Rechtsanwalt für Jagdrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Jagdrecht

Art. 74 Absatz 1 Nr. 28 Grundgesetz weist dem Bund bezüglich der Jagd die konkurrierende Gesetzgebung zu. So konnte das Bundesjagdgesetz erlassen werden, das neben den Landesjagdgesetzen der einzelnen Länder die Jagdausübung regelt.

Jäger auf der Pirsch (© Noxmox - Fotolia.com)
Jäger auf der Pirsch
(© Noxmox - Fotolia.com)

Es gibt sowohl Eigenjagdbezirke als auch gemeinschaftliche Jagdbezirke. Nur in diesen Jagdbezirken ist das Jagen auch erlaubt. Die tatsächliche Ausübung der Jagd hat jedoch einige Voraussetzungen. Dazu gehören theoretische und praktische Prüfungen, die erfolgreich angelegt werden müssen sowie der Nachweis zum sicheren Umgang mit einer Waffe. Daher fließen auch Bestimmungen des Waffengesetzes in das Jagdrecht mit ein.

Regelungen im Jagdrecht

Durch das Jagdrecht wird u.a. festgelegt, zu welchen Zeiten gejagt werden darf, und wann sogenannte Schonzeiten bestehen. Auch die erlaubten Jagdmethoden, und welche Tiere überhaupt jagdbar sind, ist gesetzlich geregelt. Den Jäger trifft zudem eine Hegepflicht.

Wer in Deutschland jagen möchte, muss eine Jägerprüfung erfolgreich bestehen und so seinen Jagdschein erwerben. Bei der Prüfung wird ein breit gefasstes Wissen abgefragt, das u.a. Fragen zu Wildtierkunde, Naturschutz, Ökologie und Jagdhundekunde umfasst.

Wobei kann ein Rechtsanwalt für Jagdrecht nun helfen?

Der Rechtsanwalt für Jagdrecht ist prinzipiell bei allen Fragen rund um das Jagdrecht und das Jagdausübungsrecht der richtige Ansprechpartner. Er hilft bei der Gestaltung und Überprüfung von Jagdpachtverträgen und kann als Mediator zwischen Jagdpächtern und Jagdgenossenschaften auftreten. Wird ein Jagdpachtvertrag außerordentlich gekündigt, setzt sich der Anwalt für Jagdrecht für eine gerichtliche wie auch außergerichtliche Vertretung ein. Auch bei sämtlichen Fragen rund um den Jagdschein kann der Anwalt hier weiterhelfen. In der Praxis besonders relevant sind hierbei Fragen bezüglich der Erteilung und der Entziehung des Jagdscheins. Wer sich hier in seinen Rechten verletzt fühlt, kann den Sachverhalt durch einen kompetenten Anwalt klären lassen.

Ebenfalls zuständig ist der Anwalt bei allen Fragen rund um Abschusspläne und Jagdbeschränkungen. Sollte es bei der Ausübung des Jagens zu Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten kommen, regelt der Anwalt das Durchsetzen entsprechender Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen und klärt die Haftungsfragen.

Die Zuständigkeit des Anwalts umfasst zudem waffenrechtliche Probleme und rechtliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Zucht und dem Verkauf von Jagdhunden aufkommen können.

Das Tätigkeitsgebiet eines Anwalts für Jagdrecht ist also recht breit gefasst. Als Jäger, ob nun Berufs- oder Hobbyjäger, gewinnt man so jedoch die Sicherheit wirklich zu jedem jagdrechtlichen Aspekt den passenden Ansprechpartner zur Seite zu haben.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Jagdrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Jagdrecht


