Rechtsanwalt für Schadensersatz und Schmerzensgeld nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Schadensersatz und Schmerzensgeld

Per Definition versteht man nach dem BGB § 253 unter einem Schaden die Einbuße von Rechtsgütern, die durch das Eintreten eines bestimmten Ereignisses eingetreten ist. Der Begriff „Schaden“ bezieht sich dabei sowohl auf Vermögensschäden als auch auf Schäden an immateriellen Gütern.

Schadensgutachter sichtet Unfallschaden (© Juefraphoto - Fotolia.com)
Schadensgutachter sichtet Unfallschaden
(© Juefraphoto - Fotolia.com)

Die Art und Weise, wie derartige Schäden ersetzt werden, ist jedoch im deutschen Recht unterschiedlich geregelt. Hat man einen Vermögensschaden erlitten, so kann der Geschädigte bei Verletzung einer Sache oder seiner Person einen Ersatz in Geld verlangen. Anders bei immateriellen Schäden. Hier erfolgt eine Naturalherstellung, außer es wird eine Entschädigung in Geld durch das Gesetz angeordnet.

Zu diesen Ausnahmen zählen z.B.:

Daneben wird auch ein immaterieller Schadenersatz gewährt, wenn eine Persönlichkeitsrechtsverletzung im besonders schweren Fall vorliegt und die Beeinträchtigung, welcher der Betroffene ausgesetzt war, nicht anders wiedergutzumachen ist. Eine derartige extreme Beeinträchtigung liegt zum Beispiel vor, wenn über prominente Personen falsche Meldungen in der Presse veröffentlich werden.

Anspruch auf Schadensersatz

Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld können in fast allen Rechtsgebieten geltend gemacht werden. Da kann es bei einem Verkehrsunfall zu materiellen, aber auch körperlichen Schaden kommen, wofür Schadenersatz und Schmerzensgeld vom Unfallgegner eingefordert werden kann. Beim Täter-Opfer-Ausgleich im Strafrecht werden immer wieder Schadenersatz und Schmerzensgeld vor Gericht eingefordert. Doch auch zivilrechtlich oder im Wirtschaftsrecht kommt es immer wieder zu Forderungen nach Schadenersatz und Schmerzensgeld.

Wer einen Rechtsanwalt für Schadenersatz und Schmerzensgeld für seine persönlichen Belange benötigt, der sollte sich im Vorfeld darüber informieren, in welchem Rechtsgebiet der Anwalt vor Ort hauptsächlich tätig ist. Denn dadurch kann man sich bereits vor der Beratung oder rechtlichen Vertretung darüber informieren, wie weit die fachlichen Kompetenzen des Anwaltes reichen.

Auch ist es immer von großem Belang, ob es sich um nationales oder internationales Recht handelt, in welchem Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche geltend gemacht werden sollen. Nicht jeder Rechtsanwalt kennt sich mit den Rechtsgrundlagen und Gesetzen in anderen Staaten aus. Ein kompetenter und seriöser Rechtsanwalt für Schadenersatz und Schmerzensgeld wird seinen Klienten aber darüber informieren, ob das in sein Tätigkeitsgebiet fällt oder nicht.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Schadensersatz und Schmerzensgeld:


Orte zu Rechtsanwalt Schadensersatz und Schmerzensgeld

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Schadensersatz und Schmerzensgeld erklärt von A bis Z

  • Absicht
    Absicht, auch dolus directus 1. Grades genannt, ist der zielgerichtete Wille, den tatbestandlichen Erfolg herbeizuführen. Dem Täter kommt es gerade darauf an, den tatbestandlichen Erfolg herbeizuführen. In diesem Zusammenhang ist es ohne Bedeutung, ob sich der Täter die Tatbestandsverwirklichung als sicher oder nur als möglich vorstellt.
