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Informationen zum Rechtsgebiet Maklerrecht

Gerade in Großstädten kann die Wohnungssuche zur Geduldsprobe werden. Viele nehmen daher die Hilfe eines Immobilienmaklers in Anspruch und überlassen diesem die Ermittlung passender Objekte.

Maklerprovision und Schlüsselübergabe (© Whitelook - Fotolia.com)
Maklerprovision und Schlüsselübergabe
(© Whitelook - Fotolia.com)

Auch wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten will, erleichtert sich das Vorhaben, indem er den Makler das Inserieren und die Kommunikation mit den Interessenten überlässt. Der Makler erhält für seine Arbeit schließlich eine Provision.

Zu Beendigung von einigen Streitigkeiten hat diesbezüglich das sogenannte Bestellerprinzip geführt. Ein Vermieter etwa, der einen Makler beauftragt hatte um Interessenten für seine Mietwohnung zu finden, wollte bisher in vielen Fällen die Maklerprovision schließlich, nachdem es zum Abschluss des Mietvertrages kam, durch den neuen Mieter zahlen lassen. Die Mieter wollten diese Zahlungspflicht jedoch nicht akzeptieren, da sie nicht diejenigen waren, die den Makler beauftragt hatten.

Besteller- und Erfolgsprinzip

Der Gesetzgeber hat daher das Bestellerprinzip eingeführt. Wer bestellt muss zahlen. Dadurch sollen Mieter bezüglich der Zahlung von Maklerprovisionen, wenn sie den Makler nicht selbst beauftragt haben, entlastet werden.

Regelungen bezüglich des Maklerrechts lassen sich in den §§ 652 FF BGB nachlesen. In den meisten Fällen wird das Maklerrecht jedoch durch die Rechtsprechung selbst definiert.

Im Maklerrecht gilt das Erfolgsprinzip. Das heißt, der Makler kann seine vereinbarte Provision nur dann einfordern, wenn seine Vermittlertätigkeit erfolgreich für den Auftraggeber war.

Anwaltliche Beratung

Ob nun als Käufer bzw. Mieter oder Verkäufer bzw. Vermieter, wer einen Makler beauftragt, sollte sich an einen Rechtsanwalt für Maklerrecht wenden, wenn er mit der Tätigkeitsausübung des Maklers nicht zufrieden ist. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Maklerprovision außergewöhnlich hoch ausfällt. Zulässig sind höchstens zwei Netto-Mieten zuzüglich Umsatzsteuer. Wer hier den Verdacht hat, dass verdeckte Provisionen oder überhöhte Abschlagszahlungen verlangt werden, sollte sich im Zweifel immer um eine Rechtsberatung bemühen, um keinen finanziellen Verlust zu riskieren.

Aber auch als Makler selbst ist die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt für Maklerrecht in vielen Fällen sehr hilfreich. Etwa dann, wenn der Auftraggeber eine Pflicht aus dem Maklervertrag verletzt. Hier kann dann neben dem Ersatz von nutzlosen Aufwendungen auch die Möglichkeit auf Zahlung der Provision im Raum stehen, selbst wenn es zu keiner Vermittlung durch den Makler für den Auftraggeber kann. Es muss in diesem Fall jedoch nachgewiesen werden, dass ihm eine anderweitige Provision durch Veräußerung oder Vermittlung aufgrund der Pflichtverletzung des Auftraggebers entgangen ist.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Maklerrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Maklerrecht

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Maklerrecht erklärt von A bis Z