Jagdrecht erklärt von A bis Z

  • Abschussregelung
    Für den Abschuss von Wild bestehen besondere Regelungen, welche gemäß § 21 BJagdG (Bundesjagdgesetz) definiert werden. Demzufolge müssen die berechtigten Ansprüche der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft gewahrt und die Belange von Naturschutz und Landschaftspflege berücksichtigt werden. Die Grenzen, die duch diese Regelungen gesetzt werden,
  • Befriedeter Bezirk
    Unter dem Begriff Befriedeter Bezirk versteht man Bereiche um Verfassungsorgane des Bundes, siehe Befriedeter Bezirk (Verwaltungsrecht) Teile von Jagdrevieren, in denen die Jagd ruht, siehe Befriedeter Bezirk (Jagdrecht)
  • Eigenjagd
    Zusammenhängend nutzbare Grundstücke mit landwirtschaftlicher, forstwirtschaftlicher oder fischereiwirtschaftlicher Nutzung, welche sich im Eigentum einer Person oder Personengemeinschaft befinden und über eine festgelegte Mindestgröße (zum Beispiel 75 Hektar) verfügen, werden gemeinhin als Eigenjagd (auch: Eigenjagdbezirk) bezeichnet. Wenn der Grundeigentümer die öffentlich-rechtliche Voraussetzung für die Jagd, den Jagdschein,
  • Jagd
    Das Aufsuchen, Nachstellen, Fangen, Erlegen und Aneignen von Wild wird als Jagd bezeichnet. Wo die Jagd gesetzlichen Regelungen unterliegt oder die Jagd nur von bestimmten Personenkreisen ausgeübt werden darf, wird die unerlaubte Jagd als Wilderei bezeichnet. Inhaltsübersicht
  • Jagdbare Tiere
    Jagdbare Tiere sind gemäß dem Bundesjagdgesetz jene Tiere, welche als "Wild" definiert werden. Für jene Tiere sind Jagdzeiten seitens der Länder festgelegt. Schonzeiten hingegen können für einige Tierarten ganzjährig bestehen; dies bedeutet, dass sie nicht gejagt werden dürfen. Grob unterteilt werden jagdbare Tiere in Haarwild, zu
  • Jagdbezirk
    Jagdbezirke sind entweder Eigenjagdbezirke oder gemeinschaftliche Jagdbezirke und in § 4 Bundesjagdgesetz gesetzlich bestimmt.  Sie stellen Bezirke dar, in denen die Jagd legal ausgeübt werden darf. Im Gegensatz zum in Deutschland herrschenden Reviersystem steht das Lizenzsystem. Es beruht auf einer Erlaubnis des Staats zur Jagd, der
  • Jagdgenossenschaft
    Die Jagdgenossenschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (§ 7 Abs. 1 Landesjagdgesetz (LJG) und entsteht kraft Gesetzes. Die Jagdgenossen (Mitglieder der Jagdgenossenschaft) bilden gemäß § 9 BJG die Jagdgenossenschaft. Alle Grundstücksflächen, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirks (jedoch nicht zu einem Eigenjagdbezirk) einer Gemeinde gehören, befinden sich im Eigentum
  • Jagdpacht
    Die Jagdpacht ermächtigt den Pächter dazu, in dem gepachteten Jagdrevier die Jagdrechte auszuüben. Diese Jagdrechte werden auch als Jagdausübungsrecht bezeichnet. Das Jagdausübungsrecht berechtigt den Pächter dazu, in dem gepachteten Revier das Jagen, Hegen und Aneignen von Wild durchzuführen. Damit sind folgende Tätigkeiten gemeint: Jagen: aufsuchen, nachstellen, fangen
  • Jagdrecht
    Das Jagdrecht der Bundesrepublik Deutschland besteht aus dem Bundesjagdgesetz (BJagdG), den Jagdgesetzen der Länder und aus diversen Rechtsverordnungen. Inhaltsverzeichnis I. Juristische Regelung II. Literaturempfehlungen III. Verweise I. Juristische
  • Jagdrecht - Jagdaufseher
    Bei einem Jagdaufseher handelt es sich um eine Hilfsperson zur Wahrnehmung des Jagdschutzes. Voraussetzungen für die Bestätigung als Jagsaufseher sind der Besitz eines gültigen Jagdscheins sowie der Besuch eines Jagdaufseherlehrgangs. Jagdaufseher werden vom Jagdausübungsberechtigten eingesetzt, wobei zwischen "bestätigten" und "nicht bestätigten" Jagdaufsehern zu unterscheiden ist. Während der nicht
  • Jagdrecht - Schaden
    Als Wildschaden i. S. d. Jagdrechts wird ein Schaden bezeichnet, der an einem Grundstück und an seinen ungetrennten Erzeugnissen sowie den getrennten Erzeugnissen bis zum Zeitpunkt ihrer Ernte entsteht und von Schalenwild, Kaninchen oder Fasanen verursacht worden ist. Schäden, welche durch anderes Wild beziehungswise an anderen Gegenständen verursacht
  • Jagdrecht - Schutzbestimmungen
    Wild, welches gemäß § 2 BJG (Bundesjagdgesetz) definiert wird, unterliegt den Schutzbestimmungen des Jagdrechtes. Alle anderen Tiere sind aber nicht schutzlos, sondern unterliegen dem Naturschutzrecht oder dem Tierschutzgesetz. Den einzelnen Ländern obliegt es, weitere Tiere unter die Schutzbestimmungen des Jagdrechtes zu stellen. Dies ist insofern sinnvoll, da jagschutzrechtliche
  • Jagdschein
    Der Inhaber des Jagdscheins ist in Deutschland die Berechtigung zur Jagdausübung, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. I. Austellungsvoraussetzungen Der Jagdschein wird von der Unteren Jagdbehörde nur ausgestellt, wenn der Antragsteller folgende Bedingungen erfüllt: Erfolgreich absolvierte Jägerprüfung Nachweis einer abgeschlossenen Jagdhaftpflichtversicherung
  • Jagdschein machen
    In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder Jäger einen Jagdschein machen muss. Der Jagdschein ist ein Dokument, mit dem die Jagdberechtigung nachgewiesen werden kann. Er kann bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde ausgestellt werden. Voraussetzungen, um einen Jagdschein machen zu können Wer seinen Jagdschein machen
  • Jagdwilderei
    1. Objektiver Tatbestand Der § 292 StGB schützt das Aneignungsrecht des Jagdberechtigten . Im Wesentlichen stellt es ein Vermögensdelikt dar. Eine Ansicht sieht in § 292 StGB die Hege eines gesunden Wildbestands als Schutzzweck. Taugliches Tatobjekt sind die Gegenstände des Jagdrechtes . Dies
  • Jäger
    Als Jäger wird eine Person bezeichnet, die zum Zwecke der Gewinnung von Lebensmitteln (Wildbret), Pelzwerk, Jagdtrophäen aber auch zur Bekämpfung von Tierkrankheiten oder Schädlingen auf die Jagd geht, das heißt Wild erlegt oder in Fallen fängt und die Hege, also die Pflege von Wildtieren und
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News zum Jagdrecht
  • BildLand haftet nicht für Ernteausfall durch Rabenkrähen (12.04.2010, 12:35)
    Der Kläger ist Landwirt im Rhein-Neckar-Raum und baut Tabakpflanzen an. Er möchte Schadensersatz vom Land, weil zwei Tage nach der ersten Tabakpflanzung im Mai 2009 ständig mindestens 30 Rabenkrähen auf seinem Feld gewesen seien und ca. 28.000...
  • BildSelbst Platzhirsche sind jetzt „oben ohne“! (14.02.2013, 10:10)
    Deutsche Wildtier Stiftung: Abgeworfene Geweihe müssen im Wald bleibenIn diesen Tagen verlieren alle Rothirsche ihr Geweih. „Auch der stolzeste Platzhirsch ist jetzt bald oben ohne“, sagt Dr. Andreas Kinser, Rotwildexperte der Deutschen Wildtier...

