Rechtsanwalt: Familienrecht nach Orten

Deutschland

Suchen Sie jetzt einen Anwalt:

Informationen zum Rechtsgebiet Familienrecht

Das Familienrecht gehört zum Zivilrecht und beschäftigt sich mit den rechtlichen Ausgestaltungen der Ehe, der Familie, der Verwandtschaft sowie der Lebenspartnerschaft.

Aktenordner Familienrecht (© Zerbor - Fotolia.com)
Aktenordner Familienrecht
(© Zerbor - Fotolia.com)

Auch die durch Vormundschaft, Betreuung, Pflegschaft sowie Adoption betroffenen rechtlichen Aspekte werden durch das Familienrecht abgedeckt. Viele für das Familienrecht relevante Normen sind in den §§ 1297 bis 1921 BGB zu finden.

Rechtsstreitigkeiten und Rechtsfragen, die in den Bereich des Familienrechts fallen wie juristische Streitfälle aus den Bereiche Betreuung, Vormundschaft, Sorgerecht, Umgangsrecht, Zugewinngemeinschaft, Ehegattenunterhalt, Pflegschaft, Zugewinn, Scheidungsrecht, Ehescheidung, Unterhalt oder andere Familiensachen, werden vor dem Familiengericht bzw. dem Betreuungsgericht verhandelt. Aufgrund der Komplexität ist es bei Fragen in dem Rechtsgebiet immer hilfreich einen Fachanwalt oder Rechtsanwalt zu kontaktieren.

Folgende Rechtsbereiche gilt es zu unterteilen:

Rechtliche Probleme in ehelichen und nichtehelichen Lebensgemeinschaften:

  • Eherecht

  • Ehevertragsrecht

  • Recht nichtehelicher Lebensgemeinschaften 

Rechtsstreitigkeiten und Rechtsfragen bezüglich Unterhalt und Vermögen:

Rechtsprobleme und Rechtsfragen, bei denen Kinder die Betroffenen sind:

  • Unterhaltsrecht

  • Kindschafts-, Sorge- und Umgangsrecht

  • Adoptionsrecht

  • Recht nichtehelicher Kinder

Wichtige Rechtsbereiche konkretisiert

Ein wichtiger Bereich des Familienrechts ist das Eherecht. Das Eherecht befasst sich mit dem Inhalt, Abschluss und Auflösung der Ehe nach einer Trennung (Scheidung). Auch das Verhältnis der Ehegatten zueinander wird hierin berücksichtigt. Wichtig ist es festzustellen, dass die kirchenrechtlichen Ehevorschriften die säkulare Gesetzgebung nach § 1588 BGB, dem sogenannten Kaiserparagraph, nicht berühren. Weiteres zum Eherecht kann ihn aber eine spezialisierte Kanzlei mitteilen.  

Eherecht

Wer in Deutschland heiraten will, muss als Paar unterschiedlichen Geschlechts sein, es darf keine aktuell bestehende Ehe vorliegen und es ebenso nicht möglich einzugehen, wenn Gründe vorliegen, aufgrund derer eine Ehe unzulässig ist. Die wichtigsten Gründe für ein die Unzulässigkeit einer Eheschließung sind Geschäftsunfähigkeit, fehlende Ehemündigkeit und ein Eheverbot. Es gilt ein Eheverbot, wenn ein enges familiäres Verhältnis zwischen den zukünftigen Eheleuten vorliegt. Ein enges familiäres Verhältnis besteht für den Gesetzgeber, wenn die Verlobten entweder in gerader Linie verwandt oder Voll- bzw. Halbgeschwister sind. Das sind die Vorgaben für eine wirksame Ehe.

Durch eine Verlobung wird ein gegenseitiges, ernsthaftes Versprechen einander abgegeben, die Ehe einzugehen. Kommt es zu einer grundlosen Lösung der Verlobung, kann sich der sich lösende Verlobte u.U. schadensersatzpflichtig machen.

Zum Zeitpunkt der Eheschließung muss Ehefähigkeit vorliegen. Dies bedeutet, dass Ehemündigkeit als auch Geschäftsfähigkeit gegeben sein müssen. Geschlossen wird die Ehe vor einem Standesbeamten. Es folgt eine Eintragung ins Eheregister. Durch die eingegangene Ehe tritt das Güterrecht ein. Es gibt drei Güterstände, die sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch richten. Zum einen den gesetzlichen Güterstand, der auch Zugewinngemeinschaft bezeichnet wird. Durch Ehevertrag können sich die Eheleute jedoch auch für die Gütertrennung oder die Gütergemeinschaft entscheiden. 

