Rechtsanwalt: Handelsrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Handelsrecht

Für Kaufleute und Handelsvertreter ist das Handelsrecht die wichtigste Rechtsquelle zur Klärung von Formalien im Geschäftsalltag. Handelsrechtliche Vorschriften finden sich dabei in unterschiedlichen Gesetzen, allen voran das Handelsgesetzbuch sowie das Bürgerliche Gesetzbuch.

Rechtsbeziehungen des Kaufmanns (© Fotodo - Fotolia.com)
Rechtsbeziehungen des Kaufmanns
(© Fotodo - Fotolia.com)

Aber auch die Zivilprozessordnung oder das Börsengesetz beinhalten wichtige rechtliche Regelungen, die anzuwenden sind.

Das Handelsgesetzbuch (HGB) ist in fünf Bücher unterteilt; Handelsstand (§§ 1-104a), Handelsgesellschaften und stille Gesellschaft (§§105-237), Handelsbücher (§§ 238-342e), Handelsgeschäfte (§§ 343-475h) sowie Seehandel (§§ 476-619).

Geregelt werden maßgeblich die Rechtsbeziehungen des Kaufmanns zu seinen Geschäftspartnern. Das Handelsrecht definiert zudem genau, wie die wettbewerbsrechtliche und gesellschaftsrechtliche Verbindung zu anderen Unternehmen ausgestaltet wird.

Beschleunigungsgrundsatz

Ein wichtiger Grundsatz im Handelsrecht ist der Beschleunigungsgrundsatz. Das heißt, das Handelsrecht dient dem Warenverkehr und soll sicherstellen, dass dieser rasch abgewickelt werden kann und unnötige Verzögerungen bzw. Erschwerungen durch verkomplizierte Formalitäten möglichst vermieden werden. Zudem ist einer der Grundgedanken des Handelsrechts, dass Handelsgeschäfte ausschließlich gegen Entgelt erfolgen.

Da sich hier zwei Unternehmer gegenüberstehen, gibt es auch bezüglich der Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der Praxis oft einige Details zu beachten. Denn § 310 Absatz 1 BGB besagt, dass die Regeln zur Einbeziehung von AGB in den Vertrag sowie Klauselverbote mit und ohne Wertungsmöglichkeiten keine Anwendung finden, wenn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwendet werden.

Wichtig bezüglich des Handelsrechts zu wissen ist, dass hier nicht nur allein die geschriebenen gesetzlichen Bestimmungen gelten können. Insbesondere das Gewohnheitsrecht kann hier im Geschäftsalltag eine wichtige Rolle spielen. Unter Gewohnheitsrecht ist ein ungeschriebenes Gesetz zu verstehen, das jedoch durch eine gewohnheitsmäßige Anwendung von allen Beteiligten akzeptiert wird. Daher ist es genau wie im Wirtschaftsrecht und Gesellschaftsrecht für Mandanten empfehlenswert einen Anwalt oder Fachanwalt zu kontaktieren. Dieser kennt sich bestens mit der Materie aus. Häufig weisen handelsrechtliche Probleme zudem Ähnlichkeiten zum deutschen Arbeitsrecht auf.

Anwaltliche Beratung

Im Geschäftsalltag können ebenso die sogenannten Handelsbräuche entstehen. Kaufleute untereinander entwickeln mit der Zeit eigene Gewohnheiten und Gebräuche, welche die geschäftliche Praxis prägen und die auch im Falle einer Rechtsstreitigkeit berücksichtigt werden müssen.

Wie die Praxis immer wieder zeigt, ergeben sich im Alltag von Kaufleuten viele juristische Stolperfallen, die von Schadensersatzforderungen über die Auslegung von Vertragsklauseln bis hin zur rechtlichen Beurteilung eines Scheinkaufmanns reichen können und eine Beratung notwendig machen. Ein Rechtsanwalt für Handelsrecht nimmt sich all diesen Fragen in seiner Kanzlei an und berät seine Klienten kompetent und mit dem nötigen Wissen auf diesem Rechtsgebiet. Rechtsanwälte für Handelsrecht können so dabei helfen sicherzustellen, dass das Geschäft durch Streitigkeiten nicht ins Stocken gerät, sondern der Sachverhalt vielmehr rasch und zufriedenstellend geklärt werden kann.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Handelsrecht:


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Handelsrecht erklärt von A bis Z