  • Makler
    Das Wort Makler wird aus dem niederdeutschen Wort makeln abgeleitet und bedeutet in diesem Zusammenhang so viel wie „Geschäfte machen“.  Der Beruf des Maklers besteht darin, als Vermittler für eine Gelegenheit zum Vertragsabschluss tätig zu sein. Zivilrechtlich sind für diese Tätigkeit insbesondere die gesetzlichen Bestimmungen des Maklervertrages in §§
  • Maklerprovision - Kausalität
    Als „Makler“ wird eine Person angesehen, welche die Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen vermittelt. Dis bedeutet, dass ein Makler dafür sorgt, dass es zu einem Vertragsabschluss zwischen zwei Parteien kommt. Makler gibt es in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise im Immobiliengeschäft. Ein Immobilienmakler ist eine gewerbetreibende Person, die gegen Bezahlung
  • Maklerprovision / Maklercourtage
    Ein Immobilienmakler ist eine gewerbetreibende Person, die gegen Bezahlung Immobilien vermittelt. Diese Immobilien können sowohl zum Verkauf als auch zur Vermietung stehen. Seine Aufträge erhält der Makler entweder vom Verkäufer/Vermieter, oder aber von einem Immobiliensuchenden. Immobilienmakler arbeiten meist selbständig. Voraussetzung für die Ausübung dieses Gewerbes ist die behördliche
  • Maklerprovision umgehen
    Die Maklerprovision, fachgerecht Courtage genannt, ist die Haupteinnahmequelle eines Maklers. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezieht sich die Maklerprovision primär auf den Tätigkeitsbereich des Immobilienmaklers, Handelsmaklers oder auch Versicherungsmaklers.  Doch auch Schiffsmakler, Börsenmakler und Vermittlungsmakler erhalten für Ihre Tätigkeit eine Maklerprovision. Vor allem im Bereich des Immobilienhandels, egal ob Vermietung
  • Maklerrecht
    Im Maklerrecht verankert finden sich primär Rechte und Pflichten von Maklern. Zentraler Punkt ist dabei der Maklervertrag . Der Maklervertrag ist beschrieben als ein Vertrag, in dem festgelegt wird, dass die eine der anderen Partei eine finanzielle Vergütung bei Vermittlung oder auch Nachweis der Gelegenheit zu einem
  • Maklervertrag
    Beim Maklervertrag verspricht der Auftraggeber dem Makler für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags oder für die Vermittlung eines Vertrags einen Maklerlohn. In der Praxis hat der Maklervertrag insbesondere beim Verkauf von Grundstücken und bei der Vermietung von Wohn- und Geschäftsräumen Bedeutung. Eine
  • Mäklervertrag
    Bei dem Mäklervertrag handelt es sich um einen privatrechtlichen Vertrag, welcher zwischen einem Makler und einem Auftraggeber geschlossen wird. Durch diesen verpflichtet sich der Auftraggeber, dem Makler für die Vermittlung eines Vertrages oder den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages eine Vergütung zu zahlen. Diese wird als "Maklerlohn"
  • Vergütung des Versicherungsmaklers
    Versicherungsmakler erhalten für die Vermittlug von Versicherungen und in der Regel auch für deren Betreuung eine Courtage vom Produktanbieter. Deren Rechtsgrundlage ist eine Usance, das heißt ein Handelsbrauch, der in vielen Wirtschaftszweigen üblich ist. Um die Unabhängkeit des Versicherungsmaklerns stärker herauszustellen bzw. eine angemessenere Vergütung für diese
  • Versicherungsmakler
    Der Berufsstand des Vermittlers von Versicherungsverträgen lief parallel zur Entwicklung der Versicherungen im Laufe der Zeit. Die ersten Makler finden sich im Italien des 12. Jahrhunderts. Das älteste Dokument, das eine Maklertätigkeit belegt, stammt aus Pisa von einem Makler namens Bardo. Zum Berufsbild hieß es 1642 in
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  • BildMaklerprovisionen: Immobilienmakler - Ein Berufsstand im Wandel
    Das Tätigkeitsfeld von Immobilienmaklern befindet sich mitten in einer Zeit großen Wandels. Provisionen sind aufgrund einer geplanten Gesetzesänderung ab 2015 von den Vermietern zu zahlen. Die Neuregelung des Widerrufsrechts eröffnet Mietern neue Wege, sich von Maklerverträgen zu lösen und die Anforderungen an die Tätigkeit eines Maklers sind in ...

News zum Maklerrecht

Forenbeiträge zum Maklerrecht
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    Guten Tag Wie sieht es im folgenden fiktiven Fall aus. Jemand ist auf Wohnungssuche. Er hat Anzeigen in verschiedenen Internetseiten aufgegeben das er eine Wohnung sucht. Eines Tages wird er von jemandem angeschrieben, das ein Nachmieter gesucht wird. Der jenige fährt hin und nimmt die Wohnung auch die ihm der Vormieter gezeigt hat, KEIN ...
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    Mal angenommen eine Familie hat ein Haus zum Kauf im Internet gefunden, welches über einen Makler angeboten wird. Die Familie ist ziemlich blauäuig an die Sache rangegangen, da Sie keine Ahnung hatten, wie clever dieser Makler ist und was er für Rechte hat....! Die Familie weiß nun, dass Sie ...
  • BildMakler Courtage Mietvertrag Maklerrecht (11.10.2007, 16:20)
    Mich würde mal Eure Sichtweise zu folgendem fiktivem Fall interessieren :erschlage Mal angenommen ein Vermieter beauftragt seinen Sohn, der Makler ist , einen Mieter für sein Ladenlokal zu suchen. Der Makler wählt den Mieter aus und trifft auch vertragliche Vereinbarungen. Muß der zukünftige Mieter eine Provision/Courtage an den ...

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