Unterhaltsrecht

Für das Familienrecht ebenfalls bedeutsam ist das Unterhaltsrecht. Es lassen sich verschiedene Arten von Unterhalt unterscheiden. So etwa der Betreuungsunterhalt, der Unterhalt wegen Alters, Krankheit oder Gebrechen. Auch ein Ausbildungsunterhalt oder ein Unterhalt bis zur Erlangung einer angemessenen Erwerbstätigkeit ist im Familienrecht denkbar.

Die entsprechenden Rechtsgrundlagen für einen Unterhaltsanspruch lassen sich im Gesetz finden und am besten von einem Anwalt erklären. Es können auch mehrere auf einmal zutreffen. Ist eine Anspruchsgrundlage ermittelt, muss der Bedarf des Unterhaltsberechtigten ausgerechnet werden. Dabei werden auch eigene Mittel des Unterhaltsberechtigten berücksichtigt.

Zudem muss auch die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsverpflichteten mit in die Kalkulation einbezogen werden. Denn dessen eigener angemessener Lebensbedarf darf nicht beeinträchtigt werden.

Kindesunterhalt

Gerade der Kindesunterhalt ist ein zentrales Streitgebiet aus dem Rechtsgebiet und ist in §§ 1601 ff. geregelt und versteht sich als Unterfall des Verwandtenunterhalts. Er stellt die Verpflichtung der Eltern dar, für den Lebensunterhalt ihrer Kinder aufzukommen und ist nur im Ansatz gesetzlich geregelt. Als Leitlinie für die Berechnung des Unterhalts für Kinder dient dabei die sogenannte Düsseldorfer Tabelle, in der sich Rechtsanwälte bestens zurechtfinden. Die Düsseldorfer Tabelle setzt keinen Einheitsunterhalt fest, sondern setzt vielmehr das Einkommen des Unterhaltspflichtigen in Relation zum Alter des Kindes. Auch die Anzahl eventueller weiterer unterhaltspflichtiger Personen bzw. Kinder wird berücksichtigt. Die Düsseldorfer Tabelle wird der Einkommensentwicklung angepasst, so dass sich auch der zu zahlende Unterhalt verändert.

Fachanwalt für Familienrecht

Fachanwälte haben sich durch besondere theoretische Kenntnisse, die in der Regel durch sog. Fachanwaltslehrgänge erworben werden und besondere praktische Erfahrungen, die durch selbst bearbeitete Fälle nachgewiesen werden müssen, besonders qualifiziert. Gerade im Familienrecht sind auch viele Fachanwältinnen tätig, welche oft die Rechte der Ehefrauen vertreten. Bei uns finden Sie daher eine Fachanwältin oder Fachanwalt mit entsprechender Spezialisierung, die gern als Ihre Scheidungsanwältin oder Ihr Scheidungsanwalt tätig werden.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Familienrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Familienrecht

