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Rechtsanwalt für Grundstücksrecht

Grundstück zum Kauf (© F. Schmidt - Fotolia.com)
Grundstück zum Kauf
(© F. Schmidt - Fotolia.com)

Das Grundstücksrecht regelt alle Belange von Grundstücken. Somit fallen speziell rechtliche Fragen hinsichtlich eines Grundstücksverkaufs und dinglichen Rechten in diesen Rechtsbereich. Das BGB wird hierfür als Grundlage aufgestellt. Gemäß der gesetzlichen Vorlage wird zwischen Vollrecht an einem Grundstück und grundstücksgleichen Rechten unterschieden. Wer das Vollrecht an einem Grundstück innehat, ist für gewöhnlich der Eigentümer mit sämtlichen Rechten, die ihm dadurch zur Verfügung stehen. Zu den beschränkten dinglichen Rechten zählen unter anderem das Grundpfandrecht, das dingliche Vorkaufsrecht, die Grundschuld, die Rentenschuld, aber auch die Grunddienstbarkeit.

Vererbung und Verkauf

Soll die Übertragung eines Grundstücksrechts vorgenommen werden, etwa durch Vererbung oder Verkauf, so ist per Gesetz eine bestimmte Vorgehensweise  vorgesehen. So ist neben dem Kaufvertrag eine notarielle Beurkundung der geänderten Grundstücksrechte notwendig. In diesem Rahmen obliegt dem Rechtsanwalt für Grundstücksrecht eine umfassende Aufklärungspflicht, um die Handlungstragweite der gesamten Angelegenheit für beide Seiten optimal darzustellen. Durch die im Kaufvertrag gegebene Einverständniserklärung verpflichtet sich der Verkäufer, dem Käufer das Eigentum an dem besagten Grundstück zu übertragen. Die Eigentumsübertragung an sich ist wieder an bestimmte Vorschriften geknüpft.

Hinsichtlich der Eigentumsübertragung bei beweglichen Dingen müsste das Eigentum bereits bei Unterzeichnung des Vertrages an den Käufer übergehen. Da es sich bei Grundstücken und Immobilien aber nicht um bewegliche Dinge im herkömmlichen Sinne handelt, ist es zwingend notwendig, die geänderte Eintragung durch das Grundbuchamt im Grundbuch abzuwarten bzw. die Änderung durch den neuen Grundbuchauszug zu belegen.

Grundpfandrechte

Eine weitere Besonderheit des Grundstücksrechts sind die Grundpfandrechte. So ist die Reihenfolge, in der eingetragene Grundpfandrechte bedient werden müssen, von der Rechtsart abhängig. Diese gibt die Priorität des Eintrages an. Bei einer eventuellen Zwangsvollstreckung, etwa aufgrund einer Insolvenz, werden die besseren Ränge vorrangig bedient, sodass die Möglichkeit eines Ausfalles geringer ist, als bei den niedrigeren Rängen.

Gerade in Hinblick auf Verkäufe, Änderungen der Grundbucheinträge, aber auch Zwangsvollstreckungen ist es ratsam, einen Anwalt für Grundstücksrecht an seiner Seite zu wissen. Was einfach aussieht, ist in der Durchführung an starre Regeln gebunden, die es einzuhalten gilt. Zum anderen ist es aufgrund der notariellen Beurkundung von Verkäufen, aber auch von geänderten Grundbucheintragungen, etwa aufgrund einer eingetragenen Hypothek oder eines Wohnrecht auf Lebenszeit, notwendig, sich mit einem Anwalt seiner Wahl zusammen zu setzen.


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Grundstücksrecht erklärt von A bis Z