  • Arzneimittelhaftung
    Erleidet ein Patient einen gesundheitlichen Schaden, nachdem er ein Medikament eingenommen hat,  so wird gemäß § 84 Abs. 2 AMG (Arzneimittelgesetz) vermutet, dass ein Zusammenhang besteht. Die Vermutung geht dahin, dass der Schaden nur aufgrund der Einnahme des Medikamentes eingetreten ist, wenn das betreffende Medikament dazu geeignet sein kann,
  • Betriebsgefahr
    Der Begriff der Betriebsgefahr beschreibt die Gefahr, die automatisch von einer Sache ausgeht, sobald diese in Betrieb genommen wird, so etwa bei chemischen Anlagen oder auch Eisenbahnen. Die Gefahr ist also mit der Eigenart der Sache verbunden. Neben bestimmten Sachen bilden auch Tiere eine gesteigerte Gefährdungslage für einen Schadenseintritt.
  • Beweislastumkehr / Beweisumkehr
    Der Begriff Beweislastumkehr kennzeichnet eine Ausnahme vom regulären juristischen Grundsatz, dass jede Partei selbst die Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen der ihr günstigen Rechtsnorm trägt.  Eine Umkehr dieses Grundsatzes zur Beweislast ergibt sich zum Teil ausdrücklich aus dem Gesetz. So besagt § 476 BGB, dass bei
  • Bewusst Fahrlässigkeit
    Eine bewusste Fahrlässigkeit ist gegeben, wenn ein Täter den Erfolg seiner Tat für möglich halten konnte. Dabei hofft er allerdings, dass dieser Taterfolg nicht eintreten wird. Dies ist beispielsweise im Straßenverkehr gegeben, wenn ein Fahrer in einer unübersichtlichen Kurve ein anderes Fahrzeug überholt: er ist sich dessen bewusst, dass
  • Entgangener Gewinn
    Von entgangenem Gewinn (lat. lucrum cessans ) spricht man im Schadenersatzrecht, wenn ein vorhandenes Vermögensgut nicht beschädigt oder entzogen wird, sondern der Schädiger es dem Geschädigten unmöglich macht, sein Vermögen durch Wahrnehmung einer Erwerbschance zu mehren. Demgegenüber handelt es sich um positiven
  • Entschädigungsleistungen bei Opfern von Gewalttaten
    Opfer von Gewalttaten besitzen einen Anspruch auf Entschädigungsleistungen, sofern der Täter nicht ausfindig gemacht worden konnte oder nach seiner Verurteilung nicht in der Lage ist, ausreichende Schadensersatzleistungen zu tätigen. Dazu müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Generell können nur dann Entschädigungsleistungen geltend gemacht werden, wenn
  • Entwicklungsfehler
    Als "Entwicklungsfehler" werden jene Fehler bezeichnet, die während eines Entwicklungsprozesses eines Produktes auftreten können. Im Produzentenhaftungsrecht ist der Entwicklungsfehler  - neben dem Planungsfehler - als Konstruktionsfehler definiert. Dieser liegt vor, wenn ein Hersteller nicht alle technisch möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat, um einen Sicherheitsgrad zu erlangen, welcher gemäß der allgemein
  • Fremdgefährdung
    In der Rechtswissenschaft handelt es sich bei der Fremdgefährdung um einen Begriff im Strafrecht im Rahmen der objektiven Zurechenbarkeit (auch als objektive Zurechnung bekannt). Er beschreibt eine Gefährdungslage, die nicht für einen selbst besteht, sondern für eine dritte Person .
  • Garderobenhaftung
    Für Garderobe keine Haftung, diesen Satz liest man des Öfteren in Gaststätten. Auf den ersten Blick scheint damit sichergestellt zu sein, dass der Gastwirt für die Garderobe nicht haften muss. Allerdings sind derartige Schilder in den meisten Fällen falsch und überflüssig . Grundsätzlich haftet der
  • Gattungskauf
    Bei einem Gattungskauf handelt es sich um eine Sache, die geschuldet wird und nur allgemeine Gattungsmerkmale (z. B. Typ, Sorte, Preis) besitzt, die entweder vereinbart oder verkehrsüblich sind. Dabei vereinbaren Gläubiger (Käufer) und Schuldner (Verkäufer) die Übereignung es bestimmten Gegenstandes bzw. einer bestimmten Sache, die mit anderen Gegenständen bzw.