  • Anlagevermögen im Handelsrecht - Abschreibung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 3. Planmäßige Abschreibung
  • Aufwendungen
    Aufwendungen ist ein Begriff insbesondere aus dem allgemeinen Zivilrecht, dem Rechnungswesen im Rahmen des Handelsrechts und dem Steuerrecht. Entsprechend hat dieser Begriff auch unterschiedliche Bedeutungen.   I.  Im Zivilrecht Im allgemeinen Zivilrecht versteht man unter Aufwendungen solche freiwilligen Vermögensopfer , die man
  • Außerordentlicher Ertrag
    Unter einem außerordentlichem Ertrag sind alle Vorgänge innerhalb eines Unternehmens zu verstehen, die zwar durch den Unternehmenszweck verursacht wurden, die jedoch für den normalen betrieblichen Ablauf des Unternehmens unüblich sind. Das sind betriebliche Ereignisse von nicht unerheblicher materieller Bedeutung, die darüber hinaus ungewöhnlich in ihrer Art sind oder nur
  • Beginn - Buchführungspflicht
    Zum Beginn der Buchführungspflicht nach § 141 AO vgl. . Der Beginn der Buchführungspflicht nach Handelsrecht ergibt sich wie folgt: Person
  • Bestätigungsschreiben
    Das Kaufmännisches Bestätigungsschreiben ist ein Schreiben, mit welchem ein erfolgter Vertragsschluss im kaufmännischen Verkehr bestätigt wird. Während grundsätzlich im Rechtsverkehr das Schweigen nicht als Willenserklärung angesehen wird, ist dies im kaufmännischen Bereich nicht so: schweigt ein Kaufmann beim Erhalt eines Bestätigungsschreibens, so ist dies als Willenserklärung  - in diesem
  • Bewertung - Einlagen
    Inhaltsübersicht 1. Übersicht 2. Handelsrechtliche Bewertung der Einlagen 3. Steuerrechtliche Bewertung der Einlagen
  • Bilanzfälschung
    Bilanzfälschung und Bilanzmanipulation sind nach deutschem Strafrecht Straftaten. Nach § 331 Nr. 1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) als einer Norm des Nebenstrafrechts macht sich strafbar, wer als Mitglied des vertretungsberechtigten Organs oder des Aufsichtsrates einer Kapitalgesellschaft die Verhältnisse der Kapitalgesellschaft in der Eröffnungsbilanz, im Jahresabschluss
  • Bilanzgliederung
    Jedes Unternehmen, egal ob es eine Personen- oder Kapitalgesellschaft darstellt, muss eine Bilanz erstellen. Dabei hilft die sogenannte Bilanzgliederung. Sie beschreibt den exakten Aufbau einer Bilanz . Sie ist gesetzlich in den §§ 247 ff. HGB geregelt. Eine Bilanzgliederung lässt sich folgendermaßen beschreiben: Sie
  • Bilanzidentität
    Unter Bilanzidentität wird in der Buchführung der Bilanzierungsgrundsatz gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB verstanden, der vorschreibt, dass in der Eröffnungsbilanz die Wertansätze für das Anlage- und Umlaufvermögen des Betriebes nicht von denen der Schlussbilanz des Vorjahres abweichen dürfen. Dies
  • Bilanzierung - GoB
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung 2.1 Formelle Bilanzierungsgrundsätze
  • Bilanzierungsgrundsätze
    Als "Bilanzierungsgrundsätze" werden im Rechnungswesen Richtlinien bezeichnet, welche beim Erstellen von Jahresabschlüssen beachtet werden müssen mit dem Ziel, die Vergleichbarkeit von Abschlüssen gewährleisten zu können. Zu den Bilanzierungsgrundsätzen zählen: Bilanzkontinuität , gemäß derer die betriebliche Entwicklung aus den Jahresabschlüssen abzulesen sein muss Bilanzwahrheit ,
  • Bilanzierungsgrundsätze nach dem HGB
    Eine Bilanz ist ihrem Grunde nach eine Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden in Kontenform. Eine Bilanz wird etwa von einem Unternehmen oder einer Körperschaft aufgestellt, in der Regel als Jahres- oder Zwischenabschluss. Zusammen mit der Gewinn- und Verlustrechnung lässt sich mit der Bilanz der wirtschaftliche Erfolg in Zahlen ablesen.
  • Bilanzkontrollgesetz
    Durch das Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) vom 04.12.2004 und das Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) vom 15.12.2004 wurden verschiedene Änderungen einzelner Gesetze verabschiedet, die im Wesentlichen die Stärkung der Unabhängigkeit der Abschlussprüfer, die Einführung der IFRS und die Schaffung eines neuen Bilanzkontrollverfahrens zum Ziel haben. Hierdurch ergaben sich u.a. Änderungen der folgenden Vorschriften:
  • Buchführung
    Die Buchführung ist ein Instrument, welches als Grundlage für die Gewinnermittlung und den Jahresabschluss eines Unternehmens dient. Sie ist neben der Kostenrechnung, der Vergleichsrechnung und der Planung das Hauptglied des Rechnungswesens eines kaufmännischen Unternehmens und stellt für den Unternehmer eine wichtige Informationsquelle bezüglich seines Unternehmens dar und
  • Buchführungspflicht nach § 140 AO
    Inhaltsübersicht 1. Inhalt 2. Funktion 3. Verhältnis von § 140 AO zu §
  • Buchführungspflicht nach § 141 AO
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Personenkreis 3. Überschreiten der Buchführungspflicht-Grenzen des § 141 Abs.
  • Buchführungssysteme