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  R  S  T  U  V  W  Z  

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

R

S

T

U

V

W

Z


Familienrecht erklärt von A bis Z

  • Abänderungsklage / Unterhaltsabänderungen - Unterhaltszahlungen
    Als „Abänderungsklage“ wird die Klage auf Abänderung einer künftig fälligen, wiederkehrenden Leistung bezeichnet, deren Höhe durch ein Urteil oder durch einen Titel festgelegt worden ist. Insbesondere finden Abänderungsklagen Anwendung bei Verurteilungen zu monatlichen Unterhaltszahlungen. Der Rechtsbehelf der „Abänderungsklage“ wird gemäß § 323 ZPO geregelt: „1) Enthält ein
  • Angemessene Erwerbstätigkeit - Unterhalt
    Nach einer Scheidung sind beide Expartner gemäß § 1569 BGB dazu verpflichtet, für ihren Unterhalt selbst zu sorgen. Wenn einer der beiden allerdings nicht in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, so steht ihm gemäß den Regelungen der §§ 1570 - 1580 BGB unter Umständen ein Unterhalt
  • Außerehelicher Verkehr
    Als "außerehelicher Verkehr" wird angesehen, wenn eine verheiratete Person mit einer anderen Person, die andersgeschlechtlich und nicht ihr Ehepartner ist, Geschlechtsverkehr hat. Bis zum 01.09.1969 war dieser Ehebruch in Deutschland eine Straftat. Seit dem 01.07.1977 wird außerehelicher Verkehr nicht mehr als Scheidungsgrund angesehen; in sehr schwerwiegenden Fällen von Ehebruch
  • Ehe
    Die Ehe wird als Form der Verbindung zweier Menschen definiert, die gesetzlich geregelt ist. Seit Anbeginn der Menschheit war diese Verbindung auf die verschiedenen Geschlechter beschränkt. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts werden auch gleichgeschlechtliche Paare in den Stand der Ehe erhoben. Auch in Deutschland wird dies immer wieder
  • Ehe - Nichtigkeitsgründe
    Die Ungültigeit einer Eheschließung wird als "Nichtigkeit einer Ehe" bezeichnet. Wenn eine Ehe für nichtig erklärt wird, so entfaltet sie keine rechtliche Wirkung, was bedeutet, dass so verfahren wird, als ob die betreffede Ehe nie bestanden hätte. Bis zum 30.06.1998 gab es in Deutschland die Möglichkeit, eine Ehe aus
  • Ehe - Zugewinngemeinschaft
    Als "Zugewinngemeinschaft" wird der gesetzliche Güterstand von Eheleuten bezeichnet, der grundsätzlich dann eintritt, wenn nicht vertraglich etwas anderes vereinbart worden ist. Bei der Zugewinngemeinschaft bleiben die Vermögen der Eheleute voneinander getrennt. Dies gilt sowohl für Vermögen, welche in die Ehe mit hienein gebracht worden sind, als auch für
  • Eheaufhebung
    Bei der Eheaufhebung handelt es sich um die Beendigung einer Ehe, die per Gericht beschlossen wird. Dies ist in jenen Fällen möglich, in denen die betreffende Ehe fehlerhaft geschlossen worden ist. Gründe, welche zu einer Eheaufhebung führen können, werden gemäß § 1314 BGB definiert. So ist gemäß §
  • Ehegattennamensrecht
    Als "Ehegattennamensrecht" werden jene Möglichkeiten von Namensführung definiert, welche Ehepartner nach der Eheschließung inne haben. Dabei ist zu beachten, dass es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Zeitpunkt gibt, an dem sich die Ehegatten für eine Namensführung entscheiden müssen. Ist die Entscheidung aber erst einmal gefallen, ist sie unwiderruflich. Die Eheleuten
  • Ehemündigkeit
    Um in Deutschland heiraten zu können, ist es erforderlich, dass die zukünftigen Eheleute ehemündig sind. Die Ehemündigkeit ist die Fähigkeit in Deutschland rechtswirksam eine Ehe eingehen zu dürfen. In der Regel ist dies mit Eintritt des 18. Lebensjahres der Fall. Ziel soll durch die Regelung
  • Eherecht
    Das Eherecht versteht sich als Teilgebiet des Familienrechts. Im Eherecht werden definiert die Rechtsnormen, welche sich auf Auflösung der Ehe, ihren Abschluss, den Inhalt und dem Verhältnis der Ehegatten zueinander beziehen. Es geht also um die Klärung der Rechte und Pflichten, die sich aus Ehe oder Ehetrennung, Ehescheidung oder