  • Gebäude (Haftung / Schaden)
    Unter juristischen Gesichtspunkten ist ein Gebäude ein wesentlicher Bestandteil eines Grundstücks, das von Menschen betreten werden kann. Verkehrssicherungspflicht Die Verkehrssicherungspflicht fällt grundsätzlich in den Aufgabenbereich des Eigentümers. Um mögliche Schäden zu vermeiden, wird der Gebäudeeigentümer aus Eigeninteresse regelmäßig Reparaturen oder Sanierungsmaßnahmen am Gebäude durchführen lassen.
  • Gefahrgeneigte Arbeit
    Die gefahrgeneigte Arbeit ist ein veralteter Begriff des deutschen Schadensersatzrechts im Rahmen des Arbeitsvertrages. Im Rahmen des betrieblichen Schadensausgleichs musste der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen Schäden ersetzen, die durch gefahrgeneigte Tätigkeiten an dessen Rechtsgütern entstehen. Die Beschränkung des Schadensersatzes bei Schäden durch gefahrgeneigte
  • Gefährdungsdelikt
    Ein Gefährdungsdelikt ist ein Delikt , bei dem bereits die Herbeiführung einer Gefahrenlage für das geschützte Rechtsgut genügt. Eine Verletzung des Rechtsgutes ist demnach nicht erforderlich. Das Gegenstück dazu ist also das Verletzungsdelikt. Bei der Unterscheidung zwischen Gefährdungs- und Verletzungsdelikten handelt es
  • Gefährdungshaftung
    In der Regel gilt jemand nur dann als Schädiger und kann schadensersatzpflichtig werden, wenn er für den Schaden vorsätzlich oder zumindest fahrlässig verantwortlich ist. Die Gefährdungshaftung stellt zu diesem Grundsatz jedoch eine Ausnahme dar. Kein Verschulden erforderlich bei der Gefährdungshaftung Bei einer Gefährdungshaftung kommt es
  • Gläubigerverzug
    Nicht nur Schuldner können in Verzug geraten, sondern auch Gläubiger. Denn in den meisten Schuldrechtsverhältnissen ist die Mitwirkung des Gläubigers erforderlich, damit ein Schuldner seine Leistung erfüllen kann. Zwar gibt es in Deutschland keine gesetzliche Regelung, wonach der Gläubiger zur Entgegennahme der Leistung des Schuldners verpflichtet ist. Er kann
  • Haftung - Skisport
    Grundsätzlich ist es auch bei Skiunfällen so, dass der Verursacher für entstandene Schäden aufkommt. Geregelt wird dies anhand der FIS-Regeln, welche Fairness und ein faires Miteinander auf der Skipiste garantieren sollen. Diese Haftung bedeutet, dass jemand, der auf einer Skipiste einen anderen Skifahrer verletzt, neben Schmerzensgeld und Schadensersatz gegebenfalls
  • Haushaltsführungsschaden
    Der Schaden, der dadurch entsteht, dass eine Person oder Familie ihren Haushalt nicht mehr ganz oder teilweise führen kann, wird als Haushaltsführungsschaden bezeichnet. In der Regel wird dies auf einer Körperverletzung beruhen. Der Begriff taucht daher insbesondere im Schadensersatzrecht bei Straßenverkehrsunfällen auf. In dem Umfange,
  • Mangelfallberechnung
    Die Mangelfallberechnung spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um Begleichung von Unterhaltspflichten geht. Und zwar dann, wenn der Unterhaltsverpflichtete seinen Unterhaltsverpflichtungen deshalb nicht nachkommen kann, weil er selbst nicht ausreichend leistungsfähig ist. Tritt ein solcher Fall ein, ist der gesetzlich festgelegte Selbstbehalt für den Unterhaltsverpflichteten die Grenze für seine
  • Mangelfolgeschaden
    Ein Mangelfolgeschaden ist streng von einem Mangelschaden zu unterscheiden und die rechtliche Behandlung war vor der Schuldrechtsmodernisierung im Jahr 2002 stark umstritten. Nach der Schuldrechtsmodernisierung traten diese Probleme jedoch in den Hintergrund. Ein Mangelfolgeschaden tritt häufig im Rahmen des deutschen Kauf- und Mietrechts auf. Er ist dann gegeben,
  • Mangelschaden
    Als "Mangelschaden" wird ein Schaden bezeichnet, welcher an der geschuldeten Leistung infolge Mangelhaftigkeit besteht. Anwendung findet der Mangelschaden im Werkvertragsrecht sowie im Kaufvertragsrecht. Dabei ist zu beachten, dass lediglich jene Schäden als Mangelschäden bezeichnet werden können, die durch Nacherfüllung beseitigt werden können; alle anderen Schäden werden als "Mangelfolgeschäden" bezeichnet.
