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Informationen zum Rechtsgebiet Presserecht

Zu dem großen Bereich des Medienrechtes zählt auch das sogenannte Presserecht. Dieser Rechtsbereich befasst sich umfassend mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Presse.

Presseausweis (© Alterfalter - Fotolia.com)
Presseausweis
(© Alterfalter - Fotolia.com)

Unter dem Begriff Presse versteht man allgemeinhin alle Druckerzeugnisse, welche eigens zur Verbreitung bestimmt sind. Presseerzeugnisse sind also Zeitschriften, Zeitungen und andere Publikationen.

Sorgfalts- und Kennzeichnungspflicht der Presse

An die heutige Presse werden ganz besondere Anforderungen gestellt. So hat die Presse in erster Linie eine publizistische Sorgfaltspflicht, die darin besteht, dass der Inhalt, die Herkunft und auch der Wahrheitsgehalt einer Meldung immer geprüft werden muss, bevor diese veröffentlicht wird. Dabei spielt das Genre keine Rolle. Noch unbestätigte Meldungen oder auch eventuelle Gerüchte müssen für den Rezipienten auch als solche erkennbar sein. Auch im Falle eines Kommentars zu einer bestimmten Meldung oder zu einem Ereignis, hat die Presse sozusagen eine Kennzeichnungspflicht. Es muss also für den Leser oder Zuschauer immer klar ersichtlich sein, ob es sich um tatsächliche und geprüfte Meldung zu einem bestimmten Thema handelt, oder ob es ein Gerücht beziehungsweise ein Kommentar ist, welcher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Des Weiteren gehört es zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Presse, dass es bei dem Druckerzeugnis beispielsweise ein Impressum und auch Angaben zur Redaktion beziehungsweise dem verantwortlichen Redakteur gibt. Gegendarstellungen oder auch Anzeigen aus dem Werbebereich müssen für den Leser eindeutig von geprüften Meldungen zu unterscheiden sein.

Anwaltliche Beratung

Und gerade bei diesen sehr wichtigen Rahmenbedingungen, welche die Presse zu beachten hat, ist es sinnvoll mit einem Rechtsanwalt für Presserecht zusammen zu arbeiten. Denn der kompetente Anwalt kennt alle Verfügungen und Gesetzesgrundlagen des Medienrechtes und damit auch des Presserechtes. So kann beispielsweise ein Verlag die rechtliche Konsequenz umgehen, einer Falschmeldung zufolge rechtlich belangt zu werden. Ebenso können sich Verlagshäuser mit der Beratung durch einen Rechtsanwalt für Presserecht vor eventuellen Schadensersatzansprüchen schützen, weil vielleicht eine Meldung nicht richtig geprüft wurde, bevor sie veröffentlicht wurde.

Doch gerade bei Druckerzeugnissen kommt es häufig vor, dass beispielsweise das Verfassen von Zeitungsartikeln mit Hindernissen gepflastert sein kann. So weiß ein Anwalt für Presserecht auch über gesetzliche Bestimmungen zum Urheberrecht Bescheid. Er kann also durch seine kompetente Beratung und durch sein fachliches Wissen mithelfen, dass es zu keinen Urheberrechtsverletzungen durch Kopien kommt.


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