    In der kaufmännischen Buchführung unterscheidet man zwischen dem System der einfachen Buchführung und der doppelten Buchführung. Weder im Handels- noch im Steuerrecht gibt es eine unmittelbare Bestimmung, welches dieser Buchführungssysteme anzuwenden ist. Die einfache Buchführung hat jedoch heute praktisch keine Bedeutung mehr. Der Gewinn kann hier
  • Degressive Abschreibung
    1. Allgemeines Degressive Abschreibung bedeutet, dass die Abschreibungsbeträge von Jahr zu Jahr fallen. Daher spricht man auch von einer Abschreibung in fallenden Jahresbeträgen. Es handelt sich um eine planmäßige Abschreibung (siehe Abschreibung - Anlagevermögen im Handelsrecht; Abschreibung - Anlagevermögen im Steuerrecht. Daher müssen sich die
  • Delkredere
    Bei Handelsvertretern und Kommissionären besondere Art des Garantievertrags.
  • Delkrederehaftung
    Bei der Delkrederehaftung handelt es sich um eine Sonderhaftungsform im Handelsrecht, welche durch einen Vertrag begründet wird. Bei der Delkrederehaftung verpflichtet sich ein Handelsvertreter oder Kommissionär gegenüber einem Unternehmer, Verbindlichkeiten eines Dritten - beispielsweise eines Kunden - zu erfüllen. Ein entsprechender Vertrag kann sowohl für alle Geschäfte eines
  • Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V.
    Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung DPR e.V. (abgekürzt: DPR ) hat am 1. Juli 2005 ihre Arbeit aufgenommen. Ihre Aufgaben sind im Bilanzkontrollgesetz (§§ 342b bis 342e HGB) festgelegt und bestehen in der Überwachung der Rechnungslegung kapitalmarktorientierter Unternehmen (Enforcement). Anlass für ihre Einrichtung war
  • Einfache Buchführung
    Die einfache Buchführung besteht im Wesentlichen aus einem Grundbuch, in dem die Geschäftsvorfälle lediglich in chronologischer Reihenfolge erfasst werden und einem Hauptbuch, in dem lediglich Debitoren (Kundenkonten) und Kreditoren (Lieferantenkonten) als Personenkonten angelegt werden.
  • Einführung in das Handelsrecht
    Inhaltsübersicht 1. Anwendbarkeit des Handelsrechts 2. Inhalt des Handelsrechts 3. Rechtsquellen des Handelsrechts
  • Ende - Buchführungspflicht
    Zum Ende der Buchführungspflicht nach § 141 AO vgl. Tz. 5. Das Ende der Buchführungspflicht nach Handelsrecht ergibt sich wie folgt: Person
  • Erhaltungsaufwand
    Inhaltsübersicht 1. Begriff 2. Abgrenzung zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten 3. Abgrenzung zu Anschaffungs-
  • Externes Rechnungswesen
    Das externe Rechnungswesen dient dazu, Informationen über ein Unternehmen und sein Wirtschaften an Außenstehende zu kommunizieren. Zum externen Rechnungswesen zählen die Teilbereiche: Finanzbuchhaltung Jahresabschluss (Gewinn- und Verlustrechnung, Lagebericht)
  • Factoring
    Als Factoring wird eine Dienstleistung im Finanzbereich beschrieben. Der Begriff leitet sich aus dem Lateinischen ab, von „factura“, was Rechnung bedeutet. Hierbei geht es um Forderungen eines Lieferanten oder eines Kreditgebers in Bezug auf den Schuldner. Fachbegrifflich wird der Lieferant auch als Kreditor bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht der
  • Firmenbildungsrecht
    Inhaltsübersicht 1. Allgemein 2. Gesetzliche Regelung des Firmenrechts 3. Firmenbildungsgrundsätze
  • Frachtbrief
    Ein Beförderungsdokument, welches Frachtgütern beiliegt, wird als Frachtbrief bezeichnet. Er enthält in Deutschland gem. § 408 HGB folgende Angaben: Ort und Tag der Ausstellung Name und Anschrift des Absenders Name und Anschrift des Frachtführers Stelle und Tag der Übernahme des Gutes
  • Frachtführer
    Ein Frachtführer ist ein selbständiger Kaufmann, welcher sich anhand eines Beförderungsvertrages dazu verpflichtet, einen Transport von Waren vorzunehmen und diese auszuliefern. Dieser Transport kann sowohl auf dem Landweg, als auch auf dem See- oder Luftweg, auf Schienen oder auf Binnenwasserstraßen durchgeführt werden; auch eine Kombination verschiedener Verkehrswege ist möglich.
  • Frachtgeschäft
    Ein Vertrag, welcher die Verpflichtung des Frachtführers beinhaltet, das Frachtgut zum Bestimmungsort zu liefern und dort beim Empfänger auszuliefern, wird als Frachtgeschäft bezeichnet. Im Gegenzug verpflichtet sich der Absender, die vereinbarte Fracht, das Entgelt für die Beförderungsleistung, zu zahlen. Siehe auch Frachtvertrag.
  • Frachtvertrag
    Durch den Frachtvertrag wird der Frachtführer verpflichtet, das Gut zum Bestimmungsort zu befördern und dort an den Empfänger abzuliefern (§ 407 HGB). Die Parteien können vereinbaren, dass das Gut nur gegen Einziehung einer Nachnahme an den Empfänger abgeliefert werden darf.
  • Frachtvertrag - Ladeschein
    Als "Ladeschein" wird gemäß § 444 HGB ein Dokument bezeichnet, welches vom Frachtführer ausgefüllt und unterzeichnet wird. Der Frachtführer bestätigt dadurch, dass er die Ware in Empfang genommen hat und verpflichtet sich zugleich, diese an den berechtigten Inhaber des Ladescheins auszuhändigen. Dieser wird auf dem Ladeschein als Empfänger bezeichnet.
  • Fristen - Jahresabschluss
    Inhaltsübersicht 1. Umfang des Jahresabschlusses 2. Handelsrechtliche Fristen 2.1 Einzelunternehmen / Personengesellschaften