  • Minderjährige - Haftungsbeschränkung
    Die Minderjährigenhaftungsbeschränkung ist eine Einrede, welche besagt, dass  Volljährige für Verbindlichkeiten, welche sie als Minderjährige eingegangen sind, nur mit ihrem Vermögen in der Höhe der Summe haften müssen, welche sie beim Eintritt der Volljährigkeit besessen haben. Sie dient dem Schutz eines Kindes vor Überschuldung. Der Minderjährigenhaftungsbeschränkung unterliegen Verbindlichkeiten,
  • Minderung
    Die Minderung bietet die Möglichkeit, an einem gegenseitigen Vertrag festzuhalten, so dass sich Leistung und Gegenleistung gegenübergestellt bleiben. Jedoch wird im Falle einer Leistungsstörung der Anspruch auf die Gegenleistung gemindert, so dass derjenige weniger Geld erhält, der nicht vertragsgemäß leistet. I. Wie die Minderung ausgeübt werden kann
  • Mitverschulden
    Einwendung des Schuldners gegenüber dem Gläubiger, mit der geltend gemacht wird, dass auch der Gläubiger bei der Entstehung des Schadens schuldhaft mitgewirkt hat.
  • Mitverursachung
    Mitverursachung ist gegeben, wenn ein Erfolg durch mehrere Person verursacht worden ist.
  • Nachbarrechtliches Gemeinschaftsverhältnis
    Nachbarn stehen aufgrund des nahen Lebensverhältnisses in einer Sonderbeziehung. Diese Sonderbeziehung wird durch das nachbarrechtliche Gemeinschaftsverhältnis reflektiert und ausgestaltet. Das nachbarrechtliche Gemeinschaftsverhältnis ist ein Rechtsinstitut, das auf § 242 BGB, dem Grundsatz von Treu und Glauben, basiert. Durch die Rechtsprechung wurde dieser Grundsatz weiterentwickelt, so dass die eigenen
  • Nichterfüllungsschaden
    Als Nichterfüllungsschaden wird jener Schaden angesehen, welcher der Geschädigte durch die Nichteinhaltung der Leistungspflicht des Schuldners aus einem Rechtsgeschäft erleidet. Der Schadensersatz bei einem Nichterfüllungsschaden beläuft sich darauf, dass das "positive Interesse" zu ersetzen ist. Das bedeutet, der Geschädigte muss so gestellt werden, wie er bei ordnungsgemäßer Pflichterfüllung
  • Nutztier - Tierhalterhaftung
    Als Nutztiere werden Tiere angesehen, welche von einem Tierhalter in seiner räumlichen Nähe gehalten werden und die er für seine Erwerbstätigkeit benötigt. Die Haftung des Tierhalters wird genäß § 833 BGB geregelt. Dieser besagt, dass ein Tierhalter grundsätzlich dazu verpflichtet ist, Schäden zu ersetzen, welche von seinen Tieren verursacht
  • Nutztierhaltung
    Bei der Nutztierhaltung handelt es sich um die Haltung von Tieren, die der Erwerbstätigkeit dienen sollen. Zu dieser zählen: Haltung von Arbeits- und Tragetieren Haltung von Jagdtieren Haltung von Vieh zur Tierproduktion Haltung von Vieh zur Produktion tierischer Erzeignisse Imkerei Auch
  • Nutzungsausfallentschädigung
    Ist für einen bestimmten Zeitraum die Nutzung einer bestimmten Sache aufgrund schädigenden Verhaltens nicht möglich, so hat der Geschädigte Anspruch auf eine Nutzungsausfallentschädigung in Form von Geld. In der Regel wird die Nutzungsausfallentschädigung seitens der (Kfz-) Haftpflichtversicherung des Schädigers beglichen. Als Grund für diese Nutzungsausfallentschädigung muss ein Vermögensschaden
  • Nutzungsentschädigung
    Sofern ein Wohnraummietverhältnis durch die Kündigung des Mieters oder Vermieters beendet worden ist und der Mieter über den Beendigungszeitpunkt des Mietverhältnisses hinaus in der Wohnung bleibt, so kann der Vermieter für diese Zeit danach entweder die bisher vereinbarte Miete oder die Miete, die für vergleichbare Wohnungen ortsüblich ist, verlangen.