  • Abteilung - Grundbuch
    Die Abteilung en bezeichnen in Deutschland die diversen Abschnitte des Grundbuches und dienen seiner Untergliederung. Diese bestehen aus:
  • Dingliche Haftung
    Für z.B. die Grundsteuer und weitere diverse Grundstücksabgaben gilt die dingliche Haftung . Der Begriff ergibt sich aus der gesetzlichen Regelung, dass die Steuer als öffentliche Last auf dem Grundstück liegt. Das bedeutet, dass das Grundstück, ohne das dies aus dem Grundbuch erkennbar
  • Grundbesitzerhaftpflicht
    Wofür wird eine Grundbesitzerhaftpflicht benötigt? Die Grundbesitzerhaftpflicht ist eine Versicherung, von der Schäden Dritter übernommen werden, die von Gebäuden und Grundstücken ausgehen. Die Haftung des Grundstückseigentümers respektive Gebäudeeigentümers leitet sich aus den Bestimmungen des § 836 und Folgender des Bürgerlichen Gesetzbuches von Deutschland
  • Grunderwerbsteuer
    Bei Erwerb eines Grundstücks, Gartengeländes, Hauses oder einer Wohnung fällt eine Steuer an, die der Käufer an das betreffende Bundesland zu entrichten hat: die Grunderwerbsteuer. Die Länder wiederum können diese Steuereinnahmen an die jeweilige Kommune, in der das Grundstück gelegen ist, weiterreichen. Grunderwerbsteuer Da die Grunderwerbsteuer an
  • Grunderwerbsteuergesetz
    Erwirbt jemand ein Grundstück, Gartengelände, Haus oder eine Wohnung, so fällt eine Steuer an, die der Käufer an das betreffende Bundesland zu entrichten hat: die Grunderwerbsteuer. Diese wird auf Grundlage des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) erhoben, welches zum 01.01.1983 in Kraft trat. Die Grunderwerbsteuer ist als eine Verkehrssteuer anzusehen, da
  • Grundstück
    Als „Grundstück“ wird ein räumlich abgegrenzter Teil der Grundstücksoberfläche bezeichnet, welcher in einem Grundbuch unter ebendieser Bezeichnung geführt wird. Zu beachten ist, dass in Deutschland keine Legaldefinition für den Begriff an sich besteht, so dass dieser in der Umgangssprache häufig genutzt wird. Im juristischen Bereich hingegen wird dieser Begriff
  • Grundstück - wesentliche Bestandteile
    Eine Sache kann gemäß dem Sachenrecht immer Bestandteil einer anderen Sache sein. Sind diese beiden Sachen so eng miteinander verbunden, dass eine neue Sachgesamtheit entstanden ist, und ist im Falle einer Trennung eine Einzelnutzung der Sachen nicht mehr möglich, werden sie als „wesentliche Bestandteile“ bezeichnet. Wesentliche Bestandteile einer Sache
  • Hypothek
    Die Belastung eines Grundstückes mit einem Grundpfandrecht zur Sicherung einer Forderung wird als Hypothek bezeichnet. Die Hypothek gewährt dem Hypothekengläubiger ein Verwertungsrecht für das Grundstück, wenn der Schuldner nicht auf die Forderung zahlt. Überblick / Zusammenfassung  Der Hypothekengläubiger kann aus der Hypothek nicht auf Zahlung
  • Hypothekenpfandbrief
    Ein Hypothekenpfandbrief ist eine Schuldverschreibung, welche von einer Hypothekenbank mit dem Ziel der Refinanzierung des Hypothekendarlehens ausgegeben wird. Als Rechtsgrundlage für den Hypothekenpfandbrief gilt das Pfandbriefgesetz (PfandBG). Für Grundstückssicherheiten sowie an Grundstücken gesicherten Forderungen, die zur Deckung von Hypothekenpfandbriefen verwendet werden, muss nach § 14 Pfandbriefgesetz ein Beleihungswert
  • Höchstbetragshypothek
    Bei der Höchstbetragshypothek handelt es sich um eine spezielle Form der Hypothek. Die Höchstbetragshypothek erhält ihre gesetzliche Regelung aus dem § 1190 BGB. Gemäß diesem kann eine Hypothek so bestellt werden, dass nur der Höchstbetrag, bis zu welchem das Grundstück haften soll, bestimmt wird; die Feststellung der Forderung
  • Notweg
    Das Notwegerecht wird als eine Beschränkung des Eigentums in der Form angesehen, dass ein Grundstücksbesitzer es dulden muss, dass sein Nachbar sein Grundstück als sogenannten Notweg benutzt. Dies ist dann der Fall, wenn der betreffende Nachbar keine Verbindung von seinem Grundstück zu einer öffentlichen Verkehrsfläche besitzt. Er darf dann
  • Notwegerecht
    Das Notwegerecht nach § 917 BGB kommt immer dann im Betracht, wenn ein Grundstück keinen direkten Anschluss zum öffentlichen Straßenverkehr oder öffentlichen Weg besitzt und der Eigentümer gezwungen ist ein Nachbargrundstück zu überqueren. Ist dies der Fall, dann kann unter den engen Voraussetzungen des § 917
  • Notwegerecht (BGB)
    Das Notwegerecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Gemäß §§ 917, 918 BGB kann der Eigentümer eines Grundstücks die ordnungsgemäße Benutzung eines Verbindungsweges zu einem öffentlichen Weg vom Eigentümer des Nachbargrundstücks fordern, wenn seinem Grundstück die Anbindung zu einer öffentlichen Straße fehlt. Die Benutzung des Verbindungsweges muss vom Nachbarn
  • Subjektiv-dingliches Recht
    Dingliches Recht, das dem jeweiligen Eigentümer eines Grundstücks zusteht.



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