  • Generalvertretung
    1. Allgemein Eine weitere Form der Selbstständigkeit ist die Generalvertretung/Generalagentur . Ein Generalvertreter ist ein Kaufmann, der aufgrund eines Vertrages im eigenen Namen und für eigene Rechnung mit einer Verpflichtung zur Absatzförderung den Vertrieb bestimmter Produkte übernommen hat. Versicherungsgeneralvertreter
  • Genossenschaft / investierende Mitglieder
    Unter einer Genossenschaft versteht man einen Verbund von (natürlichen/juristischen) Personen, welche sich zum gemeinschaftlichen Betrieb eines Unternehmens zusammengeschlossen haben, um dadurch ein gemeinsames wirtschaftliches, kulturelles oder soziales Ziel zu erreichen. Besonderes Merkmal der Genossenschaft ist, dass die Anzahl der Mitglieder nicht begrenzt ist. Sie kann unabhängig von der
  • Geordnete Buchungen - GoB
    Nach § 239 Abs. 2 HGB und § 146 Abs. 1 S. 1 AO sind die Buchungen und sonst erforderlichen Aufzeichnungen geordnet vorzunehmen. Eine geordnete Vornahme der Eintragungen erfolgt durch eine sachgerechte Kontierung der Geschäftsvorfälle auf dem Beleg und / oder in dem Buchungsnachweis. Hierzu gehört auch ein sinnvoll
  • Gesamtkostenverfahren - GuV-Gliederung
    Die Gewinn-und Verlustrechnung (GuV-Rechnung) kann entsprechend § 275 Abs. 1 HGB entweder nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB oder nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt werden. GuV-Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren ( § 275 Abs. 2 HGB ):
  • Geschäftsjahr
    Das Geschäftsjahr ist ein genau bestimmter Zeitraum , in dem ein Unternehmen am Markt tätig wird. Der Terminus Geschäftsjahr stammt ursprünglich aus dem Handelsrechts , im Steuerrecht nennt man diesen Zeitraum Wirtschaftsjahr (§ 4 a EStG). Das Geschäftsjahr dauert
  • Gewinn- und Verlustrechnung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemein 2. Gliederung 3. Allgemeine Grundsätze der Gliederungsverfahren
  • Gewohnheitsrecht
    Unter dem Begriff Gewohnheitsrecht versteht man ein ungeschriebenes Recht, welches wegen langer tätsächlicher Übung und durch die allgemeine Anerkennung seiner Verbindlichkeit im Sinne einer rechtlichen Notwendigkeit der Übung entstanden ist. Gewohnheitsrecht, das örtlich begrenzt ist, beispielsweise das Gewohnheitsrecht einer Gemeinde, wird als Observanz bezeichnet. Es
  • Gewährleistungen - Rückstellungen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 1.1 Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung 1.2 Gewährleistungen als ungewisse Verbindlichkeiten
  • GoB
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Kriterien für eine ordnungsmäßige Buchführung 2.1 GoB für die laufende Buchführung
  • GoBS
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeine Anmerkungen
  • Goodwill / derivativer Firmenwert
    Als „Goodwill“ oder auch als „Geschäftswert“ oder „Firmenwert“ werden die immateriellen Vermögensposten in einem Unternehmen bezeichnet.  Er entsteht bei Übernahme eines Unternehmens und entspricht dem Betrag, welcher ein potentieller Käufer eines Unternehmens bereit wäre, für dieses zu zahlen. Dabei werden sowohl zukünftige Ertragserwartungen einbezogen, als auch der Wert sämtlicher
  • Handelsbilanz
    Nach § 242 Abs. 1 HGB hat jeder Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. Von dieser Vorschrift sind lediglich Einzelkaufleute im Sinne des § 241a HGB ("kleine Einzelkaufleute) ausgenommen.
  • Handelsbilanz (HGB)
    Die Handelsbilanz ist eine Bilanz, welche den Handelsvorschriften entsprechen muss und die Grundlage für die Steuerbilanz bildet. Ihre gesetzliche Regelung erfährt sie aus den §§ 242 ff. HGB. Gemäß diesen obliegt es jedem Kaufmann, zum Unternehmensbeginn sowie zum Jahresabschluss eine Bilanz zu erstellen, welche auf den Ergebnissen der Buchhaltung
  • Handelsbrauch
    Eine kaufmännische Geschäftssitte, die durch kollektive Übung verbindlich geworden ist, wird als Handelsgebrauch bezeichnet. Im Gegensatz zum Gewohnheitsrecht, das nur durch langjährige Praxis sowie Rechtsüberzeugung entsteht, können sich Handelsbräuche auch in kürzerer Zeit bilden. Die konkrete Ausgestaltung kann dabei nach Ort und Branche durchaus unterschiedlich
  • Handelsgeschäft
    Der Begriff „Handelsgeschäft“ besitzt zwei unterschiedliche Konnotationen. Einerseits wird damit nach § 22 Abs. 1 HGB das firmierte Unternehmen eines Kaufmanns bezeichnet. Andererseits  kennzeichnet der Begriff nach § 343 HGB alle Geschäfte eines Kaufmanns, die zum Betrieb seines Handelsgewerbes dazugehören. Der Handelskauf Das wichtigste Handelsgeschäft
  • Handelskammer
    Handelskammern (Handels- und Gewerbekammern, Kommerzkammern, Handelsdeputationen, kaufmännische Ältestenkollegien) sind demokratische Organe zur (Selbst-)Vertretung der kaufmännischen und industriellen Interessen in einem bestimmten Bezirk. Inhaltsübersicht 1 Historie 1.1 Frankreich 1.2 Verbreitung
  • Handelsrecht