  • Ehescheidung
    Unter Ehescheidung oder Scheidung versteht man die juristisch formelle Auflösung einer rechtmäßig geschlossenen Ehe. Der Familienstand „geschieden“ ist einer der vier weltweit gebräuchlichen Familienstände neben ledig, verwitwet und verheiratet. Scheidung ist von Rechts wegen in allen Staaten der Welt, außer dem Vatikanstaat und auf
  • Ehescheidung - Trennungsbedingter Mehrbedarf
    Als "trennungsbedingter Mehrbedarf" werden gemäß § 1581 BGB jene erhöhten Lebenskosten bezeichnet, welche durch die doppelte Haushaltsführung nach Trennung von Eheleuten entstehen. Der trennungsbedingte Mehrbedarf kann sowohl vom Unterhaltsberechtigten als auch vom Unterhaltspflichtigen geltend gemacht werden: beim Unterhaltsberechtigten ist er als ein Bestandteil des Unterhaltsbedarfs anzusehen, während er beim
  • Eheschließung - Aufgebot
    "Aufgebot" ist die veraltete Bezeichnung für die "Anmeldung zur Eheschließung", welche beim zuständigen Standesamt stattfindet. Zur Anmeldung muss das zukünftige Brautpaar persönlich erscheinen und grundsätzlich folgende Unterlagen mitbringen: Personalausweis oder Reisepass Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde Beglaubigte Abschrift des Geburtseintrags Darüber hinaus können individuell weitere
  • Ehewohnung
    Als Ehewohnung wird der Raum bezeichnet, in dem die Eheleute während der Zeit der Ehe gemeinsam leben. Dabei ist eine Ehewohnung nicht als Wohnung anzusehen. Es kann auch durchaus ein Haus, eine Gartenlaube oder ein Wohnwagen als Ehewohnung bezeichnet werden. Wichtig ist jedoch, dass es sich hierbei um den
  • Erhöhungsbetrag - Unterhaltsleistungen
    Der Höchstbetrag von 8.004 EUR gem. § 33a Absatz1 Satz 1 EStG für Unterhaltsaufwendungen erhöht sich ab 2010 um die vom Unterhaltsleistenden übernommenen Beiträge für die Basiskranken- und Pflegepflichtversicherung i.S.d. § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG des Unterhaltsempfängers, es sei denn, die Beiträge sind bereits bei dem Unterhaltsleistenden
  • Erweitertes Splitting
    Ein erweitertes Splitting kann vom Familiengericht im Rahmen eines bei einer Ehescheidung durchzuführenden Versorgungsausgleichs angeordnet werden. Nach dem Vorbild des "normalen" Splittings werden beim erweiterten Splitting zum Ausgleich für ein grundsätzlich schuldrechtlich auszugleichendes Anrecht ersatzweise vor oder in der Ehezeit in der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Familie
    Eine engere Gruppe von Verwandten wird in der Soziologue als Familie bezeichnet. Ein anderer Aspekt ist die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familie. Die alte Redewendung ein Mann ohne Familie besagte, dass der Gemeinte von Haus aus kleinen Verhältnissen entstamme.
  • Familie (Recht)
    Familie ist nach dem allgemeinen modernen Verständnis das umfassende Beziehungsverhältnis zwischen Eltern und Kindern, unabhängig davon ob die Eltern miteinander verheiratet sind, ob die Kinder minderjährig oder volljährig sind oder ob sie aus Ein- oder Mehreren hervorgegangen sind, oder ob sie Adoptiv-, Stief- oder
  • Familiengericht
    Das Familiengericht ist entgegen mancher Vorstellung kein eigenständiges Gericht. Es ist vielmehr eine Abteilung innerhalb des Amtsgerichtes . Großer Unterschied zu den anderen „Gerichten“ ist, dass eine Entscheidung eines Familiengerichtes lediglich durch ein Beschluss ergeht und nicht durch ein sonst gewöhnliches Urteil. Das Familiengericht ist
  • Familienrecht
    Das deutsche Familienrecht ist Teil des allgemeinen Zivilrechts und somit im BGB zu finden. Das Rechtsgebiet ist dafür zuständig, dass die einzelnen Rechtsverhältnisse innerhalb der Familie geregelt werden. Es beschäftigt sich dabei unter anderem mit der Entstehung dieser speziellen rechtlichen Verhältnisse. Nach dem Familienrecht können diese Rechtsverhältnisse
