Rechtsanwalt in Potsdam: Insolvenzrecht - Verzeichnis

Rechtsanwälte in Potsdam: Sie lesen das Verzeichnis für Insolvenzrecht. Info: Was ist ein Schwerpunkt? Was ist ein Fachanwalt?

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Rechtsanwälte in Potsdam (© pure-life-pictures - Fotolia.com)
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Das Insolvenzrecht ist eine komplexe Materie mit zahlreichen Sonderregelungen in anderen Rechtsbereichen. Geregelt ist das Insolvenzrecht in der InsO (Insolvenzordnung). Werden bei einer Insolvenz deutsche Landesgrenzen überschritten, finden sich Regelungen in der Europäischen Insolvenzordnung (EuInsVO). Kommt es zu einer Zahlungsunfähigkeit, gleich ob bei einer Privatperson oder bei einem Unternehmen, dann hat das Insolvenzverfahren 2 Ziele: entweder die Insolvenz wird in geordnetem Rahmen abgewickelt oder aber die Liquidität wird wieder hergestellt. Durch eine gerechte Aufteilung der Insolvenzmasse sollen die Forderungen der Gläubiger im Insolvenzverfahren so gut als möglich befriedigt werden. Auf der anderen Seite soll gewährleistet sein, dass der Schuldner ein angemessenes Leben führen kann. Die Restschuldbefreiung steht am Ende einer Privatinsolvenz. Voraussetzung für die Restschuldbefreiung ist, dass der Schuldner in der sogenannten Wohlverhaltensphase ein finanziell richtiges Verhalten an den Tag gelegt hat. Bei einem Unternehmen, das insolvent ist, endet das Insolvenzverfahren mit der Auflösung. Auch ein Neubeginn wäre eine Option.


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Kurzinfo zu Insolvenzrecht in Potsdam

Durch einen außergerichtlichen Schuldenvergleich kann eine Privatinsolvenz abgewendet werden

Rechtsanwalt für Insolvenzrecht in Potsdam (© kwarner - Fotolia.com)
Rechtsanwalt für Insolvenzrecht in Potsdam
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Hat man als Selbständiger oder als Privatperson Schulden, dann heißt dies nicht, dass man zwingend insolvent ist und die letzte Möglichkeit eine Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz ist. Sinnvoll ist es bei einer drohenden oder bereits eingetretenen Zahlungsunfähigkeit so schnell als möglich eine Schuldnerberatung wahrzunehmen. Der ideale Ansprechpartner ist hier ein Anwalt. In Potsdam sind einige Anwälte ansässig, die sich auf Insolvenzrecht spezialisiert haben. Konsultiert man einen Anwalt für Insolvenzrecht aus Potsdam kann man davon ausgehen, dass man fachkundig beraten wird z.B. bezüglich Fragen, welche die Pfändungsfreigrenzen oder auch die Pfändungstabelle betreffen. Ist es schon zum Äußersten gekommen wie einer Kontopfändung, ist ein Anwalt ebenso die perfekte Kontaktperson. Denn der Jurist ist im Normalfall auch bestens mit dem Zwangsvollstreckungsrecht vertraut. Ist es nicht zu übersehen, dass eine Überschuldung vorliegt, dann wird der Rechtsanwalt einen Schuldenbereinigungsplan erstellen. Zur Schuldenbereinigung wird dann das außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren in die Wege geleitet. Ziel ist es, den Schuldner von der Last der Schulden ohne gerichtliches Verfahren zu befreien. Das Scheitern des außergerichtlichen Gläubigervergleichs resultiert in der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, das in der Folge vom Insolvenzgericht eröffnet wird. Es wird ein Insolvenzverwalter benannt. Dieser wird in der Privatinsolvenz auch als Treuhänder bezeichnet. Der Treuhänder hat dafür Sorge zu tragen, dass das Vermögen fair unter den Gläubigern aufgeteilt wird. Überdies überwacht er die monatlichen Zahlungen des Schuldners.