    Das Sonderprivatrecht der Kaufleute wird als Handelsrecht bzeichnet. Es handelt sich um ein spezielles Gebiet des Privat-(Zivil)rechts, obwohl es auch öffentlich-rechtliche Normen enthält. Die Geltung des Handelsrechts ist abhängig von der Kaufmannseigenschaft wenigstens eines der beteiligten Rechtssubjekte. Das Handelsrecht ist kein vollständiges eigenes Recht, sondern
  • Handelsrecht - Buchführungspflicht
    Gemäß § 238 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmann zur Buchführung verpflichtet. Dabei muss zunächst die Definition des Kaufmanns berücksichtigt werden: gemäß § 1 HGB ist als Kaufmann im Sinne des HGB anzusehen, wer ein Gewerbe betreibt. Der Kaufmann hat durch eine ordnungsgemäße Buchführung seine Handelsgeschäfte und seine
  • Handelsrecht - Gutgläubiger Erwerb unter Kaufleuten
    Als "gutgläubiger Erwerb von einem Kaufmann" wird angesehen, wenn ein Käufer eine Sache von einem Kaufmann erwirbt, der zu deren Veräußerung gar nicht berechtigt gewesen ist. Neben den gesetzlichen Regelungen des BGB bezüglich gutgläubigen Erwerbs findet beim gutgläubigen Erwerb von Kaufmann zusätzlich noch das Handelsrecht Anwendung: gemäß §
  • Handelsrecht - Vertragsstrafen
    Die "Vertragsstrafen" bezeichnen eine festgelegte Geldsumme, welche dem Vertragspartner in jenen Fällen zusteht, in denen der andere Vertragspartner seine zugesicherten Verpflichtungen nicht erfüllen kann. Vertragsstrafen im Handelsrecht werden gemäß § 348 HGB gesetzlich geregelt. So darf eine Vertragsstrafe, welche ein Kaufmann im Zuge seines Handelsgewerbes versprochen hat, nicht
  • Handelsrecht - Zurückbehaltungsrecht als Kaufmann
    Das Zurückbehaltungsrecht ist ein Rechtsinstitut, welches ein Hilfsmittel zur Durchsetzung eigener Rechte darstellt. Diese erfolgt dahingehend, dass die Erfüllung der Ansprüche des Vertragspartners so lange zurückgestellt werden, bsi die eigenen Ansprüche erfüllt worden sind. Das Zurückbehaltungsrecht findet beispielsweise Anwendung im Schuldrecht; in erweiteter Form auch im Handelsrecht: gemäß
  • Handelsregister
    Ein öffentliches Verzeichnis, welches Eintragungen über sämtliche in einem bestimmten geographischen Raum angemeldeten Kaufleute sowie Gesellschaften enthält, wird als „Handelsregister“ bezeichnet. Es dient der Erfüllung von Beweisfunktionen Kontrollfunktionen Publikationsfunktionen Schutzfunktionen. In Deutschland werden Handelsregister von den jeweils zuständigen Amtsgerichten geführt und kann
  • Handelsrichter
    Ein Richter, der ehrenamtlich an der Handelskammer Recht spricht, wird als Handelsrichter bezeichnet. Handelsrichter nehmen, wie alle ehrenamtlichen Richter, mit den gleichen Rechten an den mündlichen Verhandlungen und Abstimmungen teil wie der Vorsitzende. Als einzige ehrenamtliche Richter tragen Handelsrichter traditionell die schwarze Richterrobe, die sonst nur
  • Handelsstand
    Unter einem Handelsstand versteht man alle kaufmännischen Tätigkeiten nach dem Handelsgesetzbuch (HGB). Unter den Begriff des „kaufmännisch Tätigen“  fallen Unternehmer dabei genauso wie Handelsvertreter, Handelsgehilfen oder auch Prokuristen etc. Der Handelsstand im Handelsgesetzbuch Der Handelsstand ist im Handelsgesetzbuch im ersten Buch
  • Handelsvertreter
    „ Handelsvertreter “ ist eine Berufsbezeichnung aus dem kaufmännischen Berufswesen. Als Handelsvertreter wird ein selbständiger Gewerbetreibender bezeichnet, welcher damit beauftragt wird, für einen beziehungsweise mehrere andere Unternehmer Geschäfte zu vermitteln oder in deren Namen abzuschließen. Gesetzlich definiert wird dies in § 84 Abs. 1 HGB. Eingesetzt werden Handelsvertreter beim
  • Handelsvertreterausgleich
    Unter Handelsvertreterausgleich versteht man die Vergütung , die zum Ende des Vertragsverhältnisses zwischen Handelsvertreter und einem Unternehmen gezahlt wird, um die Vorteile auszugleichen, welche der Handelsvertreter dem Unternehmen eingebracht hat. Der Handelsvertreterausgleich ist in § 89 b HGB geregelt. Was versteht man unter
  • Handlungsbevollmächtigter
    Ein Handlungsbevollmächtigter ist ein Vertreter einer juristischen Person, der rechtswirksam Erklärungen und Handlungen für den Vollmachtsgeber abgeben kann. Schriftliche Erklärungen werden meist mit dem Zusatz i.V - in Vollmacht unterzeichnet. Der Umfang der Vollmacht und Vertretungsbefugnis wird im Innenverhältnis geregelt. Im Gegensatz
  • Holzhandelsrecht
    Am 18.03.2013 wurde in Deutschland die EU-Holzhandelsverordnung in nationales Recht umgesetzt und das Holzhandelssicherungsgesetz (HolzSiG) dementsprechend geändert. Die Änderung besagt, dass die legale Herkunft von Holz sowie Holzprodukten von dem Unternehmen nachgewisen werden muss, welches diese Produkte als erstes auf den europäischen Markt bringt. Dieses Gesetz dient der
  • Instrumente externer Rechnungslegung
    1. Überblick In Deutschland ist die Rechnungslegung traditionell in die interne und externe Rechnungslegung unterteilt. Diese beiden Teilgebiete wachsen aufgrund der zunehmenden Verschlankung von internen Finanz- und Controllingprozessen zunehmend zusammen. Da beide Dienstleistungen in der Regel "aus
