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Informationen zum Rechtsgebiet Opferhilfe

Opfer von Gewalt- und Straftaten leiden oft sehr lange an dem, was ihnen widerfahren ist. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, ihnen Hilfe zur Bewältigung dieses Traumas zu gewähren. Hierfür wurde das Opferentschädigungsgesetz ins Leben gerufen.

Opfer häuslicher Gewalt (© Dan Race - Fotolia.com)
Opfer häuslicher Gewalt
(© Dan Race - Fotolia.com)

Es handelt sich hierbei um ein Bundesgesetz im Bereich des Sozialen Entschädigungsrechts. Gemäß § 68 SGB I ist dieses Gesetz als besonderer Bestandteil des Sozialgesetzbuches anzusehen. Es soll dort langfristig eingeordnet werden. Dieses Gesetz ist durch den Leitgedanken entstanden, dass der Staat Verantwortung übernimmt, um die Bürger vor Gewalt- und Straftaten zu schützen. Denn es obliegt seiner Verantwortung, Verbrechen aller Art zu verhindern und zu bekämpfen. Entsprechend ist er auch für Versorgung der Opfer verantwortlich, wenn es doch zu Übergriffen gekommen ist. Diese sind nicht vollständig auszuschalten.

Voraussetzungen für die staatliche Opferhilfe

Der Schutz des Staates für Opfer von Gewalttaten tritt dann ein, wenn diese durch das Erlebnis erwerbsunfähig, hilflos oder pflegebedürftig werden. Alle Menschen, die sich rechtsmäßig in Deutschland aufhalten, können von diesem Recht Gebrauch machen. Dies kann sogar das ungeborene Kind sein, das durch einen Vergewaltigungsakt gezeugt wurde. Neben deutschen Staatsangehörigen und EU-Bürgern steht dieses Recht auch Menschen zu, die sich seit mehr als 3 Jahren rechtmäßig in Inland aufhalten. Für ausländische Besucher und Touristen stehen einmalige Härtefälleausgleiche zur Verfügung.

Als wichtigster Ansatzpunkt ergibt sich die Anspruchsklausel § 1 Abs. 1 OEG. Dieser Klausel zufolge hat jeder Anspruch auf Versorgung, der durch einen vorsätzlichen, rechtswidrigen und tätlichen Angriff an der Gesundheit geschädigt wurde. Als tätlicher Angriff wird hierbei jede in feindlicher Willensrichtung unmittelbar auf den Körper eines anderen zielende Einwirkung angesehen. Neben den dem körperlichen Angriff zählen auch Sexualdelikte sowie Sonderfälle, wie extreme Kindesvernachlässigung, unter diesen Begriff. Jeder tätliche Angriff, mit Ausnahme der Notwehrsituation, fällt in den Bereich der Rechtswidrigkeit.

Anwaltliche Beratung

Wem Gewalt angetan wurde, sollte sofort die Hilfe eines Rechtsanwalts für Opferhilfe für sich in Anspruch nehmen. Neben der rechtlichen Unterstützung verfügen die Mitarbeiter der Anwaltskanzlei für Opferhilfe auch über ein Netzwerk von Therapeuten jeglicher Art, die zur Aufarbeitung des Traumas benötigt werden. Nicht nur die Strafverfolgung des Täters steht im Vordergrund. Auch die Inanspruchnahme aller Optionen, die helfen, das Geschehene zu bewältigen, können mit der Unterstützung des Rechtsanwalts für Opferhife ausgenutzt werden.


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