Ein Anwalt für Insolvenzrecht sollte von Unternehmern bereits bei einer drohenden Zahlungsunfähigkeit kontaktiert werden

Aber nicht nur Privatpersonen, sondern vor allem auch Unternehmer sollten bei einer drohenden Zahlungsunfähigkeit so schnell als möglich einen Rechtsanwalt zum Insolvenzrecht aus Potsdam konsultieren, denn die Verschleppung einer Insolvenz ist eine Straftat. Setzen sich Unternehmer frühzeitig mit der finanziellen Krise auseinander, kann schon im Vorfeld eine Kanzlei für Insolvenzverwaltung mit der Erstellung eines Insolvenzplans beauftragt werden. Wird Insolvenz beantragt, kann der bestehende Insolvenzplan bereits mit eingereicht werden. Dies hilft im Regelfall dabei, sollte ein Insolvenzplanverfahren geplant sein, dieses zu beschleunigen. Sollte bei Insolvenzanmeldung noch kein Insolvenzplan vorliegen, dann kann der Insolvenzanwalt dafür sorgen, dass ein Schutzschirmverfahren eingeleitet wird. Wendet man sich früh genug an einen Rechtsanwalt, dann ist es durchaus möglich, dass dieser in der Lage ist, eine Insolvenz vollständig abzuwenden z.B. durch eine Restrukturierung.


News zum Insolvenzrecht
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    - Rückschritt in die Steinzeit - Berlin (DAV). Die Bundesregierung hat im Zusammenhang mit dem aktuellen Sparprogramm angekündigt, dass sie das so genannte „Fiskusvorrecht“ im Insolvenzverfahren wieder einführen will. Damit würden die Finanzämter regelmäßig vor den anderen Gläubigern aus der Insolvenzmasse ihre Forderungen geltend machen können. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) ...

Forenbeiträge zum Insolvenzrecht
  • Bild Erstausbildung & Unterhalt (14.08.2010, 04:33)
    Mal angenommen jemand beginnt eine (Erst) Ausbildung und die Person ist über 18 und bekommt kein Unterhalt bei seinen lebenden Vater, kann er dieses einklagen? Der Jemand bekommt keine Ausbildungsvergütung, da es eine schulische Ausbildung ist und man sogar noch Schulgeld zahlen muss. Der Vater zahlt also kein Unterhalt, der ...
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    Ab dem 01.07.2014 soll es ja möglich sein, unter bestimmten Vorraussetzungen , den Schuldenerlaß bereits nach 3 Jahren zu bekommen. Mal angenommen, Person A ist erst ein paar Monate in der Prvatinsolvenz, kann er dann auch noch in den Genuß der 2. Reform kommen ? LG Theo
  • Bild Grundschuld unwirksam bei Privatinsolvenz ? (28.04.2005, 22:29)
    Hallo an Alle, meine Frage zum Insolvenzrecht oder auch zum bürgerlichem Recht. Herr „A“ ging im Jahr 2000 als GF einer GmbH in die Firmeninsolvenz. Aus dieser wurde durch Finanzamt, Sozialkassen usw. auch Privathaftung durchgesetzt. Konten wurden gesperrt, Arbeitslohn gepfändet usw. Um die verschiedenen Gläubiger zu befriedigen und um selbst über finanzielle Mittel zum ...
  • Bild Vollstreckungsbescheid nach Insolvenzverfahren; Kontopfändung (02.12.2008, 19:53)
    Hallo, folgende Situation: - bei Schuldner A wurde bereits das Insolvenzverfahren eröffnet, aktuell in der Wohlverhaltensphase - während der Wohlverhaltensphase wird gegen den Schuldner ein Vollstreckungsbescheid erwirkt - mit diesem Vollstreckungsbescheid wird nun eine Kontopfändung durchgeführt 1) Wie ist es möglich, dass nach Insolvenzverfahren bzw. in der Wohlverhaltensphase ein Vollstreckungstitel erlassen werden kann? 2) Hat ...
  • Bild Leistung aus einer HP-Versicherung nach Insolvenz des VN (25.01.2009, 20:27)
    Guten Tag, ich habe folgende Fragestellung: Eine Baufirma hat einen Planungsfehler begangen worauf Jahre später Schäden an Fremdgewerken entstanden sind. Kurz vor Feststellung der Mängel hat die Firma Insolvenz angemeldet. Das Insolvenzverfahren wurde mangels Masse nicht eröffnet. Der Ansprechpartner für den Geschädigten (Bauherr) wäre unter normalen Umständen die Baufirma, welche aber nun ja ...


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