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Informationen zum Rechtsgebiet Leasingrecht

Unter Leasing versteht man unter der zivilrechtlichen Betrachtungsweise einen Nutzungsüberlassungsvertrag bzw. einen atypischen Mietvertrag. In der Praxis wird Leasing jedoch gleichgesetzt mit einer Finanzierungsmöglichkeit. Der Leasingnehmer zahlt dem Leasinggeber ein Leasingentgelt und erhält dafür das Recht der Nutzung am Leasingobjekt.

Autoleasing (© Magele - Fotolia.com)
Autoleasing
(© Magele - Fotolia.com)

Und genau um diesen Leasingvertrag, der zwischen den beiden Parteien geschlossen wird, dreht sich das Leasingrecht, ohne dass dafür im Zivilrecht eigene Vorschriften bezüglich des Leasings zu finden wären. Daher bedient man sich an den Vorschriften über den Mietvertrag und wendet diese entsprechend des Leasingvertrages an. Dazu gehört etwa, dass den Leasingnehmer mehr Verpflichtungen treffen als den gewöhnlichen Mieter. So obliegt ihm u.a. die Wartung und Instandsetzung des Leasingobjekts.

Dauer und Ende des Leasingvertrages

Während der Dauer des Leasingvertrags zahlt der Leasingnehmer dem Leasinggeber ein festgelegtes Entgelt, die sogenannte Leasingrate. Nach Ende der Vertragslaufzeit gibt es zwei Optionen. Zum einen wird das Leasingobjekt wieder dem Leasinggeber zugeführt, oder, sollte zuvor eine entsprechende Kaufoption im Vertrag festgelegt worden sein, der Leasingnehmer erwirbt das Eigentum an dem Leasingobjekt. Auch im Nachhinein kann eine solche Kaufoption noch gewährt werden, wenn sich beide Parteien diesbezüglich einig sind. In diesem Fall können die gezahlten Leasingraten als eine Art Ratenzahlung wie bei einem gewöhnlichen Kaufvertrag angesehen werden.

In der Praxis sind zudem verschiedene Feinheiten zu beachten, was die Ausgestaltung des Leasingvertrages angeht. Darüber hinaus wird vor allem zwischen zwei Arten des Leasings unterschieden, dem Finance-Leasing und dem Operate-Leasing. Beide Leasingarten haben ihre eigenen Voraussetzungen und müssen entsprechend rechtlich behandelt werden.

Anwaltliche Beratung

Als Partei eines Leasingvertrages sollte man sich bei Fragen direkt an einen Rechtsanwalt für Leasingrecht wenden und sich beraten lassen. Bei einem Beratungsgespräch können ganz unterschiedliche Aspekte berücksichtigt werden, so etwa steuerliche Vorteile. Gerade Selbstständige und Unternehmer können das gewerbliche Leasing in ihrer Steuererklärung geltend machen. Um hier alle wichtigen Formalitäten zu berücksichtigen, empfiehlt sich das Gespräch mit einem Rechtsanwalt für Leasingrecht.

Aber auch, wenn es nach Ende der Vertragslaufzeit zu Problemen kommen sollte, etwa weil der Leasingnehmer den Leasinggegenstand nicht wieder an den Leasinggeber zurückgibt, kann dies zu Problemen führen, die das Einschreiten eines Rechtsbeistandes nötig machen. Oft geht es bei Leasing um ein Fahrzeug als Leasinggegenstand, so dass hier auch ein nicht unerheblicher Vermögenswert zur Disposition steht. Daher ist es immer besser, sich entsprechende kompetente Hilfe zu suchen, damit die benötigten rechtlichen Schritte eingeleitet werden können.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Leasingrecht:


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Leasingrecht erklärt von A bis Z