  • Obliegenheit
    Generell ist eine Obliegenheit als Pflichten eines Schuldverhältnisses anzusehen, welche vom Gläubiger nicht eingeklagt werden können. verletzt der Schuldner diese Pflichten, so kann er auch nicht seitens des Gläubigers regresspflichtig gemacht werden; das heißt, der Gläubiger hat keinen Anspruch auf Schadensersatzleistungen. Der Schuldner muss allerdings im Falle einer Pflichtverletzung
  • Personenschaden - Verkehrsunfall
    Kommt es bei einem Verkehrsunfall zu Personenschäden, so ist der Unfallverursacher dazu verpflichtet, Schadensersatz zu leisten. Dieser kann in verschiedenen Formen gegeben sein: Ersatz Haushaltsführungsschaden Heilbehandlungskosten Pflegekosten Verdienstausfall Zuzahlung zu Medikamenten Auch hat der Geschädigte das Recht, Schmerzensgeld vom Schädiger zu
  • Positive Vertragsverletzung (pVV)
    Der Begriff der positiven Vertragsverletzung (pVV) entstammt dem Zivilrecht. Die positive Vertragsverletzung wird deshalb als „positiv“ bezeichnet, weil ein bestehender Vertrag „positiv“, also trotz Erfüllung verletzt worden ist. Die positive Vertragsverletzung (pVV) umschreibt die Tatsache, dass ein Vertragspartner durch aktives Handeln seinen vertraglichen Pflichten nicht nachkommt. Die positive
  • Positiver Schaden
    Von einem positiven Schaden (lat. damnum emergens ) spricht man im Schadenersatzrecht, wenn ein vorhandenes Vermögensgut gemindert oder zerstört wird bzw. der Geschädigte Aufwendungen zur Schadensbeseitigung tätigen muss. Demgegenüber handelt es sich um entgangenen Gewinn , wenn nicht das Vermögen an sich,
  • Positives Interesse
    Mit "positiven Interesse" bezeichnet man das sog. Erfüllungsinteresse. Positives Interesse ist der Schaden, der dadurch entsteht, dass der Schuldner nicht ordnungsgemäß erfüllt hat. Der Gläubiger ist dann so zu stellen, wie wenn der Schuldner ordnungsgemäß das Schuldverhältnis erfüllt hätte. Beispiel: Schuldnerverzug
  • Quotenvorrecht – Verkehrsunfall
    Von einem Quotenvorrecht – Verkehrsunfall bzw. einem allgemeinen Quotenvorrecht wird immer dann gesprochen, wenn Schadensersatz für einen Geschädigten zunächst durch eine gesetzliche oder private Krankenversicherung oder durch eine eigene Vollkaskoversicherung oder durch die Entgeltfortzahlung eines Arbeitgebers gezahlt worden ist. Immer dann, wenn der Anspruch auf Ersatz gegen
  • Reiner Vermögensschaden
    Unter einem "reinem" oder "bloßem" Vermögensschaden versteht man im deutschen Schadenersatzrecht einen Schaden, der ohne Eingriff in ein absolut geschütztes Rechtsgut (Leben, körperliche Integrität, Eigentum, etc) des Geschädigten erfolgt ist. Bei einem echten Vermögensschaden (auch als reiner Vermögensschaden bekannt) erleidet
  • Sachverständiger
    Oft Bedarf es der Einschaltung eines Sachverständigen in einem Prozess, um z.B. die Ursachen von Schäden oder die Höhe von Schäden bewerten zu können. Ein Sachverständiger ist eine natürliche Person, die eine besondere Sachkunde und eine überdurchschnittliche Expertise auf einem gewissen Gebiet besitzt. Sofern ein Gericht oder