  • Familienrecht - Einstweilige Anordnung
    In der Praxis kommt es bei Trennungen von Eheleuten immer wieder vor, dass dringend vorläufiger Rechtsschutz gewährt werden muss, also eine vorläufige Regelung, bis das Verfahren abgeschlossen ist. Dies ist beispiesweise dann der Fall, wenn ein Ehemann aus der ehelichen Wohnung auszieht und sämtliche Konten sperrt, so dass seine
  • Familienrecht – einstweilige Anordnung
    Als „ einstweilige Anordnung “ wird eine vorläufige Entscheidung eines Gerichts im Verlauf eines geführten Rechtsstreits bezeichnet. Hintergrund dessen ist die Tatsache, dass es oft eine lange Zeit dauert, bis ein Gericht ein endgültiges Urteil spricht. Um bestimmte Angelegenheiten vorläufig zu regeln, wird deswegen häufig der Weg einer einstweiligen
  • Familiensachen
    Familiensachen zählen zu der freiwilligen Gerichtsbarkeit und werden gemäß § 111 FanFG definiert. Gemäß diesem werden als Familiensachen angesehen: Ehesachen, Kindschaftssachen, Abstammungssachen,  Adoptionssachen, Ehewohnungs- und Haushaltssachen, Gewaltschutzsachen, Versorgungsausgleichssachen, Unterhaltssachen, Güterrechtssachen, sonstige Familiensachen, Lebenspartnerschaftssachen.
  • Güterrechtsregister
    Unter dem Begriff Güterrechtsregister versteht man in Deutschland ein öffentlich geführtes Register, welches bei den Amtsgerichten geführt wird. Es dient dem Zweck, abweichende Regelungen hinsichtlich des gesetzlichen Güterstands einer Zugewinngemeinschaft auf Antrag einzutragen. Das Register wird nach der Güterrechtsregisterverordnung geführt und kann von jedem eingesehen werden.
  • Güterstand
    Als „Güterstand“ werden die Vermögensverhältnisse von Ehegatten untereinander bezeichnet. Er regelt, wem das Vermögen gehört, welches in die Ehe eingebracht worden ist, welcher Ehegatte dieses verwaltet und wer für eventuelle Schulden haftet. Durch Heirat entsteht gesetzlich der Güterstand der Zugewinngemeinschaft (Güterrecht), allerdings besteht die Möglichkeit, per Ehevertrag eine davon
  • Gütertrennung
    Der Begriff Gütertrennung steht in Verbindung mit dem deutschen Familienrecht. Sie ist eine Vereinbarung zwischen Ehepartner oder Lebenspartner mit dem Inhalt, dass die vorhandene Vermögensmasse vollständig getrennt wird. Eine Gütertrennung wird durch notariell beurkunde Ehevertrag oder im Fall eine Lebenspartnerschaft durch einen Partnerschaftsvertrag vereinbart.
  • Internationales Familienrechtsverfahren
    Die Zuständigkeit für internationale Familienrechtsverfahren liegt beim Bundesamt für Justiz. Gemäß dem Internationalen Familienrechtsverfahrensgesetz (IntFamRVG) werden Verfahren gemäß dem Haager Kindesentführungsübereinkommen geregelt. Darüber hinaus dient es der Ausführung des Europäischen Übereinkommens über die Anerkennung und Vollstreckung von Sorgerechtsentscheidungen. Auch werden gemäß dem IntFamRVG die Regelungen der EUVO 2201/2003
  • Kindeswohl
    „Kindeswohl“ oder auch „Wohl des Kindes“ ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, welcher im Familienrecht, im Adoptionsrecht, im Jugendhilferecht sowie im Recht von Scheidungsfolgen von immenser Bedeutung ist und der das gesamte Wohlergehen eines Kindes umschreibt. Um dieses Wohlergehen bestimmen zu können, wird das Kindeswohl anhand folgender Kriterien beurteilt:
  • Kindeswohlgefährdung
    Kaum ein Thema ist heutzutage derart stark in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt wie das Kindeswohl. „Kindeswohl“ oder auch „Wohl des Kindes“ ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, welcher im Familienrecht, im Adoptionsrecht, im Jugendhilferecht sowie im Recht von Scheidungsfolgen von immenser Bedeutung ist und der das gesamte Wohlergehen eines
  • Minderjährigkeit
    Der Begriff der Minderjährigkeit ist nicht definiert. Nach § 2 BGB ergibt sich jedoch, dass die Volljährigkeit mit der Vollendung des 18. Lebensjahres eintritt. Gemäß dem Umkehrschluss (sog. argumentum e contrario) ist ein Minderjähriger also eine Person , die noch keine 18 Jahre
