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Rechtsanwälte – Rechtsgebiet: Bilanzrecht

Deutschland

Informationen zum Rechtsgebiet Bilanzrecht

Eine Vielzahl von Vorschriften ist zu beachten, wenn Jahresabschlüsse, besonders die Bilanz und die Buchführung, korrekt erstellt werden sollen. Deren Gesamtheit wird Bilanzrecht genannt. Die Paragraphen §§ 238 bis 342e des HGB sind die Grundlage des Bilanzrechts. Ebenso sind die aktuelle Rechtssprechung und die Vorgaben des Deutschen Rechnungslegungs Comitees sowie des IAS/IFRS maßgebend. Nur für Kaufleute ist das Bilanzrecht, wie es im HGB zu finden ist, das entsprechende Reglement. Herkömmliche Vereine, Freiberufler, Grundstücksbetriebe sowie Unternehmen der öffentlichen Hand sind nicht an sie gebunden. Jedoch sind sie den steuerrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften unterworfen. Diese sind in §§ 140 ff AO, § 4, § 5 EStG formuliert. Eine Bilanzerstellung ist für sie eine freiwillige Maßnahme. Das dritte Buch des HGB, in dem die Zusammenfassung des Bilanzrechtes zu finden ist, ist in 6 Abschnitte aufgeteilt: Abschnitt 1 regelt die Buchführung sowie den Inhalt des Jahresabschlusses. Über die Form des Jahresabschlusses kann der Kaufmann frei entscheiden. Gesellschaften, hinter denen keine natürliche Person steht, sind strengeren Formvorschriften unterworfen. Dies geschieht besonders zum Schutz der Gläubiger. Damit auch der außenstehende Betrachter schnell einen Überblick erhalten kann, wurde die Gliederung der Buchungspositionen standardisiert. Bei größeren Positionen sind diese entsprechend zu untergliedern. Mittelgroße und große Unternehmen sind einer Jahresabschlussprüfung unterworfen. Hierbei wird die Einhaltung der Vorschriften des Bilanzrechtes überprüft. Konzernunternehmen haben den Abschluss zu einem Konzernabschluss zu konsolidieren. Zudem gibt es für besonders große Unternehmen die Publizitätspflicht.

Da auch die Jahresabschlüsse der Unternehmen von Menschen vorgenommen werden, wenn auch mit Hilfe von Computern, können Fehler entstehen. Kommt es hierdurch zu Konflikten mit dem Bilanzrecht, ist es eine große Hilfe, einen Rechtsanwalt für Bilanzrecht an seiner Seite zu wissen. Dieser klärt über die tatsächliche Tragweite des Konfliktes auf. Der spezialisierte Anwalt ist außerdem bestens über die aktuelle Rechtslage informiert. Er ist damit in der Lage nach Sichtung der Situation, Lösungsvorschläge aufzuzeigen, die nötigen Schritte in die Wege zu leiten und die entstandene Problematik auf diese Weise im besten Sinne seines Mandanten zu klären. Durch die Mandatierung einer Rechtsanwaltskanzlei für Bilanzrecht schafft man bei Problemstellungen, die in den Bereich des Bilanzrechts fallen, die beste Basis, um das vorliegende rechtliche Problem so gut als möglich aus der Welt zu schaffen.

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