  • Instrumente und Aufgaben - Trends im Controlling
    Inhaltsübersicht 1. Neue Aufgaben des Controllings 1.1 Lean Controlling 1.2 Der Controller als Risiko-Manager
  • Inventar
    Alle Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens werden in einem sogenannten Inventar aufgeführt. Es ist nach § 240 Abs. 1 HGB von jedem Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres sowie bei Geschäftsaufgabe aufzustellen. Aus dem Inventar werden die Werte der Bilanz abgeleitet. Es ist
  • Inventur
    Eine Inventur ist die Bestandsaufnahme sämtlicher Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens, welche in der Bilanz dem Grundsatz nach angesetzt werden müssen. Diese Ermittlung des Vermögens erfolgt an einem bestimmten Stichtag und muss schriftlich erledigt werden. Diese schriftliche Aufstellung unterliegt einer vorgeschriebenen Form: Vermögen (geordnet nach der Liquidität
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
    Der Jahresüberschuss oder der Jahresfehlbetrag stellen den im laufenden Geschäftsjahr neu erzielten Gewinn oder Verlust, also das Jahresergebnis dar. Er bildet in der Gewinn- und Verlustrechnung die letzte Position im Gliederungsschema (Position 20 nach dem Gesamtkostenverfahren; Position 19 nach dem Umsatzkostenverfahren) und entspricht dem Saldo
  • Kammer für Handelssachen
    Besonderer Spruchkörper des Landgerichts, der in Handelssachen anstelle der Zivilkammer entscheidet; Fall der gesetzlichen Geschäftsverteilung.
  • Kapitalgesellschaft
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  • Kaufleute
    Kaufleute sind Unternehmer , welche ein Handelsgewerbe gemäß § 1 HGB betreiben.  Das heißt, sie unterliegen mit ihrer Eigenschaft als Kaufmann dem Handelsrecht . Damit müssen Kaufleute, als natürliche oder juristische Personen , als sogenanntes „Rechtssubjekt“ den sehr penibel gestalteten Vorschriften
  • Kaufmann
    Der Kaufmann ist ein Begriff aus dem deutschen Handelsrecht und in den §§ 1 ff. HGB gesetzlich normiert. Das Gesetz kennt  insgesamt vier Kaufmannsarten, die sich jeweils streng voneinander unterscheiden. Diese Kaufmannsarten sind folgende: Istkaufmann Kaufmann kraft Eintragung Formkaufmann
  • Kaufmann (HGB)
    Kaufmann ist, wer ein Handelsgewerbe von solcher Bedeutung betreibt, dass man davon ausgehen kann, dass er sich mit den Gepflogenheiten des Handels auskennt, weshalb man ihn den Besonderheiten des Handelsrechts unterwirft. Kaufleute wie Nichtkaufleute sind den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs unterworfen. Für einen Kaufmann im Sinne
  • Kaufmann kraft Eintragung
    Gemäß § 1 HGB wird als Kaufmann angesehen, wer ein Handelsgewerbe betreibt, außer es handelt sich dabei um ein Handelsgewerbe, welches von seiner Größe her keinen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb benötigt. "Kaufmann kraft Eintragung" oder "Fiktivkaufmann" kann gemäß § 5 HGB jeder Betrieb werden. Demnach kann ein Gewerbetreibender, welcher
  • Kaufmannsbegriff
    Der Kaufmannsbegriff spielt im Handels- und Gesellschaftsrecht eine wichtige Rolle. Er ist der bedeutsamste Begriff des Handelsrechts. Die Geschichte des Kaufmannsbegriffes Im Altertum und der Antike teilte sich die Gesellschaft traditioneller Weise bereits in die einzelnen Stände des Adels, des Klerus und des
  • Kaufmannseigenschaft
    Inhaltsübersicht 1. Allgemein 2. Der Kaufmannsbegriff 2.1 Kaufmann kraft Gewerbebetrieb/Musskaufmann
  • Kaufmännisches Bestätigungsschreiben
    Der Begriff des Kaufmännischen Bestätigungsschreibens (KBS) kommt aus dem deutschen Handelsrecht und ist in § 362 HGB geregelt. Unterschied vom Grundsatz des Schweigens Während im allgemeinen Rechtsverkehr der Grundsatz gilt, dass bloßes Schweigen keine Willenserklärung darstellt ( qui tacet sentire non videtur ), gilt
  • Kaufmännisches Bestätigungsschreiben (KSB)
    Das kaufmännische Bestätigungsschreiben ist der wichtigste Fall des rechtserheblichen Schweigens . Voraussetzung ist allerdings, dass mindestens der Empfänger des Schreibens ein Kaufmann im Sinne des HGB ist, denn das Schreiben ist ein kaufmännisches Rechtsinstitut . Das kaufmännische Bestätigungsschreiben ist an sich ein Schreiben, das
  • Kleinunternehmer
    Als Kleinunternehmer werden gemäß dem Umsatzsteuergesetz jene selbständig oder gewerblich Tätigen angesehen, deren jährlicher Gessamtumstz inklusive der darauf entfallenden Umsatzsteuer bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreiten. Diese Grenzen liegen aktuell bei 17.500,- € für Existenzgründer im Jahr ihrer Geschäftseröffnung, im Folgejahr bei 50.000,- €. Dabei ist zu beachten, dass die Bezeichnung
  • Kommissionsverträge
    Kommissionsverträge können allein von Kaufleuten im Rahmen ihres Handelsgewerbes geschlossen werden. Wird ein Kommissionsvertrag geschlossen, müssen sie in eigenem Namen Wertpapiere oder Waren verkaufen oder kaufen. De facto erfolgt der Kauf jedoch zum Vorteil und zu Lasten eines Dritten .