  • Mündel
    Bei einem Mündel handelt es sich um eine minderjährige Person , die mangels eigener Geschäftsfähigkeit unter Vormundschaft i.S.d. §§ 1773 BGB steht. Eine solche Vormundschaft wird von Amts wegen angeordnet, wenn der Minderjährige nicht unter elterlicher Sorge steht oder wenn die Eltern
  • Nachehelicher Unterhalt
    Das Unterhaltsrecht, aus dem sich der nacheheliche Unterhalt ergibt, hat die Aufgabe, Ungerechtigkeiten durch die Trennung der Lebenswege zu vermeiden. Der Gesetzgeber kennt zwar den Grundsatz der Eigenverantwortung, doch möchte er eine Benachteiligung einer der Eheleute abwenden. So kann die Scheidung für den Unterhaltspflichtigen eine finanziell sehr aufwendige Sache
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft
    Wenn sich zwei Personen dazu entschließen, ihr Leben zusammen verbringen zu wollen, so wird diese Verbindung als „Lebensgemeinschaft“ bezeichnet. Die am häufigsten praktizierte Form der Lebensgemeinschaft ist die Ehe, welche vertraglich zustande kommt und gemäß dem deutschen Eherecht zwischen eine Mann und einer Frau geschlossen wird. Gleichgeschlechtliche Ehen
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft - Sorgerecht
    Als eine „nichteheliche Lebensgemeinschaft“ wird eine Lebensgemeinschaft bezeichnet, welche nicht auf der Basis einer Ehe geführt wird. Dies bedeutet, dass zwei Personen, welche in einem eheähnlichen Verhältnis leben, aber nicht miteinander verheiratet sind, in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zusammenleben. Obwohl die Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft nicht den rechtlichen Status
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft - Sozialleistungen
    Der Begriff „nichteheliche Lebensgemeinschaft“ (oder auch „eheähnliche Gemeinschaft“) ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, welcher häufig Erwähnung im Zusammenhang mit der Zuerkennung von öffentlichen Leistungen für Bedürftige benutzt wird. Diese Art der Lebensgemeinschaft kann sowohl zwischen gleich- als auch zwischen verschiedengeschlechtlichen Personen geschlossen werden. Nichteheliche Lebensgemeinschaft – Sozialleistungen
  • Regelbetragsverordnung
    Bei der Regelbetragsverordnung handelt es sich um einen Begriff aus dem Familienrecht. Bis zur Reform des Unterhaltsrechts, die am 1.1.2008 in Kraft trat, diente die Regelbetragsverordnung dazu, den Mindestanspruch eines Kindes auf Kindesunterhalt festzulegen. Die Höhe des Kindesunterhalts richtete sich dabei nach dem Kindesalter. Bis 2007 war
  • Scheidung einreichen
    Möchte man eine Ehe scheiden und die Scheidung einreichen, dann ist immer zumindest ein Anwalt notwendig. Einen gemeinsamen Anwalt bei einer Scheidung zu beauftragen, ist die kostengünstige Variante, um eine Scheidung durchzuführen. Sind keine strittigen Punkte vorhanden, die der Klärung bedürften, etwa Fragen des Unterhalts oder des Sorgerechts, wird
  • Scheidungsanwalt
    Unter einem Scheidungsanwalt versteht man einen Rechtsanwalt, zu dessen Tätigkeitsschwerpunkt die Ehescheidung gehört. In vielen Fällen verfügt ein Scheidungsanwalt über einen Fachanwaltstitel und ist ein Fachanwalt für Familienrecht. Wann braucht man einen Scheidungsanwalt? Möchte man sich scheiden lassen, dann besteht in Deutschland eine
  • Scheidungskosten
    Was eine Scheidung ethisch und moralisch kostet, das muss jeder für sich selbst feststellen. Die finanzielle Seite einer Ehescheidung jedenfalls kann durchaus teuer werden. Die „billigste“ Scheidung wird immer noch aus dem Mindestgegenstandswert von 2000 Euro berechnet. Wie errechnen sich die Scheidungskosten? Eine Ehescheidung ist
  • Scheidungsrecht