  • Sachverständiger / Gutachter
    Unter einem Sachverständigen versteht man eine natürliche Person, der eine explizite Sachkunde sowie ein überdurchschnittliches Wissen sowie die nötige Erfahrung auf einem bestimmten Fachgebiet zugesprochen wird. Ein  Sachverständiger wird immer dann in den Verhandlungsverlauf einbezogen, wenn das Gericht über kein eigenes ausreichendes Fachwissen für den vorliegenden Sachverhalt verfügt und
  • Schadensersatz
    Der Begriff „Schaden“ wird im rechtlichen Sinne definiert als eine Verschlechterung eines Rechtsgutes, die durch ein schädigendes Ereignis entsteht. Diese Schädigung kann sowohl materieller als auch ideeller Natur sein. Um den Schaden genau beziffern zu können, wird der Zustand des Rechtsguts vor dem schädigenden Ereignis mit jenem
  • Schadensersatz - Auftrag
    Ein Auftrag kann gemäß § 671 Abs. 1 BGB seitens des Auftraggebers jederzeit widerrufen und von dem Beauftragten jederzeit gekündigt werden. Die Kündigung hat allerdings so zu erfolgen, dass es dem Auftraggeber möglich ist, anderweitig jemanden zur Besorgungs des Geschäfts zu finden. Wenn ein Beauftragter das Auftragsverhältnis kündigt,
  • Schadensersatz - Dienstvertrag
    Für Dienstverträge bestht kein besonderes Gewährleistungsrecht, sondern das allgemeine Schuldrecht. Als Anspruchsgrundlage für Schadensersatz wird somit der § 280 BGB angesehen; wenn es sich um eine Verletzung von Nebenpflichten handelt, wird zudem noch § 341 BGB hinzugezogen. Auch wegen Schlechtleistung können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Diese Schlechtleistung gilt
  • Schadensersatz - Kaufvertrag
    Bei Nichterfüllung eines Kaufvertrags besitzt der Käufer einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Verkäufer. Wenn dieser die vertraglich vereinbarte Ware nicht liefert, so hat der Käufer das Recht, vom Kaufvertrag zurückzutreten und sich die Ware bei einem anderen Verkäufer zu besorgen. Die dadurch entstandenen Mehraufwendungen werden als Schaden angesehen und sind
  • Schadensersatz - Rechtsschutzversicherung
    Im Rahmen einer Schadensersatz-Rechtsschutzversicherung ist die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen mit versichert, das heißt, die Kosten werden von der Rechtsschutzversicherung übernommen, sofern sie nicht aufgrund einer Vertragsverletzung oder Verletzung eines dinglichen Rechts an Gebäuden, Gebäudeteilen oder Grundstücken entstanden sind. Bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen ist
  • Schadensersatz - Schenkungsvertrag
    Wenn der Schenkende einen Rechtsmangel oder einen Fehler in der verschenkten Sache arglistig verschwiegen hat, so erwirkt der Beschenkte dadurch einen Anspruch auf Schadensersatz. Die Höhe dieses Schadensersatzes ist abhängig davon, wie hoch der Schaden gewesen ist, der dem Beschenkten im Vertrauen auf eine einwandfreie Sache tatsächlich entstanden ist.