Forenbeiträge zum Jagdrecht
  • BildGrundstück einzäunen? (08.09.2010, 13:49)
    Hallo, eine Frage zu folgendem rein fiktiven Fall: Eine Person besitzt ein sehr großes Grundstück. Dürfte der Eigentümer dieses einfach einzäunen oder berührt das dann das Jagdrecht, bzw. andere Rechte? Danke!
  • BildPachtbewerber für Jagd klagt (23.08.2011, 21:18)
    Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Jagdrecht/Verwaltungsrecht. Welche Klageart kommt in Betracht, wenn der Pachtbewerber für Jagd, welcher nicht berücksichtigt wurde, begehrt den Vergabebeschluss für rechtswidrig erklären zu lassen?
  • BildJagdrecht / Jagdgenossenschaft (09.03.2013, 15:55)
    Hallo ich hoffe, dass mir jemand auf den nachfolgenden Fall eine Antwort geben kann. Nehmen wir den fiktiven Fall an, dass die örtliche Jagdgenossenschaft die Landeigentümer zur Versammlung einlädt. Nunmehr kommt es zur Abstimmung über die zukünftig durch den Jäger zu zahlende Jagdpacht. 12 Eigentümer stimmen mit ja 5 Eigentümer stimmen mit nein. Die 5 Eigentümer ...

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