    Das Scheidungsrecht beschreibt unter anderem, unter welchen Voraussetzungen eine Scheidung in Deutschland möglich ist. In Deutschland gilt das sogenannte Zerrüttungsprinzip . Das Prinzip beschreibt, wann eine Ehe als gescheitert anzusehen ist und sie danach geschieden werden kann. Nach dem Scheidungsrecht kann dann eine Ehe geschieden werden, wenn
  • Selbstbehalt
    Jedem Unterhaltspflichtigen wird ein bestimmter Geldbetrag zugebilligt, der ihm zum Bestreiten seines eigenen Lebensunterhalts zusteht. Dieser Betrag wird als „Selbstbehalt“ bezeichnet und besagt, wie viel Geld dem Unterhaltspflichtigen mindestens noch für sich behalten muss. Generell ist es so, dass ein Unterhaltspflichtiger nicht zum Sozialfall werden darf, wenn er seinen
  • Sorgerecht
    Der Begriff der elterlichen Sorge ist ein Rechtsbegriff aus dem deutschen Familienrecht. Zusammen mit der Reform der elterlichen Sorge wurde dieser 1980 in Deutschland eingeführt. Das Gesetz hat zuvor den Begriff der sog. elterlichen Gewalt benutzt. In der Umgangssprache wird der Begriff „Sorgerecht“ verwendet. Die gesetzliche
  • Trennung
    Eine Trennung außerhalb einer rechtmäßig geschlossenen Ehe hat lediglich moralische und persönliche Folgen, die Scheidung oder Ehescheidung dagegen definiert sich als die juristische, rechtlich formelle Auflösung einer Zugewinngemeinschaft. Die Trennung vom Ehepartner setzt einen Zeitraum von einem Jahr voraus, in dem das Paar getrennt von Tisch
  • Trennungsjahr
    Um sicherzustellen, dass die Absicht eine Ehe zu scheiden, tatsächlich von Dauer ist, setzt der Gesetzgeber das sogenannte Trennungsjahr voraus. Das Trennungsjahr ist eine formelle Voraussetzung dafür, dass eine Ehe geschieden werden kann. Sinn und Zweck des Trennungsjahres Der Gesetzgeber hat die Gesetze nach §
  • Trennungsunterhalt
    Der Trennungsunterhalt ist nicht mit dem Familienunterhalt gleichzusetzen. Der Trennungsunterhalt wird für die Zeit von der Trennung bis zur Ehescheidung gezahlt. Der Familienunterhalt wird nach der Scheidung gezahlt. Anspruchsvoraussetzungen zum Trennungsunterhalt Nach § 1361 BGB kann ein getrennt lebender Ehegatte einen Unterhalt verlangen,
  • Trennungsunterhalt - Höhe
    Von dem Moment an, in dem sich Eheleute getrennt haben, bis zur rechtskräftigen Scheidung hat ein Ehepartner das Recht, vom anderen Unterhalt zu fordern: den sogenannten „Trennungsunterhalt“. Dieser Anspruch ist gemäß § 1361 BGB definiert und endet in dem Moment, in dem die Scheidung rechtskräftig geworden ist. Sollten danach
  • Unterhaltsbedarf
    Die Höhe des Unterhalts (= Unterhaltsbedarf), welcher ein Ehepartner dem anderen nach der Scheidung zu zahlen hat, richtet sich gemäß § 1578 Abs. 1 BGB nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Der Unterhaltsbedarf wird errechnet aus dem Gesamteinkommen, welches während des Bestehens der Ehe vorhanden gewesen ist und gemäß dem
  • Unterhaltskette
    Als "Unterhaltskette" wird angesehen, wenn nach einer Scheidung ununterbrochen Unterhaltsansprüche bestanden haben. Nach einer Scheidung kann grundsätzlich nur dann Unterhalt verlangt werden, wenn eine Unterhaltskette ab dem Zeitpunkt der Rechtskraft der Scheidung bestanden hat. Dies bedeutet, dass bei einmaliger Unterbrechung der Unterhaltskette der Ex-Ehepartner dazu verpflichtet ist, für
  • Unterhaltsleistungen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Gesetzlich unterhaltsberechtigte Personen 3. Unterhaltszahlungen an die Mutter des
  • Unterhaltsrecht
    Das Unterhaltsrecht ist seit geraumer Zeit in öffentlicher Kritik. Nachdem 2008 mit einer Reform des Unterhaltsrechtes der nacheheliche Unterhalt ausgesprochen stark reduziert wurde, wird diese vehemente Andersorientierung mit einer erneuten Reform des Paragraphen 1578 des BGB (§ 1578 BGB) wieder relativiert. Die vehemente Kritik führte dazu, dass nunmehr Ex-Ehefrauen
  • Unterhaltszahlungen