  • Kommissionär
    Kommissionär ist die Bezeichnung für einen Kaufmann (österr. Unternehmer), der Waren oder Wertpapiere nicht auf eigene Rechnung verkauft, sondern gegen eine Provision ausstellt und verkauft, siehe Kommissionsverkauf. Nach dem Abschluss des Ausführungsgeschäfts hat der Kommissionär gemäß § 384 Abs. 2 HGB bzw. österr. UGB
  • Kompensationsgeschäft
        Mit dem Begriff Kompensationsgeschäft (englisch: offset oder auch: offset account ) werden in der Wirtschaft Handelsabschlüsse bezeichnet, bei denen eine Ware nicht ausschließlich mit Geld bezahlt werden muss, sondern im Zuge eines
  • Kontokorrent
    Ein Kontokorrent ist die automatische und gegenseitige Verrechnung von Ansprüchen und Leistungen zwischen mindestens zwei  Vertragspartnern. Beide Parteien können eine Kontokorrentbeziehung jederzeit kündigen. Dann wird der Saldo sofort fällig. Nach deutschem Handelsrecht (§ 355 HGB) muss bei einer Kontokorrentbeziehung mindestens ein Vertragspartner Kaufmann sein. Weiterhin
  • Ladeschein
    Ein Ladeschein ist eine Frachturkunde, in der sich der Frachtführer verpflichtet, das Frachtgut an denjenigen auszugeben, der den Ladeschein zurückgibt. Der Ladeschein kann durch Indossament übertragen werden, gehört also (wie das Konnossement) zu den "gekorenen Inhaberpapieren". Der Absender kann nach § 444 HGB vom Frachtführer nach
  • Lagervertrag
    Durch den Lagervertrag wird der Lagerhalter verpflichtet, das Gut zu lagern und aufzubewahren (§ 467 HGB). Die Behandlung des Gutes, Begleitpapiere, Mitteilungs- und Auskunftspflichten regelt § 468 HGB. Über die Verpflichtung zur Auslieferung bzw. Herausgabe des eingelagerten Gutes kann der Lagerhalter einen Lagerschein ausstellen.
  • Latente Steuern
    Was sind latente Steuern? Die Differenz zwischen steuer- und handelsrechtlicher Gewinnermittlung bei verschiedener Zwecksetzung nennt sich latente Steuern. Wie diese ermittelt werden und wie sie entstehen. Latente Steuern haben den Nutzen eventuelle Unstimmigkeiten zwischen der Steuerschuld aus der Steuer- und der Handelsbilanz zu begleichen.
  • Minderkaufmann
    Die Bezeichnung "Minderkaufmann" stammt aus dem Handelsrecht, wo sie in früheren Zeiten Anwendung fand. Tituliert wurde so ein Kaufmann, welcher die handelsrechtlichen Eigenschaften eines Kaufmanns zwar erworben hatte, seine betriebliche Tätigkeit aber derart gering war, dass sie eigentlich nicht als "kaufmännisch" bezeichnet werden konnte. Angewendet wurde die Bezeichnung überwiegend
  • Scheinkaufmann
    Eine Person, die ohne Kaufmann zu sein im Rechtsverkehr wie ein Kaufmann auftritt, wird unter bestimmten Voraussetzungen nach Rechtsscheingrundsätzen wie ein echter Kaufmann behandelt.
  • Spediteur
    Ein Spediteur führt im Rahmen der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) auf Rechnung des Versenders die Versendung von Gütern und Waren durch Frachtführer oder Verfrachter von Seeschiffen durch. Das Speditionsgeschäft ist in den §§ 453 bis 466 Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Gemäß § 1 HGB ist der Spediteur Kaufmann. 1.
  • Speditionsvertrag
    Ein Speditionsvertrag wird bei einem Speditionsgeschäft geschlossen. Bei diesem verpflichtet sich der Spediteur, gegen Zahlung eines Entgelts die Versendung der Fracht zu übernehmen. I. Der Speditionsvertrag im Gesetz Der Speditionsvertrag ist gesetzlich in § 453 HGB geregelt. Nach § 453 Abs. 1 HGB wird die Verpflichtung des
  • Stille Gesellschaft
    Die stille Gesellschaft ist in Deutschland eine Sonderform der Gesellschaft. Inhaltsübersicht I. historische Entwicklung II. gesetzliche Regelung III. Gesellschafterrechte IV. Steuerliche Behandlung Die stille Beteiligung Atypische stille Beteiligung V. Partiarisches Darlehen
  • Transparenz- und Publizitätsgesetz
    Das Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG) zur Reform des Aktien- und Bilanzrechts, welches am 26. Juli 2002 in Kraft getreten ist, soll nach dem Willen des Gesetzgebers einen weiteren Schritt in Richtung auf ein modernes, europakompatibles Unternehmensrecht darstellen. Am deutschen Unternehmensrecht, besonders am Aktien- und
  • UNIDROIT Grundregeln für internationale Handelsverträge
    Die UNIDROIT Grundregeln für Internationale Handelsverträge (Principles for international commercial contracts; PICC) sind unverbindliche Regeln für den internationalen Handel, die von UNIDROIT erstellt wurden. Inhaltsverzeichnis 1 Entstehung und Entwicklung
  • Umlaufvermögen im Handelsrecht - Abschreibung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abschreibungsgebot 3. Abschreibungswahlrecht
  • Umsatzkostenverfahren - GuV-Gliederung
    Die Gewinn-und Verlustrechnung (GuV-Rechnung) kann entsprechend § 275 Abs. 1 HGB entweder nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB oder nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt werden. GuV-Gliederung nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB):