  • Schadensersatz statt der Leistung
    Bei dem Schadensersatz statt der Leistung handelt es sich um den ehemaligen Schadensersatz wegen Nichterfüllung, der vor der Schuldrechtsmodernisierung im Bürgerlichen Gesetzbuch ( BGB ) geregelt war. Voraussetzungen des Schadensersatzes statt der Leistung gem. §§ 280
  • Schadensminderungspflicht
    Nach § 254 Absatz 2 Satz 1 BGB [Bürgerliches Gesetzbuch] kann ein Mitverschulden auch darin bestehen, dass der Geschädigte es unterlässt, den Schädiger auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, den Schaden abzuwenden oder ihn zu mindern. Man spricht insoweit
  • Schmerzensgeld
    Das Schmerzensgeld will sich definiert wissen als einen Anspruch auf Sühne, Genugtuung oder Schadensersatz ausgleichend für erlittene immaterielle Schäden. Neben körperlichen Schäden soll mit einer Schmerzensgeldzahlung alles wieder gut gemacht werden, das dem Geschädigten widerfahren ist. Dazu gehören auch seelische Belastungen, Unwohlgefühle, die mit der Verletzung
  • Schuldrecht - Schadensersatzpflicht
    Im Schuldrecht ist die Schadenserstazpflicht dahingehend definiert, dass die Pflicht zur Herstellung des Zustandes besteht, welcher ohne das schädigende Ereignis gegeben sein würde. Die Leistung von Schadensersatz dient dem Ausgleich der entstandenen Nachteile. Ihre grundsätzliche gesetzliche Regelung erhält die Schadensersatzpflicht aus den §§ 249 - 255 BGB; individuell
  • Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten
    Als „ Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten “ (lat.: diligentia quam in suis) wird die Sorgfalt bezeichnet, nach der eine Person haftet, wenn sie kraft Gesetzes oder Vertrags fremdes Vermögen zu verwalten hat. In der Regel ist es so, dass jeder Schuldner Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten hat. Um
  • Strassenreinigung
    Die Strassenreinigung dient der Sauberhaltung und Gewährleistung der Befahrbarkeit sowie Begehbarkeit des Verkehrswegenetzes von Städten und Kommunen. Hausordnungen, die zwischen dem Mieter und Vermieter im Mietvertrag zum Vertragsgegenstand gemacht werden, enthalten zumeist auch eine Vorschrift über die Art und Weise der Strassenreinigung, und zwar hinsichtlich des Gehweges.
  • Tech-C und Haftung
    Der Tech-C (Technischer Kontakt) betreut eine Domain in technischer Hinsicht. Es wird hierbei in der Regel der Provider des Domaininhabers eingetragen. Nur wenn der Domaininhaber einen eigenen Nameserver betreibt, wird er in der Regel als Tech-C oder Zone-C selbst eingetragen. Grundsätzlich haftet der Tech-C
  • Tierhalterhaftung
    Die Tierhalterhaftung ist im deutschen Recht eine spezielle Form der Gefährdungshaftung. Man geht davon aus, dass ein Tierhalter gemäß § 833 Abs. 1 BGB grundsätzlich für Schäden haftbar ist, die von einem Tier verursacht werden. Das ist verschuldensunabhängig. Im Gegensatz beispielsweise zum Straßenverkehr ist auch nicht der Eigentümer eines Tieres
  • Tierhalterhaftung - Freilaufende Hunde
    Gemäß der Tierhalterhaftung, die ihre gesetzliche Grundlage aus dem § 833 BGB erhält, ist ein Tierhalter grundsätzlich dazu verpflichtet, für Schäden aufzukommen, welche von seinem Tier verursacht worden sind. Bei dieser Haftung handelt es sich um eine sogenannte Gefährdungshaftung, die besagt, dass es nicht auf ein konkretes Verschulden seitens
  • Tierhalterhaftung - Kampfhundeverordnung
    Bei der "Kampfhundeverordnung" handelt es sich um die Verordnung über die Listenhunde, die als gefährlich angeshen werden.  Die Kampfhundeverordnung ist Ländersache, was bedeutet, dass in den einzelnen Bundesländern die selbe Hunderasse unterschiedlich behandelt werden kann. Differenzieert wird zwischen zwei verschiedenen Kriterien: die Rasse ist gefährlich und