    Unterhaltszahlungen beruhen auf einem Unterhaltsanspruch. Dies ist der Betrag an Geld, welcher der Unterhaltsberechtigte nach § 1601 BGB verlangen kann, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Rechtsgrundlage ist bei einer Unterhaltspflicht für Kinder mitnichten die elterliche Sorge, sondern vielmehr das Verwandtschaftsverhältnis. Die in 2013 nachjustierte Unterhaltsreform
  • Vereinfachtes Verfahren
    Das vereinfachte Verfahren in Unterhaltsangelegenheiten dient dazu, erstmalig den Unterhalt festzusetzen. Durch das vereinfachte Verfahren wird dem minderjährigen Kind die Möglichkeit gegeben, seinen Unterhaltsanspruch gegenüber seinem unterhaltspflichtigen Elternteil, der nicht im selben Haushalt lebt, schneller und kostengünstiger durchzusetzen, als es auf dem normalen Klageweg der Fall wäre. Dabei ist
  • Vormund
    Als "Vormundschaft" wird die Wahrnehmung sämtlicher persönlicher und vermögensrechtlicher Angelegenheiten eines Mündels bezeichnet. Dadurch unterscheidet sie sich von der Pflegschaft, welche sich nur auf einen begrenzten Kreis von Angelegenheiten bezieht. „Mündel“ ist in diesem Zusammenhang eine unmündige Person, welche demzufolge (noch) keine Geschäftsfähigkeit besitzt. Seit der Betreuungsrechtsreform im Jahre
  • Vormundschaft
    Eine  Vormundschaft ist die gesetzliche Fürsorge einer unmündigen Person, der es an der Geschäftsfähigkeit fehlt. Die Person, die eine Vermundschaft übernimmt wird als Vormund bezeichnet. Der Vormund ist der gesetzliche Vertreter einer minderjährigen Person, welche unter keiner elterlichen Sorge steht, deren Eltern in den personen- und vermögensrechtlichen
  • Vormundschaftsgericht
    Das Vormundschaftsgericht ist Teil des deutschen Amtsgericht und ist für dir rechtliche Betreuung von Volljährigen, eine Unterbringung nach dem jeweiligen Landesgesetz über die Unterbringung von psychisch Kranken (PsychKG), für Vormundschaften und Pflegschaften für Minderjährige und für Adoptionsverfahren zuständig. Innerhalb des Vormundschaftsgerichtsgerichtes entscheiden sowohl Richter als auch
  • Wehrdienstkinder - Unterhaltsleistungen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Übersicht zur Ermittlung der anrechenbaren Bezüge wehrdienstpflichtiger Kinder: 3.
  • Zeitschrift für das gesamte Familienrecht
    Die Zeitschrift für das gesamte Familienrecht (FamRZ) ist die bedeutendste juristische Zeitschrift für alle Gebiete des Familienrechtes, wie z.B. Kindschaftsrecht, Unterhaltsrecht, Scheidungsrecht, Betreuungs- und Vormundschaftsrecht. Sie erscheint seit 1953 (2006 also im 53. Jahrgang) in 2 x monatlicher Erscheinungsweise. Herausgeber ist der Gieseking-Verlag Bielefeld
  • Zugewinnausgleich
    In der Zugewinngemeinschaft erfolgt bei Beendigung der Ehe, sei es durch Scheidung (§ 1564 BGB) oder Tod eines Ehegatten, ein sog. Zugewinnausgleich. Der Ehegatte, der einen niedrigeren oder gar keinen Zugewinn während der Ehe erwirtschaftet hat, kann von dem anderen Ehegatten die Hälfte seines Zugewinns fordern. Als Anspruchsgrundlage für den
  • Zugewinnausgleich - Erbschaftsteuerreform
    Der Zugewinnausgleichsanspruch (§ 1378 BGB) bzw. das, was nach nach Maßgabe des § 1371 Abs. 2 BGB als Ausgleichsforderung hätte geltend gemacht werden können, wenn man sich nicht für die erbrechtliche Lösung nach § 1371 Abs. 1 BGB entschieden hätte, unterliegt nach dem Erbschaftsteuerreformgesetz nunmeht nicht nur beim überlebenden
  • Zugewinngemeinschaft
    Die Zugewinngemeinschaft ist in der Bundesrepublik Deutschland der geetzliche Güterstand. Der Guterständt regelt die Eigentumsverhältnisse während einer Ehe, wenn die Eheleute oder Lebenspartner keine andere Vereinbarung getroffen haben. Eine andere Vereinbarung könnte unter anderem ein Ehevertrag sein. Im Falle der Scheidung wird der Zugewinn, zu gleichen Teilen auf


Auszeichnungen


JuraForum.de - eine der besten Webseiten aus dem Bereich Wirtschaft

© 2003-2016 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.