  • Finanzierungsleasing / Finanzleasing
    Beim Leasing stehen sich Leasing-Geber und Leasing-Nehmer gegenüber. Es werden Wirtschaftsgüter gegen Zahlung eines Entgeltes überlassen. Geht es darum, wie das Leasing unter steuerlichen Aspekten zu beurteilen ist, muss darauf geachtet werden, wem von den beiden Parteien die Wirtschaftsgüter zuzurechnen sind. Um dies richtig einschätzen zu können, muss die
  • Immobilienleasing
    Beim Immobilienleasing handelt es sich um eine Form der Langzeitfinanzierung von Immobilien. Das Besondere daran ist, dass der Eigentümer der Immobilie derjenige ist, der sie finanziert. Dieser überlässt sie dann per Leasingvertrag und gegen Zahlung von Leasingraten jenem Unternehmen, welches die Finanzierung gewünscht hat. In der Praxis funktioniert
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    Bei dem Begriff Leasing handelt es sich um einen terminus technicus des Vertragsrechts, der eine gesetzlich normierte Sondervertragsform bezeichnet. Das Wort „Leasing“ leitet sich von dem Englischen „to lease“ ab und bedeutet „mieten“ bzw. „pachten“. Bei einem sog.
  • Leasing - Kfz
    Als "Kfz-Leasing" oder "Auto-Leasing" wird eine Finanzierungsform für Kraftfahrzeuge bezeichnet, die durch einen Leasingvertrag zwischen Leasinggeber (in der Regel die Hausbank eines Kfz-Herstellers) und Leasingnehmer vereinbart wird. Durch den Leasingvertrag wird geregelt, dass der Leasingnehmer das betreffende Fahrzeug gegen eine monatliche Zahlung einer bestimmten Summe nutzen darf und auch
  • Leasingvertrag
    Ein Leasingvertrag, ist grundsätzlich ein Mietvertrag, bei dem die Pflicht zur Instandhaltung sowie der Gefahr der Beschädigung und des Untergangs der Sache vom Vermieter auf den Mieter abgewälzt sind. I.d.R. sind die mietrechtlichen Vorschriften des BGB auf den Leasingvertrag entsprechend anwendbar.
  • Operate Leasing
    Grundsätzlich ist das sogenannte Leasing in Deutschland gesetzlich nicht geregelt. Vielmehr stellt es eine Sondervertragsform dar. Beim Leasing verpflichtet sich der Leasingnehmer zur Zahlung einer Leasingrate und im Gegenzug erhält dieser ein Nutzungsrecht am Leasinggegenstand.  Ein häufig gewähltes Leasingmodel ist das Operate Leasing. Beim Operate Leasing
  • Sale and lease back – Leasing
    Das Wort Leasing stammt vom englischen Wort „to lease“ ab, welches mieten sowie pachten bedeutet. Beim Leasing handelt es sich um einen atypischen Mietvertrag bzw. um einen zivilrechtlichen Nutzungsüberlassungsvertrag. Grundsätzlich weisen Leasingverträge ähnliche Merkmale wie ein Mietvertrag auf. Sie unterscheiden sich allerdings in dem Punkt, dass der Leasingnehmer auch
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Ratgeber
  • BildBGH: Zum Restwertausgleich beim Leasing
    Mit Urteil vom 28.05.2014 entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass Restwertausgleichvereinbarungen im Leasingvertrag, die deutlich sichtbar sind, nicht überraschend sind und das Transparenzgebot des AGB-Rechts nicht verletzen (AZ.: VIII ZR 179/13). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Setzt der Leasinggeber im Leasingvertrag einen Restwertausgleich für den Fall der unter-Wert-Verwertung ...

News zum Leasingrecht

Forenbeiträge zum Leasingrecht
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    Hallo zusammen, angenommen Herr W geht in einen Handyshop und schließt einen 24Monatsvertrag ab, und kauft zum Vertrag ein Handy in Bar für 400€, hat ein für den gesamten Kauf ein wiederrufsrecht?
  • BildIst dieses Angebot nach § 145 BGB freibleibend? (07.02.2013, 00:00)
    Hallo Leut!Hier mein Fallbeispiel:Ein Anbieter veröffentlich auf einem Onlinemarkplatz ein Angebot.Die Bestimmungen (AGB) des Onlinemarktplatzes:Ein Angebot bei dem keine Gebote existieren, darf man jederzeit konsequenzlos beenden.Ein Angebot bei dem bereits Gebote existieren, darf man nur unter bestimmten Voraussetzungen vorzeitig beenden.1. Kann ein Angebot von diesen Regelungen des Onlinemarktplatzes rechtlich entbunden ...
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    Hallo, ich konnte im Forum leider keine ähnlich gelagerten Fälle finden und hoffe, dass jemand so nett ist mir Hinweise zu diesem fiktiven Fall zu geben: Ein Scheinkaufmann A und ein Kaufmann Y einigen sich auf einen Versendungskauf. Dem A wird eine falsche Sache geliefert. A teilt dies Y mit, welcher verspricht, ...

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