  • Totalschaden
    Der Begriff des Totalschadens wird häufig in Beziehung gesetzt mit Kraftfahrzeugen, deren Gebrauchsfähigkeit durch einen Unfall meist völlig aufgehoben wurde. Daher versteht man unter einem Totalschaden einen Sachschaden, bei dem nicht mehr die Möglichkeit besteht, die Gebrauchsfähigkeit durch Reparatur oder Instandsetzung wieder herzustellen. Dies kann zum einen daran
  • Unabwendbares Ereignis
    Im Straßenverkehr gilt allgemein die Gefährdungshaftung des Halters eines Kraftfahrzeuges. Dies bedeutet, dass er verschuldensunabhängig für einen Schaden einzustehen hat, der durch den Betrieb eines Kfz entstanden ist, es muss also kein vorsätzliches oder fahrlässiges Verhalten vorliegen. Dies wird darauf begründet, dass allein der Betrieb der Sache bereits eine
  • Vergebliche Aufwendungen
    Die vergeblichen Aufwendungen kommen vor allem im Schadensersatzrecht zum Einsatz. Hier geht es in erster Linie um den Schadensersatz. Denn anstelle von diesem als Leistung, kann der Gläubiger auch einen Ersatz der Aufwendungen verlangen. Im § 284 BGB ist der Ersatz vergeblicher Aufwendungen verankert. Es kann die
  • Verkehrssicherungspflicht
    Die Pflicht zur Sicherung von Gefahrquellen wird als „Verkehrssicherungspflicht“ bezeichnet. Diese Gefahrenquellen sind überwiegend nicht gesetzlich geregelt, sondern aus der Rechtsprechung entstanden. 1. Verkehrssicherungspflicht allgemein Wird gegen die Verkehrssicherungspflicht verstoßen, so können Schadensersatzansprüche gegen die verkehrssicherungspflichtige Person geltend gemacht werden. Als verkehrssicherungspflichtig wird angesehen,
  • Verkehrsunfall - Schaden
    Der Verursacher eines Verkehrsunfalls hat diesen unverzüglich, spätestens aber innerhalb einer Woche nach Schadenseintritt, seiner Kfz-Haftpflichtversicherung zu melden. Generell ist es ratsam, auch in jenen Fällen seine eigene Versicherung zu informieren, wenn man der Meinung ist, der Unfallgegner wäre der Verursacher. Der Geschädigte eines Verkehrsunfalls kann sich sofort
  • Wiederbeschaffungswert
    Der Wiederbeschaffungswert stellt die Grundlage für die Wertbestimmung einer Sache dar. Wenn eine Sache beschädigt wurde, gibt der Wiederbeschaffungswert den Preis an, den der Geschädigte ersatzweise für einen wirtschaftlich gleichwertigen Gegenstand aufzubringen hat oder aufbringen müsste. Von ihm hängt auch die Höhe eines eventuellen Schadensersatzanspruchs für den Verlust oder
  • Zufallschaden
    Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache, die durch den vertragsgemässen Gebrauch herbeigeführt werden, hat der Mieter gem. § 538 BGB nicht zu vertreten. Nach § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB obliegt es grundsätzlich dem Vermieter, die Mietsache im vertragsgemässen Zustand zu erhalten. Die Abnutzung der Mietsache
  • pVV (Positive Vertragsverletzung)
    Bei der "Positiven Vertragsverletzung" (pVV) oder auch "Positiven Forderungsverletzung" handelt es sich um eine schuldhafte Pflichtverletzung im Sinne einer Schlechterfüllung innerhalb des Schuldverhältnisses. Diese Pflichtverletzung tritt aber nicht in Form von Verzug oder Unmöglichkeit auf. Zweck der pVV ist es, sämtliche Leistungsstörungen zu regeln, welche nicht von den
  • Äquivalenzinteresse
    Das Äquivalenzinteresse gilt im Grunde nur bei synallagmatischen Verträgen . Es schützt das Interesse der Vertragsparteien an der Gleichwertigkeit der ausgetauschten Leistungen.


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