News zum Handelsrecht
  • BildRuf an die Universität Heidelberg abgewehrt: Matthias Jacobs bleibt an der Bucerius Law School (05.01.2011, 14:00)
    Zehnter Ruf in Folge abgewehrtProfessor Dr. Matthias Jacobs, seit 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht an der Bucerius Law School in Hamburg, hat einen Ruf an die Ruprecht-Karls-Universität...
  • BildProfessor Dr. Rainer Wörlen verstorben (13.11.2009, 15:00)
    Fachhochschule Schmalkalden trauert um herausragenden Wissenschaftler und engagierten HochschullehrerProfessor Dr. Rainer Wörlen ist am 3. November 2009 im Alter von 63 Jahren gestorben. Als Gründungsprofessor der Fakultät Wirtschaftsrecht hat er...

Forenbeiträge zum Handelsrecht
  • BildHaftungsbeschränkung durch AGB bei GbR??? (10.11.2004, 23:27)
    Hallo, ich habe vor eine GbR zu gründen und bin zur Zeit bemüht, irgendeine Haftungsbeschränkung zu finden (und nach Versicherungen zu suchen). Ist es möglich die Haftung via AGB zu beschränken? Z.B. so: "§ 23 Haftung Die ... GbR haftet maximal mit 500 €." oder "Die ... GbR haftet maximal mit dem Preis des gelieferten ...
  • BildFallösung Handelsrecht KBS (01.05.2012, 19:04)
    Hi wer kann mir mit der Falllösung bei folgendem Fall behilflich sein? T ist hauptberufliche Kommissionär für forstwirtschaftliche Maschinen. + ist im Handelsregister eingetragen. Als Kommissionsgut übernahm T im Januar 2010 einen Tragerückschlepper der Marke... mit einem Zeitwert von 50000 Euro. T sollte die Maschine verkaufen. Am 10 Mai fanden zwischen T ...
  • BildStellen hinter Komma (22.05.2013, 13:26)
    Hallo zusammen, einmal angenommen ein Privatkunde kauf bei einer Firma etwas für 25 €. Nun erhält er eine Rechnung zugeschickt auf der die Firma ausweist: 21,4567 € + 19 % MWST = 25,00 € Der PC und der Taschenrechner wefen bei dieser Berechnung jedoch 24,99 aus. Ich kenne das 4 Stellige hinterm ...

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