderen zum Ziel gesetzt haben Studienbewerber und Fortgeschrittene alle möglichen Fragen rund ums Studentenleben zu beantworten. Mit anderen Worten: Ganz ähnliche Foren wie diese hier ...
  • BildDienstfahrten m dem privaten PKW (08.12.2009, 10:24)
    Hallo, ein Mitarbeiter würde mtl. einige Fahrten mit dem eigenen PKW für seinen Arbeitgeber durchführen. Für die Erstattung des km-Geldes gäbe es auch einen eigenen Vordruck. Der Mitarbeiter gäbe diesen Vordruck monatlich seinem Arbeitgeber. Dieser würde aber die Belege sammeln und erst am Jahresende das km-Geld auszahlen. Gibt es hier eigentlich nicht ...

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