Rechtsanwalt für Handwerksrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Handwerksrecht

Das Gesetz zur Ordnung des Handwerks gehört in den Bereich des Wirtschaftsverwaltungsrechts. Es regelt die folgenden Belange des Handwerks:

  • Handwerksausübung im stehenden Gewerbe
  • Berufliche Bildung und Weiterbildung im Handwerk
  • Selbstverwaltung des Wirtschaftsbereichs

Das Gesetz zur Ordnung des Handwerks wird als Spezialgesetz zur Gewerbeordnung gezählt. Ebenso ist es ein Spezialgesetz zum Berufsbildungsgesetz hinsichtlich der handwerklichen Ausbildung.

Handwerker mit Schraubenschlüssel (© Aycatcher - Fotolia.com)
Handwerker mit Schraubenschlüssel
(© Aycatcher - Fotolia.com)

Das Handwerk wird gemäß der Handwerksordnung in drei verschiedene Arten von Handwerksbetrieben unterteilt: zulassungspflichtiges Handwerk, zulassungsfreies Handwerk, handwerksähnliche Gewerbe.

Zulassungspflichtige Handwerksbetriebe

Zulassungspflichtige Handwerksbetriebe können in die entsprechende Handwerksrolle des betreffenden Gewerbezweiges eingetragen werden. Sie wird von der zuständigen Handwerkskammer geführt. Hierfür ist es notwendig, die Qualifikation in Form des Meisterbriefes nachzuweisen. Absolventen einer Hochschule bzw. Fachhochschule können die Qualifikation unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls nachweisen. Ist man in der Handwerksrolle eingetragen, kann man unter Nachweis der entsprechenden Fähigkeiten auch für andere Gewerke eingetragen werden. Es gibt zudem noch weitere Ausnahmeoptionen.

Zulassungsfreie Gewerbe

Zulassungsfreie Gewerbe sind bei der zuständigen Handwerkskammer anzuzeigen. Selbiges gilt für handwerksähnliche Gewerbe. Die handwerkliche Ausbildung ist als duale Berufsausbildung ausgelegt. Neben der eigentlichen Berufsausbildung wird auch für die notwendige Fortbildung der Gesellen sowie der Handwerksmeister gesorgt. Die Meisterprüfungsordnungen werden vom Bundeswirtschaftsministerium erstellt. Jedoch wird darauf geachtet, dass sie nicht unnötig schwierig gestaltet werden. Dies geschieht, um den Status des Handwerks aufrecht zu erhalten.

Die Handwerksinnungen, Kreis- und Landeshandwerkskammern gelten als Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie wurden zur Selbstverwaltung des Handwerks ins Leben gerufen. Denn diese ist ihm per Gesetz zur Ordnung des Handwerks zugesichert. Zu Guter letzt wird auch die Bußgeldordnung geregelt. Hierbei geht es in vielen Fällen um Schwarzarbeit und deren Folgen.

Anwaltliche Beratung

Das Handwerksrecht ist gut durch organisiert. Dennoch kommt es immer wieder zu Konflikten. Diese betreffen nicht nur das Thema der Schwarzarbeit. Auch kommt es immer wieder zu Versuchen, ohne die notwendige Qualifikation einen Eintrag in die Handwerksrolle zu bekommen. Dem Rechtsanwalt für Handwerksrecht fällt nun die Aufgabe zu, den Mandanten darüber aufzuklären, aus welchen Gründen ein Eintrag nicht möglich ist bzw. welche Maßnahmen notwendig sein können, um diesen dennoch zu erhalten. Da der Anwalt für Handwerksrecht den Klienten in jeglicher Hinsicht das Handwerk betreffend vertritt, ist dieser bei ihm in den besten Händen.


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